Beiträge von campusmami

    Ich doch auch: U3 Kinder sind Kinder von der Geburt bis zum 3. Geburtstag.


    Und ich habe gesagt, dass Fremdbetreuung direkt nach dem Kreissaal nicht stattfindet und damit keine Normalität sein kann. D.h. Eltern haben im ersten Lebensjahr keine Wahl, weil es keine Fremdbetreuung gibt und auch danach ist es so, dass die Mehrheit der Kinder eben nicht fremdbetreut wird.

    Interessant... Meine Wahrnehmung der politischen Debatte ist, das Fremdbetreuung zum einen die Funktion hat, deutsch zu lernen zum anderen geht es darum die Erwerbstätigkeit von Müttern zu erhöhen.


    Wo wir uns wiederum sehr einig sind, ist dass Bedarfe oder Wünsche der Betroffenen in der Debatte keinen Raum haben.

    Volleybap im letzten Abschnitt stimme ich voll mit dir überein.


    Was ich nicht so sehe, ist das die Vernachlässiggungsdebatte eine Sache der 90er Jahre gewesen ist. Die ist mir persönlich im Arbeitsalltag häufiger begegnet und begegnet mir noch heute.

    Was bei der Eigenbetreuung gesellschaftspolitisch stärker umstritten ist.

    Den Satz finde ich interessant, wie meinst du das? Dass wir im Jahr 2025 überhaupt drüber reden, dass eine Bundestagsabgeordnete ein schlafendes Baby in der Trage hat? Oder dass es volkswirtschaftlich von Nöten zu sein scheint, dass die Müttererwebstätigkeit steigt?


    Die gesellschaftliche Akzeptanz, Normalität und Wahlfreiheit kriege ich da noch nicht so ganz zusammen.


    Ich halte den Ausbau der Betreuung tatsächlich für notwendig, nicht weil alle ihre Kinder unbedingt sofort in die Betreuung geben sollen. Sondern damit die, die es möchten, es können. Das ist hier nicht der Fall.

    Nein friday du hast nichts verpasst... im Moment hat man bis tatsächlich die Wahl zu Hause zu bleiben. Das wird 3 Jahre in der Rente berücksichtigt und man kann Bürgergeld bekommen, ohne dem Arbeitsmarkt zu Verfügung stehen zu müssen.


    Ein Kind unter einem Jahr gefördert betreut zu bekommen, ist hier unmöglich. Mag sein, dass es woanders geht. Aber da hat man keine Wahl.

    In einem Land, wo die Fremdbetreuungsquote von u 3 bei knapp 37% liegt und zumindest hier (in einer Großstadt), wo für Kinder, die im August noch nicht 1 Jahr alt sind gar keine reguläre Fremdbetreuung existiert, davon auszugehen, dass Fremdbetreuung nach dem Kreissaal als Normalität angesehen wird, finde ich krass an der Realität vorbei. Selbst wenn man das wollte, ginge es nicht:/.


    Habe ich irgendwas verpasst?

    Also ich verstehe Hopefull ganz gut, meine ich.


    Wir sind einfach von kleinauf konditioniert auf abhängig beschäftigte Arbeit und Hamsterrad.

    Yogi , wer ist denn "wir" bei Hopefull scheint das nicht befruchtet zu haben. Der Glaubensatz, dass eine Mutter nach Hause gehört, ist ja das komplette Gegenteil.


    Ich bin da auch nicht drauf konditioniert... Vielleicht ist dieses "wir" als Gruppe, kleiner als du denkst?

    Zu den Sozialleistung: das ist deine Entscheidung, die kannst du von heute auf morgen korrigieren. Genauso wie die Entscheidung das ein Hochzeitskleid nur etwas für junge Menschen ist, oder überhaupt die Vorstellung sich heiraten zu lassen ... Ist mir alles ein bisschen zu passiv gedacht. Ich glaube, das triggert mich persönlich an deinen Beiträgen.


    Dass es als Mutter Sinn macht zu Hause zu sein, ist ein Glaubensatz... Ob man den teilt oder nicht, ist irrelevant. Begründen kann man ihn nicht. Denk doch Mal drüber nach, was genau du gerne anderes machen möchtest... Vielleicht kommst du damit ja irgendwie von der Stelle?!

    Den spas an der Arbeit lösen kann man nicht.

    Ich denke schon, wenn man sich an die Ursache macht, könnte man das lösen. Die Frage, ob das normal ist, hilft hingegen gar nicht. Was nützt es dir , wenn das andere bestetigen oder verneinen?


    Dass sich Menschen beurflich nach einer Elternzeit umorientieren, kommt tatsächlich häufiger vor. Diese Menschen haben die Arbeit aber vorher nicht unbedingt gehasst -verstehst du was ich meine? Keine Freude oder Hass sollten doch irgendwie greifbar sein... ist es eher etwas in Richtigung Überforderung oder gar Depression? Oder eher ein Konflikt oder etwas anderes auf der Arbeit selbst? Da findet ich aber in deinen Postings keinen Anhaltspunkt...

    Ich habe das so verstanden, dass das Wunschleben "geheiratet zu werden" schon länger unkorrigierbar futsch ist. Und jetzt der Wunsch ist 9 Stunden/Woche zu arbeiten und Zeit für die Kinder zu haben im Mittelpunkt steht. Das lässt sich ja umsetzen in unserem Sozialstaat...


    Der Titel des Threads ist ein bisschen schwierig, denn inhaltlich geht es irgendwie nicht darum, das Problem mit dem Spaß an der Arbeit zu lösen. Aber vielleicht habe ich etwas übersehen :/?

    Hast du mal darüber nachgedacht, ob dein Anspruch an Haushalt schaffen vielleicht zu hoch ist? Oder dass es vielleicht ganz sinnvoll auch für die Kinder wäre, mitzumachen oder zumindest ein Verständnis dazu entwickeln, dass das Haus sich nicht selbständig reinigt?

    Mal vom arbeiten abgesehen... Heiraten kannst du ja jetzt oder später immer noch?!


    Ansonsten bin ich mir unsicher, was ich dazu sagen soll. Vielleicht wäre ein erster Schritt zu überlegen, was konkret die Arbeit so schrecklich macht. Vielleicht lässt sich etwas ändern?


    Das Problem, das ich sehe, ist dass das Mama sein ja zeitlich beschränkt ist... Wie soll dein Leben denn in 5, 10, 20 Jahren aussehen? Ganz unabhängig von der Realisierbarkeit...

    Ich auch nicht, aber ich dachte darum ging es im Widerspruch. Sonst hätte man es ja sein lassen können. Oder war die Aufforderung, rechnen sie bitte nochmals nach?

    Ich glaube du hast nicht verstanden, was ich gemeint habe. Sie hat dich nicht angerufen um sich im Laden vor Freund und Optikerin dem Theater und der damit verbundenen Scharm zu entziehen.


    Und das Vermeidungsverhalten jetzt, empfinde ich auch normal. Vielleicht versuchst du das Thema anzusprechen, damit ihr eine gemeinsame Lösung findet. Du bist ja die Erwachsene ;). Und mach es nicht größer, als es ist.

    Ich kann total verstehen, dass dich die Aufschieberitis aufregt, ich bekomme da auch regelmäßig ne Krise.

    Ich hatte nur nicht verstanden, warum du dich fragst, dass sie dich als die Milch schon vergossen war, weder dabei haben noch anrufen wollte. Da ging es sicherlich nicht um cool sein für den Freunden, oder Faulheit sondern um Scharm, oder?