Beiträge von campusmami

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    Das mit dem Wohneigentum würde ich so nicht sehen. Okay, meine Wohnung gehört noch halb der Bank, aber das heißt nicht, dass ich für immer selbst darin wohnen müsste. In absehbarer Zeit, ist sie auch strenggenommen zu groß, wenn ich an meinen Fußabdruck denke...

    Ich würde auch nicht ausschließen in Zukunft meine unbefristete Stelle gegen was anderes einzutauschen. Wenn die Kids fertig sind und ich nur noch für mich verantwortlich bin, würde ich tatsächlich das ein oder andere Risiko mehr eingehen und hätte mutmaßlich sogar Spaß daran😁.

    Ich weiß, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist, aber wenn sich Bedingungen ändern... Kann man ja durchaus schauen, welche Spielräume da sind. Etwas ist nicht immer unbedingt richtig oder gut, weil man das immer schon so gemacht hat. Muss ich da wohnen wo ich wohne? Muss ich dort arbeiten, wo ich arbeite? Kann ich mir Pendeln bei Teilzeit sparen, wenn ich die Arbeitszeit in 3 oder 4 Tagen schaffe? Was ist mit Homeoffice oder Fahrgemeinschaften? Kann ich meine Arbeitszeiten mit dem ÖPNV synchronisieren... Mal mehr mal weniger arbeiten? Kann ich meine Wege anderweitig optimieren...

    Okay man verschleppt die Pleitewelle dann um 3 Monate, weils rechnerisch quasi nix kostet und dämpft gleichzeitig den regulierende Markeffekt, dass bei steigenden Preisen die Nachfrage sinkt. Und man verzichtet auf Einnahmen, die für den Ausstieg aus der Misere gedacht waren.

    Und kommuniziert "macht alle ruhig so weiter, wir helfen euch dabei."

    Die Energiepreispauschale wird versteuert: netto also für die die es nötiger haben mehr als für die, die es weniger nötig haben.

    Einmalbonus von 100,- Euro zum Kindergeld: wird bei Inanspruchnahme des Kinderfreibetrags zurückgezahlt. Besserverdienende bekommen ihn also nicht.

    Das ist doch fair.


    Und das die FDP da mitmischt ist wohl unumgänglich. Sie sind Regierungspartei und stellen den Finanzminster.

    Ja das ist unumgänglich, aber dass die FDP auf einmal in den Markt eingreift ist schon so gar nicht FDP 8o. Oder meinst du die hauen dann, sofern der Preis mal unter 1,50 fällt auch pauschal 30 ct wieder drauf, damit die die jetzt die Schulden verursachen, die dann auch wieder zurück zahlen 8).

    Ich bin keine Ökonomin, aber die Kolleg*innen verstehen die Welt nicht mehr. Dabei wird der FDP gewöhnlich Wirtschaftskompetenz zugesprochen... Für die Branchen, die es bräuchten, isses zu wenig, für Pendeler*innen mit wenig Gehalt mutmaßlich auch. Der Rest schränkt sich weniger ein, weil ja abgefedert und wir alle zahlen das in 3-10 Jahren zurück, ohne zu wissen, wie wild es dann ist:/. In drei Monaten ist mutmaßlich nicht alles wieder takko, und dann?

    Und von den 300 werden dann 150 an Steuern abgezogen...

    Wer einen Steuersatz von 50 % hat, benötigt die Entlastung tatsächlich eigentlich nicht... Das Geht mir ja schon so... Außerdem kann man ja in diesem Fall beim SUV tanken noch ordentlich was rausschlagen8). In meinem Umfeld nehme ich das so wahr, dass Menschen mit einem relativ gutem Gehalt, das Geld lieber in Schulen und Co hätten, als entlastet zu werden. Und richtig heulen könnten alle, dass Milliarden in irgendwelche Tankfüllungen gesteckt werden... Aber die FDP-Wähler haben noch nicht eingesehen, dass sie eigentlich nicht die sind, die entlastet werden müssten.


    Was mich an diesen Pflästerchen so unendlich ärgert ist, dass nirgends gesagt wird, dass es so nicht weiter geht. Unternehmen, die immer darauf setzten, dass die Regierung schon einspringt, sind nicht zukunftsfähig und auch Konzepte von im Grünen wohnen und täglich mit Fossiler Energie zur Arbeit zu pendeln sind zukünftig nicht mehr tragfähig. Der Markt könnte es jetzt tatsächlich zum ersten Mal regeln... und es ist schon grotesk, dass die FDP da auf einmal eingreift... sonst sind solche Regulationen undenkbar.

    Mich nervt diese Gießkannenprinzip total... deswegen finde ich die 300 euro für Arbeitnehmer*innen noch am sinnvollsten,weil da ja einiges wieder ins Systems zurückfließt insbesondere bei denen, die es sich leisten könnten um können müssten:S.

    Was mir nach wie vor nicht in den Kopf geht ist diese Spritpreisgeschichte... völlig aus der Zeit gefallen. Aber wir können scheinbar immer nur eine Krise8o.

    Nachdem ich heute die Schulleitung angeschrieben habe, bekam ich nun Antwort, dass meine beiden in einen andere 8. Klasse eingeteilt werden.

    Das ist doch super, sie gehen in die Schule und fertig. Für mich würde das organisatorisch keinen unterschied machen. Und meinem 8 Klässler würde ich soviel Flexibilität zutrauen, ist doch im Prinzip völlig Banane, ob es die 8 a, b oder c ist, oder?

    Naja man könnte die Versicherung ja auch ohne Platz abschließen, um sich für 3,20 die Option offen zu halten 🤷‍♀️.

    Keine Ahnung, wie viel ich sonst so unsinnig oder doppelt versichert habe... Das würde mir jetzt tatsächlich nicht so große Stress bereiten.


    Aber ich würde den Kindern ganz klar sagen, okay Option 1 ist Praktikum, Option 2 ist Schule. Eine dritte Option ist nicht und ich kämpfe das für euch aus, was euch lieber ist.

    Ich hätte es so gelesen, dass es für dich schwierig ist das Montag zu organisieren. Aber das war nur ein Angebot, wenn dein Weg ist, dich gegen das Vorgehen der Schule zu wehren, finde ich das auch völlig legitim.

    Ich weiß nicht, ob ich es eskalieren lassen würde, für meine "systemkonformen" Kinder wäre das der Gipfel der Peinlichkeit. Deshalb würde ich tatsächlich eine andere Lösung suchen.

    Zur Sache kann ich nichts beitragen, aber wenn du mir per PN schreibst, wohin und mit welchem Verwendungszweck die 1,60 Euro gehen sollen, kann ich das eben schnell machen und dir einen Zahlungsbeleg zukommen lassen.

    Ich lese gerade den Praktikumsbericht vonKind 16... in der Reflexion:

    Mein Praktikum in der Sozialarbeit hat mir großen Spaß gemacht und mir meine eigenen Privilegierung vor Augen geführt. Ich kann mir sehr gut vorstellen, ein soziales Jahr nach dem Abitur in diesem Bereich zu absolvieren. Ein Studium der sozialen Arbeit ziehe ich aber nicht Erwägung, weil ich mir nicht vorstellen kann, Zeit und Geld zu investieren, um dann später noch weniger zu verdienen als meine Mutter.

    8| :D...

    Wessen Geld wird denn da investiert? Das eigene oder das der Geringverdiener-Mutter:/?

    Volleybap von 20218o?? Denen würde ich mit Zahlungsunterbrechung drohen - das sind zwei Klicks und eine Mail:rolleyes:.

    Memo an mich: Zahlung dann in Zukunft an Bescheinigung knüpfen, neben dem Credit-Nachweis 8). Ich kenne die Motivation meiner Pappenheimer8o.

    Die Beantragung von Kinderzuschlag ist ja mittlerweile sehr einfach gemacht worden worden - jedenfalls für deutsche Behörden: https://web.arbeitsagentur.de/kiz/ui/start

    Man bekommt alles erklärt, kann alles (über)prüfen anhand einer Checkliste, sich bei Bedarf an jeder Stelle verschiedene Formen der Beratungshilfe dazu holen und alles online einstellen. Und auch die notwendigen Folgeanträge sind deutlich vereinfacht worden. Ist vielleicht einen neuen Versuch wert auch für die, die vorher im Behördendschungel etwas unter gegangen sind.

    Das ist auch mein Eindruck... und ich habe es häufiger mit Studierenden zu tun die im Antragschaos stecken, die inzwischen immer seltener am KiZ scheitern. Da hat sich nicht nur, was den Zugang sondern auch was die Beantragung angeht in den letzten Jahren einiges getan. Durch Corona fällt momentan auch die "Vermögensprüfung" weg. Insofern ist jetzt eine gute Gelegenheit dem Ganzen noch eine Chance zu geben.

    Aber wenn du doch Wohngeld bekommst und die anderen Kinder nur 225 Euro Unterhalt, ist doch die Wahrscheinlichkeit groß für alle drei Kinder den kinderzuschlag zu bekommen. Das Amt betrachtet immer den gesamten Haushalt und die gesamten Einnahmen und Ausgaben. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man für nur ein Kind etwas beantragen kann, das geht bei anderen Sozialleistungen auch nicht.

    Möglichweise sind die Angaben im Antrag deshalb widersprüchlich für die Amtslogik und deshalb die Nachfragen.

    Warum wäre es für dich ein Nachteil für alle Kinder etwas zu bekommen? Ich verstehe es gerade nicht.

    Der maximale uvg ist 314 Euro davon 45% sind 141,30 da bleibt noch ein Rest von 67,30 bei zwei Kindern das Doppelte und wenn die Kinder jünger sind als 12 entsprechend mehr.


    Ich glaube da ist etwas im Antrag schief gelaufen, in einer Behördenlogik ist nicht zu verstehen, dass man 3 Kinder hat, aber nur für ein Kind eine Leistung beantragt...

    Ich bin inzwischen Fachfrau für Behördenlogik - ich arbeite in einer und leide täglich darunter8)

    Das heißt ja nicht, dass sie keinen Kinderzuschlag bekommen können, das war mal so.

    Der Unterhaltsvorschuss wird zwar zu 45% als Einkommen angerechnet, da bleibt aber ggf. trotzdem ein Anspruch.