Beiträge von campusmami

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    Hängst du am Thema? Wenn ja an welchem Teil? Alleinerziehende oder Mindestlohn?

    Die Kombi macht keinen Sinn... Es sei denn du willst ausrechnen, wie hoch der Mindestlohn sein müsste, damit AEs mit unterschiedlichen Mengen und Alterszusammensetzungen von Kindern mehr verdienen, als sie durch das Existenzminimum (definiert durch ALG2) bekommen würden. Das wäre dann aber kein wissenschaftliches Arbeiten.


    Meine These wäre, dass der aktuelle Mindestlohn Alleinerziehenden nicht nützt, weil schon bei einem Kind das Einkommen ohne Unterhalt nicht ausreichen würde, um das Existenzminimum zu decken. Deshalb würde ich vermuten, dass AEs keinen Anreiz haben Vollzeit zum Mindestlohn zu arbeiten und man deshalb in der Gruppe der AEs eher wenige Personen findet, die das tun. Du scheinst das Gegenteil zu vermuten, warum?

    An der Software sollte es nicht scheitern... Jede Uni hat Campuslizenzen für Software damit man Daten gescheit erheben und vorallem vernünftig auswerten kann.

    Wenn es wirklich ne Befragung werden soll (ich kann es mir wirklich nicht vorstellen), dann musst du dich an deine lehrperson wenden, dein Instrument besprechen und dir Zugang zu einer gescheiten Software geben lassen. Dann machst du einen Pretest und danach veröffentlichst du den Fragebogen (natürlich nicht ohne dir Gedanken zu machen, wen du auf dem Veröffentlichungsweg erreichst und welche Rückschlüsse du von der Gruppe der erreichten auf die Gesamtheit der Alleinerziehenden in Deutschland ziehen kannst)

    Lass die Befragung sein.

    Erstsemesterkurs wissenschaftliches Arbeiten... Bist du dir sicher, dass du da eine Befragung machen solltest, oder vergallopierst du dich da nicht vielleicht?


    Dein Fragebogen produziert Daten, die dir nicht helfen, deine Annahme zu klären.


    Wenn du wissenschaftlich arbeiten möchtest, musst du erstmal anfangen zu lesen und etwas finden, dass den Zusammenhang von Mindestenslohn und alleinerziehend zu sein vermuten/belegen lässt. Und das dann ordentlich zitieren.


    Dann musst du anfangen zu definieren:

    - Wer ist denn für dich Alleinerziehend?

    - Wann deckt Einkommen den Bedarf (du fragst ein subjektives Gefühl ab... ähnlich wie bei der Fragestellung, ob man genug Zeit für seine Kinder habe)

    - die offene Frage nach dem Mindestenslohn ist skurril... Vor allem weiß du ja aus den Daten nicht, ob die Person, die sie beantwortet, zum Mindeslohn arbeitet oder nicht.

    Gut ist, dass der Fragebogen schnell geht.

    Jetzt mal der Blick der Sozialwissenschaftlerin: das ist hoffentlich keine Abschlußarbeit. Sonst noch mal einen Schritt zurück und mit der*dem Betreuer*in Rücksprache halten zum Instrument halten.

    Du machst damit auch keine qualitative sondern eine quantitative Befragung;).


    Zum Inhaltlichen hat Bab schon viel gesagt... Mein Tipp: Ist die Aufgabe das Thema, dann schreib eine theorische Arbeit. Ist die Aufgabe die Methode zu lernen, halte Rücksprache mit deiner Lehrperson.

    Mit 16 wird kein JA das Wechselmodell ohne die Zustimmung des Kindes durchsetzen... Entscheidend ist also schon, was das Kind möchte und wie es seine Entscheidung begründet.

    Ich kenne keinen Teenie, der oder die beim Wechselmodell "hurra" schreit. Vielleicht muss man sich nach einem Gespräch mit dem Kind von diesem Wunschmodell verabschieden... Da kann das JA nicht wirklich helfen.

    Ich dachte auch es wäre ganz einfach : Lehrer*in teilt Tests aus alle Kinder werden angeleitet das selbst zu machen (beispielsweise in der ersten Stunde).

    Kein positives Ergebnis heißt Unterricht beginnt. Positiv(e) Ergebnis(se) : alle gehen auf direktem weg nach Hause und warten auf weiter Instruktionen des Gesundheitsamt.

    Mir ist es ein Rätsel, wie man dafür 12 PDFs erstellen muss... Aber ich habe sie noch immer nicht gelesen - Asche auf mein Haupt 8).

    Mhm... Das ist ne doofe Situation. Ich kann mich meinen Vorredner*innen nur anschließen, beim JA und auch vor Gericht kann dir nix passieren.

    Ich glaube es ist eine Frage der Haltung, und die hast du ja für dich ziemlich eindeutig festgelegt. Deine Tochter möchte nicht zum Vater und du wirst sie nicht zwingen. Lässt man die Begründung mal außen vor, würde das allein im Gespräch beim JA schon ausreichen, dass der Ball wieder beim Vater liegt.

    Dass sich Teenagers vom Umgangselternteil abnabeln ist normal. Wenn es dich beruhigt, bei mir hat dieses "keinen Bock mehr auf Papa-Wochenende" auch ohne Missbrauchsvorfälle, aber mit Gewaltvorwürfen zu einem Drama geführt. Ich haben mich dann 6 mal beim JA vom KV anbrüllen, bis die Mediation vom JA eingestellt wurde... Danach hat er mich noch einmal an der Arbeit und zweimal zu Hause "besucht" und dafür jeweils einen Platzverweis bekommen. Ich bin in seinen Augen Schuld und der schlimmste Mensch der Welt, für mich aber lebt es sich, seitdem Ruhe ist besser. Und die Kinder jetzt 15 und 13 (mehr als 2 Jahre später) gehen ab und an mit ihm ins Kino oder einen Burger essen. Vielleicht hätten wir das auch ohne dieses Theater hinbekommen, aber das hat wohl nicht sollen sein.

    Erster Schultag für Kind 2, das sehr ausgeglichen nach Hause kam:). Für mich war Homeoffice quasi-alleine sehr entspannt...

    Den Großen merke ich zu Hause nicht, so dass es doch keine Katastrophe ist, dass meine Kids natürlich versetzt zur Schule gehen. Ich muss mir halt in den Wecker programmieren, welches Kind ich früh wecken muss, damit ich vorm ersten Kaffee keine unverzeihlichen Fehler mache und den falschen wecke 8o.

    Kinder müssen bei einem Jahreseinkommen von 100.000 Euro zahlen... Ohne zu heiraten, werde ich da im Leben nicht mehr hinkommen :D. Das man selbst was zahlen möchte, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich würde beispielsweise mit Kusshand einen monatlichen Betrag in den Rentenfonds meiner Schwester zahlen, wenn sie dann unsere Mutter nimmt... Da sind viele Modelle denkbar.

    Meine Oma ist ja im Heim und zahlt ihren Platz selber... Das ist für mich selbst auch die beste Lösung. Im Alter möchte ich so viel Geld zur Verfügung haben, dass ich mir ohne Rücksicht auf andere aussuchen kann, wer mir meinen Popo abwischt🙈. Für diese Idee kann ich aber jetzt keine weitere Auszeit für Kinder oder Pflege nehmen. Es sei denn des gibt irgendwann doch mal eine Pflegeauszeit mit "Elterngeld" und Rentenpunkten.

    Das es das nicht nur bei Regenbogenfamilien gibt ist mir klar. Aber es gibt da. Kombination 1 ein Schwules und ein lesbisches Paar wünschen sich ein Kind und entscheiden es zusammen zu bekommen. Kombination 2 eine lesbische Frau bekommt ein Kind mit ihrem besten Hetrokumpel . Aber das nur am Rande.

    Natürlich gibt es das und das ist auch gut so... Aber das ist doch ein völlig anderer Sachverhalt. Siehst du den Unterschied nicht? Ganz davon abgesehen, dass da selten beste Kumpels herangezogen werden...

    Hier im Thread geht es um gemeinsame und biologische Elternschaft ohne Liebesbeziehung. Und in Regenbogenfamilie geht es um Kind in Liebesbeziehung, dass - wenn überhaupt nur mit einem Elternteil verwandt ist. Das sind doch 2 völlig verschiedene Modelle🤷‍♀️.

    Ich persönlich, und ich habe durchaus fundierte Erfahrungen in der Pflege, würde jeden Menschen pflegen, nur nicht meine Mutter....^^

    Respekt, das ist noch offner! Und ist sicherlich auch etwas, das eine Rolle spielt...

    Ich habe bei meiner Betrachtung der nächsten 28 Jahre, die Enkel ganz vergessen, die ja auch zeitliche Ressourcen benötigen und auf die ich mich (zu gegebener Zeit!!!) so richtige freue.

    Es mag ein bisschen herzlos klingen, aber ich werde meine Mutter nicht pflegen. Familien und Kinder sind also keine Garantie...

    Zur Erklärung: Ich habe noch 28 Jahre bis zur Rente, in denen ich es mir tatsächlich nicht leisten kann, meine Arbeitszeit so zu reduzieren, dass ich Zeit hätte meine Mutter zu pflegen. Von der räumlichen mal ganz abgesehen... Sie müsste wenn herkommen 🤷‍♀️, oder bis sie 92 ist klar kommen. Beides schwierig. Aber ich habe ja Geschwister, die eine hat mit ihrem Lebensmodel ihre Renteansprüche so rouniert, dass sie das machen wird und wir anderen beiden übernehmen die Kosten.

    Das Risiko "Mensch" hättest du beim Co-parentaring ebenfalls... Aus dem Bauch heraus würde ich sagen sagen, dass es in solchen Beziehungskonstellationen noch höher ist. Ich rede explizit nicht von Regenbogenkonstellationen (das ist kein Co-parentaring)... Ich war verwundert, dass das hier überhaupt auftaucht. Deshalb nochmal zur Sicherheit : Co-parents sind biologische Eltern, die aber keine Liebesbeziehung führen.

    Und jetzt mal die soziologische Brille : Liebe ist etwas, das der Soziologie Rätsel aufgibt, denn sie setzt bestimmte Gesetze von Beziehungsgeflechten außer Kraft u. a. Die Reziprozität. Wenn man also ein Beziehungsgeflecht, ohne diesen stabilisierenden Faktor der Liebe denkt, würde die Soziologie mutmaßlich zu dem Schluss kommen, dass das auf Dauer nicht funktionieren kann🤷‍♀️.

    Ich habe vor drei Jahren auf ner Tagung Jochen König kennengelernt und fand das Thema im Hinblick auf geschlechtergerechte Elternschaft ganz spannend. Ich selbst bin dazu zu wertkonservativ und auch wenn ich den einen oder anderen Menschen mit alternativen Lebensentwürfen kenne und schätze und auch gerne Zeit auf diesen Inseln der Gesellschaft verbringe, bin ich doch mit meiner "langweiligen" Konstellation sehr glücklich.

    Ich glaube, wenn man sich auf so etwas einlässt muss man sehr offen sein und die eigenen Wertvorstellung reflektieren und anpassen. Und so ein Satz: "Tagesmutter oder Krippe kommen nicht in Frage ", steht ja nicht so für Flexibilität...