Beiträge von campusmami

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    Schön ist, dass man nicht nachdenken muss und auch wirklich alles dabei ist.


    Auch ich fand dem Müll gigantisch, meine Jungs die Portion zu klein.


    Für Menschen mit wenig ausgetatter Küche und leerem Kühlschrank sicherlich eine nette Sache, gerade wenn man ins Kochen ansich einsteigt. Ansonsten auch einfach zu teuer, dafür dass man noch selbst kochen muss.

    overtherainbow, ich kann die Hand natürlich nicht für alle Gynäkolog*innen ins Feuer legen, aber gehe davon aus, dass erst eine Untersuchung stattfindet.

    Wenn die Untersuchung selbst ein Problem ist, müsste dann entsprechend einfühlsam reagiert werden.

    Ich kann mich noch daran erinnern, dass ich bei meinem ersten Besuch beim Gyn nicht auf den Stuhl musste, sondern erstmal nur ein Ultraschall stattgefunden hat.

    Ich will dich nicht desillusioniern, aber bei mir war und ist diese Schice alle 4 Wochen auch jedes Mal damit verbunden, dass ich ca 12. Stunden nur in der Embryonalstellung in meinem Bett verbringen kann8). Inzwischen mache ich das auch, denn diese Quälereien mit ibu ohne leistungsfähig zu sein, ergeben keinen Sinn. Dann arbeite ich eher vor oder nach, ich kenne ja meinen Zyklus.


    Als Teenie habe ich (neben Ibu) Agnolyt das hat ein bisschen geholfen. Ansonsten habe ich die Pausen genossen: mit Pille, Schwangerschaften, Stillzeiten habe ich mir ca. 20 Jahre Periode und Probleme damit gespart. Und jetzt leide ich noch ein bisschen, bis es hoffentlich in 10 Jahren vorbei ist.

    overtherainbow das ist ja Käse... Bei uns war das so, dass wir alle ein ipad kaufen mussten. Jedes Kind hat also ein Gerät, oder ggf. ein Leihgerät bei BUT.

    Gefördert wird wohl auch die einmalige Anschaffung bis 350 Euro und wir haben noch ein paar regionale Stiftungen für die Differenz oder Ratenzahlungen gefunden.

    Natürlich ist es immer noch so, dass zwischen den einzelnen ipads Welten liegen, aber für das, was die Kids machen müssen, hat man durch ein Pro keine riesen Vorteile. Ist halt eher Statussymbol und den sieht man ja nicht nur am ipad...


    Und ja das Pro ist einfach geiler und der pencil der zweiten Generation besser durchdacht... Mein Kind, das seit der 5. klasse sein ipad hat und jetzt in die Oberstufe geht, ist natürlich mäßig begeistert, dass der kleine Bruder jetzt ein IPad Pro hat😎. Im Sinne des Hausfriedens ist das zweite Gerät also unterwegs...


    Edit: das iPad ist vergeben.

    Ich habe dieses Schuljahr... OK, es ist erst 4 Tage alt noch keine Mappe und kein Heft besorgt.


    Entweder die starten jetzt alle so richtig digital durch, oder die Kids wollten etwas missverstehen:/. Ein Traum.... Wenn dieses Abheftdebatten wegfielen! Ich hoffe, allen Beteiligten ist dann das Wort Backup bekannt 8o. Mal schauen, was die beiden analogen (warum bloß???) Elternabende sagen.

    Ich glaube dass das ein Weg ist und es immer mal wieder Phasen gibt, wo das alles nicht so easy ist.

    Ich kann mich an Phasen erinnern, wo mein kleiner nicht raus wollte, wenn die Sonne schien, weil er berechtigte Angst hatte, noch dunkler zu werden oder mein Großer mich gefragt hat, warum ich ihm diesen Mist mit der Partnerwahl eingebrockt habe und für sich ausgeschlossen hat Kinder zu bekommen...

    Oder der kleine 2 Wochen richtig schlechte Laune und Kopfschmerzen hatte und nicht in die Schule wollte, weil dort das Label "Schule ohne Rassismus" gut sichtbar für alle aufgeklebt wurde und er das als verlogen und ungerecht empfunden hat. Oder auch das Kunstprojekt "Heimat und Fremde" hat meinen Großen in diverse Sinnkrisen gestürzt...


    Ich glaube tendenziell entwickelt sich das gesellschaftliche Bewusstsein für Diskriminierung und Rassismus positiv... Sprich du kannst hoffen, dass die Frage nach der Herkunft, die in 99,9% der Fällen deplatziert ist, langsam ausstirbt.

    Wenn die Tochter wie du selbst schreibst mit Begeisterung mitmacht, ist wahrscheinlich alles in Ordnung. Wenn du da Energie reinstecken möchtest, eher in die Richtung, wie du damit umgehst, dass dir davon übel wird.


    Meine Kinder haben mich auch rotzig überall geknutsch... Aber alles hat seine Zeit. Das hat manchmal Vor- und manchmal Nachteile.

    Es macht für mich einen riesen Unterschied, ob es sich um eine Eigen- oder um eine Fremdbezeichnung handelt. Mich selbst kann ich also jeder Zeit in eine Schublade ggf. auch mit abwertender Bezeichnung stecken, das heisst aber noch lange nicht, dass andere eingeladen sind die gleiche Schublade zu nutzen oder ich andere Menschen auch in diese Schublade stecke.


    Meine beiden Kids lehnen das Bezeichnen ihrer Hautfarbe ab und erwartet von ihrem Umfeld, dass der Name benutzt wird um sie näher zu bestimmen. Finde ich einen legitimen Wunsch.

    Wir haben das Thema gestern beim Abendessen noch mal besprochen, ich bin ja in 90% der Fällen nicht mehr dabei.

    Mein großer Sohn hat gesagt, dass es ihm schon wichtig wäre, dass Menschen, die nicht biodeutsch aussehen nicht zwingend eine Migrationsgeschichte angedichtet werden sollte. Genausowenig sei er ein Experte für ganz Schwarz-Afrika oder kenne alle anderen aus unsere Großstadt, die ebenfalls einen biographischen Bezug zu Afrika haben.

    Aber zur konkreten Frage der Reaktion. Es gibt Menschen, die er überhört oder sagt: "sorry, I don't speak German":D. Er fragt zurück, ob es einen Unterschied machen würde, ob es Angola, Nigeria oder Simbabwe wäre. Oder er gibt an, dass sein Vater in Jaunde aufgewachsen ist.

    Aus den letzten beiden Optionen ergeben sich manchmal sinnstiftende Gespräche.


    Der Kleine hat gespannt zugehört und gesagt, dass er momentan eher empfindlich genervt auf die Frage reagiert und zu seinem neuen Geschichtslehrer gesagt habe: "keine Sorge, ich bin einer von den unproblematischen Migranten. Ich habe den weiße, protestantische, Mutter-Joker inkl. Hochschulabschluss ." 8|

    Pamigkeit führt ja meist zu nix... Aber ich habe es auch nicht immer geschafft ein freundliches Gespräch zu führen.

    Haare sind bei euch wahrscheinlich kein Problem? Das fand ich immer noch ne Ecke übergriffiger als die Frage nach der Herkunft. Da habe ich bis in die Sek 1 der eine oder anderen Lehrkraft zur Begrüßung mal durch die Haare gewuschelt8).

    Manchmal sind Gegenfrage gut um zu zeigen, wie deplatziert und absurd die Frage in der gegebenen Situation gerade ist.

    Kommt auf die Situation an...

    Meine beiden sind ja schon groß und reagieren je nach Ansprache und Freundlichkeit unterschiedlich.

    Der Große sagt inzwischen meist etwas in die Richtung, dass er seine Familiengeschichte eigentlich nur Menschen, die er besser kennt und mag referiert.

    Der Kleine regiert provokativer auf die Nachfrage seiner Herkunft in dem er gebeltsmühlenartig seine Geburtsstadt nennt.

    Es ist aber schwierig ein Kleinkind zu empowern... Manchmal hilft kindliche Naivität. Auf das Kompliment, er spräche aber gut deutsch, hat meiner mal mit: "du aber auch" geantwortet:D. Das Gesicht der älteren Dame, werde ich nie vergessen.

    Ich oute mich jetzt mal als Glucke... Mein Kleiner ist 13 und darf nach 20 Uhr nicht alleine unterwegs sein. Eine Ausnahme ist sein Kumpel, der 50m entfernt wohnt, da darf er bis 21 Uhr bleiben. Da hänge ich aber ab 20.58 über meiner Balkonbrüstung und habe die Straße im Blick 8). Alle im Haushalt machen sich darüber lustig, haben aber akzeptiert, dass die Sache an sich nicht zur Debatte steht.

    Und ich fahre oder spaziere fremde Kinder nach Hause, auch wenn die meinen, sie dürften alleine^^. Mir wurscht, ob das meinen Kids peinlich ist, bisher hat sich noch niemand beschwert.


    Ich würde es so halten: was ich nicht weiß, kratz mich nicht. Wenn hier ein Kind (unabhängig ob eigenes oder fremdes) kurz vor meiner Deadline auftaucht, würde ich kurz mit den Eltern abstimmen, ob sie es holen oder ich es bringen soll.

    Hast du denn auch einen teil des Geldes für die Socken auch dem Kind ausgezahlt? ;) Denn dieses Geld stand allein ihm zu!!!!

    Was wäre denn ein angemesser Zeitwert für 1,5 Jahre alte Socken? Der Bestand hatte sich ja auch zeitentsprechend dezimiert :D. Ist aber egal, dann wandern die Socken einfach auf ein anderes Ausgaben Konto, dass sich ausschließlich aus meinem Erwerbseinkommen generiert8).


    Ich wollte mit meiner Story nur verdeutlichen, dass es gar nicht so ungewöhnlich ist, dass ÜETs der Meinung sind, der Unterhalt wäre zu hoch und der BET würde sich damit ein schönes Leben machen. Da bringen auch Rechtfertigungen oder nackte Zahlen nichts. Mein Ex hat ja nicht nur die Socken moniert, sondern zu allen Posten eine andere Meinung gehabt mit jeweils unterschiedlichen Begründung.

    Die Wohnkosten hat er beispielsweise abgelehnt, weil ich mit der Rate ja eine wertsteigende Investition tätige, die ja später mir gehört und die sich ohne Kinder auch lohnen würde 8o.


    Wir hatten das gemacht, um die Kosten 50/50 zu teilen statt Unterhalt fließen zu lassen ... Damit war ich ja prinzipiell einverstanden. Bis ich gerafft habe, dass ich mich dann für jedes Kleidungsstück und jede Freizeitaktivität rechtfertigen und 3 Angebote einholen muss... das ist schlimmer als im ÖD zu arbeiten und dazu fehlt mir als AE mit Vollzeitjob die Zeit aber vor allem die Nerven.


    Ich weiß aber nach den 3 Monaten, dass es für mich ökonomisch sinnvoller wäre die Kinder zum Vater zu geben und nur Unterhalt nach DD zu zahlen. Sollte es irgendwann dazu kommen, ist es zumindest finanziell kein Desaster.

    Ich finde das Konstrukt, das man einen Anteil des Unterhalts in die private Altersversorge steckt, ein Theoretisches.


    Ich glaube die meisten Haushalte können nicht differenzieren welches Einkommen in welche Ausgaben fließt... Ich kann es nicht und wollte es auch nicht.


    Ich habe tatsächlich auch mal 3 Monate Buch geführt, was ich für die Kinder ausgebe und die Excel an Ex geschickt.


    Das habe ich wieder eingestellt... Erstens hat mich die Dokumentation gestresst und zweitens frustriert. Ich möchte nicht mehr so genau wissen, wie teuer Kinder tatsächlich sind 8). Außerdem habe ich sie mit Kommentarspalte zurück bekommen 8o:D. "Socken für 24 Euro???" war sogar rot markiert und ist das einzige an das ich mich erinnern kann. Die Socken (10er Pack) trage ich inzwischen auf, weil das Kind rausgewachsen ist... Es war also eine sehr nachhaltig auf die Jahre gerechnet günstige Investition 8).

    Keine Ahnung, ob er sich darauf einlässt, aber ich habe meinen GPS-drawing Aufgaben gestellt, als ich im Lockdown das Gefühl hatte, sie bewegen sich gar nicht.


    Als Belohnung gab's Lob, Stolz und Zockerzeit. Besser du gibst ein Motiv oder einen Gegenstand vor8), wobei meine für ihren selbstgewählten Penis am längsten beschäftigt, die meisten Kilometer zurückgelegt haben und ehrgeizig waren^^.

    Kind (15) kommt entsetzt auf die Terrasse entreißt mir die Bierflasche und sagt ganz vorwurfsvoll : "dich kann man auch keine fünf Minuten alleine lassen! "

    Ich: hä?

    Er: wir wissen doch noch gar nicht, ob Alkohol die Wirkung der Impfung beeinflusst.

    Ich : ich weiß, das ist Radler... Um genau zu sein alkoholfreies Radler.

    Er gibt mir die Flasche zurück und sagt Kopfschüttelnd :" Da siehst du mal, alleine einkaufen solltest du auch nicht."

    Ich denke auch, dass die Lösung der Problematik nicht nur die Betreuung ist, sondern wir uns vielleicht dahin bewegen könnten, dass 35 Stunden oder gerne auch 32 Stunden das neue Vollzeit wäre.


    Es gibt nicht nur Untersuchungen, die bestätigen, dass Teilzeitkräfte effektiver arbeiten sondern auch Firmen, die das ausprobieren.

    Die Frage ist ja auch immer, was ganztags heißt... Bei uns bedeutete ganztags 4 Tage die Woche bis 15.15 Uhr ^^.

    Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben, einen Vollzeitberuf bekommt man da auch ohne Wegezeiten nicht rein.

    Und Rechtsanspruch heißt ja auch nicht, dass mich sich darauf verlassen kann, einen Platz zu bekommen. Der Rechtsanspruch auf Betreuung ab dem ersten Geburtstag, heißt ja nicht, dass alle die wollen einen krippenplatz bekommen... Zumindest bei uns nicht.

    Ich glaube wir sind uns hier ziemlich einig, dass das Ehegattensplitting unfair und überholt ist.


    Es ist dennoch da, genauso wie das Rentenproblem und die vergeigt Karriere bei Teilzeit... Und ich sehe das ähnlich wie butterblum. Definiert man sich als "mitarbeitende Frau" ist man ein bisschen selbst schuld, wenn es schief geht.