Neenee, so klar hatte ich das in dem Alter nicht, das ist schon sehr viel progressiver und selbstsicherer. Aber daran können sich die Jungs nicht erinnern, bzw. waren noch gar nicht da.
Beiträge von campusmami
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friday, ähnliches beobachtet ich bei den Freundinnen meiner Söhne auch. Und auch ich bin oft sehr überrascht, ob der Schlagfertigkeit und Selbstsicherheit der jungen Frauen. Ein bisschen "Schiss" trifft es ganz gut... dabei sind die Jungs ja nun wirklich nicht im traditionellen geschlechterrollenmodell aufgewachsen.
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Volleybap das ist nicht die ganze Wahrheit. Das hat die jüngere Generation mit Großmüttern in Altersarmut unabhängig davon, ob sie die Ehe bis zum Tod durchgezogen haben, oder nicht, verstanden.
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Das ist gar keine Verallgemeinerung sondern ein messbarer Trend, das heißt nicht, dass sich alles von heute auf morgen auflöst und dass es alle betrifft. Und dass es auch andere Phänome gibt, die nicht ins Bild passen (siehe das Beispiel mit den Düftchen)...
Nehmen wir beispielsweise die Wahlergebnisse der Erstwähler*innen, die unterscheiden sich schon sehr deutlich nach Geschlecht. Das heißt nicht, dass es keine Frauen gibt, die konservative Parteien wählen. Insgesamt wird die Anzahl der Menschen, die gemeinsame Werte teilen kleiner... Sie ist aber noch da.
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Frag mal die Kids von heute, was ihre Eltern nach der Arbeit machen ... Da wirst du schon geschlechtsspezifische Spezifika in signifikant messbaren Ausmaß finden. Übrigens völlig unabhängig vom Bildungsstatus oder Einkommen.
Edit: in meiner Kohorte in den 80er Jahren geboren würde ich sagen 1/3 ohne Kinder, 1/3 getrennt weil das mit der Arbeitsteilung nicht funktioniert hat, 1/3 die das Model andersherum leben, wirklich nahezu 50/50 teilen oder so viel verdienen, dass sie das Gedöns ausgelagert haben.
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Ich weiß gar nicht, ob das so weit weg ist... Das gesellschaftliche Problem ist ja, dass es immer weniger Kinder gibt. Aus Singapur wissen wir, dass Geburtenraten auch unter 1 fallen können... Soziologisch gibt es dafür grob zwei Erklärungen es gibt weniger Paare aus denen Kinder entstehen können, weil die Einstellung, die auseinander gehen eben nicht harmonisch in einem Familienbild matchen.
Frauen haben heute keinen Bock mehr alles werden zu können, aber den ganzen anderen schice zusätzlich nebenbei noch mitzumachen, das kennen sie nämlich von ihren Müttern und finden es wenig erstrebenswert.
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Guckt ihr nur auf die bezahlte, oder auch die unbezahlte Arbeit?
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Joa... Ich sehe diesen Trend schon auch. Sei es im Wahlverhalten, in Studien verschiedener Fachdisziplinen oder auch in Vorstellung von Familiengründung bei meinen Studies und Nachwuchswissenschaftler*innen.
Es ist eher eine schleichende Entwicklung und hat sicher auch mit klassischen Milieus etwas zu tun. Was ich bei jungen Frauen beobachte ist, dass sie viel klarer haben was Sexismus, Machtmissbrauch oder auch weaponized Incompetence ist. Und eben auch sehr genau wissen, auf was sie sich einlassen, oder eben nicht. Das ist möglicherweise ein Bubbles Blick...
Bei meinen Jungs beobachte ich, dass Pumpen aber auch die Düftchen, die teuer geshoppt und großzügig anlassbezogen aber täglich aufgelegt werden ein eher neues Phänomen sind. Ersteres ist ja sehr klassisch, zweiteres eher neu, oder ich habe es in meiner Jugend verpasst
. Da sehe ich eher eine Annäherung der Geschlechter, was den Körperkult angeht. Meine Jungs sind insofern konservativ, als dass sich beide eine heile Familie (inkl. Kindern) wünschen, die Freundinnen das aber beide anders sehen
. Vielleicht ist das aber der AE Schaden, mit nur einem Elternteil aufgewachsen zu sein, denn bei der Arbeitsteilung ist man kompromissbereit und eher progressiv. Ob das nun die progressive Erziehung oder der Tatsache geschuldet ist, sonst die Debatte gar nicht weiter zu führen, kann ich nicht beantworten. Spannend finde ich die Gespräche allemal. -
Na dann mögen wir es dabei belassen, das alles als unbewusste Zufälle bewerten und die Stellschrauben nicht noch offensichtlicher herausarbeiten.
Und vielleicht dafür eintreten, dass das hier ein AE Forum bleibt und sich nicht zu einem "wie schütze ich meine Söhne vor Unterhaltszahlungen oder -Schulden" Ort wird. Das beißt sich meiner Meinung nach ein bisschen.
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CoCo, dass die Oma und ich eine andere Haltung haben, ist ja nix neues... ich finde das, was ich geschrieben habe nicht persönlich. Die Unterstellungen die da reingelesen werden, kommen nicht von mir.
Ich habe geschrieben, dass ich meinem Sohn etwas husten würde... D.h. ich würde tatsächlich von ihm erwarten, dass er seinen Teil (wie groß der sein müsste, darüber könnte man diskutieren) zum Unterhalt beitragen müsste. D.h. nicht, dass er zusätzlich zur Erstausbildung arbeiten sollte, diese abrechen oder what ever. Sondern einfach nur die klare Linie: "Dein Kind. Deine Verantwortung!" Vielleicht ist Rollenklarheit das bessere Wort?! Was ich als Oma da noch nebenher liefere ist meine Rolle als Oma...
Konkret: Mein Kind verdient in der jetzigen Ausbildung 1350 Euro, wohnt bei mir. Wenn der mir sagen würde, ich kann die 300 Euro Unterhalt nicht leisten, würde ich mal nachhaken, warum das so ist. Und dann würde ich ihn fragen, wie denn sein Zukunftskonzept aussähe... der Verdienst ist ja nach der Ausbildung bekannt, die Düsseldorfer Tabelle ebenso und vielleicht hat das erwachsene Kind ja auch eine Idee, was es kostet eine eigene Wohnung und seinen Lebensstandart zu finanzieren. Wenn das unter den jetzigen parametern nicht klappt, klappt das nach der Ausbildung auch nicht... Die Zahlen passen nicht zusammen.
Wäre das andere meiner Kinder (noch 1,5 Jahre in der Oberstufe) betroffen, würde ich den Unterhalt übernehmen, weil ich es könnte. Und ich keinen Bock auf Behörden oder Gerichte hätte. Aber auch da würde ich ein tragfähiges Zukunftskonzept des Vaters erwarten.
Punkt zwei, wo meiner Meinung nach Haltungen clashen ist: Diese "Systemumgehungsgemauschele"... insbesondere wenn es als Rechtfertigung genutzt wird. Da gehen die Meinungen sicher auseinander... Ich finde es auch jenseits von jeglicher moralischen Aspekten problematisch, weil ein solches System sehr anfällig für künftige Konflikte ist. Da geht es ein wenig um Macht und Machtgefälle (aber wahrscheinlich ist ein systemischer Blick darauf in diesem Setting hier schwierig... bzw. wird auch ausschließlich moralisch verstanden).
Persönlich ist das alles nicht... ich habe mich tatsächlich über die Aussagen zu Autos, Windeln oder Tapeten gewundert, auch die zum Thema "Geiz ist geil" (all das sind Bewertungen, die ich nicht abgegeben habe).
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Yogi das ist gar kein Argument, sondern eine These, deren Bestätigung die Oma 2025 in ihrem Text selbst liefert. Und die sich auch in nahezu allen anderen Threads hier im Forum zum Thema Unterhalt wiederfinden und prüfen lässt.
Wo du zweifelsohne Recht hast, ist dass Werte sich nicht diskutieren lassen.
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Lena_1977 , das ist nie eine Frage der Ressourcen, sondern immer eine Frage der Haltung.
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Die 12.700 Euro werden es ja nicht, wenn ein Teil schon beglichen ist und der UVG für Kinder unter 6 J. 227 Euro beträgt. Das JA kann nicht mehr zurückfordern, als es gezahlt hat.
Hier hat es seinerzeits ein Verfahren des JAs gegen den KV, das mit einem Vergleich geendet ist, gegeben. Während seines Studiums hat er dann einen symbolischen Beitrag geleistet, ohne dass Schulden aufgelaufen sind. Es kommt in eurem Fall also sehr darauf an, wie das JA agiert. Einen Hinweis darauf könntest du in der bisherigen Kommunikation finden.
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Es ging mir nur darum mal ein Preisschild an die "Schulden" zu hängen. So wild ist das nicht... Zumal so eine Ausbildung ja ein überschaubarer Zeitraum ist. Da muss man sich als Oma keine Sorgen machen, das nicht bewältigen zu können, sondern sich vielleicht fragen, was da sonst schief gelaufen ist.
Keine Ahnung, meine Kids sind ja mit einem wenig zahlungsfreudigen Vater aufgewachsen... Die kämen nicht im Traum darauf, sich ihrer finanziellen Verantwortung zu entziehen. Vielleicht finde ich deshalb auch so absurd.
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Du... Wie lange dauert die Ausbildung denn noch? Und von was reden wir? 2800 Euro UVG pro Jahr? Selbst wenn das Schulden werden, ruiniert das gar nix.
Ich würde meinen Sohn ja was husten, wenn er mietfrei bei mir wohnen würde und er es nicht hinbekäme die 227 Euro pro Monat an sein Kind rüber zu schieben...
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Nach meinem Verständnis der Sozialgesetzgebung, sollte die Jobaufnahme in jedem Fall zu mehr Geld führen, wie sich das genau zusammensetzt müsste man mit genaueren Zahlen schauen (kommt auf die tatsächliche Miete und die angemessene Miete in der Kommune an). Mit den Parametern, die du beschreibst, bleibt es bei irgendeinem Sozialleitsungsbezug und da werden Einkommen aber auch Unterhalt, den man leisten muss, verrechnet. Es ist also egal, wie viel Unterhalt er zahlen muss, weil diese Verpflichtung vom Einkommen abgezogen und danach der Restbedarf durch Sozialleistungen aufgestockt wird. Und da es Freibeträge gibt, wird am Ende immer mehr bleiben, als wenn man nicht arbeitet. Ich würde es nicht zu sehr verkomplizieren und die Unterhaltsgeschichte gelassen sehen.
Davon abgesehen lohnt sich die Arbeitsaufnahme auch aus anderen Gründen immer... aber das weißt du ja.
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Aber hier hast du doch schon gefragt, und es hat sich nix geändert. Die Antworten werden sich dementsprechend auch nicht ändern.
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Otterson der letzte Bescheid ist vergossene Milch unabhängig davon, ob deine Assistentin Recht hat oder nicht.
Dass sie Darlehen und Zuschussanteil beim Bafög trennt ist ein Indiz dafür, dass es mehr Bauchgefühl als Ahnung ist.
Beim nächsten Bescheid, kann sie dann ja unterstützen einen Widerspruch zu begründen... Vielleicht kommt sie dann selbst drauf, dass das Käse ist.
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Wenn es auch nur ein schwacher Trost ist... Bald kommt eine andere Lebensphase. Hier trägt Muttern inzwischen die Smartphones der Kids auf


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Ich verstehe das Problem noch nicht nicht, für den Spielbesuch gibt es zwei Kinderzimmer, die Mutter setzt du an den Küchentisch. Wenn die Kinder dann auch etwas essen wollen, gibt den Schoß, Stehcafé für die Mütter, Häppchen top go oder so. Meine Erfahrungen ist, dass sich solche Probleme spontan eher von allein lösen. Und nein, mir wäre das nicht unangenehm.