Beiträge von Meeresstern

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    Ein interessanter Thread :-)


    Damals.... ich war 14-15 Jahre und plötzlich von einer sehr guten zu einer relativ durchschnittlichen Realschülerin abgesunken. Meine Eltern waren damals ziemlich sauer auf mich und ich durfte von nun an mich nicht mehr innerhalb der Schulwoche mit Freundinnen und Jungs treffen. Das fand ich damals total doof. Ich hätte meine Eltern dafür damals erwürgen können.
    Was blieb mir anders übrig, als zu lernen und schlussendlich hatte ich wieder die tollen Noten. Dann hatte ich einen Freund, der ein Jahr weiter gerade in der Bewerbungsphase stand. Er hatte sich laut seiner Erzählung bei einem super coolen Versicherungsunternehmen als Versicherungskaufmann beworben. Da wollte ich dann natürlich auch hin! Mit meinem Zeugnis war es dann kein Problem mehr! Zudem spielte eine große Rolle, dass man dort in der Ausbildung relativ viel verdient. Meine Eltern haben mir damals relativ wenig Taschengeld gegeben, aber jobben durfte ich auch nicht.
    Letztendlich haben sie mit ihrem ganzen Verhalten bewirkt, dass ich zwar gut in der Schule war, aber nach der 10. Klasse in die Ausbildung gegangen bin. Dort war ich dann eigentlich mit die Jüngste, die meisten waren über 20 Jahre und hatten die höhere Handelsschule o. ä. schon besucht. Dennoch packte mich der Ehrgeiz und ich schloss die Ausbildung als Zweitbeste im Jahrgang ab.


    Heute denke ich, dass ich damals besser weiter zur Schule gegangen wäre! Aber gut! Ich bin immer noch zufrieden, obwohl ich insgeheim am liebsten was Medizinisches machen würde. Wäre ich was jünger, würde mich Osteopathin total interessieren.

    Meine Kleine (4 Jahre) fragte mich die Tage "Mama....Drei plus drei sind vier, oder?" Ich sagte ihr "Nein, schau mal meine Finger... Das sind 6!" Sie guckte mich kritisch an und meinte "Mama... Du warst doch nicht auf dem Gymnasium, oder??" Ich sagte ihr "Nein, dass war ich nicht!" Und sie antwortete: Siehst Du.... dann kannst Du das gar nicht wissen! :hä

    Meine Kleine (3,5 Jahre) sitzt bereits länger in der Wanne. Plötzlich legt sie sich ins Wasser und meint "Das mache ich, weil meine "OBERFLÄCHE" (Haut) kalt wird!" Neee, ist klar!


    Vor einigen Tagen läuft sie naggisch durch die Wohnung. Mein Mann fragt sie, ob sie nichts anziehen möchte? Antwort: Nein, mein Körper braucht eine LÜFTUNG! :lach

    ich will nix ausdiskutieren. Ich will nur, dass dieser Anwalt eine auf den Deckel bekommt, und sachlich bleibt. Ich will mich auch nicht rechtferigen oder so, auch keine Gegendarstellung....ich will nur, dass er sachlich bleibt.


    Es wird diese Anwälte immer geben und es wird immer Mandanten geben, die genau auf solche Köppe stehen.


    Ich habe beruflich "täglich" mehrere Anwaltsschreiben vorliegen. Da gibt es a) Anwälte, die sagenhaft gut argumentieren und dabei sachlich bleiben, weil sie die Meinung des Mandantens sachkräftig durchsetzen wollen und b) eben die Sorte, die glaubt, dass sie sogar bei einem großen Unternehmen mit wüsten Beschimpfungen, Arroganz und Verdrehungen von Tatsachen weiterkommen. Ja, und Sorte c) wirft gerne nochmal Salz in die Wunden des Mandantens und hofft nicht auf "vernünftige Einigungen", sondern heizt den Mandanten so richtig ein, damit´s auch ja ausreichend kracht (und in der eigenen Geldbörse klingelt).


    Wenn ICH mir einen Anwalt suchen würde, würde ich immer Typ "A" nehmen. Sorte B argumentiert meist schlecht, aber kommt dennoch manchmal weiter, weil sich die Gegner emotional aufgewühlt in die Hose machen. Gerade bei Familienstreitigkeiten zwar unfair, aber erfolgreich. Vor Gericht kannst Du dann aber noch hoffen, dass dort jemand faires und vernünftiges ist, der das Spiel von Anwalt B oder C durchschaut. Ja, und Anwalt c) zerrüttet die Familie noch weiter.


    Wie die anderen schon schrieben "Einmal tiiiiiieeef durch die Hose atmen und ruhig bleiben!".


    Dein neuer Anwalt scheint ja gut zu sein!!!!

    Durch meine Kinderwunschbehandlung im Jahr 2007 habe ich auch durch Zufall erfahren, dass ich diese Hashimoto-Thyreose habe. Also bin ich zum Arzt, hab dieses Szintigramm durchführen lassen und seither die Tabletten eingeschmissen.... seither habe ich dann außer bei Hausarztkontrollen die Schilddrüse nicht mehr kontrollieren lassen. Mit der Krankheit selbst habe ich mich nie wirklich beschäftigt.


    Seit 2003 habe ich nun eine Schulterentzündung. Es wurden diverse konservative Maßnahmen durchgeführt, die nichts brachten. 2010 etwa entzündete sich bei mir die linke Hüfte. Nach der Rö-Untersuchung sagte man mir, dass ich dort eine Schleimbeutelentzündung habe. 2010 entzündete sich dann auch noch meine Handgelenke. Ich liess die Rheumawerte durch den Hausarzt prüfen, aber da war nichts. Die Gelenkentzündungen sprach ich immer mal beim Orthopäden und beim Hausarzt an. Teils hatte ich sie auch entzündet und habe eigenständig Ibu oder Voltaren eingeschmissen, weil ich kein Bock hatte, vom Arzt belächelt zu werden.


    2011 wurde dann meine Schulter operiert und Kalk entfernt. Das brachte gar nichts, also musste ich vor 4 Wochen wieder unter´s Messer, weil -woher auch immer- wieder Kalk in der Schulter war. Immer wieder sprach ich den Arzt wegen meiner Gelenkschmerzen an. Es wurde nach den Rheumawerten gefragt und dann war das Thema erledigt, weil die ja negativ waren.


    Im März 2012 habe ich dann meine Schilddrüse endlich wieder checken lassen. Das Ergebnis war weiterhin, dass ich die Medis in gewohnter Forum nehmen soll. Die Gelenkbeschwerden allerdings habe ich da nicht angegeben. Ich könnte mich dafür in den Allerwertesten treten, aber ich habe echt gedacht, dass ich die nicht erwähne, weil das ja "eine orthopädische" Baustelle ist.


    Jetzt bin ich aktuell ja krankgeschrieben und hatte Zeit viiiieeel zu lesen. Und habe dabei gelesen, dass Gelenk- und Sehnenentzündungen bei Hashi gar nicht ungewöhnlich sind und evt. auf eine weitere Autoimmunkrankheit schliessen lassen. Ferner ist mir jetzt auch aufgefallen, dass dort auch die "weißen Hautstellen" auf meinem Beinen mit zu tun haben.


    Gott sei Dank kenne ich die Sprechstundengehilfin von meinem Schilddrüsenarzt sehr gut. Sie wird dies heute genau mal ansprechen. Mal sehen, wie es weitergeht. :hae:

    Huhu, ich brauch doch nochmal Euren Rat! :-)


    Es ist so, dass ich einigermaßen häufig im Bekanntenkreis wegen des Themas "Trennung" angesprochen werde. Ich war ja fast 3 Jahre von meinem Mann getrennt, mit dem ich allerdings wieder zusammen bin. In dieser Zeit habe ich mich sehr viel (hier im Forum) mit dem Thema Umgang, Trennung und Kindeswohl befasst und würde behaupten, dass ich menschlich (aber nicht rechtlich) einigermaßen gut über das Thema informiert bin. Ferner bin ich stolz darauf, dass wir nach so langer Zeit die Kurve und auch während der Trennungszeit (Dank des Forums?!?) meist die Kurve Richtung Kindeswohl bekommen haben. Allerdings bedeutet dies auch viel Arbeit an uns als Paar.


    Nun möchte sich eine Bekannte (Freundin ist es nicht, aber ich mag das Paar irgendwie schon) mit mir treffen und sich mit mir wegen des Themas "Trennung" unterhalten. Mit dem bekannten Pärchen haben wir schon das ein oder andere Mal getroffen und auch die Männer verstehen sich gut. Schon einige Male sprach sie mich "kurz" darauf an und ich gab ihr Rat, soweit ich konnte. SIE möchte sich trennen, er wohl nicht. Aber irgendwie raufen Sie sich immer wieder zusammen.


    Meine Bekannte hat allerdings eine Macke, womit sie mir tierisch auf den Wecker geht. Und zwar schimpft und meckert sie sehr schnell über alles. Der Kindergarten, andere Mütter, andere Kinder, alles ist bei Ihr zu beanstanden. Auch über ihren Mann schimpft sie permanent bei mir, wenn wir alleine sind. Er würde sich nicht richtig kümmern und ständig die Kinder anschreien. Ich selbst habe eher den Eindruck, als ob er sich verdammt viel um die Kinder kümmert. Allerdings glaube ich auch, dass er mit dem Hausbau, seiner aktuell größeren Krankheit und dem permanenten Gemecker seiner Frau einfach überlastet ist.


    Soviel zu MEINEM Eindruck. Da wir aber keine enge Bindung zueinander haben, ist es schwierig, die wirkliche Lage zu beurteilen.


    Nun sprach mich meine Bekannte an, ob wir uns mal treffen. Sie möchte gerne nähere Informationen zum Thema Trennung von mir. Es kann aber auch sein, dass sie einfach wissen möchte, wie wir es gelöst haben. Ich weiß es nicht, da bisher wg. des Treffens nur Kontakt über SMS besteht.


    Irgendwie würde ich mir wünschen, dass ich durch gezielte Worte die Ehe retten kann. Und wenn ich dies nicht kann, dann möchte ich wenigstens den richtigen Weg zeigen, wie man eine Trennung "im Sinne der Kinder" gescheit löst. Aber irgendwie möchte ich auch nicht in ihrer Entscheidung eingreifen. Dies haben bei mir in meiner Trennungsphase nämlich viel zu viele gemacht und ich habe mich davon leiten lassen, was im Nachhinein mein Fehler war.


    Aber mir ist es auch nicht egal, was da passiert. Mein Mann meint, ich soll mich da raus halten und ihre Fragen ganz nüchtern beantworten. Ich persönlich hatte die Idee, dass ich in unserem Treffen Ende der Woche in der Tat alle Fragen nüchtern und ohne Wertung beantworte, ihr aber auch klar mache, was für Konsequenzen eine Trennung hat, die sie noch nicht so ganz weiß. Sie glaubt z. B. daran, dass ihr Mann die Kinder eh nicht mehr sieht, wenn er sie anschreit. Wir hier im Forum wissen, dass da ganz andere Dinge passieren müssen, bis ein Mann die Kinder nicht mehr sehen darf. Sie glaubt auch, dass sie easy mit ihrem Geld hinkommen wird und spekuliert wohl auch darauf, dass sie halt das Haus behält. So einfach ist das aber alles nicht.


    In der Summe habe ich den Eindruck, dass das Paar einfach überfordert ist und SIE sehr naiv über das Thema Trennung denkt. Ich glaube, sie ist sich der Konsequenz gar nicht bewusst.


    Wie würdet Ihr in diesem Gespräch vorgehen???

    Unsere Klassenlehrerin achtet auch darauf, dass die Kinder gesunde Dinge mit zur Schule bringen und duldet weder Milchschnitte noch Twix. Sogar gegen Weissbrot hat sie was und ich finde dies sehr gut. Meine Tochter bekommt immer Vollkornbrot und wechselnde Obstsorten mit. Sie ist stolz, wenn sie anstelle des obligatorischen Apfels mal Himbeeren oder Physalis mitbekommt, aber IHR wäre es oberpeinlich, wenn ich ihr Suesskram mitgeben wuerde. Soweit ich das sogar mitbekommen habe, MÜSSEN die Kids Limo und Süsskram gar wieder einpacken und dürfen sie nicht essen bzw. trinken. Verhungern tut aber dort niemand, weil die Lehrerin dafür vorsorgt.
    Ich empfinde dies keinesfalls als Ärgernis und bin froh, dass die Lehrerin dieses Wettrüsten im Keim erstickt.


    Bei Besuchskindern habe ich schon gemerkt, dass manche völlig Obst und co. verschmähen bzw. gar normale Obstsorten nicht einmal kennen.


    Hier gibt es zuhause ausreichend Süsses und ich denke, dass muss reichen.


    In der OGS gibt´s auch mal Eis etc.. Das finde ich toll, aber ein paar Stunden ohne Süsskram sollten schon gehen.


    Ein paar wenige Male hat die Klassenlehrerin selbst mal ne Tüte Bonbons rumgehen lassen, wenn der Tag z. B. besonders hart ist. Diese Ausnahme freut die Kinder total! Aber es bleibt eben was ganz besonderes!!! :-)

    Ich lese hieraus, dass
    -Ex Versicherungsnehmer ist
    -Du versicherte Person bist
    -ein Krankenhaustagegeld versichert ist.


    Als Versicherungskauffrau im privaten Krankenversicherungsbereich kann ich mich nur der Meinung vieler Vorposter anschließen und sagen, dass Dein Ex einzigst und allein dafür verantwortlich ist, dass er die Versicherung hat laufen lassen. Du selbst hättest überhaupt keine Möglichkeit gehabt, etwas an diesem Vertrag zu ändern. Für Deinen Ex ist diese Versicherung natürlich ebenso sinnlos, da Du ihm sicher bei einer stationären Krankenhausbehandlung keine Bescheinigung gibst, damit er widerrum Leistungen geltend machen kann.


    Ich würde hier gar nichts an den Ex zurückzahlen. Solltest Du in den letzten 3 Jahren dagegen in stationärer Behandlung gewesen sein, könnt ihr ja einen Deal machen, indem Ihr Versicherungs-Leistungen mit Beiträgen verrechnet.


    Eine Krankenhaustagegeldversicherung ist immer 3 Monate vor Jahresende kündbar. Aber eben nur durch Deinen Ex! Komm aber nicht auf die Idee, Versicherungsleistungen geltend machen zu wollen, OHNE Deinen Ex zu fragen. Er wird dankend die Leistungen entgegen nehmen. Und das zu Recht, selbst wenn Du Deine Kontoverbindung angibst!

    Ich würde es davon abhängig machen, ob nach der Trennung zwischen den Familien und den Freunden eine gute Stimmung herrscht. Denn dann kannst Du eine gemeinsame Party mit allen ruhig starten, auch wenn Du Deinen Ex dabei nicht soooo gerne sehen möchte. Der geht dann "unter" im Gewusel, weil Du gar keine Zeit hast, Dir Gedanken zu machen :-)


    Für die Kinder fühlt sich so eine Party dann an "wie immer" und wichtig ist, dass alle "wichtigen Personen" an dem Kinder-Ehrentag anwesend sind.

    Erstmal Danke an Campusmami! Toller Beitrag!


    Also, ich bin -soweit ich das weiß- die Einzige im Forum, die theoretisch so ÜBERHAUPT :hae: keine Daseinsberechtigung mehr hat. Nach fast 3 Jahren Trennung bin ich voriges Jahr wieder mit meinem Mann zusammengekommen und fühle mich wohl!


    Klar, es ist ein tägliches Stück Arbeit dies auch weiterhin zu schaffen. Manchmal ist es echt schwer, weil im Rahmen von Kinder, Job und Hausbau nicht viel Zeit für die Pflege der Partnerschaft bleibt.


    Dennoch fühl ich mich hier im Forum immer noch zuhause. Ich habe hier so viele liebe Menschen kennengelernt, einige auch persönlich. Teilweise liegen sie mir am Herzen, auch wenn sie es gar nicht wissen *lach*... Immer wieder mal schaue ich nach deren Beiträge.


    Damals nach der Trennung war ich verzweifelt, wütend und sauer auf meinen Mann. Hier in diesem Forum hat man mich unterstützt und mir auch teilweise geholfen, dass ich wieder zu einer guten Elternebene finde. Irgendwann...und durch viele Tipps... hat die Elternebene bei uns dann wieder funktioniert. Wir arbeiteten als Elternpaar Hand in Hand. Das daraus wieder eine Partnerschaft geworden ist, verdanken wir den "offiziellen Scheidungsunterlagen" und paar weiteren kleinen Zufällen. Denn wir konnten es einfach "nicht tun".


    Durch dieses Forum ist es vielleicht sogar so gekommen. Oft wurde ich hier runtergeholt, wenn ich mal wieder gedanklich hätte meinen Mann lünchen können.


    Mein Wunsch ist es, dass ich "weg von rechtlichen Aspekten" vielleicht die ein oder andere "friedvolle" Variante innerhalb von Postings aufzeige. Denn durch die Vielseitigkeit der Antworten findet man oft eine "eigene Lösung".Mir hat es immer geholfen!

    Wie es "rechtlich" aussieht, weiß ich nicht. Rein menschlich würde ich jedoch sagen, dass der betreuende Elternteil die Kinder zum Umgangselternteil bringt. Und der Umgangselternteil das Kind zum betreuenden Elternteil zurück bringt.


    So muss niemand "im schlimmsten Fall vor der Tür" warten, wenn die Kids für Schuhe/Jacke anziehen etc. noch Zeit brauchen und Fahrtkosten werden geteilt.

    Als ich Dein Posting gelesen habe, musste ich an alte Zeiten denken. Als meine große Tochter ihren aller ersten Tanzauftritt hatte, war an diesem Tag gerade Umgangstag. Ich habe Wochen vorher schon gelitten, weil ich an diesem Tag theoretisch nicht dabei sein durfte. Letztendlich war ich beim Auftritt dann "einfach da" und es war für alle das Beste!!!! Ich würde aber auch nicht den Ex "fragen". Umgekehrt würde ich ihn aber auch an Festivitäten während der "Nichtumgangstage" einbeziehen bzw. ihn zumindest darüber informieren.


    Sprich Deinen Ex-Mann bei einem künftigen Kindergartenfest an und sag, dass Du auch da sein wirst! Dann schaut Ihr Euch "als Eltern" diese Veranstaltung an. Die Jungs werden sicher froh sein, wenn beide Eltern anwesend sind.


    Auf diesen Festen ist es meist nicht schwer, dem anderen Elternteil aus dem Weg zu gehen. Meist kennt man ja genug Mütter und Väter mit denen man quatschen kann. Hier geht es um die Kinder! Und die sind stolz, wenn sie "Mama UND Papa" dabei haben.

    Feste Umgangszeiten sind in diesem Alter nur sehr schwer für längere Zeit zu verhandeln. Der Rhythmus des Kindes ändert sich meist nach kurzer Regelmäßigkeit wieder. Da Du noch voll stillst, sollte hier die oberste Priorität liegen. Wie schon die anderen schreiben, würde ich viele kurze Zeiten einbauen.


    Wenn Du mit Deinem Ex es irgendwie vernünftig regeln kannst oder möchtest, dann würde ich z. B. Mittwoch Nachmittag und Samstag vormittag als festen Umgang planen. ABER! Du bzw. das Kind gibt die Uhrzeit vor. Du kannst Ihn ja anrufen, wenn Du anfängst zu stillen oder so ungefähr weißt, wann das Kind heute satt sein wird. Und dann sollte er so ca. ne halbe Stunde vor der erwarteten nächsten Mahlzeit wieder da sein.


    In diesem Alter ist es nahezu noch unmöglich wirklich feste Zeiten zu planen. Versuch dies Deinem Ex-Mann klar zu machen.


    Feste Vereinbarungen halte ich nicht für sinnvoll. Wenn das Kind z. B. jetzt noch 4-5 x am Tag schläft, schläft es in einem Monat vielleicht nur noch 2-3 x und in wenigen Monaten nur noch einmal.... Der Rhythmus sowie Trink- und später Essgewohnheiten ändert sich ständig.


    Wichtig ist auch, dass Du ihn immer mit einbindest. Also ihm sagst, was das Kind braucht, wenn es weint. Wir Mütter haben das schnell raus, aber der Vater, der sein Kind kaum sieht, hat wenig Chancen. Also sag ihm, wann er die Windel wechseln soll, in welcher Schlafposition das Kind am liebsten schläft und wann es den Schnulli braucht. Nur so kann er alles richtig machen und fühlt sich nicht so sehr als Außenseiter.

    Könnt Ihr bitte wieder zum Ursprungsthema zurückkehren und an die Netiquette denken??? :thanks: Das Thema ist meiner Meinung nach kein Thema, um sich untereinander zu zoffen und für die Threaderstellerin sicher wichtig.

    Meine Eltern waren damals auch sehr traurig über diese Trennung. Sie haben mit mir gelitten, teilweise ging es ihnen schlechter, als mir. Sie schimpften auf Ex rum. Oft tat es mir gut, aber als ich mich mit dem Vater der Kinder wieder verstand, streuten sie das ein oder andere Mal Salz in die Wunden. Sie verstanden die für die Kinder gute "Eltern-Kind-Ebene" nicht. Irgendwann fingen sie an, mein halbes Leben in die Hand zu nehmen und ich hatte eine quasi "neue Baustelle" in meinem Leben, weil ich mich immer wieder aus den Fängen meiner Eltern befreien musste, die einerseits für mich immer da waren, aber eben auch ein Mitspracherecht einforderten.


    Heutzutage würde ich in eine Trennung nicht mehr allzu sehr viele Menschen mit einbeziehen. Je mehr man sich woanders ausweint, je mehr Menschen sich in ein Beziehungsende einmischen, desto schwerer bildet man sich eine "EIGENE MEINUNG" und geht seinen "eigenen Weg".


    An Deiner Stelle würde ich mich von dem "Leid" Deiner Mutter etwas abgrenzen, denn Du selbst hast jetzt genug Baustellen. Zeig Deinen Eltern, dass Du alleine zu Recht kommst. Zeig es, dass Du das "bestmöglichste für Dein Trennungskind" tust, indem Du ihm ein halbwegs normales Leben -eben halt nur ohne Lebenspartner" ermöglichst. Vor allem sollte niemals das Kind das Leid und die Wut spüren, die Deine Eltern haben. Und lass Dir kein schlechtes Gewissen einreden, dass Trennungskinder immer "Ach so arme Kinder" sind. Davon hast Du jetzt nichts.


    Eine Garantie hast Du nie. Aber ich würde Deine Eltern auch nicht in frische neue Partnerschaften einweihen, sondern erst wenn Du Dir sicher bist.


    :troest Meeresstern

    Folgende Möglichkeit ist meine Variante, aber eben nicht bei jedem Job möglich:


    Ich bau an den Krankheitstagen meiner Kinder zunächst immer erstmal meine Überstunden ab. Habe für solche Fälle immer ein Polster von 3-5 Arbeitstagen. Erst, wenn ich absehen kann, dass es länger dauert, lass ich mich auf die Kinder krankschreiben. Mein AG sieht das gerne und ich habe keinen finanziellen Verlust. Bei 2 kleineren Kindern fehlt man ja öfter mal hier oder da nur einen Tag.

    Meine Große (7) kann sich heute noch schwer alleine beschäftigen. Die Kleine (gerade 4) kann das super. Die bräuchte eigentlich fast nie Beschäftigung. Das regelt sie vollkommen alleine. Allerdings hat sie auch immer so ihre "speziellen" Ideen, die einem manchmal graue Haare wachsen lassen. Sie kann allerdings schwer "normal" spielen. Sie wandelt ihr Spiel immer ab und setzt ihre Kreativität ein. Dies führt oft zu Chaos :ohnmacht:
    Die Große ist dagegen recht unkreativ und weiß ohne die Kleine schon gar nix mehr alleine mit sich anzufangen :-o


    Daher bin ich auf der einen Seite verwöhnt, aber kenne das Problem halt auch, wenn die Große alleine ist.


    Wenn ich keine Zeit habe, dann spüren die Kinder das irgendwie auch und kommen meist gar nicht erst an. Aber wehe :lach ich sitze 5 Minuten :ohnmacht:


    Aber dann mache ich eher Dinge, worauf ich wenigstens ein bisserl Lust habe. Ich kann z. B. nichts mit Rollenspielen anfangen, weil ich die Denke meiner Kinder nicht verstehe. Ferner hasse ich es Barbies bis zum Erbrechen zu kämmen....


    Wenn sie also mit mir spielen wollen, dann mache ich Vorschläge. Ich puzzle, male, lese gerne mit ihnen. Ich kuschel und bastel auch gerne... und viele weitere Dinge. Wenn dann nix dabei ist, worauf wir uns einigen können, müssen sie halt wieder alleine spielen. Sonntags fahren wir z. B. einfach zu meinen Eltern, mit der S-Bahn nach Köln rein, Tiere füttern oder fahren (Lauf)-Rad.


    Beide Kinder lieben es aber, wenn ich sie mit in meiner Arbeit einbeziehe.


    Am einfachsten finde ich allerdings das Beschäftigungsprogramm, wenn ich mich mit anderen Müttern treffe. Dann können die Kinder spielen und wir Mütter Käffchen trinken :-)

    Nein, du erklärst ihr, dass der Himmel voller Geigen hängt, in der Ruhr Milch und Honig fließt und in ihrem ganzen Leben nie etwas schreckliches passieren wird ...


    damit ist sie dann sicher klasse auf das Leben vorbereitet ...


    Ich wünsche keinem Kind der Welt, dass es schlechte Dinge erleben muss. Nichts desto trotz muss ich mein Kind auch nicht erläutern, wie schlimm die Welt ist. Stück für Stück wird es das selbst erfahren. Für mich reicht es, dass eine 7-Jährige weiß, dass ich immer für sie da bin. Und sollte es mal nicht so sein, dann hat sie eine kleine Anzahl von Menschen, die sie erreichen kann, sie trösten und wo sie gut aufgehoben ist.


    Das gibt einem Kind die Sicherheit halbwegs Angstfrei durch´s Leben zu gehen!


    Schützen kann man sie nicht vor schlimmen Dingen. Aber man kann viel mit den Kindern reden, um ungute Gefühle zu besprechen. Und vor allem kann man ihnen Sicherheit geben.


    Und glaube mir. Meine Kinder sind für ihr Alter selbstsichere realistische Mädels, die sicher nicht nur Geigen und Flüsse voller Honig kennen.

    Die den Beitrag von mir zitiert haben, haben vergessen, dass in Klammer dahinter was von Stau und Wartezeiten und nicht von "Auto überfahren" steht. WENN man zitiert, dann sollte man vorher auch durchlesen, WAS man zitiert.


    Aber interessant finde ich hier die Eingaben schon. Denn ich überlege gerade, wie ich meine zartbesaitete 7 Jährige Tochter auf einen solchen Fall vorbereite, damit sie auch im Fall der Fälle keinen psychischen Knacks bekommt?!? :hae::hae: Also. wenn ich zu ihr morgen hingehe und sage "Also Julia, wenn die Mama mal weg ist und dann vom Auto überfahren wird und dann tot ist, dann gehst Du wie folgt vor:" oder "Julia, falls Mama mal von der Leiter kippt und sich das Genick bricht, dann rufst Du bitte Oma an und sagst ihr, dass das Testament in der 3. Schublade vom Wohnzimmerschrank liegt!"


    Also eins weiß ich dann:
    1. Kann ich mich künftig nicht mehr alleine auf den Weg machen, weil meine Tochter dann Angst hat, dass ich mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Auto überfahren werde.
    2. Hat sich unter GARANTIE schon vorher ein Trauma.


    Daher ist meine Ansicht:


    1. Kinder, die sich nicht selbst helfen können, lass ich nicht unbeaufsichtigt.
    2. Bei kleinen Kindern, die sich nicht selbst helfen können, gibt es kein Patentrezept, wenn Mama/Papa was passiert und man alleine ist. Was wollt ihr bitte einer 2-Jährigen vorher erklären???
    3. Ein soziales Netzwerk schafft Sicherheit für Stau- oder Arztprobleme und "geplante" Krankenhausaufenthalte. Und ja, ein soziales Netzwerk funktioniert garantiert nicht, wenn man es nur "braucht".
    4. Und Nein - auch normale Eltern sind nicht rund um die Uhr, 24 Stunden am Tag zu Zweit im Einsatz und die Welt ist ach so einfach.


    Wenn meine Große Tochter mal unbeaufsichtigt ist oder ich eben von der Leiter stürze, dann weiß sie, wie sie Oma/Opa/ die Freundin o. ä. anrufen kann. Wenn sie alleine ist, weiß sie, wie lange sie planmäßig alleine ist und das sie alle die vorgenannten Personen anrufen kann, wenn sie sich nicht wohl oder zu lange alleine fühlt. Somit bleibt sie sicher nicht 2 Tage alleine, weil ich irgendwo tot im Graben liege.


    Für mich müssen die Kinder eigentlich nicht wissen, was genau sie in welcher Situation zu tun haben. Sie sollten ab Schulalter allerdings in der Lage sein, jemanden Erwachsenen anzurufen und um Hilfe zu bitten. Dies sollte man den Kindern frühzeitig beibringen. Mehr nicht! Bei den Kleineren ist es schwierig! Aber ich kenn da keine Patentlösung. Weder für Alleinerziehende noch für Elternpaare.

    Also ich finde es vollkommen quatsch, hier einen Unterschied zwischen AE und "normal erziehenden Eltern" zu machen. Auch das gewöhnliche Elternpaar ist auch nur in gewissen Zeiten "ZU ZWEIT" im Einsatz. Und wenn halt Mutter und Vater alleine am "EINSATZORT KIND" ist, dann muss man ohnehin gewisse Vorkehrungen treffen.


    Denn:
    Kleine Kinder würde ich generell nie alleine lassen, nicht einmal zum Brötchen holen. Erst wenn sie sicher in der Lage sind, Hilfe zu holen, kann man sie alleine lassen. Meine große Tochter ist 7 Jahre und bleibt jetzt erst mal ne Stunde alleine. Die Kleine nicht einmal zum Brötchenholen um die Ecke (sie ist fast 4). Als AE musste ich halt lange in den sauren Apfel beissen und morgens 3 Personen anziehen, um Brötchen holen zu gehen. Bzw. hier gab es eben keine! Ich habe sie erst alleine gelassen, als ich gedanklich sicher durchspielen konnte, dass sie es schafft, Hilfe zu holen bzw. auch mal länger als geplant alleine zu sein.


    Zudem hole ich meine Große immer aus der Schule ab. Eben weil ich einen langen Fahrweg habe und es passiern KANN, dass ich im Stau stehe. In der OGS würden man sie nicht alleine lassen, solange ich nicht da bin. Im Kindergarten wird auch niemand die Kleine vor die Tür schicken.


    Selbst als "normales Elternpaar" brauch man immer ein soziales Netzwerk für Ausnahmesituationen. Eben dann, wenn ich im Stau nach der Arbeit stehe oder der Arzttermin unerwartet lange dauert. Der Partner ist meist auch nicht immer sofort einsatzbereit.


    Als ich voriges Jahr im Krankenhaus war, haben sich viele liebe Menschen um die Kinder gekümmert. Im Gegenzug bin ich "trotz AE" und "trotz Job und Stress" auch immer für meine Familie und Freunde da.


    Für den Obergau (Ich wach nicht mehr auf oder ich liege blutend im Badezimmer), habe ich nicht gesorgt.... Kann man das überhaupt???


    Das wichtigste ist, dass man irgendwie vermeidet, dass man überhaupt in brenzlige Situationen kommt (Stau oder Wartezeit einkalkulieren). Und wenn es dann doch mal passiert und ich niemand rechtzeitig erreichen kann, dann vertrau ich darauf, dass die Kindergärtner bzw. die Nachbarn, die Freunde meiner Kinder und unsere Familie für mich den Karren aus dem Dreck ziehen und für meine Kinder da sind.