Rechtslage Reha-Maßnahme

  • Meine Tochter hat vor 2 Wochen einen kurzfristigen Termin für ihre Reha-Maßnahme bekommen.


    Erst war sie begeistert, ich hatte das angeleiert und bin als ihre Begleitperson gemeldet.


    Seit ein paar Tagen kommen Störgeräusche und heute schickte sie mir per WhatsApp die Nachricht, dass sie nicht zur Reha will.


    Es ist bei ihr immer spannend bis zum letzten Augenblick, ob sie eine gegebene Zusage einhält oder im allerletzten Moment doch noch abspringt.


    Also beides ist möglich, wobei ich eher schätze, dass sie bei der Absage bleibt.


    Ich hatte schon alles vorbereitet, auch der Einrichtung den Termin bestätigt.



    Was würdet ihr jetzt tun, wie sieht das Ganze rechtlich aus?


    Wann muss ich der Einrichtung sagen, dass ihre Teilnahme ungewiss ist, dass sie eher nicht kommen wird?


    Muss ich absagen, weil es unsicher ist? Denn vielleicht geht einer anderen Familie dadurch unnötigerweise ein Reha-Platz verloren.


    Wie sind die rechtlichen Folgen, ab wann bin ich schadenersatzpflichtig?


    Wie sind ihre Chancen auf eine zukünftige Reha?

  • Wie seit Wochen schon sitze ich wach.

    Das Problem ist ja nicht nur die Reha der Tochter.


    Der Sohn, 12 Jahre lebt seit diesem Schuljahr bei der Mutter, Umgang ist gelegentlich.

    Ausgemacht ist von Donnerstag ab nach bis Freitag vor der Schule.

    Von der Zeit geht sein Training ab. Von 16 bis 21 Uhr. Letzte Woche hat er nur gegessen, dann ist er weg zu seinem Freund.


    Die Tochter 11 Jahre lebt etwa seit Advent auch fest bei ihrer Mutter. Ihr Umgang ist Mittwoch , wobei sie im OGTS ist, also von ca. 17 Uhr bis morgens zur Schule.


    Die Kleine ist immer Mo+Di bei mir und jedes zweite Wochenende. Mi+Do eigentlich bei ihrer Mutter aber ziemlich oft bittet sie mich, sie trotzdem zu nehmen.

    Mit ihr ist das Leben sehr schön, aber sie ist ja erst 6.


    Ich habe mit ihr das Reiten angefangen, sie hat sehr viel Freude daran. In den Osterferien war sie eine ganze Woche zu Reiterferien geblieben, sie war die allerjüngste; keine Probleme, ich musste nicht nachts trösten oder sie zu mir holen, sondern sie war glücklich dort.

    Eigentlich hatte ich beide Töchter dort angemeldet, beide wollten dort unbedingt hin, aber da hatte die Tochter mich bis zur letzten Minute hingehalten, und ist am Ende doch lieber bei der Mutter geblieben.


    Die Tochter bekam letzte Woche ihren 3. Zwischenbericht. Nach dem ersten und nach dem zweiten war ich mit allen 4 Hauptfach-Lehrkräften in Elterngesprächen. Habe der Mutter die Gesprächspritokolle geschickt, nach dem zweiten auch der Tochter einen eigenen "Brandbrief", weil (das war zugleich das Zwischenzeugnis) ihre Versetzung als gefährdet benannt wurde.

    Keine Reaktion, weder von Mutter noch von Tochter.

    Jetzt steht im dritten, dass die Versetzung sehr gefährdet ist.


    Und die einzige Diskussion drehte sich darum, ob sie nächstes Schuljahr weiter im OGTS bleiben soll oder nicht.

    Ich bin dagegen , wollte sie am liebsten jetzt schon beurlauben lassen, dass sie jeden Tag zum Essen zu mir käme, 2 Stunden Zeit und Ruhe hat für die Schule aufzuholen.

    Das hatte sie zugesagt, aber kam dann nicht, sondern ist direkt zur Mutter .


    Ich habe jetzt aufgegeben, ich möchte jetzt aufgeben. Ich kann einfach nicht mehr.


    Jetzt ist sie zum OGTS für nächstes Schuljahr angemeldet und ihre Lehrkräfte legen mir gegenüber einen Schulwechsel nahe.


    Von ihr selbst oder von der Mutter keine Antwort dazu.


    Planmäßig wäre sie Mittwochs immer alleine hier, weil die Kleine bei ihrer Mutter ist. Planmäßig .

    Aber weil ich sie oft zusätzlich nehme , bekommt sie das Geschrei, die Gewalt, das Chaos immer mit, wenn die Tochter hier abhaust.

    Ich bekomme sie dann auch nicht mehr aus dem Haus. Es eskaliert.

    Oder sie erpresst mich, dass sie nur geht, wenn ich sie zu Ihrer Mutter fahre.


    Heute habe ich vor, mich nicht mehr hier im Haus mit ihr zu treffen, sondern mit ihr ins Stadtteilzentrum zu gehen. Neutraler Boden.


    Sonst muss ich immer, wenn ich weiß, sie kommt, meinen Geldbeutel ins Auto einschließen. Weil sie andernfalls sich heimlich daraus bedient.


    Nacht ist wieder vorbei

    Heute wird die Kleine das erste Mal nach 9 Tagen wieder von der KM3 abgeholt. Und ab Freitag ist sie wieder bei mir.

  • Heute früh mit Jugendamt telefoniert. Das Telefonat ergab, dass sowohl das Amt, wie auch die Mutter und der Erziehungsbeistand die Teilnahme an der Reha-Maßnahme befürworten und unterstützen.

    Also völlig unnötig meine Panik.


    Wie lerne ich es, andere Menschen nicht mehr ernst zu nehmen?

  • Vielleicht indem du insgesamt etwas gelassener wirst ...?

    Bevor du mit dem Kopf durch die Wand gehst, überlege zuerst.........

    Was mache ich im Nebenzimmer ? (unbekannt)

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    G e l a s s e n h e i t .....................#atmen....

  • Heute rief mich meine Tochter an:


    Sie will nicht zur Reha

    Es ist kein Koffer gepackt.

    Sie hat nicht genug Kleider, Hosen


    In den Tagen zuvor hörte ich von ihr wiederholt:

    KM2 ist gegen ihre Teilnahme an der Reha

    KM2 will weiter nur die ambulante „Blasenschule“ am Ort

    (Obwohl KM2 dem ASD versichert hatte, dass sie die Reha mitträgt.)

    (Entgegen dem Rat der die Urotherapie praktizierende Schwester unbedingt für die Reha statt die Blasenschule)

    (Entgegen dem Rat des Kinderarztes)

    (Obwohl die Tochter vor Jahren bereits eine ambulante Blasenschule durchlaufen hat)


    Mein Plan war, morgen um 14:30 Uhr die Tochter an der Wohnung von KM2 abzuholen.

    Angesichts dieser konfliktgeladenen Lage führt dieser Plan aber wahrscheinlich nicht zu einer gemeinsamen Autofahrt und zur erfolgreichen Aufnahme in ihre Reha


    Daher meine Anfrage an ASD, den Erziehungsbeistand zu beauftragen, sie zur Reha zu fahren.

  • Klamotten kann man kaufen - vielleicht ein schönes Erlebnis?

    Der ASD wird nicht die Fachkräfte haben - spontan - diese Reha zu begleiten.

    Wenn ihr wirklich fahrt, dann halte dich zurück.

    Sie kann das vor Ort selbst klären, halte dich im Hintergrund.

    Wahrscheinlich ist es ihr ein wenig peinlich.