Abgebrochene Beziehung-was tun?

  • JayCee hat alles beantwortet. Sohn und Tochter würde ich einfach mit Kind ersetzen.


    Du bist getrennt von der Mutter. Du hast in ihrem zu Hause nichts mehr zu suchen. Ginge es dir um die Kinder, hättest du schon einen der zahlreichen tips hier angenommen.
    Lad deine Tochter ein und mache was schönes mit ihr zusammen, etwas was sie selbst sich wünscht. Manipuliere sie nicht um ihr deine Ideen aufzudrücken. und rechne nicht das Geld auf!


    Versuche nie über die Mutter die Kinder zu erreichen oder zu manipulieren. Dem wird sie sich entziehen. Ihr scheint eine Abgrenzung zu dir gelungen sein.

    Glaub mir, deine Tochter ist in diese Welt geboren. Sie schafft das. Es ist eine komplett andere Welt als noch vor ein paar Jahren. Die alten Werte sind nicht immer schlecht, aber eben nicht immer zeitgemäß. Und unsere Erfahrungen aus der Jugend sind eben völlig anders. Das kann man nicht übertragen. Gar nicht.

  • Dir kann man, mit dem Wissen über Eure Geschichte, von der vermutlich nur ein Bruchteil hier zu lesen war, im Grunde nur noch raten, so viel Schadensbegrenzung wie irgend möglich, das Verhältnis zu den Kindern betreffend, zu betreiben. Also, ihr ihren Geburtstagswunsch zu erfüllen und ihr zu signalisieren, dass Du da bist, wenn sie Dich braucht. Lass in Gottes Namen die Mutter damit in Ruhe.

    LG
    CoCo




    Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen.
    ~ Elisabeth Beatrice Hall 1906 im Buch "The friends of Voltaire" ~

  • Kletterhalle für 3 Monate als Schnupperabo oder Kletterhalle als Geburtstagsevent für sie und ihre Freundinnen?

    Ich weiss nicht was dich da reitet, dich über den geäußerten Wunsch deiner Tochter hinwegzusetzen.

    Glaub mir, wenn ich sie in 10, 15 Jahren jammern hören würde, wie sie von ihrem Mann/ihrer Frau tyranisiert wird, indem er sie und ihr liebevoll für ihn ausgewähltes Geschenk missachtet, darauf besteht dass seine Wünsche zu erfüllen sind, "Basta!", grausig!


    Wahrscheinlich bin ich da anders sozialisiert. Bei uns wird immer gefragt, ob es Wünsche gibt. Wenn man denjenigen überraschen will, dann fragt man bei den Personen nach, die ihn/ie gut kennen oder man hört im Laufe des Jahres zu, was so als Wunscht oder Sehnsucht öfter zur Sprache kommt.
    Dieses empathische Verhalten fehlt dir komplett. Du kannst dich einfach nicht in den anderen hineinversetzen.

    Ich schenke ihr die Kletterhalle.

    Und damit überährst du mit Karacho die Wünsche deiner Tochter. Sie will das nicht und sie hat einen anderen Wunsch. Wundere dich nicht, wenn sie zum einen maßlos enttäuscht sein wird und wenn sie dann keinen Kontakt mehr zu dir möchte. Und daran sit dann weder die Mutter noch die Tochter schuld, sondern deine Eisntellung, dass nur deine Meinung zählt und du zur Not diese versuchst mit allen Mitteln durchzusetzen.


    Echt?


    Sei mal ehrlich :

    Wünschst du dir für deinen Sohn eine Frau, deine Schwiegertochter, die ihm gegenüber ihre Wünsche so massiv durchdrückt?

    Das ist aber genau das was DU tust.

    Ich als Mutter würde auch nicht mit dir reden wollen und meine Kiner darin bestärken IHRE Interessen, Wünsche und Bedürfnisse dir ggü. offen anzusprechen. Ob du dann damit zurechtkommst oder in der Lage bist darauf einzugehen, ist deine Sache, nicht die Verantwrtung einer Mutter oder von Kindern

    Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offenbarung 21,5)


    Nicht anders, nicht schlechter, nicht besser, sondern neu

  • Ich kann meiner Vorrednerin nur zustimmen.
    Du erhältst so oft wirklich gute Hinweise, die du gefühlt so gut wie jedes Mal wegwischst. Irritiert es dich nicht, dass du von so ziemlich allen, die dir immer noch antworten, unisono dieselben Rückmeldungen erhältst?
    Warum fragst du immer noch? Du weißt doch schon im Vorfeld, wie du entscheiden möchtest.

  • Guten Morgen,

    Meine gestrige Sitzung Psychotherapie hat eure Rückmeldungen bestätigt. Ich lag falsch, das habe ich in diesem Fall eingesehen.

    Die Tochter hat anscheinend echt eine Veränderung vollzogen.

    Gestern kam sie nach der Schule, schon von Weitem das iPhone in der Hand, überreicht es mir, zur Ablage in die Küche.

    Während wir die Einladungen fürs Airtime machten, sagte sie von sich aus, dass sie kurz ans Handy will, um es stumm zu schalten, damit sie nicht dauernd herausgerissen wird.

    Wir hatten also einen schönen Abend, die Kleine wollte sie auch im Airtime dabeihaben, sie ist also Nummer 7.

  • Update:

    Heute ist hier Feiertag, also hat die Tochter schulfrei und macht Schlafanzugtag.

    Der Kindergarten hat extreme Personalnot und hat gestern Abend uns Eltern informiert, dass die Einrichtung heute geschlossen ist.

    Passt wunderbar, beide Mädels sind also zuhause und sie haben mich schlafen gelassen (trotz meiner Schlafstörung jede Nacht zwischen 2 und 4 uhr Aufwachen, 2 Stunden wach, dann wieder Einschlafen), so dass ich heute ganz gut drauf bin.


    Tochter fragt mich gerade, ob es denn ok wäre, wenn sie dieses Kleine wieder ausladen und an ihrer Statt einen weiteren Klassenkameraden einladen würde.

    Meine Frage, warum, beantwortet sie:

    "... nicht weil ich sie hasse sondern weil ich meinen Geburtstag mit meinen Freunden feiern möchte und wenn sie mit feiert, sie dann die ganze Zeit bei mir sein will und ich dann nicht Zeit habe mit meinen Freunden".


    Ich habe sie mindestens 3 mal gelobt!

    1. Dass sie ihre kleine Schwester mit dabei haben wollte und sie ganz selbstverständlich mit eingeladen hat.

    2. Dass sie über die Feier nachgedacht hat. Mögliche Probleme identifiziert hat und sich entschlossen hat, diese Probleme zu lösen, IM VORFELD.

    3. Dass sie mir quasi sofort als ihr die Sache klar geworden war, mir ihre Bedenken und Bitten zu teilen.


    Dass sie 4. nicht auch direkt von sich aus, sondern erst auf Nachfrage mir gesagt hat, passt für mich, ist ganz sicher normal, reifungsbedingt sogar als großen Fortschritt zu sehen:


    Bisher war es eine reine Mädelsparty, mit einem Jungen, K. ihrem allerliebsten Lieblingsfreund seit Kita/1. Klasse. Der momentan evtl. auf Position 1,5 ihrer persönlichen Hitparade von Lieblingsjungs angelangte O. hat in seiner letzten Deutscharbeit eine 5 geschossen, und hätte nicht mitkommen dürfen. Gestern muss er es ihr aber wohl gesagt haben, dass sein Papa ihm trotzdem den Geburtstag erlauben würde, und voilà, ist das wohl eine Triple-Win-Situation geworden.

    K hat noch einen zweiten Jungen an seiner Seite, bei all den Mädels,

    Tochter hat IHRE Geburtstagsfeier, muss nicht gleichzeitig in die "Große Schwester"-Rolle schlüpfen,

    Sie hat ihre beiden Lieblingsjungs bei sich.


    So, jetzt müssen wir nur noch überlegen, wie wir das der Kleinen vermitteln.


    Ideen sind willkommen, das Zeitfenster ist 3:15 Stunden.

  • Hey, Vollbio!

    Ich geh davon aus, dass du als Begleitperson mitgehst, gibt es die Option, dass die jüngere Schwester mitkommt UND noch ein Freund? Einladen und wieder ausladen ist immer doof, egal, wie gut die Gründe sind und egal, um wen es geht.

    Und was ist die attraktive Alternative für die kleine Schwester an dem Tag bzw. an einem anderen, wenn es nicht geht? Also, z.B. ein Schwesterntag?

    Und, ganz wichtig: Nicht nochmal rumeiern, sondern klare Regelung treffen.

  • Alternative wäre

    Figurentheater: DIE EULE MIT DER BEULE

    das beginnt um 16 Uhr; dauert 50 Minuten.

    Planmäßig kommen wir am Airtime um 15:15 an; 2 Stunden gebucht ist ab 15:45. Das würde also zeitlich genau hinhauen; wir wären zum Pizza und Kuchenessen gut wieder zurück.


    Ich frage mal bei Airtime nach, wie das mit der Aufsichtspflicht ist, ob die mit Abliefern der Kinder an Airtime übergeht. Ansonsten würde ich deinen Plan B umsetzen, also einen Kindergartenfreund oder -freundin mit einladen.

  • Warum denn jetzt wieder noch einen Kindergartenfreund mitnehmen?


    Es ist der Geburtstag der Großen, die Kleine darf mit. Dazu braucht sie keinen Spielpartner, du bist doch dabei und betreust die Kleine so, dass sie die Großen nicht nervt.

    „Alles, was ihr tut, geschehe in Liebe." (1. Korinther 16,14) - Jahreslosung 2024


    „Mach‘s wie Gott - werde Mensch.“ (Franz Kamphaus)

  • Alternative wäre

    Figurentheater: DIE EULE MIT DER BEULE

    das beginnt um 16 Uhr; dauert 50 Minuten.

    Planmäßig kommen wir am Airtime um 15:15 an; 2 Stunden gebucht ist ab 15:45. Das würde also zeitlich genau hinhauen; wir wären zum Pizza und Kuchenessen gut wieder zurück.


    Ich frage mal bei Airtime nach, wie das mit der Aufsichtspflicht ist, ob die mit Abliefern der Kinder an Airtime übergeht. Ansonsten würde ich deinen Plan B umsetzen, also einen Kindergartenfreund oder -freundin mit einladen.

    Du kannst fremde Kinder die dir anvertraut sind, nicht alleine lassen.

    Da gibt es schnell mal einen verstauchten Knöchel, eine emotionale Phase, eine Pause … Sorry, es ist der Geburtstag des Kindes - da wirst du doch mal 2-3 Stunden vor Ort sein.

    Nimm die Kleine mit und beschäftige dich mit ihr.

  • Schenken solltest du aus dem Herzen und nicht weil du etwas erwartest.


    Wenn du dir dadurch etwas erhoffst, dann lass es lieber gleich. Die Erwartungshaltung wird gespürt werden und läuft dann entgegen gesetzt - da wirst du nur verlieren.

    Bevor du mit dem Kopf durch die Wand gehst, überlege zuerst.........

    Was mache ich im Nebenzimmer ? (unbekannt)

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    G e l a s s e n h e i t .....................#atmen....

  • Besprecht es zu Dritt. Die Große kann ihrer kleinen Schwester auch mit erklären, warum sie mit den Gleichaltrigen feiern möchte.


    Du bist als Aufsichtsperson erreichbar und ansprechbar und könntest in der Zeit mit der Kleinen Gesellschaftsspiele spielen und/oder deren nächsten Geburtstag vorplanen.

  • Wir sind jetzt auf der Heimfahrt in der U-Bahn. Das Airtime war schön. Nur würde ich nächstes Mal keine 2 sondern anderthalb Stunden buchen und 2 statt nur 1 Familienpizza.

    Aber so war es rundum ein schönes Erlebnis für alle.

    Die beiden Jungs kamen nicht. Der Lieblingsfreund hat heute ein Spiel und der andere durfte anscheinend doch nicht. So war ein Platz für meine Kleine frei und irgendein Mädchen war dabei, die aber nicht eingeladen war. So waren alle 7 Plätze im Voraus bezahlt gewesen und dann heute auch genutzt worden.

    Meine Kleine hat sehr lang gebraucht, bis sie warm wurde, sie hätte lieber gehüpft, ohne dass jemand zuschaut.

    Nach knapp 1 Stunde versuchte sie es langsam, vorsichtig, und als sie den Bogen raus hatte, war sie nicht mehr zu bremsen.

    Die Hausordnung dort besagt, dass Kinder unter 6 permanent von einer Begleitperson beaufsichtigt werden müssen. Also war mein Platz klar.

    Insgesamt hier nochmal besten Dank für eure klugen Kommentare und Anregungen.