Hier haben ja auch einige nach der letzten Erhöhung der Krankenkassenbeiträge zur BKK Firmus gewechselt...jetzt haben sie wohl zweimal innerhalb von vier Monaten ihren Beitrag erhöht
Wechsel Krankenkasse - BKK Firmus hat jetzt 2 x erhöht
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... und ist immer noch die günstigste KK. Es ist zu befürchten, dass im Laufe des Jahres weitere KK den Zusatzbeitrag erhöhen müssen. Unser Gesundheitssystem ist augenscheinlich zu teuer.
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Hatte schon 23/24 gewechselt. Bleibe jetzt erstmal dabei.
Die müssen das Gesetz ändern, sonst geht es so weiter.
LG
ps Hier der Hintergrund
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Die Demographie und die Weiterentwicklung im Gesundheitswesen werden unabhängig von der KK und sogar unabhängig von privat oder gesetzlich dazu führen, dass es teuerer wird.
Wer jetzt erst gewechselt ist, ist ja trotzdem noch bei der günstigstesten Kasse. Insofern kann man sich ärgern, bekommt es aber nicht günstiger.
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Die mussten unter Spahn aufgebraucht werden, damit sich die Beiträge nicht in seiner Legislaturperiode erhöhen. (Von den verschwendeten Maskenmilliarden reden wir mal lieber gar nicht.) In der neuen Regierung erhält dieser m.M.n. unfähige Mensch wieder ein hohes Amt.
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Der absolut höchste Kostensteigerungsfaktor im Gesundheitswesen sind die Personalkosten. Da haben "wir alle" gesagt, dass da was passieren soll. Was das bedeutet, sehen wir jetzt.
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Was passiert ist steht in dem Link den ich geteilt hatte.
LG
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Der absolut höchste Kostensteigerungsfaktor im Gesundheitswesen sind die Personalkosten. Da haben "wir alle" gesagt, dass da was passieren soll. Was das bedeutet, sehen wir jetzt.
Das schmälert Spahns Totalversagen als Gesundheitsminister in keinster Weise.
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Was passiert ist steht in dem Link den ich geteilt hatte.
LG
Naja. Der Link gibt die Situation von 2018/2019 wieder. Da hat sich die Welt schon ein bisserl gedreht.
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Der Link ist von Dezember 2024.
Und nein, das immer erzählte Märchen von steigenden Lohnkosten und teureren Behandlungen als alleinige Ursache ist ein Märchen, sagt selbst die Bundesregierung.
"Das hohe Defizit der Krankenkassen in 2024 und der starke Anstieg der Zusatzbeiträge zu Jahresbeginn sind nicht nur Ergebnis eines inflationsbedingt hohen Anstiegs der Ausgaben für Personal und medizinische Leistungen."
https://www.bundesgesundheitsm…s%20von%207%2C7%20Prozent.
Das ist ja eine Lawine die klein anfängt und aber immer weiterrollt und größer wird.
Hier gibt es auch Kippunkte, nicht nur beim Klima.
Wenn ich soziale Systeme so auf Kante gestalte dass keinerlei Reserven mehr da sind passiert eben so was. Danke Spahn. Danke D.
Da die GKV-Beiträge eine Ableitung der Lohnsumme sind steigen die ohnehin mit jeder Inflationsanpassung und mit jeder Überstunde automatisch. Nicht unbedingt prozentual aber sehr wohl absolut selbst wenn die Beitragssätze gleich bleiben.
Seit 2007 bis heute sind die Einnahmen der GKVen von 174 auf 321 Mrd gestiegen. Das sind 84 Prozent in nicht mal 20 Jahren, es sind nur 17 Jahre. Das ist eine Steigerung von 5% pro Jahr.
Wie viel darf es denn noch sein?
GKV - Einnahmen und Ausgaben
in Milliarden EUR
2009 - 2023
https://www.vdek.com/presse/daten/c_einnahmen-ausgaben.html
Das ist nämlich die andere Seite der Medaille. Wenn ich wie in D die Löhne drücke und die Tarifbindung aushöhle passiert genau sowas.
Aber was rede ich, konnte ja niemand von unseren wirtschaftswissenschaftlichen
KoryphäenKoniferen wissen, gell.Also von daher.
LG
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Der Link gibt trotzdem die Situation von 2018/2019 wider.
Und mit einer Steigerung von 13,9 Prozent bei den Personalkosten ist dieser Bereich deutlich stärker gestiegen als Medikamentenkosten oder Kh-Kosten, Verwaltungskosten uva., die alle im einstelligen Bereich geblieben sind.
Aber natürlich ist das nicht der alleinige Grund für die Kostensteigerung. Aber ein ganz wesentlicher, wie aus deiner neuen Quelle ja bestaetigend herauszulesen ist.
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Und das darf jetzt jede/r mal mit dem Nettogehalt geschweige denn mit dem Reallohn vergleichen. Ist das/der ähnlich angestiegen? Um 84 Prozent?
Für viele wohl nicht, gab es heute erst einen Artikel der Zeit dazu. Passend zum Tag der Arbeit.
Da wird gesagt:
Die durchschnittlichen Reallöhne aller Beschäftigten (da ist auch der Chefarzt mit bei) sind in 6 Jahren von 2019-2025 gerade mal um 0,7 Prozent gestiegen. Insgesamt, nicht pro Jahr.
https://www.zeit.de/wirtschaft…nstieg-vergleich-reallohn
Ist das nicht toll. Also ich behaupte mal die Problematik liegt nicht daran, dass unser Pflegepersonal bisschen beklatscht wurde und nun etwas mehr Geld nominal erhält.
Denn Geld ist genug da. 321 Mrd ist nicht nichts.
LG
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Der Link gibt trotzdem die Situation von 2018/2019 wider.
Und mit einer Steigerung von 13,9 Prozent bei den Personalkosten ist dieser Bereich deutlich stärker gestiegen als Medikamentenkosten oder Kh-Kosten, Verwaltungskosten uva., die alle im einstelligen Bereich geblieben sind.
Aber natürlich ist das nicht der alleinige Grund für die Kostensteigerung. Aber ein ganz wesentlicher, wie aus deiner neuen Quelle ja bestaetigend herauszulesen ist.
Arzneimittel + 9,9 Prozent. Echt super 😬 wenn das auch sachlich richtig noch knapp einstellig ist.
Die 13,9 % resultieren aus der Inflationsausgleichprämie das fällt als Sondereffekt ab 2025 weg. Das steigert auch nicht die Grundlöhne.
So ehrlich sollte man schon sein Volleybap
Ich rede von Zeiträumen mit den Einmalkosten hier zu hausieren ist ja schon fast Politikerniveau.
LG
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Yogi , wie kommst du zu der Bewertung, dass genug Geld da ist? Die KKs sehen das ja nicht so...
By the way: die Aussage, dass 321 Mrd. nicht Nichts sind, ist ja nicht falsch, sagt aber nix darüber aus, ob es reicht. Also ich könnte so aus dem Stegreif nicht schätzen, wie hoch ein auskömmlicher Betrag wäre.
Das gleiche gilt übrigens für die Zahlen der Rücklage, die weg ist. Wenn man den Betrag mal zum Umsatz ins Verhältnis setzt, wird der sehr viel unbedeutender.
Zum Einmaleffekt der Inflationsausgleichsprämie (okay, diese 3000 Euro pro Nase kummlieren nicht weiter), aber die Tariflöhne liegen 2025 höher als in 23/24 auch wenn man die Prämie dazu rechnet.
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Aber natürlich ist das nicht der alleinige Grund für die Kostensteigerung. Aber ein ganz wesentlicher, wie aus deiner neuen Quelle ja bestaetigend herauszulesen ist.
Herausfordernd finde ich in dem Zusammenhang, daß es trotzdem noch zu wenig ist um den Kreislauf aus Personalnot und Unterbesetzung zu brechen.
vg von overtherainbow
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Alles anzeigen
Yogi , wie kommst du zu der Bewertung, dass genug Geld da ist? Die KKs sehen das ja nicht so...
By the way: die Aussage, dass 321 Mrd. nicht Nichts sind, ist ja nicht falsch, sagt aber nix darüber aus, ob es reicht. Also ich könnte so aus dem Stegreif nicht schätzen, wie hoch ein auskömmlicher Betrag wäre.
Das gleiche gilt übrigens für die Zahlen der Rücklage, die weg ist. Wenn man den Betrag mal zum Umsatz ins Verhältnis setzt, wird der sehr viel unbedeutender.
Zum Einmaleffekt der Inflationsausgleichsprämie (okay, diese 3000 Euro pro Nase kummlieren nicht weiter), aber die Tariflöhne liegen 2025 höher als in 23/24 auch wenn man die Prämie dazu rechnet.
Die Ein-und Ausgaben stehen in dem Link.
Ich meine es wären 321 Mrd zu 326 Milliarden.
Also etwas defizitär.
Wenn die Tariflöhne steigen dann steigen ja von selbst auch die Einnahmen. Diesen Automatismus hatte ich ja versucht darzustellen. Ob die ausreichend steigen steht auf einem anderen Blatt. Dafür steigt jedoch der Beitragssatz des Zusatzbeitrages.
LG
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Die nächste Runde der Erhöhung der Zusatzbeiträge steht an. Knapp 50% der Kassen müssen erhöhen -es haben sicherlich einige schon den Brief im Kasten oder die E-Mail im Posteingang. Ansonsten kann man hier https://www.krankenkassen.de/g…se-beitrag/zusatzbeitrag/ gucken, ob man zu den "Glücklichen" gehört (und auch, ob man zu einer günstigeren KK wechseln kann. Kündigungsrecht besteht, wenn die eigene KK erhöht. Aber auch, wenn man mindestens 12 Monate Mitglied war. Da die KK-Leistungen zu über 90 Prozent gesetzlich vorgegeben sind, ist der Leistungsunterschied zwischen den Kassen nur marginal und ggfls. schnell abzugleichen über die Homepages der Kassen.
Ein etwaiger Wechsel ist einfach: Man meldet sich bei seiner Wunsch-KK online an. Den Rest erledigt die neue Krankenkasse. Der durchgehende Versicherungsschutz ist jederzeit gewährleistet).
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Die mhplus hat nun zum 3. Mal in 12 Monaten erhöht und ist 77% teurer als due günstigste. Sogar mein Mann zahlt trotz Erhöhung bei seiner weniger.
Wir haben nun beide zu einer anderen gewechselt.
Manchmal mag ich einfach nicht mehr
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Ich hab ja letztes Jahr gewechselt, nach. Ich glaube 15 oder 20 Jahren. Das hat sich echt gelohnt. Allerdings fand ich das auch relativ mühsam noch bis Kind und ich jeweils neue Karten mit Foto und Ähnliches hatten.
Wenn man sich allerdings die Unterschiede anguckt beziehungsweise die Erhöhung dann sollte man das auf jeden Fall im Auge behalten.