Hallo zusammen,
der Sohn ist in meinem Haushalt aufgenommen worden. Wir leben zusammen mit meinen Eltern (seinen Großeltern). Ich beziehe schon das Kindergeld. Als ich einen Antrag auf Kinderzuschlag stellen wollte, entdeckte ich, dass ich erst vsl. einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss stellen sollte.
Meine Frau hat schon einige Papiere bekommen, dass sie Unterhalt zahlen muss und hat ausdrücklich abgelehnt das zu machen. Beim Anruf an die Familienkasse wurde nichts geklärt. Mir wurde einfach gesagt, dass sie entweder zahlt, oder zahlt nicht - das sei ihre Entscheidung.
Wenn das so ist, hätte ich theoretisch einen Anspruch auf Unterhaltsvorschuss. Im Laufe der Antragstellung muss ich irgendwie nachweisen, dass ich keine Unterhalt bekomme, und das kann ich gar nicht tun. Darüber hinaus muss ich die Anschrift meiner Frau angeben, sowie eine andere Anschrift, bei der sie sich auch aufhalten könnten. Davon ausgehend habe ich Angst davor, dass das Jugendamt alles prüfen könnte und sich an meine Frau wenden. Das könnte zur Folge hätten, dass meine Frau einfach lügt und sagen könnte, dass ich das Kind gestohlen habe oder dass sie die Einverständniserklärung unter Druck unterschrieben habe (obwohl das beide der Realität gar nicht entsprich - die Einverständniserklärung wurde unterschrieben wenn ich bei der Arbeit war und ich habe das Kind gar nicht gestohlen, weil ich bei der Anmeldung des Kindes eine Einverständniserklärung vorgelegt habe).
Wenn ich keinen Antrag auf Unterhaltsvorschuss stelle, könnte mit höher Wahrscheinlichkeit dem Antrag auf Kinderzuschlag nicht entsprochen sein, also könnte einen solchen Antrag abgelehnt sein.
Könnt ihr mir hinweisen, was ist in dieser Situation besser zu tun?
Danke!