Vater nicht mehr erreichbar

  • Seit gut zwei Monaten besteht kein Kontakt mehr. Er ist über Handy nicht erreichbar. Neue Nummer, geblockt... Nachrichten gehen nicht durch. Eine aktuelle Adresse hab ich seit der Trennung schon nicht mehr.


    Die letzten 4 Jahre hat er das Kind so zwei bis dreimal im Jahr besucht. War kein reger Kontakt. Aber es wurde ab und an telefoniert. So einmal im Monat.


    Meinem Kind ist es bislang noch nicht aufgefallen. Wird es aber ja irgendwann. Mehr als sagen ich weiß nicht was los ist kann ich ja nicht?!

    Habt ihr noch ein Buchtipp außer Mondpapa?


    Abzusehen war es für mich nicht. Beide hatten Sprachnachricht geschickt, Kind wollte wissen wann er kommt, er geantwortet demnächst. Zwei Tage später waren wir geblockt.

    Hab schon an neue Beziehung, Knast gedacht. Wer weiß. Aber eigentlich hat mir nur das Kind wichtig, das sie es gut weg steckt.

  • "Meinem Kind ist es bislang noch nicht aufgefallen. Wird es aber ja irgendwann. Mehr als sagen ich weiß nicht was los ist kann ich ja nicht?!

    Habt ihr noch ein Buchtipp außer Mondpapa?"


    Hallo Hopefull,


    Du kannst auf Ihre Gefühle eingehen und für sie da sein, ihr Halt geben und sie stärken, richtig zu sein.

    Zusammen was schönes unternehmen...

    Dir Tipps von Beratungsstellen holen.

    Vielleicht haben die ein Buchtipp?

  • Beratung anonym hat sich schwierig gestaltet. Jeder andere Meinung. Die einen sagen auf neue Partnerschaft konzentrieren, die nächsten man soll eine Papa gedenkecke einrichten. Außer ihr sagen das man selbst nicht weiß was los ist und es nicht an ihr liegt kam nichts Rum. Bücher kannte außer Mondpapa auch keiner eines. Meisten sind dann eher Scheidungskinder. Das plötzlich ein Elternteil weg fällt. Da gibt es wohl mehr Literatur.


    Da ich nicht richtig alleinerziehend bin komm ich leider auch nicht mehr in die Ortsgruppe rein. Gilt offiziell als Patchwork. Wir leben zwar nicht zusammen aber durch das Baby und neuen Mann verständlich. Und so eine Gruppe gibt es hier leider nicht.

  • Beratung anonym hat sich schwierig gestaltet. Jeder andere Meinung. Die einen sagen auf neue Partnerschaft konzentrieren, die nächsten man soll eine Papa gedenkecke einrichten. Außer ihr sagen das man selbst nicht weiß was los ist und es nicht an ihr liegt kam nichts Rum. Bücher kannte außer Mondpapa auch keiner eines. Meisten sind dann eher Scheidungskinder. Das plötzlich ein Elternteil weg fällt. Da gibt es wohl mehr Literatur.


    Da ich nicht richtig alleinerziehend bin komm ich leider auch nicht mehr in die Ortsgruppe rein. Gilt offiziell als Patchwork. Wir leben zwar nicht zusammen aber durch das Baby und neuen Mann verständlich. Und so eine Gruppe gibt es hier leider nicht.

    Hallo Hopeful,


    das mit den Beratungsstellen ist auch meiner Erfahrung nach extrem enttäuschend.


    Ich erinnere mich noch zu gut eine Beratung für Alleinerziehende, die ich bei der zuständigen und mir vielfach von anderen Stellen angepriesenen Erziehungsberatungsstelle erbeten hatte, als ich alleinerziehend wurde. Angeblich führen Sie zu diesem Thema Beratungen durch... angeblich. Ich hatte mir zumindest eine rudimentäre Beratung erhofft zu Problemen wie: Streit als Alleinerziehende mit dem Kind, Grenzen setzen, sich durchsetzen in der veränderten Familiensituation und auch Tips und Unterstützung darin, wie man bei all den Problemen und Herausforderungen, die da plötzlich auf einen zu kommen, ein gutes Verhältnis zum Kind bewahren kann ohne alles durchgehen zu lassen, das Kind aufzufangen und für sich selbst auch Unterstützung zu finden.

    Ergebnis: die Diplompädagogin ging nach knapper Begrüßung zu einem Regal, suchte darin herum und zog eine bereits nicht mehr aktuelle Bröschüre "Alleinerziehend" heraus und sagte mit verkniffenem Mund: "Da steht alles drin..." (drin steht, z.B., dass man Wohngeld beantragen kann, wenn man arm genug ist oder dass man die Steuerklasse ändern kann..super).

    Das war es!!!!!

    Ich nötigte sie dennoch zu einem Gespräch, dessen Nicht-Ergebnis ich mir hätte in die Haare schmieren können.

    Es ist ein Witz, was ich auf Beratungsstellen oder beim Jugendamt erlebt habe. Ein Witz.


    Ich wünsche dir da mehr Glück und wünsche dir vor allem deinen eigenen Weg mit dem Verschwinden des Vaters zu finden. Vielleicht kann ich dir raten, auf dein Bauchgefühl zu hören und zu versuchen, darauf zu vertrauen, dass du es sowieso am Besten weißt, was für dein Kind das richtige und beste ist.


    Auch mein Kind wurde vom KV unendlich enttäuscht und im Stich gelassen. Man kann diese Enttäuschung nicht vom Kind abwenden, glaube ich. Das was mir geholfen hat und dem Kind war Ehrlichkeit, sagen wie es ist und dann da sein. Einfach da sein, die Wärme, Verlässlichkeit und Geborgenheit geben, die DU geben kannt- unabhängib von diesem Vater. Was auch immer mit ihm ist, er hat dich und das Kind gerade geblockt und hat sich feige aus dem Staub gemacht. Schlimm, aber leider ist das die bittere Realität, die man vor einem Kind am Ende leider nicht verstecken kann. Sei du da.


    Literatur kenne ich leider auch keine.

    Gruppen gibt es hier bei mir auch keine- oder keine passenden. Alleinerziehendentreffs in den umliegenden Großstädten: Frühstück oder Brunch mit Kindern bis 3 Jahre... kommt für mich mit einem 11jährigen nicht in Frage, schon gar nicht um 10:30 mitten in der Woche.


    Wenn man nach Gruppen, Selbsthilfe fragt (ich hätte diverse Themen), wird man gerne weiter verwiesen an andere Beratungstellen, die dann auch nichts bringen oder bekommt gesagt: googeln Sie mal nach Angeboten :-)))) Ein Witz wie gesagt.


    Halte durch. Bleib stark. Vertraue auf dich und dein Kind.


    Ganz liebe Grüße!

  • Hier gibt es eine alleinerziehende Gruppe aber ich kom nicht rein weil ja zweites Kind usw. Dadurch bin ich mir it der großen alleinerziehend....


    Die eine Stelle einer einen schrein bauen. Sie hat ein Foto im Zimmer. Das find ich passen . Aber ein Schrein mit allem von ihm. Das war und ist mir zu krass. Damit nimmt er so viel Platz ein, ein Mann der sein Kind 3 sl i Jahr gesehen hat und jetzt nicht mehr. Ich möchte mit ihr nach vorne schauen und kein Schrein wie für einen toten.

    Danach hab ich wegen Beratung aufgegeben. Aber interessant das es wohl überall so ist. Auch das weiterleiten . Ich soll halt beim Elterntelefon anrufen, die sage Beratung vor Ort..... bekloppt.

  • Erfahrungen mit ersten Beiträgen, in denen ein Werbe? Link steht, haben wir jedenfalls reichlich.

    LG
    CoCo




    Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen.
    ~ Elisabeth Beatrice Hall 1906 im Buch "The friends of Voltaire" ~

  • Hallo Hopefull,


    Wie geht es Euch mittlerweile?

    Einen "Schrein" einzurichten finde ich auch schräg.

    Mehr wie euren Alltag zu leben und bei aufkommenden Fragen von Kind offen, ehrlich und kindgerecht zu antworten-

    Fällt mir auch nichts ein.


    Muss es denn eine AE- Gruppe sein?

    Ich denke, wenn ihr zum Beispiel ins Kinderturnen geht, dann habt ihr auch Kontakt zu anderen Eltern. Vielleicht reicht das, um bei vielen Fragen des Alltäglichen weiter zu kommen.

    Denn andere AE sind nicht automatisch die Gesprächspartner, die einen immer weiterhelfen können.

  • Beim turnen wird halt keiner Erfahrung haben im Umgang wenn ein Elternteil komplett weg ist. Bislang ist es hier eher überall die klassische Familie wie es sich gehört. Und eigentlich geht es auch niemand was an. Ich bin kein Smalltalk Typ. Mich interessieren andere Eltern null. Ich würde mich nur gerne zu diesem speziellen Thema austauschen. Und dann halt so, dass das Kind das nicht mit bekommt .



    Mittlerweile hat er sie über 9 Monate nicht gesehen, zweimal für wenige Minuten immerhin telefoniert.

  • Hopefull

    Mein Sohn hat seinen Vater das letzte Mal vor über 6 Jahren gesehen, da war er 4/5 Jahre alt. Ihm geht es heute gut, ab und zu kommt es auch mal hoch, aber das geht meist schnell wieder. Er kann sich nur noch vage und nur an an einzelne Schnipsel von ihm erinnern. Würden die beiden sich zufällig wo treffen, Kind würde seinen Vater nicht erkennen. Ein gewisse Ähnlichkeit besteht, zwar, aber die ist nur marginal.

    Sohn meinte mal: "Mir ist mein Vater egal."


    Mir tut es manchmal von Herzen weh, dass Kind dies erleben musste. Aber man kann es nicht ändern, nur lernen damit zu leben.

  • In meinem beruflichen und privaten Umfeld habe ich einige Alleinerziehende getroffen.

    Nicht mit allem kam ich gut zurecht.

    Meine Freundin ist nicht Alleinerziehend, aber ich kann trotzdem mit ihr über alles sprechen.


    Ich kann nicht verstehen, warum du wegen deines neuen Partners nicht mehr in der Gruppe sein darfst.

    Vielleicht findest du online eine ähnliche Gruppe, die damit kein Problem hat.

  • Das Turnen wäre auch eher dafür da, dass dein Kind ein wenig Bewegung hat und Kontakt zu anderen Kindern hat, soziale Interaktion erlebt.

    Du scheinst jemand zu sein, der sich eher abkapselt und nicht viel mit anderen Menschen zu tun haben will. Das ist für dich natürlich völlig in Ordnung. Wichtig finde ich, dass du deinem Kind trotzdem Kontakte zu anderen Kindern ermöglichst. Du musst dich bei Kinderturnen etc. mit niemandem anfreunden und niemand wird dich dort zwingen Gespräche zu führen.

    Woher weißt du, dass dort niemand AE ist? Kennst du diese Gruppe schon?

  • Ganz ehrlich, sie ist im Kindergarten, alle paar Wochen mehrere Wochen im Wald. Sie geht tanzen, zum Musikunterricht usw. Einmal monatlich gibt es ein Spielkreis ( singen, basteln, Bewegungsspiele )und einmal monatlich Kinder Vorlesung. Manchmal auch noch ein bastelangwbit der Kirche. Mal Nachmittag frei oder nur im Garten kann nicht schaden.

    Mit Kindern aus dem Kindergarten treffen ist fast unmöglich. Entweder sind sie lange in der Betreuung oder bei einem Verein. Da die Tochter aber auch noch nirgends allein bleiben will eilt das nicht.


    . Als sie klein war, war sie im turnen. Das geht hier bis 4. Danach gibt es nichts mehr. Und so hoch schätze ich den Wert des turnens nicht ein um in die nächste Stadt zu fahren. Zumal wöchentlich in Kindergarten Turntag in der großen Halle ist.


    Mein Kind war 3 Jahre im turnen, da alle Mal mit Vater oder Mutter kamen können die ja höchst getrennt gewesen sein. Aber Kontakt muß es ja gegeben haben wenn beide turnen kommen. Gefragt hab ich nicht. Geht mich nichts an. Genauso wenig wie die angeht ob ich getrennt bin.


    Für Kleinkinder zum erproben der Fähigkeiten fand ich es nett, da möchte sie es auch. Irgendwann kam dann eher der Wunsch nach Tanz und Ballett. Letzteres gibt es hier leider nicht.

    Als Mutter fand ich den Smalltalk der versucht wurde zu führen immer nervig. Irgendwann hatte ich Ruhe.

    Musikunterricht tanzt und singst du mit deinem Kind. Das ist sehr schön.

    Beim Vorlesen und spielen sitzt du nur leise am Rand wegen Aufsicht. Das ist auch schön sie zu beobachten.


    Mich selbst interessieren andere Mütter nicht. Hab wenig Lust mich mit ihnen abzugeben. Die alleinerziehende Gruppe war über WhatsApp. Könnte man stumm schalten aber wenn man eine spezifische Frage hätte stellen. Das war halt sehr praktisch. Ähnlich wie hier. Aber da waren auch Sozialpädagogin drin die auf manches nochmals einen anderen Blick hatte.

  • Verstehe ich auch nicht :/


    LG

    ... unn denn bin ick in mir jejangen, war aber ooch nüschd los! :drink ...

  • Ich bin nur mit der großen Tochter alleinerziehende. Die kleine hat wenn man so will Patchwork weil der Papa ja da ist. Wir wohnen zwar nicht zusammen, aber er ist ja da. Deshalb bin ich nicht richtig alleinerziehend obwohl wir alleine wohnen. Das war da Ausschlusskriterium.

  • Ich bin nur mit der großen Tochter alleinerziehende. Die kleine hat wenn man so will Patchwork weil der Papa ja da ist. Wir wohnen zwar nicht zusammen, aber er ist ja da. Deshalb bin ich nicht richtig alleinerziehend obwohl wir alleine wohnen. Das war da Ausschlusskriterium.

    Die sind ja streng wie das Finanzamt, wenn es um die Steuerklasse 2 geht...


    Hast du denn für dich sonst angenehme Kontakte mit anderen Erwachsenen? Ich schätze das inzwischen sehr, einfach mal ne Runde reden oder einen Kaffee trinken oder Spazierengehen, gute Bekannte und ein paar wenige Freundinnen.

  • Das war weniger streng, lach. Da wir alleine wohnen war sie 2 kein Thema zum Glück.


    Ich kenne eigentlich keine Leute. Hätte aber auch tatsächlich ist den Kindern gar keine Zeit für treffen und schon gar nicht die finanziellen Mitteln mal i ein Café oder so zu gehen. Das Geld fließt komplett in die Kinder für eine schöne Kindheit.

  • Die sieht sie ja aber in Kiga usw.


    Allein zu Kinder zu spielen gehen mag sie nicht . Ist ja auch erst 5. Die Kindergarten Freundin bleibt auch nirgends allein. Ist also nicht nur unsere. Bei uns früher war das auch erst ab Grundschule Thema .


    Und wie gesagt haben nachmittags fast nie Kinder Zeit. Die Freundin aus dem kiga höchstens in den Ferien. Weil unter der Woche sie oder die Geschwister Termin haben. Sind im Kindergarten oder in Verein etc.