Wofür steht die Abkürzung LV? Und wie wurden die Werte für 2018 ermittelt?
Wenn etwas nicht stimmt - wenn Kinder 'unausstehlich' sind
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Wahrscheinlich Lebensversicherung
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Wahrscheinlich Lebensversicherung
In der gleichen Kategorie wie Kredite? Kann ja eigentlich nicht negativ sein.
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Vielleicht hat er sie beliehen?
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Die SPFH wurde zu den Sommerferien beendet. Beide Kinder leben jetzt bei ihrer Mutter, der Sohn seit dem neuen Schuljahr die Tochter das gleiche; nur ein paar Wochen vor ihrem Geburtstag war sie wieder auf WM auch bei mir.
Die Tochter bekam von der Mutter ebenfalls wie der Bruder 2 Jahre zuvor ein iphone, noch vor den Sommerferien. Die Wochen bis zu den Sommerferien waren dementsprechend hier die reinste Hölle. Der Bruder, der bis dahin die Regel, "Handy kommt in die Küche und bleibt auch dort" klaglos eingehalten hatte, hielt sich nicht mehr daran, weil seine kleine Schwester sich von Anfang an dagegen verwahrte, IHR HANDY, unter irgendeine Regel in meinem Haushalt stellen zu lassen.
Also diese letzten 3 oder 4 Wochen waren echt krass. Meine Kleine sagte öfters, wenn sie wieder Zeugin von Gewalt und Geschrei geworden war, dass sie in einer anderen Familie leben will.
Die zweite Hälfte der Sommerferien wären meine Kinder planmäßig bei mir gewesen; die erste Woche eine Familienerholung, mit 2 Pubis (10 und 11 Jahre) und 2 iphones, ohne jegliche Zeitbeschränkung, das war schrecklich.
Ich hatte der Mutter mehrfach geschrieben, dass ich gerne mit den beiden auch an den Angeboten der Freizeitr hätte teilnehmen wollen, sie gebeten, bitte die Screenzeiten zu regulieren, aber ohne Erfolg.
So kam es kurz nach Rückkehr zum Wegzug der beiden.
Ich bestand darauf, dass die Handys auch mal weggelegt werden, dass wir etwas zusammen machen, aber das spaltete immer mehr.
Ich ließ sie dann ziehen, zur Mutter, sagte ihnen, sie können es ausprobieren, bis Weihnachten, dann sollten sie sich entscheiden. Ob sie hier ihre beiden Zimmer im Haus behalten wollen.
Der Sohn hat das größte, die Tochter ein etwas Kleiners und meine Kleine hat ein winzig kleines Zimmer.
Ihre beiden Zimmer sind so verwahrlost, der Sohn hat seit diesem Schuljahr vielleicht 3 mal hier im Haus geschlafen; die Tochter öfter, aber weil ihr Zimmer eine einzige Dreckhalde ist, schläft sie dann immer im Zimmer mit der Kleinen, die das natürlich liebt, weil sie ihre Schwester liebt.
Anfang Dezember gab es den ersten Zwischenbericht für die beiden Sohn 7. Tochter 5. Klasse.
Ich habe mit fast allen Lehrkräften gesprochen, mir von ihnen berichten lassen, wie sie die Entwicklung der beiden wahrnehmen.
Beide haben das Zeug fürs Gymnasium; Beim Sohn macht sich auch niemand ernsthaft Sorgen, dass er das Gymnasium nicht schaffen könnte. Aber er könnte, das sagen alle übereinstimmend, mit Leichtigkeit könnte er allerbeste Noten kassieren, wenn er mehr täte. Und ebenso berichten viele seiner Lehrkräfte, dass man ihm anmerkt, dass er belastet ist.
Bei der Tochter war die Rückmeldung so, dass sie mit ihrer Arbeitshaltung, das Gymnasium nicht schaffen kann. Wenn sie einen Dreh vollzöge, sich Ziele für die Schule setzen und dafür auch etwas tun würde, dann sehen alle, dass sie es schaffen kann. Aber ohne eine grundlegende Veränderung, wäre es klüger, besser früher als später die Schulform zu wechseln.
Ich hatte der Mutter die Gesprächsprotokolle zugeschickt, auch die Notwendigkeit, dass wir Eltern zusammen mit ihr besprechen müssen, wie es schulisch weitergeht.
An Weihnachten bin ich dann nochmal persönlich dorthin gefahren, ich hatte mich angekündigt, und nochmals um ein Gespräch mit ihr gebeten, aber sie ließ das alles unbeantwortet.
Ich bin nun hin- und hergerissen, was ich machen soll.
Soll ich endlich Frieden geben, die beiden loslassen, sie fallen lassen?
Ich habe heute die Fürs und Widers versucht abzuwägen. Aus den unterschiedlich wichtigen Argumenten ergab sich ein kleiner Vorsprung dafür, mich aktiv für die Wiederherstellung eines Kontakts zu den beiden einzusetzen. Aber fast genauso viele Argumente sprachen sich dafür aus, die beiden einfach so in Ruhe zu lassen.
Die wichtigsten Argumente für mein Aktivwerden sind
Ich werde mir schwere Vorwürfe machen müssen, nicht alles versucht und getan zu haben, weil ich meine Kinder im Stich lasse.
Die Entfremdung wird weitergehen.
Die Kinder verwahrlosen weiter.
Beide führen ein Leben weit unterhalb ihren Möglichkeiten.
Dafür, die beiden loszulassen sprechen:
Ich erspare ihnen das permanente Gefühl, zwischen beiden Eltern zerrissen zu sein
Durch die Beruhigung unseres angespannten Verhältnisses kann langsam wieder etwas Neues wachsen: Vertrauen
Ich habe ein viel besseres entspannteres Leben zusammen mit meinem Einzelkind der Kleinen
Mir selbst geht es absolut viel besser, wenn ich nicht permanent die Ablehnung und das Ignorieren zu spüren bekomme
Mein Schlaf ist viel besser
Ich habe den Kopf frei, für mein eigenes Leben.
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Vielleicht gibt es auch etwas mehr als schwarz-weiß.
Etwas anderes als „sich einmischen“ oder „fallen lassen“.
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Konkret,
Am 2. Januar, 10.30 Uhr ist die Übergabe laut FG-Entscheidung, 2017.
Ich war am 2. Weihnachtstag hingefahren, nachdem ich mich und meine 3 Gesprächswünsche (KM2, Sohn, Tochter) angekündigt hatte.
Beiden Kindern habe ich mitgeteilt, dass ich am 2. Januar meine Mutter/ihre Oma besuchen will. Gefragt, ob sie mitkommen wollen.
"Ja, aber die Mama hat da glaube ich schon was anderes vor."
Die KM hat sich nicht blicken lassen, ich weiß nicht was ich machen soll.
Sie heute nochmal anschreiben, sie damit wieder mit dem elterlichen Konflikt zu belasten, sie da wieder reinziehen?
Sie lassen?
Was kann ich tun, jenseits von Schwarz und Weiß, wie zeige ich Liebe?
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Wenn ich die Kindesmutter wäre, würde ich dich auch ignorieren.
Du hattet Zeit mit den Kids und sie soll machen, dass diese so funktionieren wie du es möchtest!? Geht überhaupt nicht. Ständig suchst du, was sie falsch macht!? Was denkst du, was dadurch besser wird? Sei froh, dass die Kids eine Bezugsperson haben.
Und warum müssen sie entscheiden ob sie ihre Zimmer bei dir noch möchten??? Das ist Erpressung. Einziger Grund wäre, du müsstest umziehen und dich verkleinern. Ansonsten nimmst du ihnen ihren Raum bei dir. Und warum sind die Zimmer verwahrlost? In dem Alter der Kids bist du noch mit in der Verantwortung fürs sauberhalten. Das macht man zusammen.
Abseits von entweder oder heißt, lass die Kids in Ruhe! Die KM erst recht! Lass ihnen ein ansprechendes Zimmer mit wlan bei dir, damit sie kommen können wenn Sie wollen. Freiwillig ohne Druck und Fristsetzung. Und lad sie zwischendurch ins Kino ein. Aber lass ihnen die Entscheidung ob sie mit wollen.
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Und warum müssen sie entscheiden ob sie ihre Zimmer bei dir noch möchten???
Es gibt hier im Haus 3 Kinderzimmer. Seit Sommer wurden diese Zimmer genutzt:
Sohn, 11qm, ca. 3 Tage,
Tochter 10qm, ca. 14 Tage
Kleine, 5qm, ca. 50 Tage
Ich finde es angemessener, die Verteilung nicht weiter wie bisher entsprechend dem Alter, sondern entsprechend der Nutzung
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Ständig suchst du, was sie falsch macht!? Was denkst du, was dadurch besser wird?
Ich werfe der KM nicht vor, dass sie keinen Elternabend besucht, allein mit 6 Kindern. Aber dass sie auf die Gesprächsergebnisse nicht reagiert, das finde ich ist nicht fürderlich für die Tochter; dass sie zulässt, dass die Tochter bis nach Mitternacht noch auf WhatsApp unterwegs ist, kann nicht im Sinne des Kindeswohls sein.
Hier ein Auszug der Elternabend Gespräche in der Schule.
Gespräch Deutsch – Kernaussagen
- Tochter zeigt im Unterricht grundsätzlich ausreichende bis gute Fähigkeiten, bleibt aber in Tests deutlich unter ihren Möglichkeiten.
- Hauptproblem ist mangelnde Vorbereitung auf Tests und fehlende häusliche Lernstruktur.
- Lehrkraft sieht keine grundsätzliche Leistungsschwäche, sondern Defizite im Arbeits- und Lernverhalten.
- Übermüdung, Unkonzentriertheit und Handy-Nutzung bis spät in die Nacht wirken sich negativ aus.
Gespräch Mathematik – Kernaussagen
- Tochter ist intelligent genug für die Anforderungen in Mathematik und zeigt im Unterricht grundsätzlich Interesse.
- Schwierigkeiten entstehen vor allem bei Text- und Sachaufgaben aufgrund von Sprach- und Textverständnis.
- Mathematische Grundlagen sind vorhanden, es fehlt jedoch an regelmäßigem Üben und Training.
Gespräch Natur und Technik (NuT) – Kernaussagen
- Die sehr schlechten Testergebnisse stehen in keinem Verhältnis zu den eigentlichen Anforderungen.
- Ursache ist nicht fehlendes Verständnis, sondern fehlende Vorbereitung, Unkonzentriertheit und mangelnde Arbeitshaltung.
- Tochter kommt häufig übermüdet in den Unterricht, vermutlich durch nächtliche Handynutzung.
- Lehrkraft sieht bei gleichbleibender Entwicklung die Gefahr, dass das Gymnasium nicht zu halten ist.
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Das mag rational ein Argument sein. Du hast es aber mit Menschen (noch schlimmer mit Geschwistern zu tun). Menschen reagieren sehr empfindlich darauf, wenn ihnen etwas weggenommen wird.
Vielleicht steckst du deinen Aktivismus erstmal darein wieder eine wohnliche Atmosphäre in allen Zimmern herzustellen?! So ganz ohne Umverteilung.
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Vielleicht gibt es auch etwas mehr als schwarz-weiß. Etwas anderes als „sich einmischen“ oder „fallen lassen“.
Was tun? Schreibe ich sie heute an, dass ich sie am Freitag abhole, um mit ihnen zur Oma zu fahren?
Oder ist es im Sinne des Kindeswohls besser, die geäußerten Bedenken "Ja, aber die Mama hat da glaube ich schon was anderes vor." ernst zu nehmen, sie als unausgesprochene Meldung "Ich bin in Not, mich bringt die Einladung zur Fahrt zur Oma/die Einhaltung der Umgangsregelung in massiven Loyalitätskonflikt" zu werten, und natürlich nicht weiter auf die beiden Kinder einzuwirken?
Aber was dann? -
Einverstanden, aber wie?
In An- oder in Abwesenheit der beiden?und was mache ich jetzt mit dem Datum der Übergabe?
10 Uhr ist Abholen der Kleinen, 10:30 Uhr ist Abholen der beiden.
Ich will weder Eklat, noch die beiden fallen lassen und schon garnicht will ich sie "überfallen" und am 2. einfach dort vor der Tür stehen, ohne vorherige AB- und Zustimmung.
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Du eierst wieder einmal herum, weil du es allen recht machen möchtest. Das funktioniert aber so nicht. Sei doch mal klar, konkret und mach den Rücken gerade.
Termin bei der Oma: Du teilst den Kids mit, wann du dahin fahren willst und bittest bis Datum/Uhrzeit um Rückmeldung, ob sie mitfahren wollen. Keine Meldung, kein Mitfahren. Fertig.
Zimmersituation: Ich würde eines der größeren Zimmer für die Jüngste herrichten und sie nutzt es, wenn Bruder/Schwester nicht im Haus sind. Sind alle drei da, schläft sie in ihrem ursprünglichen Zimmer. Ein Zimmer von 5qm ist für mich übrigens eine Besenkammer. Passt da überhaupt ein Bett hinein? Bist du sicher, dass die Zimmer so klein sind?
Ich verstehe, dass es schwierig ist loszulassen und du das Gefühl hast aufzugeben. Aber lass die Großen ziehen. Mach ihnen klar, dass bei dir immer eine Tür offen steht - bedingungslos! Sie sind in einem Alter, in dem Eltern immer weniger Einfluss haben und sie ihre eigenen Erfahrungen machen müssen. Und wenn Eltern sich nicht einig sind, können sie erziehungstechnisch noch weniger regeln.
Es ist gut, dass du dich interessiert zeigst und in der Schule das Gespräch gesucht hast. Aber mach dich frei davon, noch irgendetwas zu regeln. Und: Das Abitur garantiert kein tolles Leben. Schön, wenn Kinder die Motivation haben, aber wenn nicht, ist das auch ok. Und sie sind ein Stück weit für sich selbst verantwortlich, gerade was bei den geschilderten kognitiven Voraussetzungen möglich wäre. Drängeln und pushen sorgen nur für Widerstand.
Du kannst Mutter und Kinder nicht ändern, nur deine Gelassenheit wachsen lassen. Versuch nicht immer zu ändern, was du nicht ändern kannst.
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Einverstanden, aber wie?
In An- oder in Abwesenheit der beiden?Was ist das denn für ne Frage, Fakt ist doch, dass beide nicht da sind.
Keine Ahnung, was du als verwahrlost definierst. Wenn ich an Teeny Zimmer denke gibt es da folgendes: Verpackungsmüll, Taschentücher, Pfandvermögen, schmutzig Wäsche und Geschirr... Das kannst du beseitigen, ohne die Privatsphäre zu verletzen. Saugen, Lüften, Bett beziehen - fertig!
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Mach ihnen klar, dass bei dir immer eine Tür offen steht - bedingungslos!
Das ist der wichtigste Satz. Und das "bedingungslos" fettgedruckt...
Etwas schwierig fände ich es, wenn die Kleine kein "festes" Zimmer mehr hätte. Wobei ich gerade überlege, auf welchen Zeitraum sich die Anzahl der von Dir für die Zimmernutzung genannten Tage bezieht. Auf ein Jahr?
Eine eventuelle Umverteilung muss ja jetzt nicht übers Knie gebrochen werden.
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Das ist der wichtigste Satz. Und das "bedingungslos" fettgedruckt...
Etwas schwierig fände ich es, wenn die Kleine kein "festes" Zimmer mehr hätte. Wobei ich gerade überlege, auf welchen Zeitraum sich die Anzahl der von Dir für die Zimmernutzung genannten Tage bezieht. Auf ein Jahr?
Eine eventuelle Umverteilung muss ja jetzt nicht übers Knie gebrochen werden.
Genau das finde ich schon. Kinder, die kein Interesse am Aufenthalt beim Vater haben und sehr wenig da sind, brauchen nicht das größte Zimmer. Das werden sie bei ihrer Mutter sicherlich auch nicht haben und bei sechs Kindern besteht sogar die Möglichkeit, dass sich Zimmer geteilt werden müssen. Teenies dürfen ruhig auch lernen, dass ihre Entscheidungen Konsequenzen haben. Und Vollbio muss lernen, sich nicht immer total zu verbiegen, nur damit die Kinder ihn lieben.
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Keine Ahnung, was du als verwahrlost definierst.
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Kinder, die kein Interesse am Aufenthalt beim Vater haben und sehr wenig da sind, brauchen nicht das größte Zimmer.
Das sehe ich auch so. Ich habe mich darauf bezogen, dass die Kleine das größere Zimmer wieder räumen soll, wenn die größeren Kinder da sind. Das fände ich nicht gut.
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Warum lässt Du als Elternteil es so weit kommen, dass das Zimmer eines 10-jährigen Kindes derart aussieht?