Hilfegesuch bei Jemanden in gleicher Situation

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  • Hallo,


    Ich habe mich endlich dafür entscheiden können mich in einem Forum anzumelden :)). Alleinerziehende Mama bin ich nun schon seit Februar 2021 mit 2 Jungs die nun 4 und 2 Jahre alt sind.


    Mein größtes Problem an unserer Situation ist die psychische Erkrankung des Kindsvaters. Er hat bisher diagnostiziert ADHS und Autismus und ist aufgrund dessen nicht in der Lage für die Kinder zu sorgen. Der begleitete Umgang übers Jugendamt läuft bald aus und es muss eine neue Leistung über eine Eingliederung beantragt werden. Aber Kommunikation mit dem Kindsvater ist nicht möglich. So können wir nicht über neue Regelungen sprechen oder neue Vereinbarungen schließen.


    Der Wunsch des Kindsvaters ist, dass ich die Jungs alle 2 Wochen zu ihm bringe. Dort wäre dann auch seine Mutter um den Umgang zu begleiten. Den Weg von 2 Stunden will ich aber nicht auf mich nehmen. Aber eigentlich sollte eine Beziehung zwischen dem Vater und den Söhne bestehen. Aber immer wenn ich Einspruch einlege, wird das Gespräch seinerseits beendet.


    Eine psychologische Beratungsstelle haben wir auch besucht, da will er allerdings auch nicht die Zeit investieren. Habt ihr vielleicht Vorschläge wie man Einigung treffen kann?


    Vielen Dank fürs Lesen. Ich freue mich sehr auf Tipps und Ratschläge :)

  • Hallo

    und willkommen.

    Ist es nicht eigentlich so, dass er dir entgegen kommen muss, um die Kinder zu übernehmen ?

    Oder wer ist so weit weg gezogen - du oder er?

    "Ein starker Baum wurzelt neu und streut seine Samen!" (Kaj)

  • Hallo Claudia,


    zuerst noch einmal ein Welcome.

    Dann eine Nachfrage: Wie und warum ist es zum begleiteten Umgang gekommen?

    Und wenn "jemand" den angeordnet und bewilligt hat: Was sollte mit dem begleiteten Umgang erreicht werden?

    Daraus folgt dann die Frage: Ist das Ziel erreicht worden (und wer überprüft das?)


    Will sagen: Eigentlich geht es nicht, dass der begleitete Umgang jetzt aussetzt und du dich für alles verantwortlich fühlst. Da muss Ex ran oder die Personen, die ihn betreuen. Und dir dann Vorschläge unterbreiten.

    Wenn das nicht passiert, gibt es halt keinen Umgang.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Er ist erst eine halbe Stunde entfernt gezogen und jetzt ziehe ich in die nächste Stadt (halbe Std in die andere Richtung), da man hier auf dem Dorf als Alleinerziehende keine Kindergartenplätze bekommt.

    Bis jetzt habe ich auch jedes Wochenende die Kinder für die 3 Stunden Zeit bei Papa gefahren. Aber bei der neuen Fahrtzeit und kaum Entlastung für mich will ich den neuen Aufwand nicht auf mich nehmen. Vor allem wegen der fehlenden Bemühungen des Vaters.

  • Lena_1977 der Umgang wurde vom Jugendamt bewilligt wegen Selbstmordohungen vom Kindsvater. Ich habe diesen beantragt. Er läuft aus, da er nur für 50 Stunden bewilligt wurde.


    Volleybap vielen Dank für das Willkommen :).

    erreichen sollte der begleitete Umgang ein gesicherten Umgang und Stabilität des Vaters beim Umgang. Da er nun aber im Zwischengespräch gesagt hat, dass er die Kinder niemals ohne eine weitere Begleitperson betreuen will, weil er nicht weiß was er macht wenn die Kinder weinen oder sich mal streiten sollten. Somit ist jetzt das Jugendamt nicht mehr zuständig sondern wohl die Eingliederungshilfe, da der Vater aufgrund der psychischen Erkrankungen nicht seiner Elternschaft nachkommen kann.


    Wahrscheinlich sollte ich das Abwarten und nicht verantwortlich fühlen beherzen.


    Danke für die Antworten <3 Es hilft schon immer gehört zu werden:)

  • Hast Du vielleicht eine Gesprächsebene mit der Mutter/Oma?

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ja das haben wir. Ein schon eher gutes Verhältnis zum Glück. Ihr vertraue ich auch, die Treffen an den Wochenende zu begleiten.

    Die Oma findet aber auch nur schlecht Zugang zu ihrem Sohn.


    Mein Vorschlag sind gemeinsame Unternehmungen in unserer neuen Heimat. Besuche im Hallenbad oder Indoorspielplatz o.ä. . Dies ist dann weniger Fahrt für mich und die Jungs und Kontakt möglich. Aber das wird abgelehnt bislang.

  • Ja das haben wir. Ein schon eher gutes Verhältnis zum Glück. Ihr vertraue ich auch, die Treffen an den Wochenende zu begleiten.

    Die Oma findet aber auch nur schlecht Zugang zu ihrem Sohn.

    Möchte denn die Oma regelmäßigen Umgang mit den beiden und wäre bereit die Verantwortung während der Zeit zu tragen? Wenn sie die Kinder erstmal ein paar Stunden und später vielleicht auch mal einen Tag oder auch mit Übernachtung bei sich hätte, dann hätte ihr Sohn die Möglichkeit seine Kinder bei ihr zu treffen. Das wäre dann auch für dich eine Entlastung.

  • Dazu ist sie auch alle 2 Wochenenden bereit. So wird es wohl in der nahen Zukunft sein. Wir schauen mal was noch so kommt.


    Aber dabei zu bleiben und ein Angebot zu machen und Möglichkeiten zu nennen, bin ich erstmal zufrieden. Alleinerziehende tragen schon so viel Verantwortung, da darf man auch ein bisschen Eigenverantwortung von Anderen verlangen ;)