Kind gegen Corona impfen lassen?

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Für das neue Jahr wünschen wir allen viel Kraft und Durchhaltevermögen unter der nicht gerade einfachen Zeit für alle.
Seid füreinander da, gebt auf Euch acht, aber allen voran bleibt gesund!

Herzlichst Euer AE-Team
  • Die EMA hat heute einen ersten Impfstoff für Kinder ab 5 Jahre zur Freigabe empfohlen. Die offizielle Freigabe der EU ist traditionell nur eine Formsache, ein Verwaltungsakt.

    Deutschland prüft eigenständig immer noch ein zweites Mal mit eigenen, teilweise den selben Fachleuten hinterher. Die Ständige Impfkommission will ihre Stellungnahme in der zweiten Hälfte des Dezembers veöffentlichen. Erste Verlautbarungen hören sich derzeit so an, als würde eine Impfempfehlung abgegeben.


    Spätestens jetzt stehen für Eltern Entscheidungen an. Will ich mein(e) Kind(er) impfen lassen?


    In diesem neuen Thread sollen die anstehenden Fragen diskutiert werden können, Informationen gesammlt und wer will sagen können, warum welche Entscheidung getroffen wurde. Das Thema wird bewusst aus unserem "Corona-und-wir"-Strang ein bisschen herausgenommen. Das macht es hoffentlich jedem, der eine Entscheidung treffen muss, etwas einfacher, die spezifischen Diskussionsbeiträge kompakt aufzufinden.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ab Ende Dezember wird mutmaßlich ein erster zugelassener und empfohlener Impfstoff für Kinder angeboten werden. Wie stehst Du dazu? Welche Antwort spiegelt am stärkesten Deine Situation? 33

    Das Ergebnis ist nur für Teilnehmer sichtbar.

    Hier eine Umfrage zum Thema Impfung für Kinder.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ich denke, das wird ein spannender Jahresauftakt 2022. Ich denke, mit Beratung und Impfung wird es nicht so schnell gehen, denn die Kinderärzte sind ja eh schon total überlastet.

    Ich bekomme für die 3te Impfung vor Februar nächsten Jahres keinen Termin bei unserem Hausarzt und einen Termin für Junior bei ihm zu bekommen, wäre wahrscheinlich erst Wochen später möglich- muss ja auch außerhalb der Schulzeiten stattfinden.

  • Impfen oder nicht impfen ist ja - losgelöst von Corona - ein beliebter Streit-und Kampfplatz der mit sorgeberechtigten Ex-Partner. Tatsächlich ist eine Impfung ein "wesentlicher Eingriff" in den Körper. Wesentlich bedeutet: beide sorgeberechtigten Elternteile haben darüber mitzuentscheiden. Gibt es jedoch Streit darüber, ob Kind geimpft werden soll und die Angelegenheit soll/muss von Dritten entschieden werden, greift ein Grundsatzurteil: Empfiehlt die Stiko eine Impfung, dann wird grundsätzlich dem sorgeberechtigten Elternteil die für diesen Fall notwendige alleinige Sorge zugesprochen, der sich an die Empfehlung der Stiko, der Ständigen Impfkonferenz hält.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Tatsächlich wird das mindestens eine Diskussion mit dem KV geben… allerdings hat bisher nie einer eine Zustimmung von ihm gewollt. Aber in diesem Fall wird es wohl anders werden.


    Ist es denn tatsächlich so, dass der 16jährige keine Unterschrift der Eltern braucht?

  • gutesTeam ich denke, das geht auch ohne Einwilligung der Eltern.

    Zum einen gibt es die Stiko Empfehlung und zum Anderen wird der Arzt sich vorher einen Eindruck verschaffen, ob der Jugendliche Einwilligungsfähig ist. Außerdem gab es doch ein Urteil, über die generelle Impfungen gem. Stiko, bei dem es wohl reichen würde, wenn ein Elternteil dem zustimmen täte. Und dann kann der Jugendliche auch sein Persönlichkeitsrecht auf körperliche Unversehrtheit durchsetzen, also die Impfung zum Eigenschutz - das hatte ich letztens gelesen.


    Meiner ist noch ein Grundschulkind und da wird spannend, wie die Empfehlung ausfällt, ob es generell möglich ist oder nur bei bestimmten Vorerkrankungen (welche das auch immer sind).

  • Tatsächlich wird das mindestens eine Diskussion mit dem KV geben… allerdings hat bisher nie einer eine Zustimmung von ihm gewollt. Aber in diesem Fall wird es wohl anders werden.


    Ist es denn tatsächlich so, dass der 16jährige keine Unterschrift der Eltern braucht?

    Der Impfarzt muss bei Minderjährigen - so die Unterschrift der Sorgeberechtigten nicht vorliegt - die sog. "Einsichtsfähigkeit" des Impflings überprüfen. "Ist der Impfling in der Lage, die Bedeutung/Folgen einer Impfung richtig einzuschätzen?"

    Geimpft werden darf nur, wenn der Impfarzt sich davon überzeugt hat, das dokumentiert (und im Falle eines Falles dafür gerade stehen muss).

    Viele Ärzte machen das bei 16jährigen+, manche halt nicht.


    Theoretisch könn(t)en Ärzte diese Einsichtsfähigkeit auch jüngeren Kindern attestieren. Das macht aber wohl kaum ein Arzt. Was natürlich geht, ist eine Verknüpfung der Einsichtsfähigkeit des Kindes in Verbindung mit der Impferklärung eines Elternteils ...


    Ob beide Unterschriften der Sorgeberechtigten vorliegen müssen, ist immer eine Gretchenfrage. Ich mutmaße, dass viele Ärzte und Impfzentren sich darüber keine tiefergehenden Gedanken gemacht haben. (Beispiel: Bei mir hat das Impfzentrum auch nicht überprüft, ob ich nicht einen bestellten Vormund habe und gar nicht eigenständig über die Impfung entscheiden darf ...) Wenn da ein Elternteil mit Impfling auftaucht und den Zettel unterschreibt, wird oft davon ausgegangen, dass der andere Elternteil zugestimmt hat. Wer schickt schon Elternteil und Impfling zurück, wenn nur Vater oder nur Mutter dabei sind (und nicht auch noch der andere Elternteil, die Geschwister und die Großeltern ...)


    Diese rechtliche Grauzone ist wie so vieles bei Corona noch nicht ganz eindeutig geklärt, geschweige denn ist dieses Wissen überall gelandet. Man kann in der Praxis natürlich nachfragen. Aber wer viel fragt, bekommt ggfls. auch viele Antworten.


    Geht es vor den Kadi, wird, wie oben bereits beschrieben, in der Regel dem Elternteil das alleinige Sorgerecht für den Einzelfall zugestanden, der nach den Vorgaben des RKI handeln will.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Die Leopoldina, die Nationale Akademie der Wissenschaften, hat heute laut Berichten von Presseagenturen - letztlich an der Stiko vorbei - eine dringende Empfehlung zur Impfung von Kindern ab 5 Jahren ausgesprochen. Prof. Jutta Gärtner, Direktorin für Kinder- und Jugendmedizin an der Uni Göttingen: "Hätten sich die Erwachsenen in ausreichendem Maße impfen lassen, hätten wir jetzt das Problem der hohen Infektionszahlen an Kitas und Schulen nicht." Und: Man habe kein Verständnis für das Zögern der Politik.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Sorry, da sollten auch keine Bilder dabei sein.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Guten Morgen,


    meine beiden (11 ) werden kommende Woche geimpft. Zum einen wollen sie es so, zum anderen ich. Was dabei die KM denkt oder will bleibt erstmal aussen vor.

    Ich habe sie darüber informiert ( vor 5 Tagen ) und bis heute keine Antwort erhalten also kann es ihr wohl nicht wichtig sein.

    Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben.

  • Biotech hat eben mitgeteilt, dass die für den 20. Dezember angekündigte Lieferung für den Kinderimpfstoff bereits eine Woche früher erfolgen könnte.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • @Vogtlaender:

    Das interessiert mich, denn mein sohn ist auch (gerade erst ) 11.

    Ich hätte auch gar nix dagegen, ihn jetzt schon impfen zu lassen (er selbst auch nicht), zumal 2 immungeschwächte Großeltern mit Krebs.

    Wie ist da die aktuelle Lage, (angenommen ich finde einen impfenden Arzt):

    Reicht die EMA-Zulassung sozusagen aus, dass man auch bei einem (unwahrscheinlichen) Impfschaden Ansprüche hat, oder muss man dafür zwingend auf die Stiko-Empfehlung warten?

  • @Vogtlaender:

    Das interessiert mich, denn mein sohn ist auch (gerade erst ) 11.

    Ich hätte auch gar nix dagegen, ihn jetzt schon impfen zu lassen (er selbst auch nicht), zumal 2 immungeschwächte Großeltern mit Krebs.

    Wie ist da die aktuelle Lage, (angenommen ich finde einen impfenden Arzt):

    Reicht die EMA-Zulassung sozusagen aus, dass man auch bei einem (unwahrscheinlichen) Impfschaden Ansprüche hat, oder muss man dafür zwingend auf die Stiko-Empfehlung warten?

    Vogtländer ist m. W. Österreicher. Da gilt oesterreichisches Recht.


    Hier in D greift Paragraf 60 des Infektionsschutzgesetz: Wenn eine Impfung öffentlich empfohlen wird, besteht Versicherungsschutz. Biontech wird ja nicht nur empfohlen, sondern vom Staat besorgt und zur Verfügung gestellt. Damit gilt Schutz, auch wenn die Stiko es noch nicht zu einer Stellungnahme geschafft hat.

    In der Sache haftet das Land bei bisher bekannten möglichen Impfschaeden, der Bund bei unbekannten, der Arzt bei (technischen) Fehlern, der Hersteller bei Herstellfehlern. Nötige Behandlungen deckt die KK ab.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Damit gilt Schutz, auch wenn die Stiko es noch nicht zu einer Stellungnahme geschafft hat.

    Das habe ich in der ZDF HEUTE Sendung von 19 uhr anders gehört. Sinngemäß, ja, man kann sein Kind 5-11 jetzt schon impfen lassen, wenn man einen Arzt dafür hat, fa aber die Stiko Empfehlung noch nicht ausgesprochen ist, haften die Eltern allein.

  • Nach näherer Recherche stellt es sich für mich auch so dar: da die Impfung unter 12 Jahren noch nicht öffentlich empfohlen ist, würde der Bund derzeit noch nicht haften.Obwohl ich da keine großen Befürchtungen eines Impfschadens habe, warte ich dann doch die StIKO-Empfehlung ab.

  • Das gilt, wenn mit dem derzeitigen Erwachsenenimpfstoff geimpft wird. Der ist für Kids unter 12 weder von der EMA freigegeben noch von der Regierung empfohlen.

    Das ist beim erst noch kommenden Kinderimpfstoff anders. Das muss man deutlich unterscheiden.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • @Vogtlaender:

    Das interessiert mich, denn mein sohn ist auch (gerade erst ) 11.

    Ich hätte auch gar nix dagegen, ihn jetzt schon impfen zu lassen (er selbst auch nicht), zumal 2 immungeschwächte Großeltern mit Krebs.

    Wie ist da die aktuelle Lage, (angenommen ich finde einen impfenden Arzt):

    Reicht die EMA-Zulassung sozusagen aus, dass man auch bei einem (unwahrscheinlichen) Impfschaden Ansprüche hat, oder muss man dafür zwingend auf die Stiko-Empfehlung warten?

    Guten Morgen,


    da ich selbst gegen fast alles was es gibt auf der Welt geimpft bin, meine beiden Kids auch durchgeimpft sind ( was bisher sinnvol war oder gebraucht wurde ), gehe ich von keinem Impfschaden aus .

    Ich kenne hier in Ö schon einige Eltern deren Kinder geimpft sind und bis auf ein paar kleine Symptome die einer Grippe nahe kommen gabs bis jetzt noch nix.

    Alles, was wir sind, ist ein Resultat dessen, was wir gedacht haben.

  • vogtlaender3 es mag sein, dass die Kids kaum Nebenwirkungen hatten. Dennoch besteht ein gewisses Restrisiko und vor allem wenn der andere Elternteil dann quer schießt. Das kann unangenehm werden, wenn die Stiko Empfehlung fehlt.

    Generell würde ich da auf die Stiko warten, die sind da anscheinend relativ penibel, wenn auch sehr langsam.