Meine Never ending story

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  • Hallo zusammen!


    Ich habe dieses Forum gefunden und mich angemeldet in der Hoffnung, auf Gleichgesinnte zu treffen. Denn ich bin ein alleinerziehender Vater, was selbst in der heutigen Zeit noch nicht akzeptiert wird - zumindest in meinem Umfeld.

    Ich versuche mal meinen „Leidensweg“ der letzten Jahre in Kurzfassung aufzuschreiben, denn ansonsten würde diese Webside wahrscheinlich explodieren.


    Ich bin mittlerweile 38 Jahre alt und habe drei Söhne (15,12 und 10 Jahre).


    Wo soll ich anfangen? Die Mutter meiner Kinder und ich waren nie verheiratet. Kinder waren von mir nie geplant, sie allerdings wollte immer welche, weswegen sie nach ca. 5 Jahren das erste Mal schwanger wurde. Während der Schwangerschaft unseres zweiten Sohnes fing sie eine Affäre mit einem meiner besten Freunde an. Da ich selber Scheidungskind bin, wollte ich um jeden Preis verhindern, dass meine Söhne das Gleiche durch machen wie ich, weshalb wir eine Abmachung trafen: sie bleibt bei uns, bis alle Kinder aus dem Haus sind, dafür ziehen wir an einen neuen, neutralen Ort. Gesagt, getan. In der Zeit kam auch unser Dritter auf die Welt. Als dieser 4 Jahre alt war, fand ich heraus, dass die Mutter weiterhin im Kontakt mit Ihrer Affäre war. Der darauf folgende Streit führte dazu, dass sie das Haus verließ und sich von einem Nachbarn zu Ihrer Schwester fahren ließ. Am Morgen darauf kam sie mit der Polizei wieder und behauptete, ich hätte sie geschlagen und das unsere Söhne bei mir in Gefahr wären. Eine Polizistin redete alleine mit unseren Söhnen (mein Ältester erzählte mir später, dass die Polizistin sehr verkrampft darauf war, sie zu überreden, mit ihrer Mutter mit zu gehen). Meine beiden Ältesten (zu dem Zeitpunkt 9 und 6 Jahre) wollten bei mir bleiben. Der damals 4 Jährige wollte mit Mama gehen.
    Meinen Jüngsten sah ich danach ca. Ein halbes Jahr nicht mehr. Erst zu unserem Gerichtstermin sah ich ihm im Auto des neuen Lebensgefährten (wieder ein anderer Kerl) sitzen.
    Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass die Mutter kurz zum Zeitpunkt der Trennung unsere gesamten Konten leer gemacht und auch das Heizgeld an sich genommen hat. Zudem hat sie die ersten paar Monate noch das Kindergeld bezogen und mir nicht überreicht. Der Kindergeldkasse war das egal, denn wir sind ja beide die Eltern. Mit der Aktion hat sie spekuliert, dass ich unser Miethaus nicht mehr zahlen kann, dieses verliere und die Kinder dann natürlich zur Mama müssen. Durch Freunde und Leihgaben habe ich diese Hürde gemeistert.
    So. nach dem Gerichtstermin war klar: gemeinsames Sorgerecht. Der jüngste lebt bei Ihr, die andern beiden bei mir. Umgangsrecht sollen wir selber klären. Der mittlere Geht alle zwei Wochen zu ihr. Andersrum kommt der jüngste alle zwei Wochen zu mir. Der älteste hat ungewollt viel mitbekommen. Er hatte es ein paar mal versucht und wollte dann nicht mehr zu ihr, weil es ihm nicht gefallen hat. Somit schrieb sie ihm einen Brief, dass er nur Geschenke zu Weihnachten und Geburtstagen kriegt, wenn er zu ihr kommt. (Das hat sie auch 2-3 Jahre durchgezogen). Das hat sein vertrauen in seine Mutter noch mehr verletzt.


    Ca 8 Monate nach der Trennung sollte ich einen neuen Job anfangen. Ich fragte die Mutter, ob sie in dieser Zeit auf die Jungs aufpasst. Natürlich gerne. Gleich am ersten Tag meiner Abwesenheit nahm sie sich meinen Firmenwagen, lud sämtliches Kinderspielzeug, ein Kinderbett und ein Erwachsenenrad, sowie das Kinderrad meines mittleren, ein und brachte es zu ihrem Lebensgefährten, wo sie auch wohnte. Danach kam sie nicht wieder, weshalb ich auch hier „zaubern“ musste. Meine Halbschwester half mir. Auch hier hat sie spekuliert: wenn ich arbeite (Nachtschicht) und niemanden für die Kinder habe, kriegt sie sie.


    Im Laufe der Jahre kam es immer wieder zu Hürden, die sie mir stellte. Für einen Ausflug ins Disneyland Paris weigerte sie sich die Unterschrift zu geben für den Reisepass des Älteren. Hier habe ich nun alleinige Unterschriftengewalt, auch das musste ich mir erkämpfen. Als ich meine Sohne an einem Ostersonntag abholen wollte, wie besprochen, und die Kinder schon am Fenster winkten, machte sie das Rollo zu und rief die Polizei, mit der Begründung ich würde randalieren. Auch damit kam sie nicht durch.


    Jahre später, als der kleine 8 war, trennte sich Ihr Lebensgefährte und sie gab den Kleinen zu mir, weil sie nicht mit ihm zurecht kommt. Sie kann nicht mit Geld umgehen, Ihr Ex hat gut verdient und da der Jüngste quasi wie ein Einzelkind aufwuchs, hatte er hohe Ansprüche und da sie sich nicht durchsetzen kann, hat er natürlich auch nicht auf sie gehört.


    Sie wurde wieder netter (brauchte ja auch Hilfe) und ich habe sie der Kinder willen aufgenommen, bis sie eine Wohnung gefunden hat. Beim Umzug habe ich geholfen. Die Wohnung war nur ein paar Häuser weiter von uns. Auch das habe ich „erlaubt“, sie ist schließlich die Mutter. Die Kinder liefen an den Wochenenden zu ihr. Ich hab ihnen einen Wäschekorb voller Lebensmittel mit, da sie kein Geld für Essen hatte (wir erinnern uns: sie hatte einen Fulltime Job und ich nur einen Halbtagsjob und musste trotzdem Geld vom Jobcenter beziehen. Unterhalt zahlt sie bis heute nicht). Habe ihr sogar Geld für ein Auto ausgelegt, damit sie mit den Kindern unterwegs fahren kann. Die 500€ wollte sie abstottern.

    Dies ging ca. 2 Jahre so. In der Zeit habe ich auch ab und an erlaubt, dass die Jungs in der Woche mal zu ihr können.


    Nun letztes Jahr. Plötzlich wurde sie wieder komisch. Hat die ganzen Sommerferien die Kinder nicht genommen, weil sie angeblich so viel arbeiten musste. Die beiden waren natürlich traurig. Dann erfuhr ich, dass sie wieder mit Ihrer damaligen Affäre zusammen gekommen ist. Ich hab sie um ein Gespräch gebeten, da ich diesen Kerl nunmal kenne und auch von vielen weiß, dass er immer noch ist wie damals (BTM und aggressives Verhalten seinen Partnerinnen ggü). Ich habe ihr noch einmal klar gemacht, dass es mir egal ist mit wem sie in einer Beziehung ist und es mir nur um die Kinder geht. Einem Gespräch hat sie zugestimmt aber nie eingehalten. Stattdessen erzählte mir mein Mittlerer, dass sie bei Mamas „Neuem“ Freund übernachtet haben. Ich habe mich da irgendwie hintergangen gefühlt.
    Dann bekam ich einen Brief von ihrer Anwältin. Sie fordert ihre Kinder öfter ein und behauptet, es würde immer nur nach meiner Nase gehen.
    Irgendwann kam mein jüngster und meinte zu mir, Mamas Fahrrad (das, was sie mir nach der Trennung gestohlen hat) einen platten hätte und ob ich ihn wie immer reparieren könne. Gesagt getan. Ich habe ihr eine Nachricht geschickt, dass das Rad wieder heil ist und sie es abholen kann. Eine Antwort kam nicht. Stattdessen kam eine Anzeige von der Polizei. Die Mutter hat mich angezeigt wegen Diebstahls ihres Fahrrads.
    Ich bin zu einer Anwältin wegen dem ersten Schreiben und habe ihr auch erzählt, was der Lebensgefährte für einer ist. Ich zitiere die Antwort der Anwältin: „ja aber auch wenn jemand starke Drogen nimmt, kann er dennoch ein guter Vater sein!“ und auch hat sie mich ständig überredet den Anforderungen der Mutter nachzugeben. Zudem sagte sie mir, dass ich keines falls mit den Kindern über die Mutter reden dürfe. Auch wenn die Mutter den Kindern einen Haufen Lügen über mich erzählt und die Kinder mich danach fragen: nicht antworten, da das sonst Beeinflussung wäre. (Ein zweiter Anwalt hat mir gesagt, dass Beeinflussung natürlich tabu ist, aber ich mich natürlich wehren dürfe, wenn die Mutter lügen erzählt. Ich darf meinen Kindern sagen, dass es nicht stimmt und es anders abgelaufen ist). Die Anzeige mit dem Fahrrad ist nicht durchgegangen weil Aussage gegen Aussage. Meine Gegenanzeige wegen Verleumdung und Falschaussage (ich hatte sogar einen Zeugen, dass es sich um mein Fahrrad handelt und ich es damals gekauft habe) wurde abgeschmettert mit der Begründung es sein nicht zu sehen, dass die Mutter absichtlich gelogen hat.

    Dieses Jahr im Frühjahr waren die Kinder die erste Ferienwoche bei der Mutter. Als sie sie zurück bringen sollte meinte sie ihr auto sei Kaputt und die Kinder können ja noch länger bleiben. Da die zweite Woche mit gehörte, sagte ich ihr, dass meine Lebensgefährtin los fährt und die beiden holt. (Ich selber habe keinen Führerschein). Mein ältester Sohn ist mitgefahren.
    tja, was soll ich sagen. Der Lebensgefährte der Mutter ist anstatt der Kinder raus gegangen, I s auto meiner Lebensgefährtin und hat dieser eine Rippe gebrochen und meinen ältesten Sohn bedroht. Meine Freundin rief die Polizei, weil der Kerl eindeutig was intus hatte und hat dort nur gesagt bekommen, dass sie nicht raus fahren, weil es schon geschehen ist und außerdem sei kein Kindeswohl gefährdet.
    Die Mutter hat mir zeitgleich geschrieben, dass ihr Freund nie draußen war und sie immernoch auf mich warten. Und das meine Freundin und Ihr eigener Sohn (zu dem Zeitpunkt 14) lügen würden.
    Die Kinder hat sie später mit Hilfe meines Vater, der in der Nähe wohnt, abgeholt. Alleine hat sie sich nicht hingetraut.
    Zuhause erzählten die Kinder, das Mama sie zum vereinbarten Zeitpunkt plötzlich wieder hoch ins Zimmer geschickt hat und das Der Lebensgefährte ganz sicher alleine ein paar Minuten draußen war und wieder rein kam mit den Worten, er habe das auto wieder weg fahren sehen.
    meine Freundin ist am selben Abend mit meinem Sohn ins Krankenhaus gefahren um alles aufzunehmen. Danach sind sie zur Polizei und haben Anzeige erstattet. Sie hatte das Gefühl nicht ernst genommen zu werden. Nur der behandelnde Arzt (selber allein erziehender Vater) hat ihr richtig zugehört.

  • Naja. Ich kontaktierte wieder meine Anwältin und erzählte ihr was passiert ist und dass ich nicht möchte, dass meine Kinder da hingehen. Ihre Antwort: sie kann nichts machen, weil ja NUR der Lebensgefährte gewalttätig wurde und nicht die Mutter selbst. Ich habe meiner Anwältin dann gekündigt. Das wurde mir zu viel. Ich habe dann auch erfahren, dass meine Anwältin mit der Anwältin der Mutter befreundet ist und regelmäßig mit ihr zu Mittag ist und denn Fall bespricht. Soviel dazu.

    Alle meine Kinder waren nun ein halbes Jahr nicht bei ihrer Mama. Aus eigenem Willen. Sie hat es nicht verstanden und behauptet ich würde die Kinder beeinflussen. Der mittlere hat ihr am Telefon klar gemacht, dass er seinen Bruder glaubt. Sie hat dann auch ihrem Mittleren nicht mehr geantwortet und ihm seine Geburtstagsgeschenke nicht gebracht. Übrigens habe ich ihr auch oft gesagt, dass sie gerne kommen kann oder mit den Jungs wegfahren kann. Auch die Jungs haben ihr gesagt, dass sie gerne mit Mamas was unternehmen, nur halt nicht zu ihrem Freund wollen. Darauf ist sie nie eingegangen und hat weiter überall weinend erzählt, sie kann ihre Kinder nicht sehen. Sie fing ab da an, ihren Jüngsten mit Herzchen und Liebesnachrichten zu bombardieren. Zudem schickte sie Bilder eines Welpen, den sie gekauft hat.



    jetzt in den Herbstferien waren die Beiden Jungs das erste mal wieder bei ihr. Sie hat die letzen Wochen sehr viel rumgeköttelt und geschleimt. Hat dann doch Geschenke gebracht und da ich aus Erfahrung weiß, dass es der Richterin später nicht interessiert, was vor einem halben Jahr war (man kann sich in der Zeit ja ändern), habe ich den Kindern gut zugeredet, sie sollen es nochmal probieren. Der Mittlere verdreht ständig die Augen, wenn seine Mutter redet, nimmt das Wochenende voller Geschenke und Naschkram natürlich mit. Der älteste wird nun auch wieder mit Nachrichten behäuft und denkt sich seinem Teil. Erst ihn als Lügner darstellen und jetzt so tun als sei sie ihm eine gute Mutter, was sie nie war.


    Es ist noch viel mehr passiert die Jahre. Ich habe mich aber mal auf die größten Dinge konzentriert.

    Unterhalt zahlt sie bis heute nicht. Sie hat einen angemeldeten Teilzeitjob und nebenbei arbeitet sie viel schwarz. Statt Unterhalt schenkt sie Geschenke. Mal ne PS4 nebenbei. Mal einen Welpen für 1800€. Der jüngste hat eine Gucci Käppi für 200€ bekommen.

    versteht mich nicht falsch. Ich gönne meinen Kindern das! Allerdings drehe ich hier jeden Cent um, im den Kindern Strom, Heizung und Essen zu finanzieren, freue mich, wenn Verwandte mir gebrauchte Kleidung schicken, für die Kinder und auch für mich (ich selber kaufe mir nichts) und im Gegenzug bringt die Mutter den Kindern so bei: Papa gönnt euch nichts. Zudem kriegen meine Kinder dadurch ein falsches Verständnis für Geld. Bei meinem ältesten Sohn bemerke ich schon, dass er sein Geldverhalten seiner Mutter angleicht. Kommt ja immer wieder was und wenn man nix hat, schenkt Mama einem was. Mein mittlerer Weiß nicht, was billig einkaufen ist. Weil Mamas nur teure Cola und sowieso immer nur Marken Produkte kauft.


    Ich hoffe, ich überfordere euch nicht mit meinem Text. Danke an alle, die bis zum Ende gelesen haben :D

    ich bin ziemlich am Ende mit den Nerven und warte nur auf den nächsten Schlag, zu dem sie ausholt. Die Zeit spielt für mich. Die Jungs werden älter und kriegen nun auch viel mit. Die Mutter denkt nach wie vor, die drei tragen noch Windeln und checken nichts.

    Es tut gut sich hier auszuk*then und hoffe auf Gleichgesinnte, Verständnisvolle Menschen.


    Wenn ich bedenke, wie es wäre, wenn es andersrum wäre. Wenn die Mutter die Kinder hätte und ich hätte mir all das geleistet. Jeder würde ihr helfen und das Sorgerecht hätte ich ganz sicher nicht mehr.


    Lieben Gruß an alle und noch einen Schönen Tag!

  • Willkommen!

    Ich habe tatsächlich alles gelesen. Was mir jetzt nicht klar ist, ist dein Anliegen. Oder wolltest du dich erstmal nur auskotzen?

    Ich wünsche dir so oder so gute Nerven.... Und wenn man etwas Positives an der ganzen Story sehen möchte ist es doch, dass du bisher alle noch so widrigen Herausforderungen gut gemeistert hast.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Ich hoffe, ich überfordere euch nicht mit meinem Text. Danke an alle, die bis zum Ende gelesen haben :D

    ich bin ziemlich am Ende mit den Nerven und warte nur auf den nächsten Schlag, zu dem sie ausholt.

    Du solltest dringend agieren und nicht immer nur auf den Schlag warten und dann reagieren. Die Ex hat dich da anscheinend noch ziemlich fest im Griff.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • campusmami Hey. Ja, ich wollte mich tatsächlich nur auskotzen. Denn ich fühle mich langsam echt wie im falschen Film.


    Volleybap ja, eigentlich hast du recht. Ich denke aber halt immer noch sehr an die Kinder, weil die dadurch ja schon genug Stress haben. Ich habe aber tatsächlich schon überlegt, ob es Anwälte gibt, die sich speziell, auf Alleinerziehende VÄTER spezialisiert habe. Denn egal wen ich um Hilfe bitte, scheinbar sind alle eher auf Seite der Mutter, weil die einfach nur einige Tränen vergießen muss und alle denken „die Arme hat es so schwer, weil sie ihre Kinder nicht hat“. Das ich mir einen Anwalt sehr viel weiter weg holen muss, dass ist mir aber mittlerweile klar. Denn in der Näheren Umgebung kennen sie sich ja eh alle irgendwie….


    lg

  • Für die Kinder könnte es auch hilfreicher sein, wenn du eine klare Linie fährst. Im Moment erleben die Kids einen Vater, der kaum eigene Ziele artikuliert, sondern sich nach der Mutter ausrichtet.


    Was du brauchst, ist ein eigenes Ziel, wie du (und deine Partnerin) leben willst mit den Kids. Und dann eine To-do-Liste, wie du da hin kommst.


    Ob das übers Gericht laufen muss? Das wäre schon ein zweiter Schritt. Ob du einen fremden Anwalt brauchst, das erschließt sich mir nicht. Anwälte sollen deinen Willen durchsetzen. Nicht mehr, nicht weniger.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Volleybap Das mit dem Fremden Anwalt wird wohl doch irgendwie nötig sein. Ich war danach noch bei einem anderen Anwalt und der meinte sogar meinen ältesten Sohn anpampen zu müssen. Hat ihn gefragt, ob er noch ganz bei Trost ist. Auf gut deutsch war der der Meinung, mein Sohn hätte es nicht anders verdient, weil der seine arme Mutter ja nie besucht.
    Und die erste Anwältin… wie gesagt, die sagte: kann ich nichts machen. Und dann war das für sie gegessen.

  • Es gibt in der Regel Gründe dafür, wenn mehrere Rechtsanwälte deutliche Botschaften senden, das Mandat nicht übernehmen zu wollen.

    Kein Grund ist in der Regel, dass sich die Anwälte untereinander gut kennen. In der Regel können die sich im Vorfeld und in der Verhandlung wunderbar beharken, um dann nach der Verhandlung die Robe auszuziehen und gemeinsam bei einem Kaffee in der Cafeteria übers nächste gemeinsame Skiwochenende zu quatschen.

    Wenn hier mehrere Anwälte mehr oder weniger deutlich "nein" sagen, dann solltest Du dringend gucken, wie Du bei denen rüber kommst. Irgendwo könnte da ein (hier) verborgenes Problem stecken.

    Du hast doch eine Anwältin gehabt? Warum ist die nicht mehr aktiv?

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Hej,

    heftig - ich habe auch bis zum Schluss gelesen und finde auch, dass du dich klar positionieren solltest. Deine Kinder lernen, dass du nicht klar bist, sondern nur darauf reagierst, wenn die KM etwas macht. Du musst dir doch irgendwie treu bleiben und trotzdem für deine Kinder da sein und nicht diesen Spießrutenlauf deiner Ex mit machen. Klare Linie, dass sie so nicht mehr weiter kommt, dazu gehört dann aber auch klare Worte.


    Ich habe irgendwann aufgehört, die Väter meiner Kinder schön zu reden. Kinder bekommen das doch mit, dass was nicht stimmt.

    Man sollte sich auch in einer gewissen Weise treu bleiben.


    Apropo Anwälte....ich kenne auch Anwälte, die nicht wirklich etwas für ihre Mandanten tun, sondern sie eigentlich noch mehr rein reiten......man kann nur nicht wechseln, weil a) kostet das extra Geld , b) sehen das Gericht in einem laufenden Verfahren nicht so gerne ( ABER das gehört ja nicht zu deinem Fall !)


    Ich wollte damit nur sagen, dass mir das sehr bekannt vorkommt. Eigentlich hat deine erste Anwältin Parteiverrat begangen, wenn du ihr nachweisen kannst, dass sie mit der Gegenanwältin befreundet ist und den Fall regelmäßig bespricht und dann zum Vorteil der Gegenpartei dir Tipps gibt.


    Problem an der ganzen Sache wird sein, dass diese Erstgespräche auch etwas kosten.

    Aber ich würde dir auch dringend zu einem neuen Anwalt raten. Und den Unterhalt, den sie nicht zahlt, hätte ich schon längst eingeklagt....bzw bekommst du UVG ?

    Informiere dich vorher über die jeweiligen Anwälte, recherchiere - DAS ist meine Empfehlung.

  • Hallo Otterson,


    entschuldige, dass ich erst jetzt antworte. Ich bin so wenig wie möglich am Handy.

    Ja, ich bekomme UVG. Zum Thema einklagen… ich habe da auch schon viel versucht. Unter anderem auch schon dort angerufen, dass meine Ex nebenbei schwarz putzt. Konnte sogar einige Adressen nennen, nur leider keine Zeiten. Daraufhin wurde mir gesagt, dass man da auch nichts tun kann. Sie wurde vermehrt angeschrieben diesbezüglich. Das weiß ich. Auch dass man sie angefordert hat, den Job zu wechseln, weil sie mit ihrer Ausbildung weit mehr verdienen könne. Irgendwie mogelt sie sich da raus. Zudem hat sie extrem viele Schulden im mindestens 4-stelligen, wenn nicht sogar 5-stelligen Bereich. Da sagt sie denen auch: sorry, geht nicht, ich muss auch was zum Leben haben.

    Im Sommer wurde mir doch tatsächlich vom Jobcenter gesagt, ich bekomme nun 200€ weniger Wohngeld, weil meine Kinder nur die halbe Woche bei mir leben. Die Mutter hatte dort angegeben, dass die Kinder teilweise bei ihr wohnen, damit sie ein Zimmer mehr bezahlt bekommt. Dies wurde Gott sei Dank rückgängig gemacht, nachdem ich aufgeklärt habe, dass die Kinder nur jedes zweite Wochenende bei ihr sind und monatelang gar nicht da waren.
    Ich denke mal, dass ihr das Jobcenter auch da eine Forderung gestellt hat. Die sind da ziemlich knallhart und es war nunmal Betrug, bei dem sie mehr Geld erhalten hat, als ihr zusteht. Zudem habe ich dem Jobcenter auch gesagt, dass der feine Herr, bei dem sie angeblich zur Miete lebt, gar nicht ihr Mitbewohner, sofern ihr Lebensgefährte ist.


    Ich werde mich trotz alledem um einen neuen Anwalt kümmern. Dies habe ich die letzen Monate gelassen, weil es mir wegen Gerichtskostenbeihilfe sowieso schwer gemacht wird. Da ich eine Anwältin hatte, die mich nicht gut beraten hat und ich dann wechseln wollte, man mir das nicht mehr gezahlt hätte. Und aus eigener Tasche kann ich es nicht zahlen.

    Ich melde mich wieder und bedanke mich trotzdem für die lieben Worte!

  • Ich versteh noch immer nicht, was du mit anwaltlicher Unterstützung in deiner Situation konkret einklagen oder durchsetzen möchtest?

    Vielleicht verstehen das die Anwält*innen auch nicht.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Hallo IchBinDeinVater,


    ich möchte in erster Linie zu Akzeptanz raten.

    Vielleicht ist es als Ziel, sowohl für Dich als auch für die Kinder, erstrebenswerter und vor allen Dingen auch realistisch, sich damit ab zu finden, daß die Mutter nicht ist, was sie sein sollte.

    Sicherlich bist Du nicht hilflos und hast schon viel unternommen.

    Gleichzeitig aber machtlos.

    Verkleinere den Raum den die Mutter in Eurem Leben ein nimmt.


    vg von overtherainbow