Taschengeld/Konto

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  • Meine Tochter freut sich schon drauf. Sie hat mir beim Abschied zum Mama-Wochenende gesagt, dass wir aber unbedingt schon Sonntag Abend anfangen sollen und dass ich die Extra-Aufgaben Flur und Windfang aufräumen und putzen nicht vergessen darf aufzuschreiben.

  • Und irgendwann Bio stehst du vor dem Problem, dass deine Kinder für jeden Handschlag im Haushalt die Hand aufhalten und klingende Münzen drin landen sollen und dass ein Kind, dass sich mit dem lernen schwer tut sich vielleicht gar nicht mehr anstrengt, weil es ja eh keine Belohnung bekommt.

    Und "erziehen" durch Geld gegen sozialadäquates Verhalten bzw. Entschuldigung beim Geschwisterkind.. mal ehrlich, das geht gar nicht. Egal wie alt oder jung. Wenn man den anderen verletzt hat, soll man sich nur dann entschuldigen, wenn man es ehrlich meint, nicht dann, wenn man dafür bezahlt wird. Was lernen denn deine Kinder daraus?


    Nach der Auflistung, die du über die Belohnung/Bestrafung deiner Eltern in Bezug auf Noten geschrieben hat, kann ich das eine oder andere bei dir besser verstehen. Du bist einfach mit dem System Leistung wird belohnt, Minderleistung bestraft groß geworden und lebst das eben weiter.


    "Notengeld" gab es bei mir und auch bei meinem Kindern immer von den Großeltern. Und da war nicht auf einzelne Zeugnisnoten abgestellt, sondern auf das Gesamtzeugnis.


    Taschengeld gab es hier immer bedingungslos und ans Alter gebunden (sie sollen ja den Umgang mit Geld lernen).
    Wenn sie was besonderes wollten, dann konnten sie sich das mit Zusatzdiensten verdienen. Also nicht das übliche helfen im Haushalt, sondern eben Dinge darüber hinaus.

  • Taschengeld sollte verlässlich und ohne Bedingungen ausgezahlt werden!

    Noten zu "bezahlen" käme mir niemals in den Sinn! Alternativ könnte man am Zeugnistag einen Ausflug machen und das überstandene Schuljahr feiern ( egal wie das Zeugnis ausgefallen ist)

    Meine Kinder habe ich immer ermutigt, ihr bestes zu geben und wenn ihr bestes auch mal ne 5 war, war das ok!

    Faulheit habe ich natürlich nicht toll gefunden...


    Ich persönlich komme mit der Vorstellung von Vollbio absolut nicht klar und sehe auch die Gefahr eines "Konkurrenzkampfes" unter den Kinder ....

    Wer verdient sich Papas Wohlwollen mehr, wer verdient mehr Geld...

    Mich gruselt es (mal wieder) !!

  • In dem Begriff soziales Verhalten steckt das Wort sozial und nicht das Wort bezahlt. Kinder verhalten sich sozial, weil es in unserer Natur liegt, dass wir uns MITEINANDER verhalten.


    Sie haben soziale Bedürfnisse und sie gucken sich soziales Verhalten von ihren Vorbildern ab. Wenn du deine Kinder zu freundlichen und rücksichtsvollen Menschen erziehen möchtest, dann verhalte dich selbst so, lebe mit ihnen so.
    Bezahl sie bitte nicht dafür.


    Taschengeld bekommen sie und es gehört ihnen. Keine Diskussionen, du hast mich geärgert, es gibt jetzt kein Taschengeld. Gerade in deinem Fall öffnet das für tägliche überflüssige Diskussionen Tür und Tor.


    Klar könnte man sich ansonsten auch mal ein bisschen Taschengeld verdienen, aber nicht fürs Alltagsgeschäft. Also jeder hat seine Aufgaben, sei es Müll rausbringen oder den Tisch decken, den Tisch abwischen etc, also kleine kindgerechte Aufgaben. Die macht man aus sozialen Gründen, weil man miteinander lebt und innerhalb der Gemeinschaft Verantwortung mitübernimmt.

    Liebe Grüße
    Die Elefantendame


    Umwege erweitern die Ortskenntnis

  • Ok, ich nehme die Rückmeldungen an.

    Keine Verknüpfung von Verhalten oder erbrachter Leistung mit pekunärer Belohnung.

    Wir haben neben unserem Esstisch ein großes Whiteboard. Dort wollte ich in einer Tabellr alle möglichen Haushaltstätigkeiten auflisten und pro Wochentag eine Spalte.

    Hat ein Familienmitglied heute den Wohnzimmer Teppich gesaugt, setzt es einen seiner Farbmagnete in der Zeile Teppich saugen in der Sonntagspalte. Und einmal wöchentlich setzen wir uns zur Konferenz zusammen und besprechen das Ergebnis.

    Und richtig, wir können das auch ohne Siegerprämie machen, indem wir uns eine Belohnung versprechen, wenn beim Teppich sagen z. B. 3 Magnete pro Woche kleben.

    Z. B. einen Ausflug machen.


    Das hatte ich schon lange vor, auch mir selbst eine Struktur vorzugeben. Das mit dem Geld kam mir in den Sinn, als sie über die Geldgeschenke der Onkels sprachen.


    Das mit dem Notengeld habe ich selbst beim Sohn noch nicht gemacht. Aber in Kürze kommen die Zwischenzeugnisse, und ich dachte, genauso wie in Sachen Taschengeld, es ist an der Zeit, das endlich mal einzuführen.


    Gut, für mich war das jetzt eine furchtbare Nein Spaß, eine fruchtbare Diskussion. Mir hat es Spaß gemacht, etwas gebracht und es ist Schaden von den Kindern ferngehalten worden.

  • Also jeder hat seine Aufgaben, sei es Müll rausbringen oder den Tisch decken, den Tischdad abwischen etc, also kleine kindgerechte Aufgaben.

    Nur um solche Aufgaben ging es mir, weil "Die macht man aus sozialen Gründen, weil man miteinander lebt und innerhalb der Gemeinschaft Verantwortung mitübernimmt",

    das von einem meiner Kinder eben nicht gemacht wird.

  • Funktionale Kinder sind rar gesät. Gerade in so einem undurchsichtigen System mit unstrukturierten Vorbildern und einem Regel-wirrwarr wie bei euch.

    Empathie ist keine Einbahnstraße.



    Wir haben übrigens ein Konto angelegt. Ich überweise ihr 50 Euro im Monat.

    Grundausstattung Kleidung, Kosmetikartikel und Schulkram, Spotify bezahle ich.

    Den x-ten Zirkel darf sie selbst blechen (und siehe da, man sucht Verlorenes auch wirklich). Handy bezahlt sie selbst. Geschenke, Freizeitaktivitäten mit ihren Freundinnen bezahlt sie auch selbst.

    Die echten DocMartens müssen es auf einmal auch nicht mehr sein. Man braucht ja noch Geld für den Laden Kult und für Mangas. Eigentlich läuft das ganz gut. Nebenher spart sie auf eine eigene Flimmer.


    Haushalt entlohne ich nicht extra. Ich wohne hier schließlich nicht allein. Seit sie auch beim "Wäsche machen" helfen muss, fliegt auch nicht alle drei Tage ihre Bettwäsche in den Puffer. Man kann es nämlich übertreiben. Ich bin kein Hotel.

    Bei meinen Eltern schrubbt sie ab und an die Terrasse und die Jalousien, da bekommt sie was für. Das ist aber auch eine leidliche Aufgabe.

    Bei meiner Freundin hütet sie ab und an den Hund. Bezahlen lässt sie sich dafür nicht, aber es liegt meist eine Kleinigkeit bereit wie ein neuer manga oder Stifte.

    Anerkennung zolle ich eigentlich nie mit Geld.

  • Kind bekommt Geld aufs Konto.


    Noten etc werden bei uns nicht entlohnt. Für ein Zeugnis gibt der Opa immer was, wobei er es immer gut findet 😂 aber da halte ich mich raus.


    Hausarbeiten sind in einem Plan aufgeteilt , einfache Aufteilung. Werden nicht bezahlt, das gehört dazu wenn man in einer Gemeinschaft lebt. Ausführung mal mehr oder weniger gut (Stichwort Pupertier).

  • Nur um solche Aufgaben ging es mir, weil "Die macht man aus sozialen Gründen, weil man miteinander lebt und innerhalb der Gemeinschaft Verantwortung mitübernimmt",

    das von einem meiner Kinder eben nicht gemacht wird.

    Das eine Kind wird die Aufgaben auch nicht durch Geldzwang machen. Das Kind entfernt sich nur noch weiter von dir.



    Taschengeld gibt es hier einfach so. Aufgaben teilen wir auch nach Augenmaß. Wenn ich lange arbeite, machen die Kids mehr; steht eine Klassenarbeit an, dann mache ich mehr. Unabhängig vom Taschengeld.

    Für Zensuren gibt es nichts. Mit Zeugnissen könnte sich allerdings der Besuch bei den Großeltern auszahlen. Unabhängig von den Noten. Unabhängig von mir.

    Dieses bei schlechten Noten abziehen kenne ich aus meiner Kindheit von Klassenkameraden. Unglaublich demotivierend! Davon ist keiner besser geworden, aber Rivalität zwischen den Geschwistern wurde optimal gefördert. Und dann wieder bestraft. Das muss nicht sein.

  • Also Taschengeld gibt es bei uns auch so. Unabhängig davon, ob die pubertäre schlechte Laune da ist oder nicht. Normale Hausarbeit wird nicht entlohnt.


    Aber besondere Aufgaben die er erledigt oder mit hilft, da bekommt er schon mal was. Zum Beispiel muss unser ganzes Feuerholz noch klein gemacht werden und zum trocknen gelagert werden. Das ist bei uns eine besondere Aufgabe, bei der ich bereit bin etwas zu geben, da er dort mithilft und das schon viel Arbeit ist.


    Für das Zeugniss bekommt er von mir schon einen Obolus, aber ich bezahle es nicht nach Noten. Es ist immer der selbe Betrag. Manchmal waren wir auch einfach nur schön essen oder haben stattdessen einen Ausflug gemacht.

  • Ich oute mich mal als unpädagogisch. Bei uns gibt es 10 Euro für eine 1 im Vokabeltest, andere Zensuren werden nicht vergütet. Das ist völlig willkürlich, aber ich war es einfach leid, dass man aus Faulheit eine 4 oder 5 in einem meist auch noch angekündigten Vokabeltest schreiben kann. Das funktioniert seit längerem sehr gut, für alle Beteiligten 8).

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Sag mal , haben du und die Kinder nicht schon genug andere Probleme, als dir auch noch so ein wirres Konstrukt bezüglich Taschengeld zu erfinden und damit unendlich viel neues Streitpotenzial zu erzeugen?


    Taschengeld gibt es ohne Bedingungen und wird auch nicht zur Strafe gekürzt. Punkt.

  • Ich denke auch, dass du das streitpotential senken solltest. Und viele Regeln führen zu vielen Situationen, in denen du als Erwachsener die Kinder beurteilst und belohnst. Das wird sich zu entsprechend viel Streit und Enttäuschung auf beiden Seiten führen.


    Wenn deine Kinder trotz Bitte/ Regeln/ Aufforderung im Haushalt nicht mithelfen, dann überlege, ob das gerade euer zentrales wichtiges Thema ist und wenn ja, dann geh es doch noch mal von Grund auf an:

    Welche Aufgaben bieten sich für Kinder der ersten und dritten Klasse an? Such Aufgaben aus, die wirklich nur 5min dauern, mach eine Liste. Davon dürfen sich die Kinder eine feste Aufgabe aussuchen. Als Beispiel: den Tisch abräumen nach dem Abendbrot (dein Sohn) oder den Tisch abwischen nach dem Abendbrot (deine Tochter).

    Wenn du sie zusätzlich motivieren möchtest, dann können sie sich zum Beispiel einen Sticker für eine Aufgabe verdienen und wenn genügend Sticker gesammelt wurden, macht ihr was schönes.


    das wäre ganz klassisch. Ich würde aber so ein Belohnungssystem nicht verballern, also überlege dir in Ruhe und über mehrere Wochen hinweg, ob und wenn ja, in welchem Bereich braucht das Kind wirklich einen Verhaltensplan?
    möglicherweise gibt es jemanden im Umfeld, der euch kennt und da raten kann (Familienberatung?)


    Du kannst auch die Mediennutzung davon abhängig machen, also wer den Tisch abgewischt hat und Schlafanzug an/ Zähne geputzt hat, der darf eine halbe Stunde abends Fernsehen oder was auch immer für Medien deine Kinder interessieren.


    aber sieh zu, dass das keine neuen Situationen gibt, in denen dein und euer Verhalten eskaliert, sondern überlege dir vorher schon, wie du reagierst, wenn es nicht funktioniert.


    Grundsätzlich kann mit Kindern unter 10 ganz viel über Gewohnheiten laufen. Indem man immer wieder nachhakt, erinnert, lobt, Sticker verteilt, kann man die Kinder an ein bestimmtes Verhalten gewöhnen. Wir alle putzen abends Zähne ohne es zu hinterfragen, klassischer Fall einer Gewohnheit.


    Du kannst auch mal ausprobieren, was passiert, wenn du „unerwünschtes“ Verhalten ignorierst und bei gewünschten Verhalten dich deinen Kindern positiv zuwendest. Das ist ganz klassisches Verhaltenstraining, das darf aber nur stattfinden, wenn du unabhängig davon an der positiven Beziehung zu deinen Kindern arbeitest. Das bedeutet, du musst jeden Tag verschiedene Situationen schaffen, in denen ihr miteinander schöne Zeit verbringt. Du interessierst dich beim Abendbrot für ihre Erlebnisse, du spielst am Nachmittag eine Runde halli Galli mit ihnen, du liest abends vor. Das läuft grundsätzlich, egal, wie die Kinder sich verhalten. Zusätzlich dann eine Sache, die ihr miteinander übt.


    Es ist so unendlich schwierig, jemanden online zu beraten, also denk drüber nach, was für euch passt. Du kannst zum Beispiel nicht alles schwierige Verhalten ignorieren, ebensowenig alles ahnden. Du musst einen Blick dafür entwickeln, was ignoriert werden kann und was nicht. Ich denke, die Situationen richtig einzuschätzen ist das schwierigste und dabei wäre persönliche Hilfe (kein Buch, kein Forum) wichtig.

    Liebe Grüße
    Die Elefantendame


    Umwege erweitern die Ortskenntnis

  • …….Ich würde aber so ein Belohnungssystem nicht verballern, also überlege dir in Ruhe und über mehrere Wochen hinweg, ob und wenn ja, in welchem Bereich braucht das Kind wirklich einen Verhaltensplan? ……..

    Ich persönliche denke, die Kinder brauchen überhaupt keinen Verhaltensplan.

    Vollbio braucht einen Verhaltensplan.

    In meinem Umfeld kenne ich das so eigentlich nur von zwei Menschen mit Asperger Syndrom, die so rational kompensieren, das sie es schwer haben mit anderen Menschen zu interagieren, sobald sie sich in sie hinein fühlen müssen. Im Umgang mit Babys und Kleinkindern war das gut zu beobachten.

    Das mag alles sicherlich eine Ergänzung zur Pflicht sein, ich denke aber Vollbio sollte sich nicht so sehr mit der Kür beschäftigen.


    vg von overtherainbow

  • Man kann sich das Leben mit Kindern richtig schwer machen, indem man immer darauf besteht, dass alle Pflichten pünktlich und absolut zuverlässig erledigt werden, wie man das von einem Erwachsenen erwartet.


    Ich bin immer besser damit gefahren, zwar jedem meiner Jungs eine Aufgabe zuzuteilen bzw. sie durften selbst aussuchen, aber auch mal Fünfe gerade sein zu lassen. Kinder entwickeln sich noch, die Interessen schwanken, sie müssen noch viele neue Eindrücke und Erlerntes verarbeiten. Da hat man schonmal keine Lust auf langweilige Haushaltsjobs. Ich hab ja auch nicht immer Lust.

    Was immer funktioniert hat und funktioniert, ist eine respektvolle Ansprache: Kannst du bitte…? Ich brauche das bis… Sei bitte so lieb und…


    Kinder wollen sich gebraucht und wichtig fühlen können, sie sind stolz, wenn ihnen Verantwortung übertragen wird. Aber man muss nicht immer darauf bestehen, dass sie alles sofort wie so ein Butler oder Diener erledigen. Dem Sohn kann man einfach keinen Teller und Besteck hinstellen. Wenn er kommt, kann er das allein für sich organisieren. Das wäre in dem speziellen Fall meine Variante. Alternativ decke ich und die Kinder räumen ab. Das kann man nett beim Essen formulieren (s.o.).

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Ich sitze hier zwischen Lachen und...der hat doch echt einen Knall...bitte nicht böse sein. Sei doch endlich Mal ein wenig locker, Vollbio. Es soll keine mathematische Gleichung werden...einfach nur Taschengeld.

    Hatte Tochter in der Klassenarbeit die einzige 1, habe ich ihr schon Mal ein Zehner in die Hand gedrückt. Hatte ich super Trinkgeld, weil am Geldspieler richtig gut gewonnen wurde, waren es sogar 30/40 Euro und habe gesagt...viel Spaß beim Shoppen. Mach dir nicht um jedes und alles so ein Kopf. Deine Kinder werden anständige Menschen oder auch nicht...eher nicht, wenn du zuviel Druck ausübst, was nicht heißen soll, alles schleifen zu lassen

  • Junior ist diese Woche 9 Jahre alt geworden. Dennoch bekommt er weiterhin kein Taschengeld, weil es irgendwie nicht zu uns passt. Das soll aber nicht heißen, er hat kein Geld. Alle 2 oder 3 Wochen öffnen alle ihren Geldbeutel und da gibt es alle Münzen unter 50ct. Opa und Oma vergüten die guten Noten, Zeugnisgeld gibt es von Mama.

    Macht Kind etwas extra im Haushalt oder hilft bei der Gartenarbeit zusätzlich gibt es etwas. Geht er beim Bäcker hier im Ort alleine einkaufen, darf er das Restgeld behalten.


    So spart er sich das eine oder andere an. Allerdings muss er sich bei bestimmten Dingen beteiligen. An der Nintendo ging jetzt ein Controller kaputt, da musste er sich mit der Hälfte beteiligen.

  • Hier bei uns ist das so: alle drei bekommen Taschengeld mit dem können sie sich ihre Extras kaufen - Sohn meist etwas für den PC, neuer Lüfter, Prozessor oder anderes elekt. ....die anderen 2 sparen für extra Klamotten oder die eine war mal mit Freundinnen beim Sushi-Essen - allerdings, wenn der 2. Füller oder das 3. Geodreieck oder sonst was verschlampert wurde, dann zahlen sie das beim 3./4. Mal selber.

    Ich kaufe allerdings auch viel dazu,....also wenn ich mal höre, die eine mag gerne dieses Manga oder diese kpop -Gruppe und die andere ist wieder am Zeichnen, dann kaufe ich da etwas wie zb. keilrahmen - für eine gemeinsame Malsession etc........sie bekommen auch unterhalb des Jahres kleinere Geschenke.


    Des weiteren hat jeder seine Aufgabe hier, der eine bringt den Müll runter ,bringt die Wäsche in den Trockner etc, der andere macht den Tisch und die andere die Spülmaschine etc...


    Dann gibt es Geld fürs Zwischenzeugnis nach Noten 1-3 und fürs Jahreszeugnis.

    Wenn sie eine schlechte Note mit nach Hause bringen, dann gibt es kein Geschrei, sie wissen selber, dass sie nicht gelernt haben und fühlen sich damit nicht gut und machen es das nächste Mal besser. Wenn sie es nicht verstehen, dann bin ich immer bereit ihnen Nachhilfe zu zahlen - sie können sich aber auch untereinander helfen bzw. bei der einen helfen die Freunde über Discord.


    ......wenn ich da an meine Kindheit denke, so etwas möchte ich nicht meinen Kindern weiter geben.....ich wurde angeschrien, ins Zimmer eingesperrt....ich war eine schlechte Schülerin.


    Meine Kinder sind aber gute Schüler und jeder ist kreativ auf seine eigene Art und Weise und alle drei haben sie <3und sind mein :love:.


    Sie sind selbst verantwortlich für ihre Schule, sie werden ihren Weg gehen - ich kann ihnen nur verschiedene Möglichkeiten zeigen, sagen, und sie ansonsten begleiten.


    Mit Druck erreicht man Null oder nur weil ich etwas möchte, heißt das noch lange nicht, dass meine Kinder das so möchten - das habe ich mittlerweile gelernt.

    "Ein starker Baum wurzelt neu und streut seine Samen!" (Kaj)

  • Glaubt Kinder wollen einfach nur gemocht werden wie sie sind, gesehen werden wie sie sind ohne das sie was beweisen müssen,

    Bei dir kommt mir alles so schwer vor - für die Kinder.
    bring doch erstmal Ruhe rein bevor du jetzt schon wieder irgendwas neues machst und einführst,

    Deine Kinder kommen in die Pubertät- ehrlich aktuell seh ich euch da total untergehen. Ein Vater der selbst nicht weiß wie und was

    Mütter mit denen zwischen dir und ihnen keine Ruhe rein kommt,

    Taschengeld - ja aber fang doch endlich mal klein an. Hausarbeit schafft man auch anders zusammen und mir war es irgendwann wichtiger das sie sich um Schule kümmert deswegen hilft sie auch aber muß ich das entlohnen?!

    Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.
    Abraham Lincoln

  • meone Tochter wird dieses Jahr eingeschult. Schon letztes Jahr wurde ich von einer Mutter angemacht, warum ich meinem Kind kein Taschengeld gebe😱

    Ich habe jetzt mal damit angefangen, jede Woche 1€. Will sie ein kleines Playmobil stelle ich sie vor die Wahl. Da kann man mein Kind mal grübeln sehen.🙈