Tochter wird auf Hautfarbe angesprochen, wie damit umgehen? Andere Betroffene hier?

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  • An alle Eltern mit Kindern, die ebenfalls eine "andere" Hautfarbe haben: Wie geht ihr im Alltag mit Menschen um, die eure Kinder direkt darauf ansprechen? Was gebt ihr euren Kindern mit?


    Situation: Meine Räubertochter ist dunkler als ich, kein Wunder, schließlich ist der Samenspender (Meine Ex hat sie ausgetragen mit dem Samen eines befreundeten Spenders) gebürtig aus Sri Lanka.

    Rüubertochter ist somit auch dunkler als ihre Geschwister, wobei Sandwichkind ebenfalls Farbe hat, da zu 50% Koreaner.

    Allerdingt hat sie nicht nur dunklere Haut, sie hat dazu auch blaue Augen (NIEMAND von uns hat blaube Augen, die Ausnahme ist der Opa ^^), was dazu führt, dass Menschen sie mit besonders viel Aufmerksamkeit bedenken. Mich persönlich nervt es schon, dass sie direkt auf ihr Äußeres reduziert wird, aber okay, kann ich noch drüber stehen.

    In den letzten zwei Wochen ist es jedoch vermehrt vorgekommen, dass wildfremde Menschen sie direkt auf ihre Hautfarbe angesprochen haben.

    "Du hast aber gut Farbe, warst Du im Urlaub?" oder auch "Du bist aber dunkel, wo kommt den der Papa her?". Räubertochter ist 3!!!!!!!

    Natürlich weiß sie nicht, was sie in solchen Momenten antworten soll.

    Jetzt habe ich überlegt, ihr ein oder zwei Sätze zu geben, die sie in solchen Fällen antworten kann. "Nein, ich sehe immer so aus, ich bin einfach schön :evil:".

    Auf der anderen Seite will ich sie nicht in die blöde Situation bringen, dass sie dann weiter zugetextet wird.


    Wie geht ihr damit um? Was sagen eure älteren Kinder zu so etwas? Gibt es gute Ideen, wie ich meine Tochter stark machen kann?


    BTW: Ich habe null Probleme damit wenn POC mich darauf ansprechen, dadurch ergeben sich meist echt nette Gespräche und es ist bisher nie von oben herab gewesen. Dieses "von oben herab" passiert (bisher) nur bei echten "Kartoffeldeutschen".

    I don´t suffer from insanitiy, i enjoy every minute of it8):evil:

  • "Du bist aber dunkel, wo kommt den der Papa her?". Räubertochter ist 3!!!!!!!

    Alter Schwede… über manche Leute kann man echt nur den Kopf schütteln. Spontan würd ich der Kurzen wohl raten, einfach weg zu gehen oder das Gespräch an die jeweils Dienst habende Mama zu verweisen. Aber ich frag noch mal meinen Kumpel, der hatte mit so tollen Kommentaren als Kind auch reichlich zu tun und hat vielleicht eine Idee.

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • Einfach nur unglaublich, wie manche Menschen drauf sind. Da fehlen einem ja echt die Worte! =O

    Ich hätte jetzt auch dazu geraten, dass deine Tochter einfach weggeht oder auf dich verweist oder so. :/

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Kommt auf die Situation an...

    Meine beiden sind ja schon groß und reagieren je nach Ansprache und Freundlichkeit unterschiedlich.

    Der Große sagt inzwischen meist etwas in die Richtung, dass er seine Familiengeschichte eigentlich nur Menschen, die er besser kennt und mag referiert.

    Der Kleine regiert provokativer auf die Nachfrage seiner Herkunft in dem er gebeltsmühlenartig seine Geburtsstadt nennt.

    Es ist aber schwierig ein Kleinkind zu empowern... Manchmal hilft kindliche Naivität. Auf das Kompliment, er spräche aber gut deutsch, hat meiner mal mit: "du aber auch" geantwortet:D. Das Gesicht der älteren Dame, werde ich nie vergessen.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Es ist ja so, dass ich reagiere. Allerdings liegt es in meiner Art der Natur eigentlich sarkastisch zu reagieren:evil:

    Damit tue ich meiner Tochter vermutlich keinen Gefallen, das ist das blöde. Ich selbst würde viel "pampiger" reagieren, so aber bin ich meist freundlich und antworte neutral, ohne den Leuten Infos zu geben. "Ja, wir waren im Urlaub", "Ja, der Papa ist dunkler als ich". Als ob es die Leute etwas angehen würde....Und das sind Dinge, die passieren dir mit Kartoffelkindern (Dazu gehört mein Großer:D) einfach nicht.


    campusmami : Dein Kleiner ist der Hammer:D Auf ihre Sprache ist die Räubertochter noch nicht angesprochen worden, das würde sie glaub ich auch komplett aus dem Konzept bringen.

    I don´t suffer from insanitiy, i enjoy every minute of it8):evil:

  • Pamigkeit führt ja meist zu nix... Aber ich habe es auch nicht immer geschafft ein freundliches Gespräch zu führen.

    Haare sind bei euch wahrscheinlich kein Problem? Das fand ich immer noch ne Ecke übergriffiger als die Frage nach der Herkunft. Da habe ich bis in die Sek 1 der eine oder anderen Lehrkraft zur Begrüßung mal durch die Haare gewuschelt8).

    Manchmal sind Gegenfrage gut um zu zeigen, wie deplatziert und absurd die Frage in der gegebenen Situation gerade ist.

    LG Campusmami



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  • Was ein Beutekind ist weiß ich, was eine Räubertochter ist, frage ich.


    Zum Thema, die Mutter meiner beiden hat dunkle Haut, die Hautfarbe meiner beiden ist helldunkel. In den Empowerment-Workshops für Eltern Schwarzer Kinder habe ich gelernt und das auch so meinen beiden beigebracht, dass sie Schwarz sind. Mein Sohn bezeichnet sich als braun, von der Tochter weiß ich es nicht, wie sie ihre Hautfarbe bezeichnet.

    Mir fällt es schwer, das Thema Hautfarbe explizit zum Thema zu machen, und von alleine kommt es bei uns nicht im Alltag vor. Von physischen/verbalen Übergriffen o. ä. weiß ich nichts.

  • Und das sind Dinge, die passieren dir mit Kartoffelkindern (Dazu gehört mein Großer:D) einfach nicht.

    Oder dann halt umgekehrt. Ich hatte auch schon so Begegnungen der dritten Art, wo ich offenbar nicht arisch genug aussah, um tatsächlich leibliche Mutter eines blond gelockten, blauäugigen Kindes zu sein. Je nach Tonfall gibt’s da eine freundliche Unterhaltung oder halt nur einen herablassenden Blick :saint:

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • Doch, kenne ich vom Hörensaagen, allerdings nicht selbst gelesen.

    Ich dachte, dass der Name evtl. ein Begriff ist, der den familienrechtlichen Status des Kindes anzeigt, vergleichbar mit Beutekind (was im fam.-rechtlichen Sinn Stiefkind bedeutet).

  • ...Und das sind Dinge, die passieren dir mit Kartoffelkindern (Dazu gehört mein Großer:D) einfach nicht.


    [

    Ich mach mal die Spaßbremse. Ich kann an dem Begriff Kartoffelkinder nix besser fnden als an der Frage nach der Hautfarbe,.

    Beides Klischee, beides nicht dem Menschen zugewandt.





    Liebe Grüße


    Ute

  • Da hast du theoretisch recht, Ratte, ich verstehe das.


    wenn man Kinder verschiedener Hautfarben hat, dann ist es vielleicht wie bei den Schwulen, Lesben und Krüppeln? Man benutzt das abwertende Wort für sich selbst und nimmt es damit den anderen aus dem Mund und bewertet es neu. Also wer selbst betroffen ist darf das.


    mir kam es quasi ausgleichend vor, wenn man auch das helle blonde Kind mit einem witzig gemeinten eigentlich abwertendem Wort bezeichnet, dann sind alle irgendwie wieder gleich…

    Liebe Grüße
    Die Elefantendame


    Umwege erweitern die Ortskenntnis

  • Vollbio : Meine Tochter nenne ich Räubertochter nach besagtem Buch "Ronja Räubertochter" von Astrid Lindgren. :)Obwohl sie mit Vornamen nicht Ronja heißt.


    campusmami : Haare sind tatsächlich kein Thema, da sie zwar Locken hat, die Haare aber nicht dunkel sind. Vor allem sind sie jetzt in den Somermonaten leicht ausgeblichen. Und mittlerweile so lang, dass die Locken sich etwas "raushängen".
    Aber ja, ich finde es unfassbar übergriffig, wenn Kindern in die Haare gegriffen wird (überhaupt,wenn Kinder angefasst werden). Hatte das in der Bahn mit einem meiner Kindergartenkinder, da bin ich etwas unfreundlich geworden X(


    leslie_w : Kenne ich auch zu genüge, ich bin vom Typ eher dunkel, ich werde mein Leben lang schon gefragt, ob ich nicht DOCH Vorfahren in Südeuropa habe (Funfact: hab ich nicht, aber in Polen :D) Ich bin trotzdem deutlich heller als meine Räubertochter (was ja logisch ist), aber dunkler als mein Big One, der so richtig hell ist und sobald die Sonne raus kommt krebsrot. Allerdings sehen wir uns so ähnlich, dass sich die Verwandtschaft nicht leugnen lässt :)


    Ratte : Im Bunde meiner bunten Familie sind mein Big One und ich einfach die richtigen Kartoffeln. Das wertet uns nicht ab oder auf, das beschreibt nur die Situation am besten. Ich schmeisse grundsätzlich nicht mit Zuweisungen a la "Chinese" für Asiaten, "Afrikaner" für POC oder weiteres um mich. Aber wenn ich von meinem Großen und mir rede dann kann es durchaus passieren, dass ich uns als Kartoffeln bezeichne.

    Mein Satz von weiter oben sollte verdeutlichen, dass es dir in diesem Land mit einem typisch deutschen Kind (helle Haut, helle Haare...) eher nicht passiert, dass du auf Herkunft oder Ähnliches angesprochen wirst. Ich wollte damit sicher niemandem auf die Zehen treten.

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  • Da hast du theoretisch recht, Ratte, ich verstehe das.


    wenn man Kinder verschiedener Hautfarben hat, dann ist es vielleicht wie bei den Schwulen, Lesben und Krüppeln? Man benutzt das abwertende Wort für sich selbst und nimmt es damit den anderen aus dem Mund und bewertet es neu. Also wer selbst betroffen ist darf das.


    mir kam es quasi ausgleichend vor, wenn man auch das helle blonde Kind mit einem witzig gemeinten eigentlich abwertendem Wort bezeichnet, dann sind alle irgendwie wieder gleich…

    Genau das meine ich :-) Wir sind eben ein bunter Haufen Menschen unter einem Dach.

    Und ich kenne es tatsächlich aus der LGBTQA+ Community, dass Du dir abwertende Dinge zu eigen machst.

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  • Da hast du theoretisch recht, Ratte, ich verstehe das.


    wenn man Kinder verschiedener Hautfarben hat, dann ist es vielleicht wie bei den Schwulen, Lesben und Krüppeln? Man benutzt das abwertende Wort für sich selbst und nimmt es damit den anderen aus dem Mund und bewertet es neu. Also wer selbst betroffen ist darf das.


    mir kam es quasi ausgleichend vor, wenn man auch das helle blonde Kind mit einem witzig gemeinten eigentlich abwertendem Wort bezeichnet, dann sind alle irgendwie wieder gleich…

    Ich würde meinen Burschen nie als Krüppel bezeichnen, und ihm sicher nicht darin bestärken das selber zu tun.




    Gerade wenn man selber betroffen ist, wenn man, wenn auch aus anderen Gründen, weiß wie verletzend, abwertend Sprache sein kann, dann setzt man andere nicht mit Begriffen wie zB. Kartoffelkinder Krüppel herab, nee das hat in meinen Augen mit witzig und ausgleichend nix zu tun.


    Liebe Grüße


    Ute

  • Es macht für mich einen riesen Unterschied, ob es sich um eine Eigen- oder um eine Fremdbezeichnung handelt. Mich selbst kann ich also jeder Zeit in eine Schublade ggf. auch mit abwertender Bezeichnung stecken, das heisst aber noch lange nicht, dass andere eingeladen sind die gleiche Schublade zu nutzen oder ich andere Menschen auch in diese Schublade stecke.


    Meine beiden Kids lehnen das Bezeichnen ihrer Hautfarbe ab und erwartet von ihrem Umfeld, dass der Name benutzt wird um sie näher zu bestimmen. Finde ich einen legitimen Wunsch.

    Wir haben das Thema gestern beim Abendessen noch mal besprochen, ich bin ja in 90% der Fällen nicht mehr dabei.

    Mein großer Sohn hat gesagt, dass es ihm schon wichtig wäre, dass Menschen, die nicht biodeutsch aussehen nicht zwingend eine Migrationsgeschichte angedichtet werden sollte. Genausowenig sei er ein Experte für ganz Schwarz-Afrika oder kenne alle anderen aus unsere Großstadt, die ebenfalls einen biographischen Bezug zu Afrika haben.

    Aber zur konkreten Frage der Reaktion. Es gibt Menschen, die er überhört oder sagt: "sorry, I don't speak German":D. Er fragt zurück, ob es einen Unterschied machen würde, ob es Angola, Nigeria oder Simbabwe wäre. Oder er gibt an, dass sein Vater in Jaunde aufgewachsen ist.

    Aus den letzten beiden Optionen ergeben sich manchmal sinnstiftende Gespräche.


    Der Kleine hat gespannt zugehört und gesagt, dass er momentan eher empfindlich genervt auf die Frage reagiert und zu seinem neuen Geschichtslehrer gesagt habe: "keine Sorge, ich bin einer von den unproblematischen Migranten. Ich habe den weiße, protestantische, Mutter-Joker inkl. Hochschulabschluss ." 8|

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Schwierig ist, dass es für Kleinkinder, Grundschüler, aber auch noch Teenager und Erwachsene oft unmöglich ist, die Intention der "ersten Frage" richtig zu erfassen. Da kann hinter der gleichen Formulierung ein offenes Interesse und Zugewandheit stecken. Aber auch bewusste Herabsetzung, Ausgrenzung und Rassismus. Kindern da Sprachhilfen zu geben, ist ungeheuer schwierig. Es besteht sogar die Gefahr, es schlimmer zu machen. Vor allem, wenn die Kinderreaktion nicht authentisch ist, sondern letztlich "anerzogen".


    In allerdings anderer Situation - Kinder von AEs werden auf ihren vermeintlichen Sonderstatus ja auch regelmäßig mit ganz unterschiedlicher Motivation angesprochen - hat eigentlich immer nur geholfen, wenn die Kids motiviert waren, im zeitnahen Nachhinein mit mir/einem Elter/Geschwistern zu reden.

    Manchmal hat das zu richtig guten Loesungen gefuehrt. Oft aber auch nur dazu, Verletzungen nochmals nachzuerleben.

    Ich glaube nicht, dass es "den Trick" gibt. Aber es gilt bestimmt: Wo das Familiengespräch möglich ist, wo Kids Solidarität empfinden, können sie sich stark und gesichert fühlen.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ehrlich gesagt, weiß ich nicht ob man das bei einer Dreijährigen überhaupt groß thematisieren sollte.

    Die Fragen mögen blöd sein, aber für sie sollte es noch unschuldig ankommen.

    Ich hatte "Wurzelgespräche" mit Sohn da war er in der Grundschule, da hat er es auch verstehen können. Das finde ich sehr wichtig, insbesondere falls sie keinen Kontakt mehr zu ihren Vater haben sollte.

    Aber ansonsten? Ich gehe schon auf die 50 zu und es gibt immer noch Leute die versuchen mir an die Haare zu patschen :rolleyes:. Wir haben nicht viele mix-Pigmentierte in der Arbeit, aber ein Kollege und ich haben uns nur müde angeschaut, als das Gerücht umging wir wären Geschwister. Wir sehen uns überhaupt nicht ähnlich, geschweige das wir denselben Nachnamen hätten oder auch nur Ursprung (er hat einen sehr deutschen Namen). Beide leicht genervt.


    Ergo: Dummheit stirbt nicht. Man umschifft das altersgerecht. Da wirst du uva. deine Räubertochter noch laaaannnggeee mit umgehen müssen.

    "Mein Trainer war die Bordsteinkante" (Skateboarder)

  • Ich sehe halt im Gesicht meiner Tochter, dass sie null Plan hat, was die Leute jetzt von ihr wollen, was bei Ihrem Alter nicht weiter verwundert.

    Sie lächelt dann immer freundlich und schaut sich fragend zu mir um. Was soll sie auch sonst machen?

    Im Kindergarten ist das gar kein Thema, freundliche Gespräche auf dem Spielplatz sind ja auch okay.

    Was mich eben ärgert sind diese Reaktionen von wildfremden Menschen auf offener Straße. Da werde ich mir sicher noch ein dickeres Fell zulegen müssen.

    Das noch dickere Fell benötigt jedoch meine Räubertochter, die von mir und auch von ihrer Mami dementsprechend gestärkt und unterstützt werden muss, mit solchen Dingen umzugehen.

    campusmami : Deine Jungs sind klasse :-) Sie haben anscheinend Beide ihre Wege gefunden,mit solchen Situationen umzugehen und lassen Dich daran teilhaben. Das sie diese Wege haben, haben sie mit Sicherheit auch Dir und deiner Erziehung, deinem Beistand und deiner Art des Umganges mit diesem Thema zu verdanken.

    Wir sind erst am Anfang. :)

    I don´t suffer from insanitiy, i enjoy every minute of it8):evil: