Wieder allein als Alleinerziehender

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  • Vollbio: ich hätte von der Trennung schon längst erzählt, so muss das ja auf die Kinder ganz unehrlich wirken! Aber nun ist es eben so, dann erzähle ihnen morgen von der Trennung (ohne viel zu begründen) und so authentisch wie möglich. Ich fürchte, Deine Gedankengänge sind etwas, was die Kinder gar nicht so wirklich umtreiben wird. Sie wissen ja schon, dass die Mama woanders wohnt bzw. in eine andere Wohnungn ziehen wird, das ist für die Kinder vielleicht spannender. Und wenn sie dazu Fragen haben, werden sie diese ganz bestimmt stellen. Abhängig davon kannst Du dann sehen, ob Du an der Einladung etwas verändern solltest. Schließlich ist es der Geburtstag Deines Sohnes, und er sollte den Tag so schön wie möglich mit seinen Gästen verbringen können.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Nein, keine Ferndiagnose. Damit bin zumindest ich eher vorsichtig. Vollbio selbst hat mal das Thema SPFH aufgegriffen, die KM war aber nach seiner Aussage strikt dagegen.


    Sich Hilfe und Unterstützung zu suchen, gerade wenn es um (eigene) Kinder geht, sehe ich grundsätzlich positiv. Ich bezog mich aber konkret auf diese hier.

    Nur noch zu meinem Verständnis.

    Konkret auf diese Konstellation bezogen.

    Nur weil der eine Elternteil Unterstützung von außen in Anspruch nimmt, ist der andere Elternteil der dies nicht tut doch nicht besser oder schlechter, oder?


    Einfach mal davon ausgehend, daß der andere Elternteil entweder keine oder eben auch nicht die gleiche Form von Unterstützung benötigt. Soll ja vorkommen.

    Das der TE hier so reflektiert mit „seinem“ Splitter umgeht, nach Lösungen und Unterstützung sucht, finde ich weiterhin unbenommen gut.


    vg von overtherainbow


  • erzähl von der Trennung aber dein Kind direkt auf die Feier am Sonntag anzusprechen ob du sie ausladen kannst, finde ich schon wieder zu viel - was soll das?! Dir würde das so passen, aber es geht hier nicht um dich und deine Feier. Wenn der Sohn was geändert haben will wird er das von sich aus schon mitteilen.
    er ist 9 Jahre!
    das Kinder einen Tag vor der Hochzeit davon erfahren - ohne Worte, einfach respektlos den Kindern gegenüber.

    Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.
    Abraham Lincoln

  • Nur weil der eine Elternteil Unterstützung von außen in Anspruch nimmt, ist der andere Elternteil der dies nicht tut doch nicht besser oder schlechter, oder?

    Nein, natürlich nicht. Aber es ging damals noch darum, ob die Eltern gemeinsam eine SPFH in Anspruch nehmen oder nicht. Der TS hat die Notwendigkeit begriffen, die KM hat dazu keinen Anlass gesehen. Ich bin der Meinung, dass jeder, der sich nach der Trennung ganz oder teilweise um (eigene) Kinder - gerade, wenn sie noch kleiner sind - kümmern muss, tut in jedem Fall gut daran, für eine Zeit des Übergangs eine solche Hilfe in Anspruch zu nehmen, und zwar zum Wohl der betroffenen Kinder. Wer jetzt von beiden Eltern (nach welchen Kriterien eigentlich?) "besser" oder "schlechter" sein mag, ist eine andere Frage und hat für mich keine Relevanz. Aber wer Hilfen zur Erziehung in Anspruch nimmt, der hat möglicherweise das Wohl seiner Kinder eher im Blick als jemand, der vehement dagegen ist und sich auch nicht weiter mit dieser Möglichkeit beschäftigen möchte.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Nein, natürlich nicht. Aber es ging damals noch darum, ob die Eltern gemeinsam eine SPFH in Anspruch nehmen oder nicht. Der TS hat die Notwendigkeit begriffen, die KM hat dazu keinen Anlass gesehen. Ich bin der Meinung, dass jeder, der sich nach der Trennung ganz oder teilweise um (eigene) Kinder - gerade, wenn sie noch kleiner sind - kümmern muss, tut in jedem Fall gut daran, für eine Zeit des Übergangs eine solche Hilfe in Anspruch zu nehmen, und zwar zum Wohl der betroffenen Kinder. Wer jetzt von beiden Eltern (nach welchen Kriterien eigentlich?) "besser" oder "schlechter" sein mag, ist eine andere Frage und hat für mich keine Relevanz. Aber wer Hilfen zur Erziehung in Anspruch nimmt, der hat möglicherweise das Wohl seiner Kinder eher im Blick als jemand, der vehement dagegen ist und sich auch nicht weiter mit dieser Möglichkeit beschäftigen möchte.

    Da kann und will doch dann niemand widersprechen.

    Man sagt ja nicht umsonst „Es braucht ein ganzes Dorf um Kinder zu erziehen…“

    Möglicherweise gibt es eben aber auch Eltern, die das Wohl Ihrer Kinder auch ohne SPFH im Blick haben, weil Sie es alleine sehen.

    Ebenso ist für mich die Ablehnung einer „Familienhilfe“ für eine „Familie“ die ein Elternteil so gar nicht (mehr?) wahrnimmt völlig legitim und welche Möglichkeiten der Hilfen zur Erziehung die Mutter in Anspruch nimmt, weiß zumindest ich doch gar nicht.


    Ich halte es aber nicht für ungewöhnlich, zu dieser Hilfe auch nicht staatliche Institutionen zu zählen.

    Es braucht Gott sein Dank nicht jeder Elternteil die Reflexion von außen für alles und jedes.


    vg von overtherainbow

  • Kurzes Feedback zur nicht ganz so überraschenden Ankündigung, dass KM2 nun nicht mehr hier wohnt. "Papa, musst du jetzt weinen :D grins"? Nein, passt schon. "Gut, dann sprechen wir jetzt wieder über ... und nicht mehr von KM2" und damit war das Thema durch. Ganz locker, und klar, sie ist und bleibt eingeladen und willkommen. Ich war gestern Abend nur sehr erschöpft, als ich schrieb, ob sie nicht besser fort bliebe.

  • Meine Frau hat mir ja Mitte August das Haus vollständig übertragen, ohne irgendeinen Vorbehalt, Nutzungs- oder Wohnrecht. Für mich ist außer meinem Alleineigentum ebenfalls kein weiteres Recht eingetragen.

    Meine Frau ist jetzt damit beschäftigt, ihren SGB2 Antrag zu stellen. Sie wohnt mietfrei in einer meiner WGs und ich zahle ihr monatlich 600+ Eur Trennungs- und Kindsunterhalt. Die Krippengebühr von knapp 500 Euro zahle ich weiter alleine. Sie arbeitet teilzeit als Pflege-/ Haushaltshilfe im Haushalt einer Freundin, ich nehme an unangemeldet, und nimmt am Vollzeit C1-Deutschkurs teil.

    Wie läuft eine, vom JC möglicherweise geforderte Rückübertragung des Hauses?

    Geht das, wie ein Uhrwerk zwangsläufig, ohne Möglichkeit die Enteignung zu stoppen?

    Oder, nachdem das Amt aufgrund seiner Berechnung einen Bescheid erstellt hat, habe ich trotzdem noch die Möglichkeit, wenn ihr Anspruch auf Sozialhilfe höher sein sollte, als meine bereits geleistete Zahlung, diese aufzustocken und damit den Verlust des Hauses abzuwenden?

  • Regelbedarf Mutter und Kind sind 729 €. KU sind mind. 283,50 € für ein Kind unter 5.


    Immobilienschenkung/Verkauf ohne Kaufpreis einer Kaptialimmobilie ist ein schweres Thema.

    Darauf muss das Amt erstmal kommen. Aber ich hoffe der Anwalt hat das für euch Wasserdicht formuliert.


    Bist du dir sicher das du mit 600 € bei KU & TU richtig liegst - bei allen Einkommensquellen ?

  • Bist du dir sicher das du mit 600 € bei KU & TU richtig liegst - bei allen Einkommensquellen ?

    Nein ich dachte, dass ich nur vom Unterhalt her gesehen zu viel bezahle. Aber ich möchte nicht obdachlos werden. Ich hatte Panik, dass ich einer Maschinerie ausgeliefert sein könnte. SGB2 Antrag > Enteignung.

    Heißt das Regelbedarf Mutter und Kind sind 729 €. + KU sind mind. 283,50 € = etwas mehr als 1000 eur?

    Aber das mietfrei wohnen, all inklusive (Strom, Heizung, Internet, GEZ, ...) muss ich doch als geldwerten Vorteil ansetzen dürfen. Also habe ich mit ca. 300 Eur angesetzt. Und die Krippengebühr müssen wir die uns nicht auch hälftig anrechnen lassen?

  • Aber das mietfrei wohnen, all inklusive (Strom, Heizung, Internet, GEZ, ...) muss ich doch als geldwerten Vorteil ansetzen dürfen.

    Sicher eine gute Idee, alle Kosten aufzuschreiben, welche Dir durch die KM entstehen bzw. die regelmäßigen Kosten, die mit dem Kind zusammenhängen und die Du übernimmst. Schließlich handelt es sich dabei nicht um Almosten, sondern um finanzielle Unterstützung.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Voll Bio, du musst zwei Dinge unterscheiden.


    Als erstes der Anspruch deiner Frau auf ALG zwei. Das sind die Regelsätze für Mutter und Kind, falls notwendig auch Miete, Strom und Nebenkosten, sowie Kindergarten Kosten (wenn benötigt).


    Als zweites der Unterhalt zu dem du verpflichtet bist. Das ist Kindes Unterhalt nach Düsseldorfer Tabelle, gestaffelt nach deinem Einkommen (inklusive Kapital Erträge) und Trennungsunterhalt.


    Darüber sollte dein Anwalt dich doch längst aufgeklärt haben und auch bei deinen vergangenen Ehen war das ähnlich.


    Deine Befürchtung der Obdachlosigkeit steht in keiner Relation. Das Amt fordert dich als erstes auf den Unterhalt zu leisten.


    Ob und in wie weit deine Exfrau ihre Ex Immobilie beim Antrag erwähnt hat, oder das Amt in seiner Recherche diese Verwertung findet.


    Wenn ihr also eine ordentliche Trennungsvereinbarung habt, mit nachvollziehbaren Berechnungen zum Kindes und Trennungsunterhalt, wird das Amt dieses sicher akzeptieren.


    Natürlich ist es bei euch sehr komplex.

    Wohnvorteil Vermögen Kapital Erträge Trennungsunterhalt Erwerbschancen der Göttergattin Kind unter drei Jahren weitere unterhaltsberechtigte und einen nicht wasserdicht formulierteswechselmodell.


    Du solltest dringend fachkundige Hilfe (Anwalt Notar Steuerberater) zu Rate ziehen.