Der pure Horror 6nd nur lügen. Evt Trigger

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  • der Tag der Geburt war mein untergang.heute liege ich wieder wach. Wie jede Nacht. Stunde um Stunde. Geh die Geburt durch. Die Fehler.


    Zuhause gab's leider keinen fortgang.ich dumme Kuh beging den Fehler meines Lebens. Bin und Krankenhaus. Wollte wehenmittel. Wurde versagt. Stattdessen PDA angepriesen.teufekszeug. wollte ich nicht



    Irgendwann kam die Lüge. Dem Kind würde es schlecht gehen. Kaiserschnitt auch gegen meinen Willen. Heute weiß ich das hätten die nicht tun dürfen.

    Rede war von Lebensgefahr. Dabei weiß ich heute das dann ein Not Kaiserschnitt gemacht wird. Also Lüge. Nichtmal im Bericht ist Lebensgefahr erwähnt.dadurch hab 7ch keine Beweise.kann niemand verklagen.


    Stillen klappte nicht. Verdammt zum pumpen. Ich hasse den Körper weil er nicht funktioniert hat. Seiner Aufgabe nicht nach kam. Ich hasse ihn Abgrund tief.kksr weiß ich das wohl der Stress mit Ursache war. Wollte nur weg aus diesem krankenhaus.jede Minuten. War keine Sekunde dort entspannt. Und trotzdem hätte der Körper funktionieren müssen.


    Beim Kaiserschnitt dachte ich ich geh drauf. Zittern Fälle. Heute weiß ich war nur Schock. Keiner erklärt. Es redete aber eh keiner.selbst wie es dem Kind geht wurde nur auf drängen weiter gegeben.


    Auf Station hieß es darf Kind nicht wickeln.sie würden es 48 Std nicht raus geben. Auch das eine Lüge. Bei guten Vitalwert darf das nicht verboten werden. Nach 48 Std Flucht. Aber dafür Hallen diese Stunden bis heute nach. Ich hasse die Narbe. Die entstellung.bin ohne Geburt keine Mutter sondern ein nichts. Würde die Narbe gern entstellen. Einfach weil ich die so sehr hasse. Ich hab die nie gesehen.hab es auch nie vor. Aber sie ist der Grund allen Übels. Ohne Kaiserschnitt hätte ich ein glückliches stilllkind.


    Im Geburtsbericht. Da fehlen die Worte. Meine Einschätzung das Kaiserschnitt umsonst war, die war richtig.wsr bei Patienten Beratung, mehrmals beim Geburtstelefon angerufen, zwei Hebamme sind mehrere Stunden alle Berichte durch gegangen. Es gibt Lücken. Fehleinschätzung. Es liest sich wie zwei Geburten. Berichte beziehen sich aufeinander. Ohne das der Bezug im anderen Bericht steht. Zb spricht Bericht eins von super Herztöne und Bericht zwei sagt wie erwähnt sind Herztöne schlecht.....ich als Laie kann da erkennen das was nicht stimmt. Die eine Hebamme ging von einer Verwechslung von Patienten aus ..


    Auch Beleidigungen. Ich wollte keine Hilfe beim Waschen. Da meinte die zu mir ich sei eine schmutzige unhygienisch Frau. Es wurden stillberatung angerechnet die es nicht gab, erwartet das man Milch in einem Raum abpumpen tut wo auch andere Väter drin waren. Hatte ein Besuch verbot ausgesprochen.dsran wurde sich nicht gehalten. Begründung war sie dachten es würde mir gut tun.


    Das Kind liebe ich. Es kann ja nichts für. Aber den Körper hasse ich. Auch weil ein weiteres Kind zum Kaiserschnitt verdammt wäre.die kleine ist so süß. Ich wollte für die eine richtige Mutter sein. Ihr das Geburtserlebnis schenken.sie als erste nehmen. Die Nabelschnur durchtrennen. Alles wurde genommen. Und dann nahm ihr mein Körper noch die Muttermilch. Sie tut mir so leid weil sie unter meiner Unfähigkeit leidet. Wer weiß welche sozialen oder körperlich Folgen das hat.


    Vom Kaiserschnitt darf hier im Umfeld nie jmd erfahren.den hab ich verschwiegen.so getan als gäbe es ihn nicht. Nach 6 Wochen Rückbildung gemacht.nach 8 Woche regulär Sport. Das war einzige was er konnte. Da dann zu funktionieren. Für alles andere war er zu blöd.


    Seit fast einem Jahr suche ich das Gespräch auf all meine Fragen. Antworten immer das würde erst nach Corona gehen. Also rufe ich an, schicke Mails und nerve. Ich will antworten, über das ctg, warum mein Kind nicht heim durfte, und warum wickeln verboten ist, und eine Entschuldigung für die Beleidigungen.


    Bin jetzt Mal wieder seit 2 Std wach. An Schlaf ist auch demnächst nicht zu denken. Werde morgen müde sein. Wieder Zug Mal 7n Gedanken durch gehen wie ich aus dem Krankenhaus flüchte oder mich wehre, wie die kleine daheim zur Welt kommt...

  • Ufff... das liest sich nicht gut. Eine Geburt kann durchaus heftig sein. Ich kann deine Gedankengänge ein Stück weit nachvollziehen, gerade in einer Zeit, in der eine Spontangeburt (und diese auch bestenfalls "natürlich" in einem Geburtshaus oder daheim) das "non-plus-ultra" ist. Nun gut, manchmal klappt das aber nicht. Und Kommentare a la "Man muss den Geburtsschmerz erlebt haben, um sein Kind "richtig" lieben zu können", die auch ich mir anhören durfte, helfen da nicht weiter. Abgesehen davon, dass das - sorry - völliger Schwachsinn ist.


    Meine Tochter kam nach plusminus 30 Stunden Wehen ebenfalls durch einen Kaiserschnitt zur Welt. Und ich auch habe mir das damals, vor über 20 Jahren, lange vorgeworfen, mich quasi "unfähig" gefühlt, ein Kind spontan zu gebähren. Das ist so, das muss man auch nicht beschönigen. Dazu kommt die Hormonumstellung nach einer Geburt, die "nicht ohne" ist.


    Aber irgendwann war es dann auch gut. Als ich mit meinem Sohn schwanger war, wollte ich keinesfalls eine zweite Sectio. Aber ich hatte durchaus Schiss, dass unter der Geburt die alte KS-Narbe reißt. Meinen inneren Frieden habe ich mit dem Thema gemacht, als ich mich dann bewusst für einen zweiten KS entschieden und diesen auch durchgesetzt habe. Und der lief wunderbar. Ich bin heute noch dankbar, dass ich eine höchst verständnisvolle Frauenärztin hatte, die mich und meine Ängste ernstgenommen und mich gut beraten hat.


    Ein KS ist nicht das Ende der Welt. Man ist deswegen keine "schlechtere Mutter". Und mal rein sachlich-rational betrachtet, ist es verdammt gut, dass es die Möglichkeit gibt, ein Baby per Kaiserschnitt zu holen. Unter der Geburt merkt man nichts, aber anschließend ist man ein paar Tage bzw. Wochen durchaus "eingeschränkt" und die Narbe tut zumindest die ersten Tage sauweh. Ich hatte die ersten Jahre in Bereich der inneren Narbe kein "Gefühl", wenn mich meine damals noch kleine Tochter umarmt hat, fühlte sich das höchst seltsam, komisch an. Trotzdem sage ich auch heute noch: es war besser so und es gibt definitiv keinen Grund, sich selbst zu schämen oder seinen Körper dafür zu verurteilen, dass man die "Sponti" nicht geschafft hat.


    Wenn du deswegen heute wachliegst, suche dir jemanden, mit dem du das "aufarbeiten" kannst. Mit dem du über deine Wut, deine Hilflosigkeit, über die ganzen Erlebnisse und das, was damit zusammenhängt, reden kannst. Jemand, der dir hilft, eine andere Sichtweise zu entwickeln. Du kannst die Vergangenheit nicht ändern, sie ist gelaufen. Aber du kannst lernen, sie anzunehmen, zu akzeptieren, dass es so war, wie es war. Dieser Weg kann über einen Arzt / eine Ärztin deines Vertrauens führen, der / die dich dann weiter überweist und dir hilft. Denn das, was du schreibst, liest sich ehrlich nicht gut. Das wäre von dem her, was ich so lese, mein Rat.

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts.:strahlen

    (frei nach Sören Kieerkegard)

  • Ich hatte einen Kaiserschnitt beim ersten Kind und das zweite war eine normale Geburt.

    Nr 2 ist nicht automatisch ein Kaiserschnitt.


    Sonst mich erschreckt so viel Selbsthass.Du brauchst dringend professionelle Hilfe.

    Das was Du denkst, wie Du Dich gerade siehst ist weder gut für Dich noch fürs Baby.

    Wie kaputt ist das einen Kaiserschnitt zu verschweigen, aus Scham Angst what ever.


    Ob Dein Kind ein glückliches Stillkind geworden wäre, woher willst Du das wissen

    Es gibt auch Mütter, die trotz normaler Geburt nicht Stillen können.

    Was bringt es Dir 1 Jahr Kraft in etwas zu stecken was Du nicht ändern kannst?


    Ich wünsche Dir das Du Hilfe findest, das Du irgendwann mit einem Lächeln an den Geburtstag Deines Kindes denken kannst.


    Denn ob Kaiserschnitt oder nicht, Dein Kind ist zur Welt gekommen.


    Liebe Grüße


    Ute

  • ich bin nicht generell gegen Kaiserschnitt. Wenn den jmd möchte oder nötig spricht nichts gegen. Aber bei uns fehlt der Grund. Er hat in keiner Weise geholfen.


    Narbe, ob die schmerzt weiß ich nicht. Durch Adrenalin hab ich die nie gespürt, mich auch nie mit dem Ding befasst. Keine Ahnung.

    Zu sehr viel Wahrscheinlichkeit ist das auch der Auslöser gewesen warum erst nach 2 Woche milcheinschuss war. Daher ja, ich bin überzeugt Zuhause und mit Ruhe ohne ständig Angst wäre es besser gewesen.


    Abpumpen, was 3s bringt,sich halbwegs als Mutter fühlen und dem Körper zeigen daß ich bestimme. Das nicht er das Sagen hat. Mir wurde die Geburt und das stillen genommen.6nd jetzt lasse ich mir nicht auch noch die Muttermilch nehmen.


    Im Krankenhaus sagen die einmal Kaiserschnitt immer Kaiserschnitt. Selbst hab ich im inet andere Aussage gefunden. Scheinbar abhängig vom Krankenhaus.


    Vergangene nicht ändern das stimmt.aber ich kann verantwortliche zur Rechenschaft ziehen. Werde wenn machbar nochmals über Anwalt versuchen. Krankenkasse hat abgelehnt den Fall aufzuarbeiten aber werde zweite Mal einen Versuch starten. Ich will das das was die abgezogen haben dort niemand mehr passiert.

  • Nimm den Druck raus.


    Nach meinem ersten KS sollte ich bei meinem Sohn spontan entbinden und das war auch bis zum 7. Monat mein erklärtes Ziel.


    Interessanterweise klappte das Stillen bei meiner Tochter hervorragend! Sie war der klassische Haifisch-Barracuda:love:, Mündchen auf, andocken, trinken und gut. Da mein Mann damals arbeitslos und daheim war, bin ich 10 Wochen nach ihrer Geburt wieder arbeiten gegangen (Vollzeit, abzüglich der damals noch "vorhandenen" Still-Stunden). Die Milch lief wie sonstwas.


    Aber ich kann mich noch sehr gut erinnern, wie ich in der Pause im Klassenraum gesessen habe und versucht habe, Milch abzupumpen. In dem Moment habe ich mich echt wie eine "Milchkuh" gefühlt! Boah, tat das weh und die Milch kam einfach nicht 8|:rolleyes:. Das war nix. Und das war auch eine einmalige Geschichte, am nächsten Tag haben wir auf Zwiemilch umgestellt. Sprich: sobald ich daheim war, durfte Tochterkind trinken, so lange ich unterwegs war, gab es ein Fläschchen Hypoallergen (von Beba, auch das weiß ich noch sehr genau :D). Die Brüste haben sich da sehr schnell drauf umgestellt. Hach ja, war das schön!!! :love:


    Mein Sohn gegenüber ... mochte einfach nicht. Ich habe es 4 Wochen lang versucht, es klappt nicht. Das Ergebnis waren zwei Brustentzündungen mit über 40° Fieber und ein grenzwertig unterernährtes Kind. Ich habe mir zu viel Druck gemacht, Milch war durchaus reichlich vorhanden, aber es klappte einfach nicht. Mein Sohn liebte die Flasche, die aber bitte auch bereits im zarten Alter von 6-8 Wochen mit Breisauger. Erst als wir ihn komplett auf Flasche und Hypo umgestellt hatten, war er zufrieden und gedieh.


    Du, manchmal hat man es einfach nicht im Griff. Et kütt wie et kütt. Was ist wirklich wichtig? Für mich war es immer wichtig, dass meine Kindern sich gut entwickeln. Wenn dein Kind mit 4 Wochen das erste Mal im Kinderkrankenhaus liegt und durchgecheckt wird, und wenn es dann mit 8 Wochen erneut 10 Tage im KH ist, weil es blau angelaufen im Bettchen lag, du nicht auf den RTW warten wolltest, sondern mit Vollgas dein Kind ins KH bringst... seitdem sehe ich das eine oder andere etwas "anders".

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts.:strahlen

    (frei nach Sören Kieerkegard)

  • Es tut mir leid, dass du so schlechte und offenbar traumatische Erfahrungen bei der Geburt und im Wochenbett gemacht hast. Ich kann mich hier auch nur meinen Vorrednerinnen anschließen: Hole dir psychologische Hilfe! Und zwar dringend.


    Gegen eine Klinik zu klagen ist nicht so einfach und in den meisten Fällen nicht von Erfolg gekrönt. Klagen sind anstrengend, sehr teuer und vor allem Kraft zehrend. Und selbst wenn nun tatsächlich ein Richter die Klinik oder das Personal, dass bei der Geburt dabei war, zu einer Strafe verklagen sollte, wird das deine Probleme nicht lösen. Du musst mit dir ins Reine kommen und an und mit dir arbeiten, damit es dir wieder gut geht. Das ist auch für dein Kind extrem wichtig. Man liest ja deutlich aus deinen Posts, dass du ganz viele "Baustellen" hast. -Fang an, diese zu bearbeiten. Werd aktiv und ändere was, anstatt nach Gründen zu suchen, warum es dir gerade schlecht geht. Denn das ist eine Abwärtsspirale. Such nach den Dingen, die gut sind in deinem Leben und vermehre diese, statt dich immer nur auf das Schlechte zu konzentrieren.

  • Erstmal: Danke, dass du das hier mit uns geteilt hast! Das war sicher nicht leicht, gibt uns aber die Chance, dich und deine Situation besser zu verstehen.


    Aus eigener Erfahrung kann ich hier nicht mitreden, aber meine Mutter hat ähnlich traumatisierende Erfahrungen mit Krankenhäusern gemacht - ja, leider Mehrzahl. Als sie noch Kind war, wäre sie beinahe an einer Blinddarmentzündung gestorben, die von den Ärzten zu lange als Bauchschmerzen abgetan wurde -> entstellende Narbe Nr. 1, Trauma Nr. 1. Und als ich dann so ca. 7 Jahre alt war, hatte sie eine Bauchhöhlenschwangerschaft, die erst spät entdeckt wurde -> entstellende Narbe Nr. 2 und dank Beleidigungen im Krankenhaus, völliger Misachtung ihrer Wünsche und Bitten und Lügen über ihren Zustand auch Trauma Nr. 2. Sie hat versucht, das allein weg zu stecken. Das hat natürlich nicht funktioniert, sie leidet bis heute darunter und traut kaum noch einer Klinik über den Weg. Das mit anzusehen ist auch für mich als ihr Kind schwer. Darum kann ich mich meinen VorrednerInnen nur anschließen: Tu dir selbst und deinem Kind den Gefallen und such dir jede Hilfe, die du kriegen kannst! Wenn es dir gelingt, die Klinik noch zu verklagen, gut, aber wichtiger ist: Erlaube denen nicht, euer Leben und deine Beziehung zu deinem Körper so nachhaltig zu schädigen.

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • oh je. Bei meiner Oma war es ähnlich.such Blinddarm und einmal was in ihr vergessen. Das Misstrauen hab ich von ihr geerbt. Glaube das skeptisch nachfragen sehen Ärzte eh nicht gerne. Geschweige denn andere Meinung.

    Kann deine Mama nur zU gut verstehen.


    Ich weiß für mich das hinnehmen der falsche Weg ist. Das klappte ein Jahr nicht. Jetzt Kurswechsel und Konfrontation. Das ich gewinne glaube ich nicht. Aber ich muß es wenigstens versuchen.


    Wahrscheinlich war im Krankenhaus vieles durch Corona neu. Für einiges hab ich noch Verständnis. Zb her nie jmd gesagt was am Kind untersucht wird. .... Corona und wir dürfen uns hier nicht lange aufhalten. Damit kann ich noch leben. Find es zwar nicht gut, aber konnte alles Nachlesen. Aber es lässt sich such nicht alles auf Corona schieben.



    Ich hab nur die eine Baustelle. Und ja ich glaube es wird besser wenn andere zur Rechenschaft gezogen werden. Warum sollen Opfer schweigen und lernen irgendwie klar zu kommen. Warum nicht wehren? Wenn jeder hin nimmt ändert sich ja nichts

  • Ich sehe das genau wie du, man sollte sich wehren, wenn was nicht in Ordnung war! Aber die kluge Löwin leckt sich *erst* die Wunden und geht *dann* zum Gegenangriff über. Also such dir *zuerst* eine gute Therapie, arbeite alles auf, lass dir das am besten schön genau protokollieren und von TherapeutIn ein Gutachten erstellen. Und *dann*, wenn du dich wieder etwas besser fühlst, gehst du mit dem Gutachten zum Anwalt. Und zur Presse. :evil:

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • Ich kann dich so gut verstehen - aber es hilft nichts - du kannst die Zeit nicht zurückdrehen.


    Versuch es positiv zu sehen - mein Beispiel


    ich hatte eine operative, vaginale Geburt - die Möglichkeit war wird nicht mal erwähnt in Büchern und Kreissaal Besichtigungen - trifft auch nur 0,5%


    Auslöser fraglich - aus meiner Sicht, wäre ich besser, enger betreut worden - wäre zumindest ein ordentlicher Kaiserschnitt drin gewesen.


    Stattdessen ein Amoklauf - Hebammen, Ärzte, Reinungskräfte - alle am Limit - nix schön.


    Schmerzen ohne Ende Monate lang bei Stuhlgang oder Wasserlassen - alleine die Positionen einzunehmen - jedes Mal ein Kraftakt unter Tränen.


    Von Fürsorge für sich selbst und fürs Kind weit entfernt - stillen .... und vieles andere kaum machbar.


    Jahrelang habe ich Akten gewälzt, mit Fachpersonal gesprochen, niemand konnte/wollte diese Stunden rekonstruieren.


    Es hätte das Ergebnis nicht geändert.


    10 Jahre (!) später habe ich meinen Frieden geschlossen.

    Das Mini hat sich gut entwickelt.

    Die körperlichen Beschwerden sind fast weg.


    Ich hätte mir einen regulären KS gewünscht - zur Not - die Alternativen sind grausam.


    Trotzdem bin ich sehr dankbar- wir leben.

    Das Kind einer Freundin nicht- Nabelschnur beim Blasensprung gerissen - Kind verblutet.


    Du kannst es nicht ändern - leg deinen Fokus auf dich und die Zukunft


  • so wie sich das liest glaube ich auch das du dringend professionelle Hilfe brauchst.
    die Zeit kann man nicht zurückdrehen aber Du und dein Kind leben, seit gesund ... vielleicht findest du einen Weg Frieden zu schließen

    Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.
    Abraham Lincoln

  • Das hört sich gar nicht gut an, vor allem der Selbsthass. Ich bin auch der Meinung, dass man ohne therapeutische Unterstützung das alles nicht verarbeiten kann.


    Ich hatte auch einen Kaiserschnitt. Ich hatte unerwartet eine Frühgeburt, geplatzte Fruchtblase und gar keine Wehen, und als meine Hebamme meinte - Süße, entweder machen wir einen Kaiserschnitt und in einer Stunde hältst du dein Kind in dem Arm, oder wir machen Einleitung, du leidest etwa zwei Tage und am Ende müssen wir vielleicht trotzdem einen Kaiserschnitt machen.


    Da fiel mir die Entscheidung sehr leicht. Ich war aber auch nicht so scharf darauf, all die Wehen zu erleben und habe die Geburt nie so spirituell als ein tiefgreifendes Erlebnis gesehen. Für mich ist es ganz pragmatisch der notwendige Leidensweg zu einem Kind.


    Ich hatte auch große Probleme danach. Eine Woche im KH, schlechte Narbenheilung, einen Monat lang dreimal täglich Ibuprofen 800 geschluckt, weil ich sonst höllische Schmerzen unterhalb der Rippe hatte, während des Kaiserschnitts wurde da das Gewebe irgendwie verstaucht. Ich konnte ohne Tabletten nicht mal einatmen.


    Stillen konnte ich auch nicht. Ich habe es zwei Tage lang vergeblich versucht und dann das Handtuch geworfen und nach einer Tablette und Flasche verlangt. Ich bin nicht der Meinung, dass man etwas erzwingen muss, wenn es nicht geht und wenn andere Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

    Trotzdem habe ich die Geburt in Gedanken als den schönsten Moment meines Lebens in Erinnerung. Eine natürliche Geburt ist auch nicht immer die beste Lösung. Da kann sooooooo vieles schief gehen.