Wie mit dem ersten Freund der Tochter umgehen ?

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  • Ja, sie sagt sie will uns besuchen. Bin gespannt wie oft das sein wird. Sie will gleich am ersten Tag der Sommerferien ausziehen und die restlichen Ferien plant sie schon mal keine Zeit mehr für uns ein.

    Dann ist sie ab da für ihren Lebensunterhalt selbst zuständig.

    Ihr aber dennoch mit auf den Weg geben, dass die Tür immer offen steht.

    Vielleicht bin ich da ein wenig fatalistisch eingestellt, denn ich war in einer ähnlichen Situation und habe mich dann doch für meine Familie entschieden. Blut ist dicker als Wasser.

  • versteh ich nicht

    Mein Gedanke war:

    Ist erwachsen werden nicht auch sich verändern, das Gegenteil sein und tun, von dem was und wie man war?

    Sich nie manipulieren lassen, kann anstrengend sein, der Weg jetzt eine (ent-)spannende Alternative.

    Aber eben nur so ein Gedanke.

    Wenn ich immer genau wüsste, was so in Hirn und Herz meiner Teenager Tochter vorgeht…OMG ^^^^^^


    vg von overtherainbow

  • ...und es kommt immer anders als man denkt....in diesem Fall hoffentlich bald


    sie ist sehr verliebt, da nimmt man viele Mühen auf sich...weit weg von Zuhause, weite Fahrtwege..Haushaltsführung

    doch sie wird spätestens nach 2Monaten merken, dass alles nicht so einfach ist wie sie es sich vorgestellt hatte.....der Prinz einige Macken hat, aber sie wird für diese Macken erstmal viele Entschuldigungen finden ...hoffentlich nicht zu lange...


    natürlich würde ich äußern, dass du es schade findest in ihrem neuen Zuhause nicht willkommen zu sein, dass es auch deine Tochter entlasten würde, wenn du sie mal besuchst, aber betonen, dass du dich über jeden Besuch / jedes Treffen von ihrer Seite freust.

    Wahrscheinlich wird das neue Zuhause der beiden nicht so toll sein und der junge Mann möchte vermeiden, dass du es siehst.

  • Wir sind jetzt Seite 10 dieses Threads. Ich habe ihn nochmal von Anfang an gelesen, die ganze Seite 1. Ich frage mich, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, ob du dich weiterhin an seiner Präsenz in eurer Wohnung jedes Wochenende stören und dich genau so wieder verhalten würdest oder, die jetzt eingetretene Entwicklung befürchtend/vorausahnend, ob du etwas anders machen würdest.

    Falls du, angesichts der jetzt eingetretenen Konsequenzen, Spielraum sehen solltest, was du vor 4 Monaten radikal anders machen würdest, weil du eben weißt, wohin das Ganze sich hin entwickeln wird, wie wäre es, sich diesen Spielraum näher anzuschauen, ihn für dich auszuprobieren?


    Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen, aber du kannst dich und deine Haltung verändern.

  • Wir sind jetzt Seite 10 dieses Threads. Ich habe ihn nochmal von Anfang an gelesen, die ganze Seite 1. Ich frage mich, wenn du die Zeit zurückdrehen könntest, ob du dich weiterhin an seiner Präsenz in eurer Wohnung jedes Wochenende stören und dich genau so wieder verhalten würdest oder, die jetzt eingetretene Entwicklung befürchtend/vorausahnend, ob du etwas anders machen würdest.

    Falls du, angesichts der jetzt eingetretenen Konsequenzen, Spielraum sehen solltest, was du vor 4 Monaten radikal anders machen würdest, weil du eben weißt, wohin das Ganze sich hin entwickeln wird, wie wäre es, sich diesen Spielraum näher anzuschauen, ihn für dich auszuprobieren?


    Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen, aber du kannst dich und deine Haltung verändern.

    Interessante Sichtweise, andererseits macht es ach keinen Sinn das hätte, wäre , wenn zu überdenken. Höchstens um aus Fehlern für den nächsten Freund zu lernen.


    Ja, ich fand es befremdlich und zeitweise störend, aber ich habe versucht mit ihm zu reden. Er hat schon immer nur einsilbig geantwortet, zu Beginn weder hallo, tschüss oder bitte und danke herausgebracht.seine Antworten waren überheblich und besserwisserisch. Könnte aber auch Unsicherheit gewesen sein. Sympathisch fand ich ihn nie. Da habe ich auch kein Geheimnis draus gemacht. Ich bin nur ein Mensch. Ne, ich würde nichts anders machen.

  • Sympathisch fand ich ihn nie.

    Das musst Du ja auch nicht ... auch wenn es vielleicht das ein oder andere einfacher machen würde. Aber die Herausforderung liegt woanders ... und natürlich verstehe ich, dass Du Deine Tochter in einer guten, nicht-toxischen Partnerschaft sehen möchtest und es gerade ganz anders auf Dich wirkt. Aber vielleicht gehört es für sie jetzt einfach dazu, auf eigenen Beinen zu stehen, mit allen Rechten und Pflichten, und für sich selbst zu sorgen. Das würde ich ihr auch so sagen und sie nicht von dieser Pflicht befreien. Wenn sie sich für diesen Weg entscheidet, dann muss sie ihn selbst gehen mit allen Konsequenzen. Aber die Tür würde ich offen halten für sie (nicht für ihn) - die Initiative muss aber von ihr aus kommen.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Sympathisch fand ich ihn nie. Da habe ich auch kein Geheimnis draus gemacht. Ich bin nur ein Mensch. Ne, ich würde nichts anders machen.

    Was hast Du Deiner Tochter denn damit suggeriert? Meines Erachtens dass das erst mal Deine Wohnung ist, sie zwar auch da wohnt, aber Du bestimmst wer wann aufschlagen darf, der Unsympath nur noch 14-tägig. Dafür hast Du hier ja auch breite Zustimmung gefunden.


    Dann würde ich mich aber über die Entwicklung des letzten halben Jahres nicht wundern. Denn Deine Tochter und ihr Freund sind eben auch nur Menschen.


    Mein Flegel ist kaum älter als Deine Tochter. Aber ich achte schon seit Jahren darauf dass wir auf Augenhöhe sind, Ansagen gibt es nur wenn wirklich nötig. Dann allerdings zieht er sich den Schuh auch an. Mit seiner Freundin und seinen Freunden geht er ein und aus wann er will, es ist unsere Bude.

  • Ich frage mich grade, ob es für Deine Tochter nicht einmal eine willkommene Abwechslung ist, das Ruder aus der Hand zu geben, den Dickkopf abzugeben, jemanden gefunden zu haben, der für sie entscheidet, sie vermeidlich beschützt und ihr eine gesicherte Zukunft bietet. Und vor allem muss sie kaum etwas dafür tun. Er entscheidet ja so oder so.


    Ebenso scheint ihr nicht bewusst zu sein, dass sie sich (freiwillig) in eine Abhängigkeit begibt. Er nutzt (bewusst oder unbewusst) eine Isolationstechnik und wird damit den Prozess der Abhängigkeit beschleunigen.


    Du kannst nur abwarten bis sie Deine Hilfe benötigt sich zu lösen. Alternativ in die Nähe ziehen, regelmäßig reisen und trotzdem versuchen präsent in ihrem Leben zu sein. Aber das sind meine eher hilflosen Ideen.


    Ich denke an Euch und wünsche Euch, dass es nicht gut wird.

  • Was hast Du Deiner Tochter denn damit suggeriert? Meines Erachtens dass das erst mal Deine Wohnung ist, sie zwar auch da wohnt, aber Du bestimmst wer wann aufschlagen darf, der Unsympath nur noch 14-tägig. Dafür hast Du hier ja auch breite Zustimmung gefunden.

    Was wäre denn die Alternative?
    Sympathie heucheln? Könntest du das`? Ich nicht.


    Wenn mir jemand sehr unsympatisch ist, dann kann ich höflichen Smaltalk machen und dann meiner Wege gehen. Aber über ein WE hinweg Symphatie vorspielen, die man nicht hat, das wäre schon schwer. Und was würde man da seinem Kind mitgeben?


    Versteck deine eigenen Gefühle, damit es niemand anderes mitkriegt oder damit der andere sich besser fühlt? Wäre das die bessere Alternative?

  • rainbowfish : Dann kannst Du ja hier schon mal mitlesen wie es anschließend weitergeht. Viel Erfolg bei dem was Du Deinem Kind mitgeben möchtest.


    Die Tochter wird wohl ein eigenes Zimmer haben, da hätte man ja nicht das Wochenende aufeinander hocken müssen.


    Und ich muss definitiv nicht jeden merken lassen dass er mir unsympathisch ist. Erst recht nicht wenn es der Freund/die Freundin meines Kindes ist.

  • rainbowfish : Dann kannst Du ja hier schon mal mitlesen wie es anschließend weitergeht. Viel Erfolg bei dem was Du Deinem Kind mitgeben möchtest.


    Die Tochter wird wohl ein eigenes Zimmer haben, da hätte man ja nicht das Wochenende aufeinander hocken müssen.


    Und ich muss definitiv nicht jeden merken lassen dass er mir unsympathisch ist. Erst recht nicht wenn es der Freund/die Freundin meines Kindes ist.

    Eigentlich wollte ich nichts mehr dazu schreiben, aber da kann ich nur zustimmen. Egal um wen es sich handelt, ob Elternteil, Geschwister oder halt Kinder, niemals würde ich mir anmerken lasen, daß ich den Partner unsympathisch finde. Es ist die Entscheidung, in diesem Fall, der Tochter, mit wem sie zusammen ist. Das habe ich erstmal zu akzeptieren. Natürlich würde ich bei Gelegenheit mal sagen, daß es vielleicht nicht mein Fall wäre, aber im täglichen Miteinander, würde ich tunlichst vermeiden mir das anmerken zu lassen. Das hat für mich auch mit Respekt zu tun. Das heißt nicht, daß ich mir keine Sorgen machen würde, aber da würde ich mit jemandem anders drüber reden und für mein Gegenüber einfach da sein und mit Rat und Tat zur Seite stehen wenn Bedarf ist.

    Ich finde das Verhalten der Tochter schon nachvollziehbar, wenn man das Alter und die Lebenserfahrung berücksichtigt. Was soll sie machen? Sagen ja Mama du hast recht! Ich finde, hier ist sie, wie von dir beschrieben, dickköpfig.

    Die meisten anderen Vorschläge finde ich zwar von der Reaktion her nachvollziehbar, aber eher kontraproduktiv.

    Man sollte sich immer bewusst sein, wer erwachsen ist und wer erst auf dem Weg dorthin ist.

    Ich wäre immer noch für ein Gespräch, in dem man gerne sagen kann, dass man sich Sorgen macht, aber dann einfach zusammen reden und herausarbeiten wie auch deine Tochter diesen Sorgen begegnen kann. Ein Gespräch auf Augenhöhe.. Ein akzeptieren der Situation und der Entscheidung deiner Tochter wäre dringend notwendig, ohne den Freund als Schuldigen hin zu stellen.

    LG duechesse