Der ewige kinderwunsch

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  • Nein, das wäre sozialbetrug. Du hast deine Notlage wissentlich und willentlich herbei geführt. Deswegen gibt es keinen unterhaltsvorschuss oder ähnliches. Und vom unbekannten ons zu reden, würde ich nicht empfehlen. Wenn das aufliegt, ist es Betrug.


    Co-parenting kann wirklich funktionieren. Für mich war es nichts, auch wenn ich zwei potentielle Männer getroffen habe, weil wir einfach in den Vorstellungen nicht kompatibel waren.

    Beide waren übrigens schwul, so viel zu keine bechermethode.

    Sex hätte es mit beiden nicht gegeben, sondern nur den becher.

    nein nur bechermethoden. Ich lass mich von keinem mehr berühren.

    Und Unterhalt Vorschuss wie gesagt eh nein. War auch immer arbeiten und unabhängig und hab überhaupt keine Lust vom Staat abhängig zu sein. Ist nichts was ich dem Kind vorleben will.


    Co parenting war einfach weil ich denke ist für das Kind schöner mit beiden Elternteilen.

  • Eure Trennung kam während der Schwangerschaft,..wollte der KV denn ein Kind

    oder war es dein Kinderwunsch ,der überwog und den du durchgezogen hattest gegen den Wunsch deines Expartners und deshalb möchtest du ihn aus den finanziellen und rechtlichen Dingen raushalten ?

    Ganz im Gegenteil. Wir haben zwei Jahre auf ein Kind hingearbeitet mit nfp usw. Als nichts klappte mit Ovulationstest usw. Er war der der aufgebaut hat mit Sätze wie das wird schon werden. Hatte Fehlgeburten...in der 20 Schwangerschaft Woche ca hat er es sich dann anders überlegt. Die Gründe kenn ich bis heute nicht.


    Falls er nie Kinder wollte hat er das gut versteckt. Um sein totes Kind getrauert...sich gefreut Papa zu werden...


    Finde es auch frech hingestellt zu werden als würde man Männern Kinder unterjubeln.wöre ich so drauf würde ich das wieder tun. Nicht den Weg über co parenting in Erwägung ziehen. Menschen die so skrupellos sind würden sicher auch den Kindsvater finanziell bluten lassen.


    Glaube macht hier im Forum such kein Sinn. Man wird eh nur angegriffen und als blöd hingestellt. Eigentlich hab ich überhaupt keine Lust mehr mich vor fremden ständig rechtfertigen zu müssen. Dachte finde hier eher Gleichgesinnte.

  • Das Risiko "Mensch" hättest du beim Co-parentaring ebenfalls... Aus dem Bauch heraus würde ich sagen sagen, dass es in solchen Beziehungskonstellationen noch höher ist. Ich rede explizit nicht von Regenbogenkonstellationen (das ist kein Co-parentaring)... Ich war verwundert, dass das hier überhaupt auftaucht. Deshalb nochmal zur Sicherheit : Co-parents sind biologische Eltern, die aber keine Liebesbeziehung führen.

    Und jetzt mal die soziologische Brille : Liebe ist etwas, das der Soziologie Rätsel aufgibt, denn sie setzt bestimmte Gesetze von Beziehungsgeflechten außer Kraft u. a. Die Reziprozität. Wenn man also ein Beziehungsgeflecht, ohne diesen stabilisierenden Faktor der Liebe denkt, würde die Soziologie mutmaßlich zu dem Schluss kommen, dass das auf Dauer nicht funktionieren kann🤷‍♀️.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

    Einmal editiert, zuletzt von campusmami ()

  • Und Unterhalt Vorschuss wie gesagt eh nein. War auch immer arbeiten und unabhängig und hab überhaupt keine Lust vom Staat abhängig zu sein. Ist nichts was ich dem Kind vorleben will.

    Mit der Einstellung muesstest du letztlich auch Kindergeld, Elterngeld, Mitversicherung Kind in KK, alle Steuerklassen jenseits der 1, Kinderbonus Rente ablehnen - aber zuallerletzt den Unterhaltsvorschuss. Für Unterhalt ist der unterhaltspflichtige andere Elternteil dem Kind! - nicht dir - gegenüber verantwortlich.

    Unterhalt(svorschuss) wird dem Kind als Einkommen angerechnet, alle anderen genannten Zahlungen oder Vergünstigungen dir - rein finanztechnisch gesehen.


    Als AE hast du immer ein Betreuungsproblem. Zumal, wenn du viel selbst leisten willst. Selbst die beste Organisation fällt wie ein Kartenhaus zusammen, wenn Dinge wie Corona auftreten oder man selbst oder Kind erkrankt. Da ist der andere Elternteil - je besser er funktioniert - das Sicherheitsnetz. Allein ein Kind oder Kinder aufzuziehen ohne egal wie geartete familiäre Unterstützung, Ablehnung von angebotener staatlicher Betreuung und dem Willen, finanziell alles ohne Staat und ohne Partner zu stemmen - das ist ein hoher Anspruch.

    Ich kenne, ehrlich gesagt, niemanden, der das geschafft hat. Und wo es eine Zeit lang versucht wurde, war es von aussen betrachtet nicht so richtig gut für Kind und Kinder.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ich denke, Hopefull ist noch sehr jung? Es kann sich im Leben alles sehr schnell ändern. Man braucht doch nur krank zu werden, eine Autoimmunkrankheit zum Beispiel. Ich hätte in jungen Jahren niemals gedacht, dass ich mit knapp 35 Jahren manchmal das Gefühl hatte , man schafft den Tag nicht.

  • Als AE hast du immer ein Betreuungsproblem. Zumal, wenn du viel selbst leisten willst. Selbst die beste Organisation fällt wie ein Kartenhaus zusammen, wenn Dinge wie Corona auftreten oder man selbst oder Kind erkrankt.

    Amen! Ich bin auch so jemand, die immer alles alleine schaffen will und meist klappt das auch, aber ich bin damit eigentlich regelmäßig kurz vorm Limit. Da reicht dann ein kurzer Magen-Darm-Infekt aus der Tagesbetreuung, wo ich dann bei Kind 2-3 Mal die Nacht Bettwäsche wechseln muss und schon geh ich auf dem Zahnfleisch. Das ist auf Dauer sehr ungesund für unser beider Psyche.


    Das Modell Co-Parenting klingt an der Stelle durchaus sinnvoll, aber ich denke, letztlich löst es das Problem der Partnerwahl nicht, sondern verlagert es nur minimal. Da bin ich ganz bei campusmami: Meiner Ansicht nach funktioniert das nur, wenn da zumindest eine platonische Form von Liebe im Spiel ist. Es gibt einfach so viel Stress und Konfliktpotenzial im Alltag (kennen die meisten hier ja zur Genüge) und ich denke, das kann ein Eltern-Team nur meistern, wenn da ein hohes Maß an gegenseitigem Respekt, Wohlwollen und Vertrauen da ist. Wenn du so einen besten Freund hast, mit dem du das durchziehen kannst, Jackpot! Wenn nicht... ich will es dir nicht madig reden, aber ich wär wohl eher vorsichtig mit meinen Hoffnungen in ein solches Konstrukt mit einer vergleichsweise fremden Person.

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • Glaube macht hier im Forum such kein Sinn. Man wird eh nur angegriffen und als blöd hingestellt. Eigentlich hab ich überhaupt keine Lust mehr mich vor fremden ständig rechtfertigen zu müssen. Dachte finde hier eher Gleichgesinnte.

    Hallo Hopefull,


    ich glaube nicht, daß Dich hier jemand angreifen will.

    Es sind doch oft „nur“ die Erfahrungen derer, die schon ältere Kinder haben.

    Also vielleicht schon 15, 16 Jahre oder länger einen Weg gegangen sind, der für Dich erst beginnt.

    Gleichzeitig nehmen andere Eltern ihre Pflichten gegenüber ihrem Kind eben auch anders wahr, also das recht auf Abstammung z.B. offiziell zu machen.

    Da klingt es schon etwas widersprüchlich, auf der einen Seite Co-Parenting zu wollen und auf der anderen Seite bei anderen Meinungen schon in einem Forum empfindlich zu sein, oder?



    vg von overtherainbow

  • Mit der Einstellung muesstest du letztlich auch Kindergeld, Elterngeld, Mitversicherung Kind in KK, alle Steuerklassen jenseits der 1, Kinderbonus Rente ablehnen - aber zuallerletzt den Unterhaltsvorschuss. Für Unterhalt ist der unterhaltspflichtige andere Elternteil dem Kind! - nicht dir - gegenüber verantwortlich.

    Unterhalt(svorschuss) wird dem Kind als Einkommen angerechnet, alle anderen genannten Zahlungen oder Vergünstigungen dir - rein finanztechnisch gesehen.


    Als AE hast du immer ein Betreuungsproblem. Zumal, wenn du viel selbst leisten willst. Selbst die beste Organisation fällt wie ein Kartenhaus zusammen, wenn Dinge wie Corona auftreten oder man selbst oder Kind erkrankt. Da ist der andere Elternteil - je besser er funktioniert - das Sicherheitsnetz. Allein ein Kind oder Kinder aufzuziehen ohne egal wie geartete familiäre Unterstützung, Ablehnung von angebotener staatlicher Betreuung und dem Willen, finanziell alles ohne Staat und ohne Partner zu stemmen - das ist ein hoher Anspruch.

    Ich kenne, ehrlich gesagt, niemanden, der das geschafft hat. Und wo es eine Zeit lang versucht wurde, war es von aussen betrachtet nicht so richtig gut für Kind und Kinder.

    habt ihr alle keine Familie?


    Bei uns ist ganz normal das Großeltern mit aufpassen. Seit ich arbeite schon. Wir haben schon vor der Schwangerschaft gefragt ob das OK ist. Ich selbst war auch bei Großeltern. Dadurch kann man auch Krankheiten usw gut wegstecken. Meine ist noch zu klein. Aber wenn ich als Kind leicht krank war, dann war Oma da. Bei schlimmer Sachen meine Mutter. Oder auch wenn Mama krank war. Dann waren wir Mal eine Woche als Urlaub Gäste bei der Oma einquartiert. Ferien von Schule und kiga waren wir immer bei den Großeltern und es war super. Gleiches wollen wir auch für die kleine. Zb freuen sich meine Eltern schon nach Corona Mal Ausflüge etc mit ihr machen zu können.


    Weiß aber das leider viele Familien das nicht mehr können wegen großer Distanz. Was total schade ist. Hatte auch eine Bekannte wo ihre Eltern das nicht wollten. Großfamilie ist halt schon Luxus.leider.

  • Ich hab den Luxus tatsächlich nicht bzw erst seit kurzem ein wenig durch verkürzte Distanz zu meinem Vater. Der Rest der Familie (auch von KV) ist überall in DE verstreut. Also ja, ich kämpf hier wirklich allein an jeder Front bzw hab als einzige verlässliche Stütze den KV (wofür ich täglich dankbar bin).

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • ich habe dir nicht unterstellt, dass du dem Expartner ein Kind unterjubeln wolltest.

    ich habe nur nach dem Grund geschaut, warum du soviel Verständnis für den Expartner hast, der nicht die Zeit hatte sein Kind anzuerkennen nach dem langem Weg und für alle Aktivitäten zu gestresst ist. und du trotzdem mit allem Mittel den Kontakt aufrechterhalten möchtest,..


    Ansonsten denke ich auch, solange der Weg gradlinig verläuft, kann man die Erziehung alleine wuppen, was einen auch an das Limit bringt, obwohl man auch immer gearbeitet hat vorher uswusw.....und scheinbar ist der Besuch der Kita nun Beitragsfrei, was früher ja auch nicht so war.

    Noch bist du gesund, das Kind gesund, die Großeltern gesund und Außeneinflüsse nicht so groß,

    doch meist verläuft der Weg nicht gradlinig was du ja auch erfahren musstest

  • Das Risiko "Mensch" hättest du beim Co-parentaring ebenfalls... Aus dem Bauch heraus würde ich sagen sagen, dass es in solchen Beziehungskonstellationen noch höher ist. Ich rede explizit nicht von Regenbogenkonstellationen (das ist kein Co-parentaring)... Ich war verwundert, dass das hier überhaupt auftaucht. Deshalb nochmal zur Sicherheit : Co-parents sind biologische Eltern, die aber keine Liebesbeziehung führen.

    Und jetzt mal die soziologische Brille : Liebe ist etwas, das der Soziologie Rätsel aufgibt, denn sie setzt bestimmte Gesetze von Beziehungsgeflechten außer Kraft u. a. Die Reziprozität. Wenn man also ein Beziehungsgeflecht, ohne diesen stabilisierenden Faktor der Liebe denkt, würde die Soziologie mutmaßlich zu dem Schluss kommen, dass das auf Dauer nicht funktionieren kann🤷‍♀️.

    ich weiß. Sicher sein kann man nie. Hätte das beim ex auch nicht gedacht. Aber zumindest hat man da ein gegenüber das Kinder will. Kann ja schlecht in der Fußgänger Zone jeden anhauen. Ist einzige wo man mit Menschen Kontakt haben kann die auch gerne Eltern wären.

    Ist ja auch nicht gesagt das man jmd findet wo es harmoniert.

  • Ich hab den Luxus tatsächlich nicht bzw erst seit kurzem ein wenig durch verkürzte Distanz zu meinem Vater. Der Rest der Familie (auch von KV) ist überall in DE verstreut. Also ja, ich kämpf hier wirklich allein an jeder Front bzw hab als einzige verlässliche Stütze den KV (wofür ich täglich dankbar bin).

    Das glaube ich. Dann ist das echt hart. Wie ich in so einer Situation wäre weiß ich nicht. Da blieb zb ja auch nur Krippe.


    Wir hatten zb beruflich bedingt über 10 Jahre eine Fernbeziehung. Da war von Anfang an klar das unter der Woche ich zuständig bin. Deshalb haben wir das früh mit Familie geklärt. Ohne Rückhalt wäre das so nicht möglich.

  • Ja genau.kiga 5 Std ist Beiträge frei. Ansich denke ich ist das gar nicht so sinnig...meisten Kitas haben eh kaum finanziell mittel...aber gut.


    Familie, klar kann was passieren. Aber Familie ist verlässlicher als Partner. 5b es ja mehr gibt als Großeltern. Wenn da mit am Mann ist findet sich schon eine Lösung.

  • Wenn du Familie als Netz hast, ist das absolut Gold wert. Meine Eltern waren halt vor der Pubertät der Kinder körperlich und seelisch nicht mehr in der Lage, sich um meine Blagen zu kümmern. Umgekehrt wurde es dann der Fall: ich habe sie zu mir holen müssen. Bis dann AEsein, Eltern betreuen und Full-time-Job (weil Mutter keinen Unterhalt leisten wollte) nicht mehr ging und ich eine für meine Eltern gute und ertraegliche Lösung finden musste.

    Das ganze Chaos ist damals innerhalb von knapp zwei Jahren über mich herein gebrochen und nichts, aber auch gar nichts war mehr so, wie eigentlich mal gedacht: Das letzte Kind war noch nicht aus den Windeln, da hatte ich zusaetzlich zwei Windeleltern hier ... (nur um mal die "Hausnummer" zu nennen, was auch sein kann ...).

    Es hört sich schlimm an, war aber so: Gerettet hat mich "Geld". Dienstleistung, die ich erkaufen konnte ... Lebenschaos, obwohl phasenweise Umgang mit der leiblichen Mutter für die Kids funktioniert hat (für mich war das Planungsstress und immerwährender Streitauslöser).

    Leben verläuft selten in den geplanten Bahnen. Und ich merke heute - die allerletzten Kinder sind aus dem Haus zum Studium -, wie viel Kraft das gekostet hat, (mehrere) Kids gross zu bekommen und wenigstens einigermaßen "Chancengleichheit" mit anderen Kids herzustellen.


    Ich mag Kinder und finde Kinder Klasse. Wenn ein Paar sich für Kinder entscheidet, finde ich das toll. Und freue mich und es ist selbstverständlich, wenn ich im Job Freiräume für Mitarbeiter mit Kids schaffen kann. Aber bewusst den Schritt zu wagen, Kids von Anfang an allein gross ziehen zu wollen: Ich würde es nicht freiwillig machen. Dazu fehlt mir die notwendige Kraft, das allzeit souverän zu meistern.

    Respekt für jeden, der das schafft.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • habt ihr alle keine Familie?

    Geht's noch?

    Du hast gefragt, andere haben geantwortet, teils aus Erfahrung, Reflektierung oder weil sie grade selbst in ähnlicher Position/Lage sind. Wenn du erwartet hast, dass andere dir nur das schreiben, was du gerne hören/lesen möchtest, dann hättest du vllt die Frage so geschlossen stellen müssen, dass auch nur diese Antworten kommen können.

    Viele hier haben Familien und/oder Freunde, Bekannte, die zwar mit helfen, aber dennoch kannst du dich nicht 100%ig darauf verlassen.

    Was, wenn die Großeltern mal gesundheitlich nicht können und die eigenen Eltern (unglaublicher Weise) mal nicht da sind? (Geht übrigens schneller als man manchmal denkt). Wäre doch schön, wenn da noch die Option Vater da wäre, vorallem wenn es dann nich gut klappt.


    Woher nimmst du die Aussage mit den KiGas?

    Nein, ich habe keine Spinnennetze in der Wohnung, das sind Ökotraumfänger :D

  • Ich habe Familie, ich weiß aber auch, wie schnell diese wegbrechen kann. Wenn mein Vater beispielsweise mit der Bandscheiben flach liegt, wird er sich nicht um mein Kind kümmern können.

    Und auch wenn er gerade knapp über 60 ist, merke ich ihm an, dass er nicht mehr die Geduld für ein willensstarkes Kleinkind hat. Oma kann das noch, aber wie lange? Kann sie in 15 Jahren auch noch pubertäre weiber ertragen und im zaum halten?

    Meine Geschwister wohnen minimum 200km entfernt. Falls mir etwas passieren sollte, wird eins davon meine Kinder aufnehmen, dank Lebensversicherung und haus und Rente entsprechend finanziell abgesichert.


    Plane ohne Netz und doppelten Boden, der kann schneller wegbrechen, als du schauen kannst. Plane mit allen möglichen worst case Szenarien (arbeitslos, dauerkrank,...) funktioniert es dann immer noch? Was ist, wenn das zweite Kind nicht gesund ist, sondern pflegebedürftig, wenn du wochenlang im Krankenhaus bist, ...?

  • Es mag ein bisschen herzlos klingen, aber ich werde meine Mutter nicht pflegen. Familien und Kinder sind also keine Garantie...

    Zur Erklärung: Ich habe noch 28 Jahre bis zur Rente, in denen ich es mir tatsächlich nicht leisten kann, meine Arbeitszeit so zu reduzieren, dass ich Zeit hätte meine Mutter zu pflegen. Von der räumlichen mal ganz abgesehen... Sie müsste wenn herkommen 🤷‍♀️, oder bis sie 92 ist klar kommen. Beides schwierig. Aber ich habe ja Geschwister, die eine hat mit ihrem Lebensmodel ihre Renteansprüche so rouniert, dass sie das machen wird und wir anderen beiden übernehmen die Kosten.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Ich persönlich, und ich habe durchaus fundierte Erfahrungen in der Pflege, würde jeden Menschen pflegen, nur nicht meine Mutter....^^


    Ich denke Familie und soziales Netzwerk sind schon super und können bestimmt auch viel ergänzen. Man sagt ja man braucht ein ganzes Dorf um ein (1) Kind groß zu ziehen...


    Im Kern biste trotzdem alleine.

    Klar überleben Vater und 4jährige auch mal drei Tage mit Kinderfilm-DVDs, weil Papa 40 Fieber hat. Und auch für alles andere gibt es Lösungen, jeder mag andere Werte und Ansprüche haben und das ist ja auch gut so.

    Es wäre eben nur als bewusste Entscheidung mit meiner !persönlichen! Lebenserfahrung kein Weg den ich bewusst einschlagen würde.

    Da weichen meine Vorstellungen und Ansprüche einfach zu sehr von dem Kinderwunsch ab.

    Da spielt sicherlich auch die Biologie eine Rolle.

    Aber egal wie die Konstruktion rund um das Kind ist, es gibt keine Garantie, dass sich die Eltern dauerhaft für ihre Brut interessieren.


    vg von overtherainbow

  • Ich persönlich, und ich habe durchaus fundierte Erfahrungen in der Pflege, würde jeden Menschen pflegen, nur nicht meine Mutter....^^

    Respekt, das ist noch offner! Und ist sicherlich auch etwas, das eine Rolle spielt...

    Ich habe bei meiner Betrachtung der nächsten 28 Jahre, die Enkel ganz vergessen, die ja auch zeitliche Ressourcen benötigen und auf die ich mich (zu gegebener Zeit!!!) so richtige freue.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


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