Überforderung mit 4 Kindern und Job

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!
  • Sicher?

    Was genau heißt das?

    Für Kinder vom 12. bis zum 18. Geburtstag: 293 € monatlich

    Voraussetzung für Kinder vom 12. bis zum 18. Geburtstag: Das Kind erhält keine SGB-II-Leistungen (Arbeitslosengeld II und Sozialgeld) oder der/die Alleinerziehende verdient im SGB-II-Bezug mindestens 600 € brutto dazu oder das Kind ist durch den Unterhaltsvorschuss nicht mehr auf SGB-II-Leistungen angewiesen.

  • Erwerbsarbeit ist ja nicht nur Geld verdienen, sondern gesellschaftlich hat das ne ganz andere Wertigkeit als das unbezahlte "Care-Gedöns". Das ist zweifellos auch Arbeit, aber die sieht niemand und keiner wird es dir danken. Deine Kinder schon gar nicht... Ich finde es wichtig, dass man Kindern tatsächlich auch vorlebt, dass arbeiten zu gehen zum Leben dazu gehören.

    Unterschätz nicht, dass es möglicherweise etwas mit dir macht, wenn die Arbeit wegfällt. Das mag zunächst eine Befreiung sein, kann aber auch der Anfang eine weiteren Abwärtsspirale sein.

    Und jetzt noch etwas, dass ich sonst nur meinen Freundinnen sage, die ihren Job schmeißen wollen: die Arge zahlt keine Rentenpunkte. Und was machst du wenn dein Kind mit 16 sagt "Hartz 4 und der Tag gehört dir...", zack hast du keine Argumente dagegen und musst deinem Kind noch erklären, dass es nur 100 Euro verdienen darf, ohne dass es mit seinem Nebenjob die Familie versorgen muss...

    Da will man eigentlich nicht hin. Wenn dich dein Job ankotzt überleg doch diesen zu verändern, aber nicht abzuschaffen.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Ja ne soweit lasse ich es nicht kommen. Ich weiß das ich etwas machen muss, nur sollte es etwas sein worin ich aufgehe bzw. Was einen glücklich macht als einfach nur stupide bis zur Rente einen Job zu haben nur um eine mickrig Rente zu bekommen. Darauf verlasse ich mich auch nicht und sehe lieber zu ein passives Einkommen zu generieren aber das ist auch eine andere Sache. Genau wir sind das Spiegelbild für unsere Kinder und wir müssen es ihnen vorleben und natürlich mit H4 ist das so ne Sache. Ging auch nur darum ein Ausweg aus meiner Lage zu finden. Daher nochmal ein Dank für den Tritt in den A... Ich werde jetzt erst einmal zusehen das es mir psychisch besser geht und Schritt für Schritt weiter machen ☺️👍 Wie ich es meinen Kindern immer sage: Wir sind Gewinner und geben nicht auf 😎

  • Also eine Frau die ohne oder mit eigenen Kindern eine Patchwork Beziehung mit 4 agilen Kindern und einem ausgebrannten Vater in einer 3 Zimmer Wohnung mit einer neurotischen Ex eingeht... ich weiß nicht ob das Entlastung bringt.

    Schön gesagt, vermutlich nur wenn es ihr auch so geht und sie dadurch Entlastung erhofft. Bringt aber keinem etwas, von daher bleibt alles so wie es ist und es wird hier gar nichts ändern 😏 doch natürlich wird sich was ändern 😉

  • Wenn ihr gemeinsames Sorgerecht habt, dann muss das Jugendamt auch mit ihr in Kontakt treten.

    Ja das haben wir. Dann bringt mir das leider nichts, sie soll von meiner Situation nichts wissen. Ich werde erstmal den Weg zum Arzt gehen. War die letzten 3 Tage bereits zu Hause und habe auch gleich nen Termin. Kur werde ich auch beantragen.

  • Also eine Frau die ohne oder mit eigenen Kindern eine Patchwork Beziehung mit 4 agilen Kindern und einem ausgebrannten Vater in einer 3 Zimmer Wohnung mit einer neurotischen Ex eingeht... ich weiß nicht ob das Entlastung bringt.

    Auf den Punkt gebracht! :thumbup:


    Kackvogel, Du hast es weiter unten ja selber schon geschrieben. Tu Dir bloß vorerst keine neue Beziehung an, das kann nur in einer Katastrophe enden. Zusätzlich bist Du nun mal zur Zeit für eine halbwegs "normale" Frau sowieso unvermittelbar, d.h. nicht nur die Beziehung sondern auch die Frau selbst würde spätestens mittelfristig zur nächsten Großbaustelle.


    Du brauchst Zeit für Dich. Die würde ich allerdings, wie viele hier schon geschrieben haben, keinesfalls durch Kündigung der Arbeit herholen. Familienhelfer, Kindersitter für abends (die Kohle dafür musst Du halt irgendwo anders einsparen oder alternativ verdienen). Und wenn der Corona-Mist vorbei ist abends mal wieder mit den Kumpels auf die Rolle gehen, oder was auch immer Dir Spaß macht. Jedenfalls Abwechslung von der Alltagstretmühle schaffen, das muss ich mir selber auch immer wieder auferlegen. Hilft aber ungemein. Und denk dran: Finger weg von (ernsten) Beziehungen ;).

  • Richtig, habs selbst erkannt. Gedanken daran sind noch nicht einmal vorhanden 😱 ist vermutlich auch besser so. Und genau aus dem Hamsterrad heraus treten, ist unheimlich schwer und muss ich auch dran Arbeiten. Corona erleichtert es natürlich auch nicht. Ich bin guter Dinge und weiß woran ich jetzt arbeiten werde. Ich habe auch ernsthaft an eine Kündigung gedacht und fester Dinge. Manchmal braucht es einfach nur ein Rat von aussenstehenden 😅 Daher löse ich meine jetzige Situation nicht mehr mit einer Kündigung und arbeite meine Baustellen anders ab. Daher danke nochmal an euch alle, ihr habt mir sehr geholfen 🤗

  • Ja das haben wir. Dann bringt mir das leider nichts, sie soll von meiner Situation nichts wissen. Ich werde erstmal den Weg zum Arzt gehen. War die letzten 3 Tage bereits zu Hause und habe auch gleich nen Termin. Kur werde ich auch beantragen.

    Warum soll sie davon nichts wissen?

    Das man als AE mit 4 Kindern, Job und Haushalt an seine Grenzen kommt, ist doch normal. Da ist es letztlich nur positiv für dich, wenn du dir Unterstützung holst. Da wird dir die KM keinen Strick draus drehen können.

    Ich bin in der gleichen Situation. 4 Kinder, berufstätig, Kinder fast 24/7 bei mir. Da braucht man irgendwann mal Hilfe, bzw. Entlastung.

  • Ja das haben wir. Dann bringt mir das leider nichts, sie soll von meiner Situation nichts wissen. Ich werde erstmal den Weg zum Arzt gehen. War die letzten 3 Tage bereits zu Hause und habe auch gleich nen Termin. Kur werde ich auch beantragen.

    Hallo Kackvogel,


    als Angehöriger einer psychisch kranken Mutter und sei es auch nur über die Betreuung der gemeinsamen Kinder, solltest Du aus meiner Sicht auch spezifische Hilfe bekommen.

    Eine langjährige Beziehung mit einem an BPS erkrankten Menschen, hat Konsequenzen für die eigene Psyche. Es mag sicherlich im Bereich der Borderline Störungen vielschichtige Ausprägungen geben, aber eben auch Gemeinsamkeiten.


    Das geht los bei der Kommunikation mit einer Borderlinerin, betrifft das eigene Selbstwertgefühl, Verantwortlichkeiten ein zu ordnen, Schuld ab zu legen, Abhängigkeiten zu erkennen und zu verarbeiten, ein Wertesystem außerhalb von schwarz und weiß zu etablieren...und der ganze Rattenschwanz der da in der Konsequenz mit dran hängt...z.B. auch die eigene Trauerarbeit, die Partnerin und den Plan von Familie an eine Krankheit verloren zu haben.


    Gleichzeitig ist es in Deiner Situation nicht leicht, erstmal an sich selber zu denken und sich um sich selbst zu bemühen.

    Was ich aus persönlicher Erfahrung empfehlen kann, ist Literatur zum Thema (Nicht von schlechten Eltern -wenn Eltern psychisch krank sind und sehr sehr hilfreich Wenn lieben weh tut). Letzteres unbedingt! Das muss nicht immer neu sein und die meisten Büchereien haben auch diverse Hilfe zum Thema.


    Ich würde auch in keinem Fall meinen Job kündigen und ich denke der erste Schritt ist die Akzeptanz. Losgelöst von Schuld und Verantwortung für die Situation, nur noch gebunden an die Verantwortung, was du daraus machst.

    Als aller erstes kommst DU! Du bist wichtig.

    Dann kannst Du auch für andere da sein, nämlich Deine Kinder.

    Wertfreie Akzeptanz.

    Achtsamkeit, Achtung, Selbstachtung...

    Klingt wie ein Mantra? Ist es auch. :)


    Der Blick auf das Zitat, „dass die Mutter nicht wissen soll“ zeigt mir, dass Du entweder auf dem richtigen Weg bist oder noch viel zu tief drin steckst.

    Daher: Warum soll sie nicht um Deine Situation wissen?


    Auf Eure Kinder bezogen, habe ich die Erfahrung gemacht, das Kinder in der Regel mit der Erkrankung der Eltern weniger ein Problem haben, als mit ihrem Umgang damit.

    Sprich, was ist falsch daran den Kindern vor zu leben, jede nur erdenkliche Hilfe in Anspruch zu nehmen?


    Es ist sicherlich nicht fair und es fühlt sich auch oft nicht gut an, dass man sich letztlich trotz Trennung trotzdem mit all dem beschäftigen muss.

    Aber du bekommst ja etwas dafür.

    Es braucht Geduld, aber Du wirst es an deinen Kindern sehen.


    lg von overtherainbow

  • Zur KM: sie erfreut sich generell am leid anderer, ihr geht's gut wenn es anderen schlecht geht und umgekehrt. Bei ihr gibt's keinerlei Emphatie, sie ist sehr egoistisch veranlagt. Wir waren vor ein paar Jahren schon einmal getrennt, da ging es mir sehr schlecht und eine Welt ist für mich zusammen gebrochen. Wir waren danach wieder 5 Jahre zusammen, wobei ich mir dort eine Mauer hochgezogen um nicht wieder in der dieser Art verletzt zu werden. Vor ca. 2 Jahren, kurz nach Silvester kam die Nachricht das sie keine Zukunft mehr in uns sieht. Ich war kurz geschockt und dann total erleichtert und froh darüber das sie den Schritt getan hatte, da ich diesen sonst selbst noch gegangen wäre. Ich bin definitiv über sie hinweg. In diesem Jahr wollte sie es wieder mit mir versuchen sogar 2 mal. Ich habe ihr mitgeteilt das ich keine Zukunft sehe und es so gut ist wie es ist. Ehrlich gesagt wäre es mir sogar lieber 2enn es keinen Kontakt mehr geben würde, ganz aber hier stehen die Kinder dazwischen und diese brauchen ihre Mutter und das ist auch vollkommen in Ordnung. Ja ich weiß, es bleibt nicht ohnehin mir Hilfe zu suchen vielleicht sogar psychologische Hilfe. Mittlerweile bin ich den 4.ten Tag zu Hause und es geht mir auch schon besser bzw. bin ausgeglichener und nicht mehr ganz so gestresst. Bin noch 2 Wochen krank geschrieben, werde es aber mit Sicherheit verlängern und Kontakt mit einem Familienhilfeverein aufnehmen. Danke für die Tipps mit den Büchern, werde mir das mal anschauen 👍

  • Hallo Kackvogel,


    gibt es denn für Deine Ex eine Diagnose?

    Lässt sie sich helfen?


    Wenn ein Mensch mit Borderline-Persönlichkeits-Störung seine Skills drauf hat, vielleicht noch DBT unterstützt, also er das Pferd reiten kann auf dem er da sitzt, dann ist da ne Menge gutes drin.

    Ich sage das deshalb, weil es Teil der wertfreien Akzeptanz für mich ist.


    Grundsätzlich muss es Dir nicht egal sein wie es ihr geht, woran sie sich erfreut oder auch nicht. Es sollte Dich in Deinem tun und handeln nur nicht beeinflussen.

    Der Grad zwischen Anteilnahme und Co-Abhängigkeit ist schmal. Sehr sehr schmal.


    Nachtrag: Vor allem in dem zweiten Buch finden sich Angehörige sehr gut wieder und es ermöglicht, ähnlich wie bei GFK (gewaltfreier Kommunikation) einen wesentlich besseren Umgang mit sich und dem (chronisch!) erkrankten Menschen.


    Man versteht dieses „Verlass mich nicht, ich hasse Dich“ besser.


    lg von overtherainbow

  • Der Grad zwischen Anteilnahme und Co-Abhängigkeit ist schmal.

    Und deshalb finde ich es gut, wie TS sich (mittlerweile) abgegrenzt hat, zuletzt auf die Versuche, es doch nochmal miteinander zu versuchen, ablehnend reagiert hat, um sich zu schützen. Kann das aus eigener Erfahrung sagen, wie wichtig das ist: die Mutter meiner Kinder rennt schon ihr ganzes Leben lang vor ihrer Erkrankung davon und ich muss davon ausgehen, dass das auch so bleibt. Ich kann ihr nicht helfen und will das auch gar nicht. Sie würde sich auch von mir gar nicht helfen lassen wollen (außer es dient ihr selbst zum Vorteil). Da habe ich früh verstanden, dass ich mich abgrenzen muss, mich eben nicht vor ihren Karren spannen lasse. Das erleichtert es mir auch, ihr gegenüber wohlwollend zu sein und den Kontakt der Kinder mit ihrer Mutter nach meinen Möglichkeiten zu unterstützen. Es sind die Kinder, welche mit der Erkrankung ihrer Mutter leben müssen, und ich versuche ihnen dabei zu helfen (ergänzend zu therapeutischen Angeboten). Es ist ihr Leben, welches sie nach ihren Vorstellungen leben können muss - nicht meines. Auch das ist für mich ein wichtiger Teil der Abgrenzung. Anders gesagt: ich mische mich nicht in ihre Angelegenheiten ein.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Eine Diagnose hat sie mir nie gezeigt. Sie war auch in psychologischer behandlung und Klinik. Sie weiß selbst das sie in Behandlung muss aber meint das geht auch so. Letztendlich hab ich für mich gelernt bzw. Mir viel über Borderliner eingelesen warum das so ist wie es ist. Ich für mich werde diesbezüglich Abstand halten sowie auch mit Borderlinern generell keinen zu nahen Kontakt zulassen wenn diese nicht in Behandlung sind und sich helfen lassen wollen. Für mich ist es jetzt gut so wie es ist, ich habe derzeit mit mir zu kämpfen (Alltag mit Job und Kids) und die KM halte ich so gut es geht auf Abstand. Die KM ist mir wirklich egal, ich persönlich melde mich nie bei ihr und sie aber wegen jeder Kleinigkeit, vor allem wenn die Kids bei ihr sind 🤔 der letzte Freund mit dem sie 1 Jahr zusammen war ist seit 4 Monaten in Psychologischer Behandlung, wer weiß wann es mit dem jetzigen soweit ist bzw. Wie labil er ist 🙄Sind aber nicht meine Probleme, mische mich da auch nicht ein (sonst bin ich noch an irgendwas schuld und habe auch meine eigene Baustelle) nur sie tun mir halt doch irgendwie leid. Das Buch werde ich mir dennoch mal zulegen 😉 Finde es dennoch faszinierend was es alles für Persönlichkeiten es gibt und lese bzw. Youtube mich rein 😁 hm musst eben nochmal lesen, ja du hast recht, es beeinflusst mich schon noch in meinem Tun und Handeln. Möchte jede Diskussion und Kontakt zu ihr weitestgehend vermeiden, vielleicht sollte ich da auch mal eine sch... Egal Einstellung aneignen 😉

  • Bin auch ganz froh das die Kids bei mir sind, somit kann sie mich was das angeht nicht kontrollieren bzw. Mir etwas entziehen, obwohl sie anfangs schon versucht mir vorzuschreiben was ich zu tun oder zu lassen habe, bis ich klartext mit ihr geredet habe. Sie wurde die Kids auch gerne trennen oder die Kids jedes 2.te Wochenende getrennt zu sich holen, weil ihr 4 Kids zuviel sind. Habe ihr dann auch vorgeschlagen das sie jedes Wochenende 2 Kids nehmen kann aber da kam nur neee ich brauch auch mal am Wochenende Kinderfrei 🤔 ist somit bei allen Kids jedes 2.te Wochenende geblieben. Meine große hatte bis vor 2 Monaten noch bei ihr gewohnt und das sie dann der Meinung war, sie muss mit dem neuen zusammen ziehen (sie ist erst vor nem Jahr umgezogen und Kinder hatten alle ein Schulwechsel) habe ich ihr gesagt wenn du das machen musst weil du hier nicht glücklich bist (war ihre Aussage) kannst du das gerne tun aber die Große bleibt auf der Schule wo sie jetzt ist, einen Schulwechsel Stimme ich nicht zu,das war das Theater groß aber mir sind die Kids halt wichtiger und sie hatte sich erst eingelebt und geht auch gerne zur Schule 🤗 ahh ich schweife zu viel aus 😅