Bin grade verzweifelt

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  • Danke ich schau mal nach.

    Ich habe gestern Nacht versucht 3 schöne Dinge aufzuschreiben... Der Zettel blieb leer:( ich habe versucht alle meine Gefühle aufzuschreiben.... Vor Wut und Tränen und zittern wurde der Brief zerissen?(

    Meine Tochter wacht mit Alpträume auf und möchte nicht drüber reden... Für sie doppelt schlimm, weil sie sich noch Sorgen um ihre kleine Halbschwester hat, die wohl leider schwer erkrankt ist und so hat meine Tochter seitens ihres Vaters auch keine Unterstützung.... Alles nur son scheiß ;(

  • Das stimmt. es ist nicht einfach und vielleicht ist der 1. doof und der 2. unsympatisch :)

    Darum ja auch jetzt beginnen, gleichzeitig mal nach Krisenintervention schauen.


    In vielen Städten/Kreisen gibt es über das Gesundheitsamt psychosoziale Adressbücher, das spar das Telefonbuch.

    Zettel Stift und erstmal rausfinden, wer wann erreichbar ist. :thumbup:


    Und auch rumlaufen ist gut. Schnapp Dir die Kinder und sammelt Laub, Kastanien und bastelt Herbstdeko.

    Wenn Dein Handy Schritte zählen kann, geh mindestens 6000 am Tag.


    Nichts davon ist die Lösung, die das Gefühl wegzaubert.

    Aber alles hilft eben nicht in ein Loch zu fallen.

    Etwas für sich tun, sicherlich auch Zeit nehmen zu verarbeiten, nicht flüchten, aber in Bewegung bleiben.


    Federn richten, Flügel ausstrecken und fliegen statt fallen.

    Das kannst Du machen. :)


    lg von overtherainbow



  • Frage, was hat dir dein Freund gegeben das du jetzt so sehr leidest, und der Meinung bist du schaffst es ohne ihn nicht?! Du schaffst das alleine auch - und ruf Therapeuten an, hatte nach einigen Telefonaten einen Notfalltermin innerhalb von 2 Wochen und jetzt geh ich alle 3-4 Wochen hin und das tut gut.

    Schau deine Tochter an, dann fallen dir sicherlich gute Dinge ein. Dein Ex ist nicht dafür verantwortlich das du glücklich bist, du musst mit dir glücklich sein und dann sieht man auch ein Licht am Ende des Tunnels wieder.
    Trennungen sind schlimm und tun weh, vorallem wenn es plötzlich und ohne Vorwarnung geschieht aber schau für dich und deine Tochter nach vorne und gerade wenn Tochter noch mehr Ängste hat wegen Halbschwester... braucht sie dich mehr denn je

    Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.
    Abraham Lincoln

  • Danke, im Kopf ist mir das alles bewusst aber das zu schaffen fällt grad so verdammt schwer.

    Er hat mir alles gegeben... Liebe, füreinander da sein, einfach alles... Und ich bin grade gar nicht glücklich mit mir, ich mag mich überhaupt nicht.

    Ich habe heute einige Therapeuten angerufen... Keine Chance, nehmen alle keine neuen auf:(

  • So wie Du das schreibst, klingt es aber auch ich “richtig“.

    Sollte eine Partner dir nicht auch den Raum geben, für Dich selbst?

    Also um Dich selber glücklich zu machen und sich mit Dir zu freuen?

    Anteil haben und nehmen, aber nicht alles sein?


    Das Du gerade nicht glücklich mit Dir bist ist doch normal.

    Und auch sich mal nicht zu mögen ist o.k..

    Einfach mal in den hoffentlich warmen Schlamm setzen und sich damit bewerfen.

    Ist übrigens auch gut für die Haut ;)


    Nur eben nicht da sitzen bleiben bis er trocknet.

    Du hast doch sogar für heute schon was geschafft :thumbup:.

    Du hast schon angerufen. :thumbup:


    lg von overtherainbow

  • Danke, all die Tipps sind so lieb gemeint und ich bin dankbar, dass ich hier gehört werde. Ich hab nur Angst es nicht zu packen

    Ich verstehe, es sieht wie ein riesiger Berg aus, und es ist nicht klar, wo man ansetzen kann ... was kannst Du hier und heute für Deine Seelenhygiene tun? Fang mit kleinen Dingen an ... was könnte Dir hier und jetzt Freude machen?


    Es ist ein Zeichen von innerer Stärke, wenn Du Dir jetzt und hier die Hilfe holst, die Du brauchst ... finde die Telefonseelsorge auch eine gute Idee. Probier's aus!

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Genau, du schaffst das und deine Tochter braucht dich! Es geht immer irgendwie weiter, auch wenn es für dich im Moment nicht gerade so aussieht.


    Aber ich finde es schon mal sehr gut, dass du den Brief geschrieben hast! Auch wenn du ihn dann zerrissen hast vor lauter Wut usw. Aber du hast es dir von der Seele geschrieben. Das ist das Wichtigste. Es ist raus aus deinem Kopf. Ich meine irgendwann mal gelesen zu haben, dass, wenn man Dinge niederschreibt, sie besser aus dem Kopf zu bekommen sind. Bedeutet, dass man sich nicht mehr so den Kopf darum macht, eben, weil es auf Papier steht.

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" (Antoine de Saint-Exupéry)

  • ch habe versucht alle meine Gefühle aufzuschreiben.... Vor Wut und Tränen und zittern wurde der Brief zerissen

    Wie ist es Dir danach ergangen? Probier einfach heute abend nochmal, drei schöne Dinge des Tages aufzuschreiben. Und sei nicht enttäuscht, wenn der Zettel wieder leer sein sollte. Vielleicht ist die Enttäuschung einfach noch zu stark und Du kannst Deine Aufmerksamkeit noch nicht den schönen Dingen im Leben zuwenden. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Du, wenn Du das ein paarmal gemacht hast, eine Entwicklung hin zum Positiven feststellen wirst. :)

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Okay....


    Das ist hart. Erst mal: fühl dich unbekannterweise gedrückt.


    Was ich getan habe, als es mir ganz schlecht ging:


    - mich tagsüber abgelenkt. Die Wohnung / das Haus geputzt. Irgendwelche Dinge von A nach B geräumt. Versucht, mich auf irgendetwas zu konzentrieren, was so rein gar nichts mit dem Thema, weswegen ich so "durch" war, zu tun hatte. Lesen, fernsehen, stricken, spinnen, nähen, Musik hören (also all die Dinge, die ich normalerweise wirklich gerne mache und bei denen ich mich entspannen kann!) gingen nicht mehr. Ich war innerlich so unruhig, so aufgewühlt, so derartig am "Drehen", dass ich 1,5 Wochen gebraucht habe, um mich 5 Minuten in einen Sessel setzen zu können und nicht sofort wieder wie von der Tarantel gestochen aufzuspingen. Ich bin gerannt, gelaufen bzw. zügig spazieren gegangen, um die ganze "Energie" loszuwerden. Und war anschließend total erschöpft.


    - ich habe geschrieben. Ich habe eine Art "Tagebuch", in das ich meine ganze Trauer, die ganze Wut, die Hilflosigkeit, den Ärger wahllos reingeschrieben habe. Egal was, ich habe es aufgeschrieben. Dieses Tagebuch gehört mir, ich habe es auch nie jemandem gezeigt, aber anhand dieses Tagebuches kann ich meine eigene Entwicklung verfolgen und sehe, was sich geändert hat. Es wird sich verändern, du wirst dich verändern - auch wenn du das momentan noch nicht sehen kannst. Und es geht irgendwann auch wieder aufwärts.


    - ich habe versucht, meinen Tag und die Woche anhand fester Zeiten und Termine zu strukturieren. Ich passe noch heute auf, dass ich jeden Tag mindestens eine Sache habe, auf die ich mich freue (oder mir selbst einreden kann, dass ich mich drauf freue). Beispiel: meine Papiere sind nun 4 Wochen liegen geblieben. Das lag mir echt im Magen. ich hatte überhaupt keine Lust drauf... aber ich weiß, dass ich wenn ich sie dann wieder geordnet und auf der Reihe habe, mich freue und ruhiger bin.


    - nachts nicht schlafen... ich bin irgendwann zu meinem Arzt gegangen und habe gesagt: "Ich MUSS schlafen!!! Bitte helfen Sie mir!" Ich war völlig erschöpft, aber gerade durch die innere Unruhe und die Erschhöpfung ging gar nichts mehr. Ich bin ein vehementer Gegner von Schlafmitteln (Sucht- und Abhängigkeitspotential!), aber nachdem "pflanzliche" Tees und sonstige Mittelchen in keinster Weise halfen, habe ich ihn gebeten, mir ein Medikament zu verschreiben, damit ich schlafen kann. Dieses habe ich insgesamt an 4 oder 5 Abenden genommen und danach sofort wieder abgesetzt. Aber es war ein Gefühl wie Geburtstag, Weihnachten, Neujahr UND Lottogewinn, auch nur eine einzige Nacht wieder schlafen zu können... danach hatte ich tagsüber auch wieder mehr Kraft und Energie, um den Tag durchzustehen - und mich irgendwann dann auch ein paar Minuten in meinen Sessel setzen zu können.;) Ärzte hören übrigens auch zu.


    - ich hatte Leute, mit denen ich reden konnte und die mich zeitweise auch einfach nur in den Arm genommen haben. Aber meistens hatte ich ehrlich gesagt auch gar keine Lust zu reden...


    - und irgendwann konnte ich auch weinen. Am Anfang ging das nicht. Später dann aber... Himmel hilf!!!:D


    - und: ich bin stolz auf mich. Liest sich jetzt dämlich, aber ich habe mich eine Zeit lang an Dingen quasi "festgehalten", die ich gut gemacht habe oder die ich gut kann. Und die habe ich mir ganz bewusst vor Augen geführt.


    Halt die Ohren steif!


    PS. noch ein edit: manchmal helfen auch so ganz an sich selbstverständliche Dinge... sich mal ganz bewusst ein paar Minuten, die Hände oder Füße eincremen z.B.. Liest sich jetzt sicher seltsam, aber mir hats geholfen ;)

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts.:strahlen

    (frei nach Sören Kieerkegard)

    2 Mal editiert, zuletzt von Jannne ()

  • Bei mir hats auch damals ganz furchtbar gescheppert und ich hab nicht mehr gewußt, wo oben und unten ist. Grad noch die Kinder versorgt, das wars dann aber auch.


    Eine "in diesen Dingen erfahrene" (Zynismus off) Bekannte hat mir dann gesagt, dass es ca. 3 Monate dauert, bis man wenigstens seinen Alltag wieder einigermaßen strukturiert bekommt. Das hat bei mir auch gestimmt.


    Was ich damit sagen will: so unterirdisch, wie Du Dich derzeit fühlst - die Zeit richtet ein wenig etwas. So ganz nach und nach lichtet sich der Nebel wieder. Gib Dir die Zeit.


    Zum Thema Hilfe holen ist oben schon alles gesagt.

  • Kennst du das Buch Momo von Michael Ende? Darin gibt es einen Straßenkehrer. Den hat es immer fürchterlich Ermüdet und Frustriert, wenn die Straße so endlos lang vor ihm lag, dass er das Gefühl hatte, er würde es niemals schaffen, sie zu kehren. Darum hat er sich angewöhnt, immer nur auf das Stückchen direkt vor seinen Füßen zu schauen. Sich darauf zu konzentrieren, das zu fegen. Dann hat er einen kleinen Schritt gemacht und das nächste Stückchen gefegt. Kleiner Schritt, nächstes Stück. Und auf einmal, ganz ohne dass er es eigentlich gemerkt hat, war die ganze, endlos lange Straße gefegt, ohne dass er es richtig gemerkt hat.


    Versuch, das auch so zu machen. Schau nicht auf den Berg, der vor dir liegt, wie das Kaninchen auf die Schlange. Kümmere dich jeden Tag um das, was JETZT getan werden muss. Und wenn das getan ist, gönn dir eine Pause, in der du dich um dich kümmerst - ein schönes Bad nimmst, spazieren gehst, ein Buch liest, etwas schönes mit deiner Tochter unternimmst, weinst, nachdenkst, schreibst - und wenn nix auf dem Papier steht, ist das halt so. Irgendwann fällt dir was ein. Gibt es Sachen, die du gerne machst - malen, basteln, backen, kochen? Oder ein Hobby, dass du schon immer mal machen wolltest?


    Und, was du ja schon angefangen hast, hol dir Unterstützung. Für dich und deine Seele, aber auch für ganz praktische Dinge - z.B. eine Beratungsstelle (bei uns macht das z.B. die Caritas), die dir sagt, welche Anträge du stellen kannst und solltest und wie du diese Anträge ausfüllst. Wenn dir der Haushalt über den Kopf wächst, und es finanziell möglich ist, wäre vielleicht eine Putzfrau eine Idee. Vielleicht gibt es auch eine Gruppe von Alleinerziehenden bei dir in der Nähe (bei uns gibt es eine von der Kirche und eine von der Caritas), in der du dich mit "Leidensgenossen" austauschen kannst.

    Wie gesagt, das alles muss gar nicht sofort sein. Schau Schrittchen für Schrittchen, was bei dir in der Umgebung möglich ist und was du machen willst.


    Erwarte nicht von dir, dass du morgen oder übermorgen schon wieder glücklich bist. Das kann nicht funktionieren. Aber... es wird besser, Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat. Schritt für Schritt. Ich erinnere mich noch, ich bin irgendwann bei uns an der Isar gesessen, alleine mit meinem Hund und habe mich dabei ertappt, dass ich einfach so, ganz spontan, gedacht habe: "Das Leben ist schön".

    Etwa zwei Jahre zuvor hat mich nur der Gedanke daran, dass ich meine Tochter nicht im Stich lassen kann, davon abgehalten, mit Vollgas an den nächsten Baum zu fahren.


    Also, es wird, langsam, schmerzhaft, mühsam... aber es wird. Hab Geduld mit dir selbst. Und fühl dich ganz lieb umarmt. Du schaffst das. Wirklich.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • Wie ist es Dir danach ergangen? Probier einfach heute abend nochmal, drei schöne Dinge des Tages aufzuschreiben. Und sei nicht enttäuscht, wenn der Zettel wieder leer sein sollte. Vielleicht ist die Enttäuschung einfach noch zu stark und Du kannst Deine Aufmerksamkeit noch nicht den schönen Dingen im Leben zuwenden. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Du, wenn Du das ein paarmal gemacht hast, eine Entwicklung hin zum Positiven feststellen wirst. :)

    Wie ist es mir danach ergangen? Ehrlich gesagt nicht wirklich besser.... Danke ich werde es weiter versuchen.

  • Liebe Maumau,

    Ich habe hier viel von dir verfolgt und empfand dich immer als sehr strukturiert, geordnet und sehr stark. Daher vielen Dank für deine Tipps.


    Ich habe immer die Zeit die ich mal für mich alleine gehalten sehr genossen, nur jetzt bekomm ich das überhaupt nicht hin.

    Richtig die inner Unruhe, das nicht schlafen können alles... Die Gedanken die sich nur um das warum und ihm drehen, zermürben mich.

    Die Wohnung ist schon tip top, weiß gar nicht was ich noch da machen soll, alles mit einem innerliche zittern gemacht.

    Wenn ich nicht jetzt Urlaub hätte, hätten wir einen relativ strukturierten Tag.

    Ich habe aber jetzt schon Angst davor, dass mein AG auf homeoffice umstellen will... Da würde ich noch mehr durchdrehen.


    Ich weiß was du meinst, ich habe auch schon etliche pflanzliche Mittel durch... Bringen grade nix.

    Zu meiner Hausarztpraxis möchte ich grade nicht wirklich, die drehen alle wegen Corona durch....


    Danke für deine lieben Worte, die helfen sehr.

  • Vielen lieben Dank.


    Ihr alle zeigt mir damit, dass ihr es geschafft habt, daraus zu kommen. Auch wenn ich es mir noch nicht vorstellen kann, gibt mir das Hoffnung.


    Was habe ich heute versucht.... Weitere Therapeuten angerufen.... Keine Chance auf einen Termin....


    Bin mit meiner Tochter eine Runde raus... Sah die vielen Familien.... Fühlte mich wahnsinnig einsam... Konnte mich nicht an den herbstlaub oder irgendwas erfreuen.... War aber wenigsten draußen.


    Hobbys... Alles was ich gerne mache, haben wir zusammen gemacht... Hatten einen Garten, waren viel wandern, Kultur.... Da komm ich momentan alleine nicht ran. Neues Hobby.... Keine Ahnung und neben Arbeit und Kind allein auchh schwer zu realisieren.


    Mit ihm verging die Zeit immer wie im Flug, man freute sich immer auf das Wochenende. Jetzt bin ich froh wenn endlich ein Tag vergangen ist, vor Wochenenden und all den Dingen die jetzt kommen, graut es mir so sehr.... Mein Geburtstag, der so schön verplant war... Werd ich jetzt alleine da sitzen... Weihnachtszeit all die Dinge machen mir jetzt wahnsinnig Angst.


    Einer meiner schlechten Eigenschaften ist die Geduld.... Und 3 monate oder länger machen mir höllische Ängste.

    Ich will nicht weiter in ein Loch fallen, dass sich grade so groß und dunkel aufbäumt... Ich will da raus.... Jetzt laufen mir grade wieder die Tränen, weil ich es nicht schaffe grade... ;(

  • Dass Du da raus willst, ist doch ein gutes Zeichen, Du hast nicht aufgegeben!
    Aber Du verlangst sehr/zu viel von Dir. In irgendeinem schlauen Psychobuch über traumatische Ereignisse hab ich gelesen, dass eine Trennung an zweiter Stelle der traumatischsten Ereignisse kommt, gleich nach Tod von Partner oder Kind.... das hilft jetzt nicht wirklich weiter, aber Du reagierst völlig „normal“. Wenn Dir ein Arm amputiert worden wäre, würdest Du auch nicht von Dir verlangen, drei Tage später wieder alles gewuppt zu bekommen.

    Dir hat es grad Deinen kompletten Lebensplan im Klo runtergespült, das darf einen schon mitnehmen....

    Versuch gar nicht so weit in die Zukunft zu schauen. Ein Tag nach dem anderen... Es geht weiter, versprochen!
    Was professionelle Hilfe angeht: eine langfristigen Therapieplatz zu erwischen ist leider wie ein Sechser im Lotto. Aber eine kurzfristige Intervention müsste doch über die Caritas oder Diakonie zu bekommen sein? Da können einen ein oder zwei Gespräche schon wieder vom Kopf auf die Füße stellen.

  • Kannst Du denn wütend auf ihn sein? Das hilft wenigstens etwas. Er hat Dich doch völlig aus heiterem Himmel in dieses tiefe Loch gestürzt. Er ist es nicht wert, dass Du ständig wehmütig an ihn denkst. Denn dann hätte er Dir das nicht angetan.