Ich brauche Unterstützung- wie das alles durchstehen? Was tun?

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  • Ich möchte am liebsten ihn in den Wind schießen und mich den schönen Dingen des Lebens widmen. Gleichwohl macht es mich traurig, dass der Familientraum platzt.

    Das verstehe ich. Was brauchst Du, um Dich vom Familientraum verabschieden zu können? Ihr seid auch zu zweit eine Familie - und letzten Endes, zumindest nach meiner Erfahrung, hängt auch viel vom sozialen Umfeld ab - zumindest, was die Zufriedenheit im Leben angeht. Rein vom Verstand her ist die Empfehlung, umzuziehen, natürlich nicht verkehrt, aber Du zahlst eben tatsächlich, wie Du schreibst, einen hohen Preis. Wo sind die Menschen, die Dir etwas bedeuten, die Dich unterstützen können? Wenn die wirklich an Deinem Wohnort sind, würde ich vermutlich nicht umziehen wollen.


    Du hast ja auch keinen Einfluss darauf, ob der KV seine Vaterschaft anerkennen lässt und was er bzgl. Sorgerecht unternimmt. Wenn Du Deiner Trauer angemessenen Raum lässt, bleibt vielleicht dann auch mehr Raum für Freude in Deinem Leben. Was könnte denn dazu beitragen?


    Meine eigene Erfahrung sagt mir, dass es mir umso besser geht, je unabhängiger ich mich von der KM sehe bzw. empfinde.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Trenne dich es bringt dich so nicht nicht weiter höre bitte auf dein Bauchgefühl, du wirst sehen es wird dir besser gehen Stück für Stück es wird sich wie eine Befreiuung anfühlen. Und was euer gem. Kind betrifft, er wird dir es dir nicht wegnehmen können .... Du kannst dagegen angehen je nach dem was er evtl. unternehmen wird. Du hast die Kraft in dem Moment alles zu überstehen. Lässt du dich hängen weil du Angst hast, hat er gewonnen. Deswegen höre auf dein Herz und Bauch!!

  • Das verstehe ich. Was brauchst Du, um Dich vom Familientraum verabschieden zu können? Ihr seid auch zu zweit eine Familie - und letzten Endes, zumindest nach meiner Erfahrung, hängt auch viel vom sozialen Umfeld ab - zumindest, was die Zufriedenheit im Leben angeht. Rein vom Verstand her ist die Empfehlung, umzuziehen, natürlich nicht verkehrt, aber Du zahlst eben tatsächlich, wie Du schreibst, einen hohen Preis. Wo sind die Menschen, die Dir etwas bedeuten, die Dich unterstützen können? Wenn die wirklich an Deinem Wohnort sind, würde ich vermutlich nicht umziehen wollen.


    Du hast ja auch keinen Einfluss darauf, ob der KV seine Vaterschaft anerkennen lässt und was er bzgl. Sorgerecht unternimmt. Wenn Du Deiner Trauer angemessenen Raum lässt, bleibt vielleicht dann auch mehr Raum für Freude in Deinem Leben. Was könnte denn dazu beitragen?


    Meine eigene Erfahrung sagt mir, dass es mir umso besser geht, je unabhängiger ich mich von der KM sehe bzw. empfinde.

    Einfluss sicher nicht, aber wenn ich die Trennung ausspreche, wird die Mutter aktiv die mir schon unverblümt mitteilte, dass es ihr egal ist was aus uns wird, Hauptsache sie kriegt dieses Kind.

    Er wird sich anwaltlich beraten lassen, allein wegen den Zahlungen und dann wird der Anwalt sofort sagen, dass er keine Rechte hat. Das Unglück nimmt seinen Lauf.

    Gibt es irgendwelche Nachteile wenn wir umziehen würden? Was heisst Ferienregelung Block? Das Kind ist sehr klein? Muss ich es dann u. U. noch länger mitgeben,? Wie kann es sein dass mir jeder andere Angaben dazu gibt und es alles von der Sachbearbeiterin abhängt?

  • Du stellt immer wieder die selben, längst beantworteten Fragen.


    Derzeit gibt es rechtlich keinen Vater (und auch keine Oma). Du kannst tun und lassen, was du willst.


    Durchsetzen kann der mutmaßliche Vater eine Vaterschaftsfeststellung nach Paragraf 1598 BGB. Damit wird er unterhaltspflichtig. Das kann Monate dauern.


    Ob und wie ein Umgang stattfinden kann, liegt an dir. Eine Klärung, frühestens nach der Vaterschaftskläerung, kann Monate dauern.

    Sorgerecht hat der Vater keines und bekommt auch erst einmal keines, wenn du das nicht willst. Aufgrund der von dir beschriebenen Gewaltsituation - wenn sie existiert - kann es Monate dauern, bis eine gerichtliche Klärung herbeigeführt ist.

    Gründe, dass dir das Kind weggenommen wird, sind anhand deiner Darstellung nicht zu erkennen. Vielmehr hat es den Anschein, als ob du dringend vor dem Vater geschützt werden musst, da du nicht in der Lage zu sein scheint, von ihm unabhängige Entscheidungen zu treffen.


    Alles vorweg Geschriebene ist allerdings hinfällig, wenn dein eigentliches Ziel der Aufbau einer "Familie" wäre, wie du es auch immer wieder durchklingen lässt.

    Irgendwann musst du für dich entscheiden, was du willst. Und dann handeln. Derzeit sitzt du wie ein Kaninchen vor der Schlange und denkst dir mögliche Szenarien aus. Aber wenn du nicht aktiv wirst, dann wird dein Leben von Zufällen bestimmt (von Sachbearbeiterin) oder vom Vater und der Oma.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Du stellt immer wieder die selben, längst beantworteten Fragen.

    ... und ich habe den Eindruck, dass dies dazu führt, dass Du zur Zeit gar nicht offen bist für Beratung, ob nun professionell oder von anderer Seite (wie diejenigen, welche Dir hier bereits geschrieben haben). Du hast es in der Hand, Deinen Blick zu verändern - weg vom Kindesvater und dessen Mutter hin zu Dir selbst und Deinem Kind.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Einfluss sicher nicht, aber wenn ich die Trennung ausspreche, wird die Mutter aktiv die mir schon unverblümt mitteilte, dass es ihr egal ist was aus uns wird, Hauptsache sie kriegt dieses Kind.

    Er wird sich anwaltlich beraten lassen, allein wegen den Zahlungen und dann wird der Anwalt sofort sagen, dass er keine Rechte hat. Das Unglück nimmt seinen Lauf.

    Gibt es irgendwelche Nachteile wenn wir umziehen würden? Was heisst Ferienregelung Block? Das Kind ist sehr klein? Muss ich es dann u. U. noch länger mitgeben,? Wie kann es sein dass mir jeder andere Angaben dazu gibt und es alles von der Sachbearbeiterin abhängt?

    Mensch Liebes sprich endlich die Trennung aus du drehst dich im Kreis er hat dich dann auch nicht verdient (ich habe es selber durch). Und lass dich doch bitte nicht von der Mutter bearbeiten!!!! Sie darf das Kind sehen mehr nicht und du entscheidest das!!!

    Du sagst das Kind ist sehr klein? In der Regel ist es sogar so, das er das Kind höchstens evt. von Samstag auf Sonntag hat. Und evtl. unter der Woche, was du natürlich auch unter Aufsicht machen kannst. Aber das sind Dinge, die kannst du auch mit Anwalt besprechen.

    Und Egal was er dir jetzt verspricht, das ist nur Show, denn er weis genau wie er dich bekommt, so kann er dich weiter formen, wie er es möchte also bitte Trenne dich!!! Du kannst und wirst es auch schaffen!

  • Hallo Desperate23,


    ich glaube weder katastrophisieren, noch Deine Vorstellungen von was könnte, was wäre und wie ist das dann in drei Jahren, bringen Dich weiter.

    Das man Dir geraten hat, weit weg zu ziehen, kann ich mir zwar nicht vorstellen, jedoch aber dass man Dir aufgrund Deiner Schilderungen in ihrer Dramatik, Optionen aufgezeigt hat.

    Schwarz weiß halt.

    Ich hatte vorher schon mal auf den „Weißen Ring“ verwiesen.

    Anwälte und Jugendamt sind für Deine Problem einfach nicht die richtigen Ansprechpartner.

    Du brauchst professionelle Unterstützung!


    Du hast zwei Kinder, beide brauchen Dich.

    Es ist dein Recht Dich um Dich zu bemühen.


    VG von overtherainbow

  • Ganz lieben Dank euch allen.

    DAS Problem ist, dass er jetzt bei seiner Mutter wohnt und die mir schon zur Geburt gratuliert hat mit den Worten, dass sie dieses Kind haben will. Er steht unter ihren Pantoffeln. Das Umgangsrecht darf er da ausführen wo er will. Das mit dem Umzug haben mir mehrere Institutionen unabhängig voneinander empfohlen. Aber so adhoc kann ich das nicht umsetzen. Ich hoffe, dass es irgendeine andere Lösung fuer alle Beteiligte gibt.

    Begleitete Umgang wird nicht stattfinden, höchstens 3 mal. Das will man verhindern und wuerde nur bei Drogen zum Einsatz kommen.wie soll ich psych. Gewalt nachweisen,schwierig.

    Ich muss auf mich und uns achten und mich damit abfinden, dass ich die Sorge um mein Kind aushalten muss anscheinend.

    Wenn jemand Tipps hat, wie man sich distanzieren kann oder lernt damit umzugehen, danke.

  • Deine Antwort hat mir sehr weitergeholfen. Danke. Jetzt Weiss ich mal wie lang das zeitlich ungefähr alles dauert.Da sagt auch jeder was anderes. Vielen Dank!

  • Ich glaube nicht, dass da jeder etwas anderes sagt. Hier im Thread jedenfalls stellst du immer leicht verschobene, umfangreiche Fragen. Und die können und müssten je nach deinem Fragenfokus und den unterschiedlichen, mitgelieferten Hintergrundinformationen unterschiedlich beantwortet werden. Und aus umfangreichen, differenzierten Antworten ziehst du dann oft nur einen Aspekt heraus.


    Wenn du das auch bei deinen Gesprächen mit Jugendamt, Anwalt, Beratungsstellen so machst, kann ich diese große "unterschiedliche" Antwortvielfalt verstehen.

    In schwierigen Situationen ist es oft so, dass man gar nicht so richtig weiß, welches Problem man am besten zuerst lösen sollte. Und dann ist es an einem Tag dieses, mit dem man sich schwerpunktmäßig beschäftigt, am anderen Tag ein anderes. Aber "angepackt" wird dann keines.

    Aus dieser Situation solltest du dringend raus und jetzt einmal aktiv vorwärts gehen und einfach einmal Tatsachen schaffen und Lösungen. Die müssen nicht perfekt sein und gültig für alle Zeit. Aber wenn du heute eine Sache löst, geht das morgen mit einer anderen, übermorgen mit einer dritten und in zehn Tagen ist viel vom Problemeberg abgebaut.


    Das wäre vielleicht ein Lösungsansatz für dich.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Und lerne Grenzen zu setzen!


    Ich hab den Eindruck du lässt dich unterbuttern. Der Mutter klipp und klar sagen, bis hierher und nicht weiter. Klappt das nicht, jeglichen Kontakt meiden und sie überall blockieren!


    Glaube Ex und Muttchen haben den Eindruck, du bist "Klein Doofi", der man jederzeit zeigen kann, wo der Hammer hängt.


    Deswegen nochmal, lass jemanden bei dir sein, wenn Ex auftaucht.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • ... was Elin sagt ;) Du hast doch bestimmt irgendwen im Familien- oder Freundeskreis, der/die gut darin ist, anderen zu zeigen, wo der Hammer hängt. Wenn es dir selbst schwer fällt, dich dem KV und seiner Mutter gegenüber allein zu positionieren, dann bitte diese Person um Hilfe. Ich bin sicher, da findet sich jemand, die/der nur zu gern hilft, um euch da raus zu holen. Und wenn's der Nachbar/die Nachbarin ist...


    Und hab keine Angst vor dem Schritt weg von KV und Mutter. Der Schritt führt dich ganz sicher nicht weg von einer heilen, glücklichen Familie. So, wie das klingt, führt er dich eher hin zu einer glücklichen Familie. Wir können doch hier alle ein Liedchen davon singen, dass Familienglück nicht zwangsläufig mit der Biologie einhergeht oder auch nur zwei Erwachsene erfordert, also sieh es nicht als einen geplatzten Familientraum, sondern als eine gemachte Lebenserfahrung, aus der du lernen kannst!

    "No one can make you feel inferior without your consent" Eleanor Roosevelt

  • Und du solltest klären, dass du kein Geld mehr von ihm nimmst

    Denn Geld ist eine Quelle für Abhängigkeit. Und so solltest Du ihm jedes Argument nehmen, was er anbringen könnte. Wenn er noch nicht einmal die Vaterschaft anerkennt, welches Umgangsrecht soll es da geben? Das Recht auf Umgang hat das Kind und nicht der Vater oder gar die Oma. Er hat keine Rechte, sollte auch so wenig wie möglich Verantwortung übernehmen und dann steht er auf verlorenem Posten. Er kann Dir nichts und weiß aber, wie er Dich unter Druck setzen und Dir Angst machen kann. Jedenfalls scheint das für ihn gut zu funktionieren.


    Höre bitte auf, dieses Spiel mitzuspielen, das musst Du nicht.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Musicafides, du hilfst mir sehr mit deinen Worten. Danke.

    Ich Weiss nicht ob er es bewusst nicht will oder einfach nicht Weiss. Er kommt ja ständig um die Ecke und redet von "meinem" Kind. Wenn die Oma erfährt, dass er das nicht anerkannt hat bisher wird sie ausrasten und ihm Druck machen. Ich werde mein Mindset ändern müssen, ich Weiss nur noch nicht wie.

    Nur, wenn er sich das Recht rausnimmt und gedenkt vorbeizukommen, wann immer er mag, ich finde, dann kann er auch zahlen. Oder?

    Ansonsten hast du nicht Unrecht. Das ist ein klüger Gedanke. Verantwortung übernimmt er null. Niente. Es kommt nur immer dass er ihn haben will und hier und da das machen will. Ohne mich.

  • Wenn du den Mut hast, kannst du sehr wohl fast sofort dein Umfeld ändern. Frauenhaus oder ähnliches. Überleg dir, wohin du gerne wollen würdest. Such dir Adressen raus, telefoniere und mach dich kundig. Ob du es dann umsetzt, kann ja erst Mal dahin gestellt sein.