Vater taucht nach Jahren aus der Versenkung auf

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  • Hm, der Vater schafft es bisher nicht, einen Bezug zum Kind herzustellen. Und jetzt soll es in seine Wohnung, da wo der Vater sich sicher fühlt? Auch wenn Siri den Sohn begleitet...das da eine große Anspannung herrschen wird, ist ja wohl klar. Ich weiß nicht, ich würde das nicht machen

  • Wie schon gesagt, das Ziel ist ja eigentlich die Bindung irgendwie herzustellen...in vielen Beiträgen vorher ist deutlich geworden, dass es draussen zu wetterabhängig ist, derzeit nix auf hat wegen Corona und die eigene Wohnung nachvollziehbarerweise keine Option ist.


    Jetzt macht der Vater grundsätzlich erstmal vieles richtig, er hat sich gekümmert, dass der Umgang stattfinden kann. Es wird trocken und hoffentlich warm sein, Sohni kann sehen, wo der Vater lebt und so auch vielleicht Ängste abbauen. Auch wenn ich Siri hier wirklich verstehen kann, empfinde ich das nicht als die schlechteste Lösung...

  • Der Vater hat sich gekümmert? Die einfachste Lösung hat er genommen, der Vater schafft es nicht, beim Spaziergang einen Draht zum Jungen aufzubauen, aber in der Whg des Vaters soll es besser sein? Hier wird dem Vater der Poppes gepudert - Hauptsache er bekommt sein Recht, wie der Junge sich fühlt, ist egal?

  • Der Vater hat sich gekümmert? Die einfachste Lösung hat er genommen, der Vater schafft es nicht, beim Spaziergang einen Draht zum Jungen aufzubauen, aber in der Whg des Vaters soll es besser sein? Hier wird dem Vater der Poppes gepudert - Hauptsache er bekommt sein Recht, wie der Junge sich fühlt, ist egal?

    Sehe ich mit Verlaub anders. Wenn man jeden Versuch des KV gleich abwertet, weil das Kind Zurückhaltung zeigt (sehr verständlich aus meiner Sicht), dann kann er machen, was er möchte und hat keine Chance. Find ich eher nicht so konstruktiv, ganz ehrlich gesagt.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Der Vater hat sich gekümmert? Die einfachste Lösung hat er genommen, der Vater schafft es nicht, beim Spaziergang einen Draht zum Jungen aufzubauen, aber in der Whg des Vaters soll es besser sein? Hier wird dem Vater der Poppes gepudert - Hauptsache er bekommt sein Recht, wie der Junge sich fühlt, ist egal?

    Mag sein, dass das nicht das ist, was uns so unter kümmern einfällt...aber Siri hat ganz klar geäußert, dass ihm was einfallen muss bzgl. des Umgangs. Dann hat sie aufgezählt, weshalb ein Umgang gerade echt schwierig ist. Rein von den örtlichen Gegebenheiten.


    Rein faktisch ist er auf die einzige Lösung gekommen, die derzeit möglich ist. Seine eigene Wohnung. Ich sehe da ehrlich kein Problem. Alles andere mag erstmal doof sein, aber ich finde auch, dass man nicht vorwerfen darf, dass er in der Pflicht ist eine Lösung zu finden und dann die Lösung, die er findet nicht passend genug ist. Was soll er denn sonst anbieten? Mir fällt da auch herzlich wenig als Alternative ein...


    Ich bin übrigens auch nicht der Spaziergangtyp;)


    Ich kenne die Vorgeschichte und ich weiss, dass es viel verlangt ist von Siri, sich in seine Wohnung zu begeben...aber im Moment ist es wirklich sinnvoll....ich finde die Chance sollte man dem ganzen geben...

  • Wenn es dem Jungen schlecht geht in Anwesenheit des Vaters - egal wo die sich treffen - sollte man es ohnehin bleiben lassen...vielleicht mag man noch nen Gedanken daran verschwenden, warum dem Jungen jetzt auf einmal Angst bezüglich seines Vaters aufploppt.


    Klar hat er nur noch diese eine Möglichkeit mit seiner Wohnung...er kann ja schlecht vorschlagen, sich bei Siri zu treffen. Schon mutig, das vorschlagen zu müssen, aber bleibt ja nix anderes.


    Clara, welcher Ort (drinnen und geöffnet) fällt Dir ein?

    Grüsse Tani :wink



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  • Ganz ehrlich, habe den Gedanken weg geschoben, weil nicht mein Problem aber irgendwas würde mir schon einfallen. Wobei es in einer Großstadt schon leichter ist, doch was zu finden.

    Ich habe mir den ersten Beitrag hier von Siri mal durch gelesen, KV meldet sich nach 3 Jahren und erwartet von Siri, dass sie eine Meldung von innerhalb 3 Tagen trifft - ich hätte wahrscheinlich gar nicht reagiert und es laufen lassen. Hier wurde 3x begleiteter Umgang finanziert und nichts ist besser geworden...da würde ich gar nichts mehr machen, um den Jungen zu schützen, damit auf seiner kleinen Kinderseele nicht noch mehr rum getrampelt wird

  • Er soll sich um einen neutralen Raum kümmern

    Das kann man unterschiedlich sehen. Wir hatten eine Zeitlang begleitete Umgänge beim Kinderschutzbund, als die Kinder in Pflegefamilien waren - und das war aus Sicht von uns Eltern eher suboptimal. Natürlich kann man das nicht auf diesen Fall direkt übertragen, aber ich finde zumindest, es ist einen Versuch wert. Wenn die Abneigung des Kindes, sich auf seinen Vater einzulassen, besteht, unabhängig davon, wo sie sich sehen, dann muss eh woanders geschaut werden.

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  • Siehst musicafides...einen Versuch ist es Wert...auf Kosten des Kindes

    Wenn man da mit Fingerspitzengefühl vorgeht, dann muss es nicht auf Kosten des Kindes sein. Nach meiner Erfahrung sind da Kinder oft flexibler, als wir Erwachsenen das denken. Die Herausforderung ist natürlich, das Kind so mitzunehmen, dass es nicht auf dessen Kosten ist. Da sehe ich in diesem Fall durchaus Potenzial.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Also die Aufgabenstellung ist nicht "wie können sich Sohn und Vater wieder annähern", sondern "wie werde ich den Vater so wieder los dass er möglichst blöde da steht".


    Mag ja vielleicht sogar berechtigt sein, dann würde ich das aber auch so kommunizieren.

  • 'Welches Potenzial, dass der Vater sich dann wieder 3 Jahre nicht meldet? Klar, ich setze das Kind mitnehmen als Voraussetzung voraus...wessen Part wäre das denn? den der Mutter oder des Vaters? Der Vater hat 3x betreuten Umgang bezahlt bekommen...was bitte, sollte er jetzt besser machen. Er hat sich doch jetzt schon wieder seit er Kontakt aufgenommen hat, sich zwischen drin 4 Wochen nicht gemeldet.

  • Also die Aufgabenstellung ist nicht "wie können sich Sohn und Vater wieder annähern", sondern "wie werde ich den Vater so wieder los dass er möglichst blöde da steht".


    Mag ja vielleicht sogar berechtigt sein, dann würde ich das aber auch so kommunizieren.

    Ich habe ihm kommuniziert, so wie es aktuell abläuft, sehe ich keinen Sinn und keine Zukunft für diese Aktion. Es gibt zwischen beiden keine Interaktion. Der letzten Umgang musste abgesagt werden, da Kind krank war.

    Ich meine, jeder andere Vater hätte sich mal gemeldet, ne Postkarte geschickt oder was auch immer. Zwischen den Umgängen ist auch Funkstille, das heißt effektiv sehen die beiden sich alle 14 Tage für 1-2 Stunden und sonst ist da nix. Ist das Normal? So wird Kind niemals alleine bei ihm bleiben.

    Öfters klappt halt nicht, da ich meist nicht vor 15:00 Uhr heimkomme und Kind um 15:30 Uhr- da ist es zur Zeit schon fast Dunkel.


    Mir ist es unangenehm zu ihm in die Wohnung zu gehen, meine Befürchtung geht halt dahin, dass seine neue Ische mit ihren Kindern auch noch dort hockt und ihren Senf dazu abgibt. Sowas brauche ich auch nicht.

  • mal meine unpopuläre Meinung... Forder ihn auf, eine Umgangspflegschaft oder ähnliches zu beantragen. Dann bist du raus. Letztendlich wirkst du auf das Kind während des Umgangs ein und das wirkt sich negativ aus. Lass eine Dritte Partei das übernehmen, die die Anbahnung vornimmt und auf beide positiv Einfluss nehmen kann. Da hat sich allerdings der Vater drum zu bemühen. Das musst du ihm auch nicht noch hinterhertragen. Und versuch nicht für ihn nach Entschuldigungen zu suchen, warum dies oder jenes nicht geht. Er will Umgang, also hat er sein möglichstes zu tun.


    Seit wann kommt der Knochen zum Hund?!

  • Bei uns ist zwischen den Umgängen auch Funkstille üblicherweise. Ja, das ist normal, glaube ich. Auch der KV hat seinen Alltag und die Zeit fliegt. Das würde ich jetzt nicht unbedingt ankreiden.

    Das ist ja das Problem.. Kind weiß, dass er der Vater ist, will aber nicht alleine mit ihm sein (das ist Kinds Angst).

    Wie soll ich das jetzt ausdrücken, für Kind ist er einfach nicht wichtig, weil halt immer Funkstille herrscht und die Umgänge halt auch eher langweilig gestaltet sind. Der Vater ist einfach nur da, gibt keine Impulse oder Interaktion, das ist einfach nicht interessant.