Vater taucht nach Jahren aus der Versenkung auf

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  • Ex hat sich um nix gekümmert, null Vorschläge kamen, wie die Beziehung zum Kind verbessert, verstärkt und ggf. auf eine neue Ebene gehoben werden könnte.


    Nix nix.. einfach nix.. der ist sowas von keine Ahnung was... Ich bin fassungslos.


    Am liebsten würde ich wirklich sagen, ich mache keine Umgangsbegleitung mehr, soll er doch Junior überreden, mitzugehen.

    Ich mag nimmer mehr.


    Was wäre hier der nächste Schritt - was kann der Vater hier tun? Welche Möglichkeiten können noch ausgeschöpft werden?


    Ich merke wieder einmal, wie mich die ganze Sache total mitnimmt und belastet.

  • Also ehrlich, halt die Füße still. Du hast deinen guten Willen gezeigt, jetzt ist er am Drücker, ein gutes Konzept zu erstellen. Es ist nicht dein Job, die Umgänge zu begleiten, erst recht nicht jetzt immerzu draußen. Und wenn von Ex nix kommt, dann bleibt es. Du musst ihm das Kind nicht hinterhertragen.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Du hast doch schon viel mehr gemacht als du machen müsstest. Wenn er jetzt immer noch nicht in die Puschen kommt und immer nur wartet, bis du ihm den roten Teppich ausrollst, dann scheint es so, als hätte er gar kein richtiges Interesse am Kind.

    Ich denke nicht, dass du noch mehr tun solltest. Nun ist er am Zug.

  • Was soll er denn auch machen....Kind will nicht telefonieren, nicht mit ihm mit. Eigentlich will Kind gar nix. Draussen ist es halt auch nicht mehr komod.


    Du willst nicht mehr begleiten und Kind will aber nicht ohne Dich. Da bleibt nicht mehr viel.


    Hat überhaupt einer Lust auf weitere Treffen von euch drei?


    Probiert es halt einfach dann wieder, wenn der Wunsch auch wirklich da ist und das Kind weiss, was es will.


    Und Siri, ich würde mir schon mal die Frage stellen, wie viel Lebenszeit du noch dafür verschwenden willst.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • tanimami73

    Wir sind zuvor völlig überfahren worden- ohne Vorbereitung. Mit mir wurde und wird Nichts (!) besprochen. Es wird sich von Treffen zu Treffen gehangelt und Kind gefragt, wann er denn endlich von ihm abgeholt werden kann. Aber es wird nicht nachgefragt vom Vater, warum.


    Kind weiß nichts mit dem Vater anzufangen. Es kommen vom Vater keine Anreize.


    Der letzte Umgang dauerte 37 Minuten!! Der Vater hat eine Nachziehente (für Babies) mitgebracht und mit der musste Kind durch den Park laufen. Und dort herrscht auch eine unangenehme Stille, es wird nicht miteinander gesprochen.

    Ich weiß nicht wie ich mit dem Vater generell kommunizieren kann, ohne dass er sich auf den Schlips getreten fühlt.

  • Nuja, er muß ja vielleicht auch erstmal lernen Vater zu sein, jedenfalls bei Deinem Kind, er kennt es ja kaum. Wie alt ist Kind nochmal? Mach ihm doch einen Vorschlag, er soll beim nächsten Mal Unokarten oder PlayDoh mitbringen, dann gibts doch schonmal was, womit man sch beschäftigen kann...

  • Nuja, er muß ja vielleicht auch erstmal lernen Vater zu sein, jedenfalls bei Deinem Kind, er kennt es ja kaum. Wie alt ist Kind nochmal? Mach ihm doch einen Vorschlag, er soll beim nächsten Mal Unokarten oder PlayDoh mitbringen, dann gibts doch schonmal was, womit man sch beschäftigen kann...

    Junior wird bald 8 Jahre alt.

    Wir treffen uns draußen im örtlichen Schlosspark, da durch Corona ja sämtliche Alternativen weggefallen sind.

    Ich habe jetzt für das nächste Mal einen Fußball vorgeschlagen.

  • Ich habe es getan, ich habe Ex geschrieben was mich stört und dass ich so wie es aktuell läuft keinerlei Zukunft sehe.

    Dass wir über seinen Fahrplan reden müssten, da ich es unglücklich gelöst finde, wenn wir während der Treffen über die Erwachsenen Themen reden und es generell keinerlei Informationen wie man sich das überhaupt vorstellt ausgetauscht werden. Auch Kind will eigentlich schon nicht mehr zu den Treffen gehen und musste regelrecht gezwungen werden.

    Zumal ich auch unmissverständlich klargemacht gemacht habe, ich mache das so nicht mehr mit.


    Ich habe vorgeschlagen eine anderen Ort auszusuchen, mal was anderes sehen und entdecken.


    Das habe ich nach einem Gespräch mit Junior geschrieben, da er auf das Thema Vater sehr aggressiv reagiert hat. Kind will ihn nicht sehen, es sei mit ihm langweilig und Kind hätte Angst vor ihm und davor mit ihm alleine zu sein.

  • Siri... ich hoffe so, dass es bei euch irgendwann mal ruhig wird.

    Ruhig wird es erst dann, wenn ich den Umgang verweigere oder KV das Interesse verliert.


    Ich weiß nicht wie es bei normalen getrennten Familien ist und wie man einem fast 8- jährigen helfen kann, sich für den Vater zu interessieren.

  • Ruhig wird es erst dann, wenn ich den Umgang verweigere oder KV das Interesse verliert.


    Ich weiß nicht wie es bei normalen getrennten Familien ist und wie man einem fast 8- jährigen helfen kann, sich für den Vater zu interessieren.

    das ist ganz einfach...sobald euer Sohn merkt das der Vater echtes Interesse zeigt und sich wirklich bemüht und Sohn da abholt wo er sich wohlfühlt, kommt das ganz von alleine...nur so ist das alles vergebliche Mühe..


    und ich bewundere deine Geduld:thumbup:

  • das ist ganz einfach...sobald euer Sohn merkt das der Vater echtes Interesse zeigt und sich wirklich bemüht und Sohn da abholt wo er sich wohlfühlt, kommt das ganz von alleine...nur so ist das alles vergebliche Mühe..


    und ich bewundere deine Geduld:thumbup:

    Danke... ja die liebe Geduld..

    Was heißt wirklich bemühen?

    KV hat im Vorfeld nie nach Kind und seinen Hobbies, Lieblingsthemen usw. gefragt und Kind erzählt nix, weil KV für ihn ein fremder Mensch ist.

  • Danke... ja die liebe Geduld..

    Was heißt wirklich bemühen?

    KV hat im Vorfeld nie nach Kind und seinen Hobbies, Lieblingsthemen usw. gefragt und Kind erzählt nix, weil KV für ihn ein fremder Mensch ist.

    Wirklich bemühen bedeutet, das er dafür sorgen muss, das Sohn sich mit ihm treffen will und nicht du. Wenn er wirklich Interesse zeigt, er sich wirklich für Sohn interessiert dann lernt Sohn ihn auch kennen. Aber dieses so als ob, das spüren Kinder doch wirklich sehr schnell.


    Habe das mit der Oma der Kinder, hat sich nie wirklich interessiert für ihre Enkel, heute sind sie fast alle erwachsen und lassen sich nur gelegentlich erweichen sie zu besuchen (nicht von mir, hab ich mir abgewöhnt). Und wenn Sie sich dann unterhalten, kommen so Sachen, wie das aktuelle Wetter :rolleyes:

    Oder es werden Schuldinge angesprochen, die schon längst nicht mehr aktuell sind oder nach Schulen gefragt, wo Kind nie war, obwohl sie das schon wissen müsste. Oder meine jüngste Tochter hat sich überreden lassen sich mit ihr zu treffen, ist 15 Minuten zu fuß zur Eisdiele gelaufen, Treffen dauerte 30 Minuten und dann musste sie wieder 15 Minuten zurück laufen. Oma hatte nicht länger Zeit. Und das wo sie Tochter höchstens 1 oder 2 mal im Jahr sieht. Anrufen tut sie nie...also absolutes Desinteresse und nur wenn es ihr in den Kram passt...so wird das nix. Tochter meinte letztens zu mir: weißt du, sie hat sich 16 Jahre nicht um mich gekümmert, jetzt brauch ich sie auch nicht mehr und ihr Geld kann sie sich sonst wo hinstecken. Ich habe eine Oma die sich kümmert!!!


    Der Vater ist selbst dafür verantwortlich, ob er ein enges oder inniges Verhältnis zu Sohn aufbaut, nicht Du.

    Deine Verantwortung liegt darin das zu ermöglichen und das machst du....

  • Bis jetzt kam keine Reaktion, ob er die Mail gelesen hat.


    Nun gut, ich habe meine Ansage gemacht.


    Ab Ende Januar werde ich den Umgang nicht mehr begleiten. Junior will nicht alleine mit ihm gehen. Das hatte er ja beim letzten Umgang eindrucksvoll gezeigt und Ex stand da wie bestellt und nicht abgeholt.

  • Ja er sollte es auch einfach bleiben lassen. Er kommt an das Kind eh nicht ran. Persönlich nicht, weil Kind nicht will und telefonisch auch nicht, weil Kind auch das nicht will. Und ne andere Möglichkeit gibt es nicht. Ausser Briefchen schreiben. Das kann man machen, dass man halt was gemacht hat. Bringt aber auch nix. Weil das den Jungen auch nicht interessiert.


    Und du willst auch nicht. Der Vater möchte und findet keinen Zugang. Wie denn auch.


    Lebt doch jeder sein Leben und wenn der junge Mann sich mal umentscheidet, kann er sich ja bei seinem Vater melden.


    Das mit der Angst und wo die herkommt verstehe ich auch nicht. Aber ich denke, Kinder sagen das irgendwann, wenn gar nix anderes hilft. Dann ist meist Ruhe. Belasst es doch einfach dabei.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Soo, Ex hat sich gemeldet. Sein Vorschlag, wir sollen zu ihm in die Wohnung kommen.


    Sollte ich (!) etwas zu besprechen haben, will er nur telefonisch oder persönlich das besprechen.


    Dass Kind keinen Bock drauf hat, da will er es beobachten.


    Ähm genau.. ich werde seine Wohnung nicht betreten, denn dann habe ich das Gefühl, ich müsste ihn auch zu mir einladen zu müssen und auch sonst habe ich einfach ein schlechtes Gefühl mit ihm alleine in seinem Privaten Bereich zu sein.


    Kein Wort zu meinem Anliegen, mal zu erfahren, wie er sich das ganze vorgestellt hat und ob es überhaupt so läuft. Also eine Zwischenergebnis Besprechung. Aber nix..


    Jetzt habe ich das Problem, wie kann ich freundlich ein Betreten seiner Wohnung ablehnen.


    Auf jeden Fall werde ich mir zeit lassen... vielleicht bis zum kommenden Umgang diese Woche und es ihm persönlich sagen, wenn Kind im Auto sitzt.

  • also, auch wenn ich dich verstehe, ist das doch eine Chance. Kind lernt seine Wohnung mit dir als Sicherheit kennen, du siehst, wo eventuelle Umgänge stattfinden könnten und er hat sich einen Kopf gemacht, dass Problem zu lösen...

  • :/ "Gefühlt" fände ich "Wohnung" für mich auch schwierig, ich weiß nicht, ob ich da rein gehen wollte. Andererseits ist es keine schlechte Idee?! Zu dir einladen musst du ihn ganz sicher nicht!

    Verstehen kann man das Leben nur rückwärts, leben aber muss man es vorwärts.:strahlen

    (frei nach Sören Kieerkegard)