Vater taucht nach Jahren aus der Versenkung auf

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  • Süss...er schreibt ne Postkarte..😂..voll effektiv. Hätte ich mal gesagt. Siri schlag schonmal den Kalender auf. Da sind noch viele Treffen vorprogrammiert.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Wie war denn der Termin überhaupt?


    Konntest du deine ragen loswerden? Und verhält die JA-MA sich einigermassen neutral oder sollst du wieder in eine Richtung gedrängt werden?


    Grundsätzlich ist es ja schonmal gut, dass er schreiben soll und Junior entscheiden darf (hoffentlich akzepziert der Vater dann ,wenn er nicht will)

  • Wie war denn der Termin überhaupt?


    Konntest du deine ragen loswerden? Und verhält die JA-MA sich einigermassen neutral oder sollst du wieder in eine Richtung gedrängt werden?


    Grundsätzlich ist es ja schonmal gut, dass er schreiben soll und Junior entscheiden darf (hoffentlich akzepziert der Vater dann ,wenn er nicht will)

    Der ging relativ schnell rum, die meisten Fragen kamen von der JA- Ma, die ich stellen wollte. Sie war "not amused", dass wir schon wieder bei ihr waren (sind ja sozusagen seit 7 Jahren bei ihr Kunden und es lief nicht). Sie war sehr neutral und fand sehr deutliche Worte, da sie erst heute erfahren hatte, wie lange schon kein Kontakt bestanden hat.

  • Ja, harren wir der Dinge, die da kommen.

    Ich rechne persönlich am Wochenende mit der Karte.


    Aber Juniors Reaktion kann ich nicht voraussagen.


    Ich mache mir auch Gedanken, die Neue vom Ex ist auch Kundin beim Jugendamt in der Familienhilfe (habe ich beim Gespräch erfahren). Wenn jetzt richtiger Kontakt besteht, kann es sein, dass Junior auch von denen beobachtet/ in den Akten aufgenommen werden könnte?

    Mir persönlich reicht es eigentlich mittlerweile, dass wir bereits wegen des Umgangswahnsinns eine fette Akte (über 7 Jahre) haben. Ist da jemand firm/ weiß etwas darüber?

  • Böswillige Theorie: er wollte angeben „ich hab auch ein Kind!“

    „Nein“

    „Doch“

    „Ohhhhhh“

    „Zum Beweis schreib ich eine Postkarte“

    Gleich 4 fliegen mit einer Klappe geschlagen!

    -Postkarte kaufen

    -portosystem verstanden

    -Schrift

    -Adresse und Name des Kindes

    ...wenn das die neue Holde nicht beeindruckt weis ich auch nicht mehr weiter

  • You made my day.. :D


    Ja nee, keine Ahnung. Seiner Aussage nach wäre es seiner Neuen egal, es wäre sein Ding. Immerhin ist sie ja auch AE und kenne sich ja aus, da sie ihn dann auch im Umgang unterstützen könnte.

  • Solange dein Sohn kein Mitglies ihres Haushaltes ist - wird das kein Thema sein.

    Wenn er allerdings regelmäßiges Umgangskind mit Übernachtungen in der gemeinsamen Wohnung wird, ist das durchaus ein Thema.

    Sieh es positiv, es schaut jemand externes auf die Situation.

    Aber davon seit ihr ja noch weit entfernt

  • Solange dein Sohn kein Mitglies ihres Haushaltes ist - wird das kein Thema sein.

    Wenn er allerdings regelmäßiges Umgangskind mit Übernachtungen in der gemeinsamen Wohnung wird, ist das durchaus ein Thema.

    Sieh es positiv, es schaut jemand externes auf die Situation.

    Aber davon seit ihr ja noch weit entfernt

    Klar.. das wird dauern, mit den Übernachtungen.

    Mit den längeren Umgängen kann es ggf. auch sehr schnell gehen, kommt auf Junior an.

    Wie sähe es denn da aus? Müsste dann mein Einverständnis erfragt werden, wenn die allen Kindern spricht/arbeitet?

  • Ach Mist.


    Auf der einen Seite traurig, dass er nicht einmal das zuverlässig schafft, auf der Anderen Seite die Bestätigung, dass er es eben nicht schafft.

    Mal sehen.. habe sein Auto die Tage gesehen, ein Fenster war mit Folie abgeklebt. Jetzt ergibt seine Aussage Sinn, dass er sich Sorgen um den TÜV machen täte. Nunja, kenne ich von ihm, kümmert sich solange nicht um den fahrbaren Untersatz, bis der TÜV sagt, es gibt keine neue Plakette.

    Ist mir egal, sein Problem.

  • Das ist ja ein Thread, der ins Lehrbuch gehört !

    Also, die Sachlage:

    - Ein Kindevater taucht drei Jahre lang ab.

    - Dann taucht er unvermittelt wieder auf, möchte den Umgang mit dem Kind wahrnehmen.

    - Und nun geht es darum, wie man dieses Anliegen möglichst effizient abwehrt.

    - Man möchte in Ruhe gelassen werden.

    Was mir als erstes auffällt, niemand scheint es sonderlich zu bedauern, dass ein kleines Kind ohne Vater aufwächst. Offensichtlich wird der Papi nicht gebraucht.

    Zweitens fällt mir auf, dass sich niemand dafür interessiert, warum der Papi damals abgetaucht ist. Schließlich war man ja mal so intim, dass man ein Kind zusammen gezeugt hat. Und dann scheint es ein Naturgesetz zu sein, dass ein großer Teil der Kindesväter urplötzlich zu einem Ungeheuer mutiert und das Weite sucht. Kindesmütter sind daran natürlich völlig unbeteilitgt. Das ist auch ein Naturgesetz.

    Und drittens fällt mir auf, dass es alle als absolut sicher unterstellen, dass der Kindesvater nach drei Jahren auftaucht, nicht um wirklich Umgang mit dem Kind zu haben, sondern ganz eindeutig nur deshalb, um die Kindesmutter mit Hass und Boshaftigkeit zu verfolgen. Da muss man natürlich sofort einen Anwalt einschalten.

    Und in 96 Beiträgen gibt es niemanden, der auch nur den geringsten Zweifel an dieser Geschichte hegt ? Alles heile Welt ? Alle zufrieden mit den Dingen ?

    Ich habe Zweifel !

    Der einzige, der mit dem Geschehnissen nicht zufrieden sein dürfte, ist das kleine Kind. Das muss ohne Vater aufwachsen. Auch wenn ich verstehe, dass das niemanden so richtig interessiert.

    Studien belegen, dass die MEISTEN Kindesväter sich durchaus zu ihrem Nachwuchs hingezogen fühlen und sich engagieren. Trotzdem hat ein großer Prozentsatz der Scheidungskinder bereits nach drei Jahren keinen Kontakt mehr zum eigenen Vater. Und wer meint, dass dies ausschließlich daran liegt, dass Kindesväter eben Mistkerle sind, der irrt. Daran haben auch Kindesmütter ihren Anteil. Wie das jetzt hier liegt, lasse ich offen ... das ist für die Diskussion irrelevant. Aber dass niemand die Verhältnisse hinterfragt, das ist schon relevant.

    Könnte es sein, dass der Kindesvater nach drei Jahren immer noch sein Kind vermisst ? Könnte es sein, dass er versucht über seinen Schatten zu springen und die Verhältnisse vernünftig zu regeln ? Könnte es sein, dass sich hier eine Chance aufgetan hat, dem Kind den Vater wieder zu bringen ?

    Nö ! Anwalt ! Schriftverkehr ! Nase !

    Wie immer die Dinge hier liegen, das will ich gar nicht beurteilen. Aber ich kann gut nachvollziehen, dass dieser Kindesvater jetzt KEINE Lust mehr verspürt, den Kontakt mit seinem Kind aufzunehmen. Das dürfte ihm gründlich vergangen sein. Der Kindesvater hatte von Anfang an nicht die geringste Chance etwas zu erreichen.

    Die Kindesmutter hat ihre Ruhe. Und damit ist doch alles in Ordnung !

    Oder etwa nicht ?

     



  • Der KV hat sich vorher bereits kaum ums Kind bemüht, aus eigenem Antrieb schonmal gar nicht. Immer stand jemand hinter ihm, ganz am Anfang habe ich um Unterstützung durchs JA gesucht, aber aufgrund dessen, dass es sich nur um ein Umgangskind handelte konnte man nur betreuten Umgang durchführen, was dem KV nicht wirklich geholfen hat. KV hatte psychische Probleme entwickelt, die letztendlich auf ihrem Höhepunkt zum abrupten Kontaktabbruch führten (wurde in dem Gespräch erwähnt).

    Das Kind hat in seinen ersten 4 Lebensjahren 3 begleitete Umgänge, 5 Kontaktabbrüche durchmachen müssen. Meinst Du nicht, das reicht?


    Dass der KV hier wieder Kontakt haben möchte, gerne, von mir aus. Fangen wir klein an, mit Briefen oder Postkarten, aber regelmäßig! Kind hat eigentlich mit seinem Vater abgeschlossen, nach der letzten Aktion, sein Vertrauen ist dahingehend erschöpft, das muss aufgebaut werden.


    Würdest du die Mutter, nach 3 Jahren ohne Kontakt sofort ohne Vorbehalt wieder mit offenen Armen empfangen?