Vater taucht nach Jahren aus der Versenkung auf

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  • Siri du packst das! Du bist kooperativ, willst aber einen hieb- und stichfesten Plan vom Vater.


    Und sie sollen dir erklären wie Junior geschützt/behandelt wird, wenn der Vater wieder verschwindet. Bzw. wieder total unzuverlässig ist.


    Lass dich nicht einschüchtern, denk daran das JA darf beraten aber NICHT bestimmen.


    Ansonsten lädst Agrippa zum Kaffee ein. Der brieft dich vorher. 8)^^

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Gestern kam der Brief, in 6 Wochen ist ein Gesprächstermin angesetzt.

    Ich habe jetzt schon keinen Nerv dafür, aber wenigstens ist genug Zeit, passende Punkte zur Diskussion zusammen zu stellen.

    Hallo Siri,


    ich finde, dafür solltest Du maximal 59 Minuten Lebenszeit aufwenden. :)

    Entweder jetzt oder am Tag vor dem Termin.

    Wenn jetzt, dann Zettel nehmen, Punkte notieren, festhalten was Du willst und wie es zu laufen hat und dann in nen Umschlag stecken und abhaken.


    Nur bitte nicht 6 Wochen vermiesen lassen.

    Murphys Law sagt: „Je mehr du dich damit beschäftigst, umso eher wird der Termin verschoben, der KV erscheint nicht oder der ganze Termin wird abgesagt!“


    lg von overtherainbow

  • Jep.. heute nicht und morgen auch nicht gleich. Mir ging so die Pumpe, weil ich mich aufgeregt habe, dass mir aktuell einfach nichts einfällt. Außerdem habe ich aktuell eh etwas besseres zu tun.

  • Mein Vater sagte immer:Leg alles zur Seite, was dich aufregt, und schlaf erstmal eine Nacht drüben. Und dann, wenn du wieder richtig denken kannst, beschäftigst du dich intensiv damit, machst einen Plan und hältst dich dran. Und legst es dann auf die Seite, bis du es brauchst. Hat mir persönlich sehr geholfen.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • So, nächste Woche ist der Termin und ich habe mir ein paar Punkte notiert, die aus meiner Sicht besprochen werden müssen:


    - Warum kam in den letzten Jahren kein Lebenszeichen an Kind?

    - Kann er sich vorstellen, wie Kind sich gefühlt hat (wie ihn die Ablehnung getroffen hat)

    - Welche Gründe haben ihn dazu bewogen, nun den Umgang zu fordern (ohne ein Wort nach Kind zu fragen)

    - Will er langfristig mit Kind kontakthalten und kann er das auch?

    - Kann er auch damit umgehen, wenn Kind ihn ablehnt

    - Wie will er sich das Vertrauen von Kind wieder erlangen?

    - Wie stellt er sich generell den Kontakt/ Kommunikation vor?

    - Wie stellt er sich den Umgang vor? (Er soll einen Plan vorlegen, den man diskutieren kann)

    - Hat er Hilfe, wenn Schwierigkeiten mit Kind auftreten; Ablehnung von Aufenthalten bei ihm; Abbruch von Besuchen

    - Vermeidung plötzlichen Sinnkrisen ( verbockt er das, gibt es keine andauernde Gespräche beim JA)

    - Ich werde mich nicht mehr verbiegen, d. h. keine Termine während meiner Arbeitszeit/ Kinds Schulzeit- Kontake nach meiner Arbeit, nach Schule

    - keine Abholung von der Schule/ Hört


    Habe ich einen Punkt vergessen?

    Es handelt sich hier nur um eine Stichpunkt- Liste, nicht voll ausformuliert

  • Was willst du mit diesen Fragen erreichen?

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ui da hast dir aber Arbeit gemacht....hoffentlich bekommst auf Deine Fragen auch ne Antwort. Du lässt dich wieder auf das Katz- und Mausspiel ein. Ich hoffe für Dich, dass nicht Du diejenige bist, die gefrustet aus dem Gespräch geht. Er wirds jedenfalls nicht sein.


    Viel Glück dabei 🙂

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Frust los werden , da muss er durch wenn er sich sonst nicht meldet 😁

    Nicht nur das, sondern auch abstecken, ob der Mann in der Lage und gewillt ist, sich um das Kind zu kümmern. Außerdem müssen wird ja eine Vertrauensbasis auf Elternebene herstellen, das klappt halt nur, wenn wir wissen wo wir stehen und wie es weitergehen soll.

  • Ui da hast dir aber Arbeit gemacht....hoffentlich bekommst auf Deine Fragen auch ne Antwort. Du lässt dich wieder auf das Katz- und Mausspiel ein. Ich hoffe für Dich, dass nicht Du diejenige bist, die gefrustet aus dem Gespräch geht. Er wirds jedenfalls nicht sein.


    Viel Glück dabei 🙂

    Solange ich nicht einige Antworten erhalten habe, vorallem, wie er sich das Ganze vorstellt, brauchen wir keine weiteren Termine auszumachen oder gar über Umgang reden.

    Er will doch Junior sehen, also muss da was kommen.

  • Schon. Nur wird er wenn überhaupt nur dies sagen, nämlich wann er sein Kind sehen will. Über die Fragen die Dir wichtig sind... Vertrauen und so weiter....denkt der doch gar nicht nach....


    Da sind weitere Termine vorprogrammiert...


    Ich hätte wie gesagt gar nicht reagiert. Soll er auf Umgang klagen. Dann kommt die ganze Suppe einmal auf den Tisch.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Ich befürchte, von seiner Seite muss nur die Willensbekundung auf Umgang kommen. Keine Erklärungen zur Vergangenheit. Da der Rechtsanspruch auf Umgang besteht fürs Kind, ist man als Betreuungselternteil immer in der misslichen Situation, beweisen zu müssen, dass der Umgangselternteil ggfls. schlecht fürs Kind wäre. Ex braucht nie zu beweisen, dass er gut tut ...

    Der Betreuungselternteil hat den Umgang "zu fördern" ...

    In so Gesprächen keine starke Position. Nachher im Alltag sieht das anders aus.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Schon. Nur wird er wenn überhaupt nur dies sagen, nämlich wann er sein Kind sehen will. Über die Fragen die Dir wichtig sind... Vertrauen und so weiter....denkt der doch gar nicht nach....


    Da sind weitere Termine vorprogrammiert...


    Ich hätte wie gesagt gar nicht reagiert. Soll er auf Umgang klagen. Dann kommt die ganze Suppe einmal auf den Tisch.

    Das kann ich mir nicht wirklich leisten und mit VKH, bekomme ich keinen tauglichen Anwalt. Und zum anderen bekommen wir vielleicht nicht das, was wir wollen und Kind ist dann unglücklich, ebenfalls kann er sich dann wieder totstellen und nach Monaten/ Jahren wieder auftauchen und sich aufs Urteil beziehen.

  • Ich befürchte, von seiner Seite muss nur die Willensbekundung auf Umgang kommen. Keine Erklärungen zur Vergangenheit. Da der Rechtsanspruch auf Umgang besteht fürs Kind, ist man als Betreuungselternteil immer in der misslichen Situation, beweisen zu müssen, dass der Umgangselternteil ggfls. schlecht fürs Kind wäre. Ex braucht nie zu beweisen, dass er gut tut ...

    Der Betreuungselternteil hat den Umgang "zu fördern" ...

    In so Gesprächen keine starke Position. Nachher im Alltag sieht das anders aus.

    Das ist genau das was wir bereits die ersten 4 Lebensjahre vom Kind durchgehechelt haben. Das ging sehr auf Kinds Seelenleben und mir an die Substanz.

    Das Fördern war dann zum Schluss nur das, dass ich Kind für den Umgang fertig gemacht habe und ihm dann ein Schreiendes Kind übergeben habe. Ich habe nie ein böses Wort über ihn zu Kind gesagt, ich habe mich neutral gehalten, falls er Thema war. Genau so werde ich es auch in Zukunft halten, neutral dazu stehen, zumindest Kind gegenüber. Will Kind nicht, kann ich es auch nicht halten.

  • Hi Siri


    Bis auf die ersten beiden Fragen finde ich Deinen Fragenkatalog gut.

    Die ersten beiden wird er sowieso nicht beantworten und ist halt auch Vergangenheit - würde ich fallenlassen.


    Die anderen Fragen wirst Du nicht so stringent abarbeiten können, aber Du kannst am Ende des Gesprächs schauen, ob die alle weitgehend beantwortet sind. Wenn nicht, würde ich ihm die mitgeben und ein zweites Gespräch ansetzen. Mal sehen, ob er bei der Stange bleibt.

  • Stern, hinter deinem Vorschlag scheint mir so ein bisschen die Vorstellung zu stehen, Siri sei diejenige, die hier den Ablauf bestimmt. Aber es ist umgekehrt: Es geht eigentlich nur darum, wie Kind und Vater Umgang haben können. Alles andere ist "Nebengeschaeft".

    Ein zweites Gespräch wird nicht angesetzt, weil Siri sich das wünscht, sondern wenn sie sich im ersten Gespräch verweigert, den Umgang zu ermöglichen.

    Das wird vom J A vielleicht freundlicher gesagt, aber darum geht es. Das muss man wissen, um die Situation richtig einzuschätzen ...

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Ja, ist mir klar - aber wenn er nicht in der Lage ist, ein schlüssiges Konzept und Vorgehen zu beschreiben, würde ich den Umgang tatsächlich verweigern, um ein weiteres Gespräch bitten und es ansonsten halt drauf ankommen lassen.

    Wenn die vom JA pro Kind agieren, sollten sie das mitgehen - da ja hier auch oft propagiert wird, dass die JÄ eh gegen Väter sind, sollte das doch klappen...

  • Siri, das was war, wird das Jugendamt nicht viel interessieren. Es geht um das hier und jetzt.


    Daher sollte die Frage geklärt sein, wie eine Anbahnung geschehen soll. Zeitlicher und Räumlicher Umfang.


    Bleib bei Dir. Was willst/kannst du zeitlich leisten? Keine Eingeständnisse, die dich einschränken. Was will dein Kind? Was würde dem Kind gut tun?


    Warum, wieso, weshalb wirst du nicht lösen können. Es wird evtl. auch nur wieder eine Zeitlang funktionieren.


    Du musst dich nicht erklären. Einfach Position vorab innerlich festlegen. Unter welchen Umständen stimmst du zu? Welcher zeitliche Rahmen ist für dich akzeptabel? Und dabei bleibst du.


    Was ist das Schlimmste was passieren kann? Eine Klage vor Gericht? Evtl. kommt es zum Gutachten? Und dann? Nichts.


    Aber du solltest klar sein und klar deine Meinung äußern.