Muttermilch - gibt es ein Essen für mehr Milchfluss

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  • Unsere Tochter wird in 3 Tagen vier Monate alt.

    Meine Frau hatte von Anfang an supergut und viel genug Milch. Ich koche ihr jeden Tag den Geheimtip-Stilltee (Fenchel, Anis,Kümmel, Koriander). Aber seit einigen Tagen denkt sie einerseits fast nur noch drüber nach, was sie essen könnte, und andererseits hat sie das Gefühl, dass ihre Milch langsam alle geht.

    Weiß jemand eine Speise, die den Milchfluss anregt, oder sonstiges, um Milchproduktion anzuregen?

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • A und O für die Milchbildung ist genügend trinken. 3l am Tag mindestens.


    Dann ist es wichtig das die Brüste entleert sind. Das regt dann die Milchbildung an. Also abpumpen mit einer Milchpumpe und das mehrmals am Tag.


    Ansonsten eine gesunde ausgewogene Ernährung. Keine Petersilie, kein Salbei, das hemmt die Milchbildung.


    Tja und ein unaufgeregtes Leben ist auch wichtig, die Psyche ist eine große Macht. Wenn deine Frau auch mitten im Hickhack um deine beiden Älteren dabei ist, ist das nicht unbedingt das Beste für sie.


    Und irgendwann im Kopf ankommen lassen, dass der Milchfluss auch aufhören kann. Den ersten Sohn hab ich 1 Jahr gestillt, den Zweiten nur 8 Wochen, es ist halt einfach so.


    Dein Part, deiner Frau bloss nicht suggerieren das sie stillen muss!!! Sie keinesfalls unter Druck setzen. Sie ist keine schlechte Mutter wenn es nicht mehr geht.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Könnte ja auch sein, dass Mini gerade einen Schub macht. Da hat man manchmal das Gefühl, es reicht nicht mehr, weil die Zwerge dauernd andocken wollen. Aber die Nachfrage regelt (normalerweise) das Angebot, nach ein/zwei Tagen hat sich die Milchproduktion dann auf den höheren Bedarf eingestellt. Also - wie Elin schon schrieb: Nur kein Streß.... na und wenn es wirklich nicht mehr reichen sollte und es Mutter und/oder Kind nicht (mehr) gut geht mit dem Stillen, dann gibts halt was dazu. Alles kein Beinbruch.


    P.S. Hier hat man früher stillenden Müttern "Nährbier" gegeben, also Malzbier. Klar, dass hat jede Menge Kalorien, war bei der früheren Ernährungslage vielleicht auch sinnvoll. Heute sind die meisten Mütter ja froh, beim Stillen die Schwangerschaftskilos wieder los zu werden ;-)

  • Bockshornklee soll gut sein,


    Pfefferminztee ist zum abstillen gut, also ggf. besser weglassen.


    Aber wie Cappucino15 ich tippe auch eher auf einen Schub und dass es sich dann wieder einspielt.


    Ein wenig Ruhe und Gelassenheit wünsche ich Euch, dass wird schon !!!

  • Genau, Bockshornkleesamen in Kapselform haben bei mir sehr gut funktioniert - nachdem alles andere wie alkoholfreies Bier und Co. wenig gebracht haben. Wenn man das googelt in Verbindung mit "mehr Milch plus" auf Englisch übersetzt, findet man das Produkt :-)

    Ich war tatsächlich überwältigt von meiner ähm... Milchkuheigenschaft8o

  • Das Kind nach Bedarf stillen, dann pendelt sich das wieder ein. Vielleicht braucht es grade mehr, mehr Milch, mehr Nähe, dann lasst das zu, viel mehr als ein Spaziergang an der Luft ist ja eh nicht drin. Der Milchfluss hört nicht einfach auf, auch bitte nicht einfach zufüttern, wenn man denkt, es reicht nicht mehr, denn das ist der Anfang vom Ende des Stillens. (Und ja, es gibt da ultraseltene Ausnahmen, bei denen es wirklich nicht reicht, aber es ist wirklich größtenteils Kopfsache und auch Wissen über das Stillen und Vertrauen in den eigenen Körper, das zu oft fehlt!) Was du deiner Frau auch noch sagen kannst, anfangs fühlt man sich ja wie eine Milchkuh, weil alles so prall ist, auch das ändert sich im Laufe der Zeit und die Brüste werden weicher und fühlen sich nicht mehr so voll an, genug Milch ist trotzdem da. Vielleicht möchte sie aber ja auch nicht weiter so viel stillen oder überhaupt nicht mehr, dann kann man natürlich über Fläschchen nachdenken, das ist doch dann genauso ok. Ich habe lange vollgestillt, aber ich bilde mir ein, man fängt jetzt schon mit 4 Monaten auch mit bisschen Gemüse an, vielleicht liegt das deiner Tochter ja? Manche sind begeistern, andere brauchen das noch lange nicht. Außerdem solltet ihr auch mit 4 Monaten noch eine Hebamme haben, die bei solchen Dingen telefonisch noch berät, die kennt euch und die Situation doch viel besser, als wir hier aus der Ferne.

  • Fluffy

    Das mit der Hebamme hat leider nicht geklappt. Warum, wissen wir bis heute nicht. Irgendwann, kurz vor der Entbindung hat sie aufgehört zu antworten.


    Meine Frau will auf jeden Fall weiter stillen. Ich werde jetzt auch gleich versuchen den Bockshornkleesamen irgendwo aufzutreiben.


    Danke euch

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  • Unsere Tochter ist jetzt 5 Monate alt. Seit einigen Tagen hat sie begonnen ihr Fäustchen in den Mund zu schieben, manchmal, wenn ich sie morgens hole lutscht und kaut sie auf ihrem Fäustchen herum. Ich denke, dass sie Hunger hat, dass die Muttermilch langsam nicht mehr ausreicht.

    Die Mutter möchte möglichst das ganze erste Lebensjahr voll stillen und legt deshalb ihr Veto ein, wenn ich anbiete, mal ein Päckchen Milchpulver zu kaufen. Das wird ja nicht schlecht. Aber sie ist strikt dagegen.

    Ich möchte keinen unnötigen Streit, keine überflüssige Provokation o. ä. Mir geht es eigentlich nur darum, dass die Tochter genug zu essen bekommt.

    Was meinen die Mütter hier? Ich denke dass der Wunsch, das erste Jahr voll zu stillen ihr persönlich ganz wichtig ist, dass ich aber hier auch gefordert bin, für unsere Tochter zu sorgen.

    :?::/:?:

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  • Um Euren Hausfrieden zu erhalten Rate ich Dir, bitte nicht Deiner Frau zu unterstellen, das sie die Tochter zu wenig zum Essen gibt.

    Das Töchterlein ihr Fäustchen in den Mund zu schieben beginnt, ist ganz normal und bedeutet nicht, d. der liebe Papa jetzt Milchpulver holen soll :)

  • Ab dem 5. Monat beginnen die Meisten mit zu füttern. Eine Mahlzeit ersetzen durch Karotten- oder gestampfte Kartoffeln.


    Wie hast du das denn bei all deinen anderen Kindern gehandelt?


    Ich musste bei meinen zufüttern. Die haben Beide angefangen die Milch zu verweigern.

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    als ein rundes Nichts.

  • Hab meine auch ab dem 5 Monat zugefüttert aber nicht weil sie am Daumen genuckelt hat sondern weil es der Kinderarzt gesagt hat, sie war zu dünn.

    Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben.
    Abraham Lincoln

  • Ich glaube, eine Mutter hat ganz gut im Gefühl, wann ihr Kind mehr braucht als Muttermilch. Solange das Baby wächst und gedeiht, würde ich mir keine Sorgen machen. An der Hand saugen hat eher etwas mit Erkundungsdrang und der Befriedigung des Saugbedürfnisses zu tun.

    Dein Kind wird noch viele Dinge in den Mund nehmen. Willst du dann immer denken, sie hat Hunger?

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Solange eure Kleine gesund aussieht und wächst, ist da eher kein Anlass zur Sorge, dass sie hungern könnte. Babys lernen durch Alles-in-den-Mund-nehmen ihre Welt um sich herum kennen. Und das tun sie auch mit dem eigenen Körper, d.h. auch durch das an Händen und Füßen rumlutschen. Abgesehen davon haben Mütter in der Regel ein gutes Gefühl dafür, was und wieviel ihr Baby braucht und bekommt. Am meisten hilfst du der Mama daher, wenn du ihr vertraust und gelassen bleiben kannst.:)


    P.S. Kaj war schneller.

  • Vielleicht beginnt der Knopf ja auch mit dem Zahnen. Dann „kauen“ sie auch auf allem rum. Im Übrigen, wie oben geschrieben und wie meine Hebamme gesagt hat: Solange sie gedeihen kann man auf Waage, Milchpulver usw. völlig verzichten. Die melden sich schon, wenn was nicht passt.

  • Wie hast du das denn bei all deinen anderen Kindern gehandelt?

    Bei meinen anderen Kindern war es immer so um die 6 Monate herum, dass die Milch nicht mehr ausreichte und sie immer größere Augen bekamen, wenn wir Eltern etwas aßen.

    Die großen Augen macht unsere Kleine jetzt auch, und wir lachen auch darüber, aber die Mutter will partout nicht an Zufüttern ran.

    Sie sagt aber selbst auch, dass sie Angst hat, dass sie nicht genug Milch hat.

    Warum?

    Weil sie so viel im Kopf hätte.

    Was denn?

    ... dann kommt nicht viel. Das einzige, was sie rausgelassen hat war, dass sie Angst hat eine Prüfung nicht zu bestehen. Aber ich bin nicht sicher, ob das ihr wahres Problem ist.

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  • Hab meine auch ab dem 5 Monat zugefüttert... sie war zu dünn.

    das Problem haben wir nicht. Bei einer der ersten Untersuchungen stellte die Kinderärztin fest, dass sie ein leichtes Übergewicht hatte.

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  • das Problem haben wir nicht. Bei einer der ersten Untersuchungen stellte die Kinderärztin fest, dass sie ein leichtes Übergewicht hatte.

    Dann wurde ich mir überhaupt keine Sorgen machen. Das ist doch der Beweis, dass sie genug bekommt.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • Keinesfalls Industriemilch kaufen! Wenn das Baby 5 Monate alt ist, kann man mit dem Zufüttern anfangen, ansonsten ist Stillen völlig ausreichend.


    Wenn man anfängt Fläschen zuzufüttern ist es ganz schnell vorbei mit stillen und all die Vorteile, die das Stillen mit sich bringen, sind weg.


    Du solltest aufhören, so um deine Kinder herumzutänzeln und jeden Pups zu analysieren.

    Das ist nicht gesund.


    Glaub mir, wenn das Kind Hunger hat, wirst Du es bemerken! Wirklich! Barbies sind da nicht sonderlich subtil in der Mitteilung.