Wie läuft die Beschulung eurer Kinder zurzeit?

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  • campusmami wir hatten das Problem nach den Herbstferien. Meine Tochter war in einer Gruppe wo jemand positiv war. Es wurde zwar keine Quarantäne verhängt aber empfohlen das sie zu Hause bleibt für eine Woche und nach 5 Tagen eine Test macht. Diesen Brief hab ich der Schule vorgelegt und damit war sie entschuldigt

  • Der Sitznachbar meines Großen ist positiv getestet, die Schule bitte mich mein Kind zu Hause zu lassen, bis das Gesundheitsamt grünes Licht gibt. Das Gesundheitsamt kann den positiven Befund noch nicht zuordnen... Meint aber bei konsequentem Masketragen wäre Kind so oder so nur Kontaktperson 2. Grades:/. Was nun? Schule sagt Kind soll fort bleiben, Gesundheitsamt spricht keine Quarantäne aus. Mit welcher Grundlage bleibt er zu Hause, krank ist er auch nicht... Die machen mich echt fertig, vielleicht erreiche ich morgen ja auch wieder jemanden :/. Das schlimmste... Wir sind bei 50,2 pro 100.000 also kein Gebiet wo das Gesundheitsamt überfordert sein sollte. Vielleicht war es einfach die falsche Uhrzeit.

    Ach menno, das braucht keiner. Der Schule und den Mitschülern zuliebe lass ihn Zuhause. Denn natürlich ist ein Tischnachbar, mit dem man täglich Stunden zusammen verbracht hat, eine Kontaktperson 1. Grades. Sie werden getrunken und gegessen haben - und nicht gesichert alles eingehalten haben. Der Platznachbar hat sich entweder infiziert, obwohl er topp vorsichtig war. Dann kann er es trotz Vorsicht auch weiter gereicht haben.

    Oder er hat sich infiziert, weil er nicht ganz so vorsichtig war. Dann war er vielleicht auch später nicht ganz so vorsichtig ...

    Wie man es also dreht - besser Zuhause bleiben.

    Und sollte er sich tatsächlich was gefangen haben, ist es gut, wenn er Zuhause ist und beim ersten Anzeichen ruhiger fahren kann ...

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • campusmami : Ich würde ihn zu Hause lassen.

    Bei uns ist es so, dass erst die Leitungen Eltern informieren, da zeitnah und so rasch Infektionketten gestoppt werden können und die endgültige Ordnungsverfügung wird dann entsprechend mit zeitlicher Verzögerung per Post zugestellt.

  • Klar lasse ich ihn zu Hause, betreut werden muss er ja nicht mehr... Problematisch sind solche Konstrukte ja insbesondere für Menschen mit kleinen Kindern, die dann betreut werden müssen.

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Klar, aber das Gesundheitsamt braucht ja auch ein wenig, um die Lage zu bewerten. Dazu kommt noch, wie sauber dokumentiert wurde von Schulen und KiTas. Elendig auch, wenn email-Adressen nicht oder fehlerhaft abgegeben wurden oder auch falsch eingegeben.

    Ich habe einfach mal eine Mail zum "Spaß" rumgeschickt und Eltern um Rückmeldung gebeten. Hier geht bei einem Fall direkt eine email raus mit Informationen von der Stadt und vom Gesundheitsamt mit dem Hinweis, dass weitere Infos für Betroffene per Post kommen.

    Das funktioniert hier sehr gut und zeitnah, wenn Schulen/KiTas alles sauber vorbereitet haben. Sonst dauert es dementsprechend länger. Das und die Enzelfallbewertungen des Gesundheitsamts braucht natürlich etwas Zeit.

    Ich könnte mir vorstellen, dass die AG im Moment mitziehen, wenn man ihnen mitteilt, dass das Verfahren noch in der Schwebe ist.

  • Also bei uns läuft noch alles ganz normal in der Schule. Ausfälle gibt es wenig bisher.


    Ich vermute aber es wird was kommen. Wir wurden gebeten eine Rückmeldung zu geben ob unsere Kinder (5. Klasse) mit Lernsax klar kommen oder ob es Probleme gibt. Heute (hier ist Feiertag) kamen nochmal Übungsaufgaben per Lernsax die den Umgang mit Lernsax schulen sollen.


    Ich denke es wird hier auch bald auf Homescooling hinauslaufen bzw. das die Klasse geteilt und abwechselnd unterrichtet wird.

  • Wir haben die Evaluationsergebnisse aus dem Homeschooling bekommen... Da ist eine Tendenz erkennbar, dass die Einschätzung der LuL ziemlich homogen ist und besser ist als die etwas heterogenere Beurteilung der SuS und Eltern. Vieles hat mich schmunzeln lassen...


    Wir hatten übrigens 5er Skalen von trifft voll zu bis tritt gar nicht zu und bei der Auswertung wurden nur die ersten beiden Punkte berücksichtigt. Das sagt wenig aus, wenn nicht über 90 % (das könnten nur die LuL trifft voll zu angekreuzt haben).

    LG Campusmami



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  • Ich hab mal freundlich nach der Rückerstattung der vor einem Jahr gebuchten Klassenfahrt für September gefragt- der Reiseanbieter verweist auf das Schul Ministerium- es wären Stornierungskosten entstanden- Aha, zahlen musste ich selbst - die Erstattung soll jetzt über Lehrer/Schule/Ministerium gehen?

  • An Tochters Schule fallen immer wieder Unterrichtstunden aus, weil die LuL krank sind oder in Quarantäne müssen. In den meisten Stunden fehlen immer wieder SuS, weil sie häufig wegen des Durchzugs durch die Lüfterei auch krank werden oder auch in Quarantäne müssen. Viele SuS haben schon um die 100 Fehlstunden. Ich bin gespannt wie dann die Noten zum Halbjahresende zustande kommen sollen. Bisher gibt es noch keine Info, ob es nächste Woche so weiter geht wie bisher oder nicht.

    Glaube an Wunder, Liebe und Glück. Schau nach vorn und nicht zurück. Tu was du willst, und steh dazu, denn dein Leben lebst nur Du.
    (altes Sprichwort)


    Es ist viel dunkler, wenn ein Stern erlischt als es sein würde, wenn er nie erstrahlt hätte (In Trauer und in Erinnerung an meinen Kater Otto)

  • Wenn das Kind krank ist und man es Zuhause lässt wird das Kind bestraft.

    Wir haben keine Unterlagen von der Schule erhalten, was die Kinder gemacht haben. Das hat aktuell auch Methode, das hat mir die Arzthelferin gestern bestätigt- ihr Kind geht in die 4te Klasse und war im Oktober krank Zuhause. Die haben nichts bekommen und mussten das alles nach der Schule und Betreuung nacharbeiten. Die Klassenarbeiten fielen dementsprechend auch miserabel aus.

    Es gab keine wichtigen Arbeitsblätter, die entsprechenden Bücher lagen in der Schule und so konnte nicht mitgearbeitet werden.

  • Siri2012 ich habe mit ein paar Jungs-Müttern aus Juniors Klasse eine WhatsApp- Gruppe, da wir alle das Problem haben, dass die Jungs immer nur Bruchstücke zuhause erzählen. Da wird auch immer gegenseitig mitgeteilt, was dran war oder Arbeitsblätter fotografiert, wenn ein Kind krank war oder was in der Schule vergessen hat. Ohne diese Gruppe wäre es echt schwierig.

    Such Dir möglichst Verbündete.

    Und gehe nicht davon aus, dass die Schule das mit Absicht macht (warum sollte sie auch), sondern eher aus Überlastung oder weil niemand so viel darüber nachdenkt.

  • Ich will nur vorsichtig anmerken, dass früher zu meiner Zeit in der Schule ein Schüler, der krank war, sich selbst um das Unterrichtsmaterial kümmern musste. Auch bereits in der Grundschule. Selbst bei meinen Jungs war das auch noch so. Ich setze mich wahrscheinlich wieder in die Nesseln mit meiner Meinung, aber ich finde das okay so. Manches darf ruhig in der Eigenverantwortung des Schülers liegen.

    Whatsappgruppe ist doch eine super Lösung.

  • Ich will nur vorsichtig anmerken, dass früher zu meiner Zeit in der Schule ein Schüler, der krank war, sich selbst um das Unterrichtsmaterial kümmern musste. Auch bereits in der Grundschule. Selbst bei meinen Jungs war das auch noch so. Ich setze mich wahrscheinlich wieder in die Nesseln mit meiner Meinung, aber ich finde das okay so. Manches darf ruhig in der Eigenverantwortung des Schülers liegen.

    Whatsappgruppe ist doch eine super Lösung.

    Meiner ist erst 7 Jahre und in der 2ten Klasse. Eigentlich sollte es Hausaufgabenpaten geben. Nur woher sollen die leeren Arbeitsblätter kommen, wenn die kein anderes Kind mitnimmt? Wir haben ja auch kein einziges Buch Zuhause, wo man die Aufgaben nacharbeiten kann.

    Es gibt nur einen Klassenkameraden von ihm aus unserem Ort und die beiden sind sich nicht grün. Seine Eltern sind leider auch nicht die Freundlichkeit in Person, die sich darum kümmern täten.


    Bei war es so, dass ich immer einen Klassenkameraden hatte, bei dem wir uns wechselseitig die Hausaufgaben brachten. Da war es Usus, eine Selbstverständlichkeit.

  • Ich will nur vorsichtig anmerken, dass früher zu meiner Zeit in der Schule ein Schüler, der krank war, sich selbst um das Unterrichtsmaterial kümmern musste. Auch bereits in der Grundschule. Selbst bei meinen Jungs war das auch noch so. Ich setze mich wahrscheinlich wieder in die Nesseln mit meiner Meinung, aber ich finde das okay so. Manches darf ruhig in der Eigenverantwortung des Schülers liegen.

    Whatsappgruppe ist doch eine super Lösung.

    Bei meinem Burschen Nr 1 wurde für jeden Schüler jeweils ein anderer Mitschüler bestimmt, der die Unterlagen vorbei brachte.

    Das klappte hervorragend.

    Aus meiner Schulzeit kenne ich das auch nicht anders.



    Liebe Grüße


    Ute