Wie läuft die Beschulung eurer Kinder zurzeit?

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  • Wir kratzen aktuell an der 100 und haben vorsorglich schon mal eine Anweisung bekommen, wie der Wechsel zwischen Präsenz- und Distanzunterricht laufen soll. Außerdem ist abgeklopft worden, wie es mit der Ausstattung mit technischen Geräten aussieht, wer evtl. ein Leihgerät von der Schule braucht. Um 7.45 Uhr ist "Morgenappell", d.h., die Schüler im Distanzunterricht müssen sich einloggen und werden für eine kurze Begrüßung ins Klassenzimmer (Beamer) geschaltet. Wer fehlt, wird vom Sekretariat angerufen. Dann muss zuhause nach Stundenplan gearbeitet werden, es gibt am Ende jeder Präsenzwoche alle nötigen Materialen und zusätzlich werden diese auch auf den Schulmanager hochgeladen. Für viele Aufgaben wird es fixe Abgabetermine geben. Von dem Konzept bin ich beeindruckt, ich bin gespannt auf die Umsetzung.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • Ich hatte diese Woche schon geteilte Klassen, nachdem wir die 50 überschritten haben. Auslöser war aber wohl, dass es an verschiedenen Schulen in der Stadt größere Ausbrüche gab und keine Chance mehr zur Nachverfolgung, deswegen waren auch welche schon ganz zu.

    Seit gut einer Woche wieder durchgehend mit Maske, Lehrer und Schüler. Hatte meine aber vorher sowieso kaum abgezogen. Maximal, wenn ich am Pult saß (passiert eh nicht oft) oder etwas vorsprechen musste, wo ich dachte "Mund sehen und gut verstehen" wäre wichtig. Natürlich gefällt es keinem, aber fast alle halten sich problemlos daran.

    An den Grundschulen ist noch normal Unterricht, aber auch mit durchgehend Maske. Und mich nervt es ehrlich gesagt sehr, dass alle versuchen, eine Befreiung zu beantragen. Nicht die Eltern, sondern ganze Landkreise/Städte. Für die Kinder ist es weniger dramatisch als für die Eltern.

    Jetzt gibts erstmal eine Woche Ferien. Ich rechne aber damit, dass die Zahlen erstmal noch gut steigen...

  • Hier liegen sowohl unsere Stadt, als auch der Kreis in dem mein Gold zur Schule geht, so bei 175. Die Positivrate hat sich in zwei Wochen mehr als verdoppelt.


    Maßnahmen? Maske im Unterricht, das schon bekannte Hygienekonzept und der Elternschaft ist vorgeschlagen worden CO2 Ampeln anzuschaffen.

    ...was die eine Klasse gut findet, die andere die Gemeinde in der Verantwortung sieht, also passiert genau überhaupt nichts.

    Ich war am Donnerstag kurz an der Schule und bis auf (Alltags-)Masken als wäre nix gewesen.

    Die Arbeitsgruppe Distanzlernen arbeitet im verborgenen, aber ich erinnere mich an ein Zitat des Klassenlehrers:“ Mir müssen ja alle SuS und alle LuL mitnehmen.“


    In allen andern Lebensbereichen müssen die Mitarbeiter einfach machen...


    lg von overtherainbow

  • Shorty trägt schon von Anfang an eine Maske im Unterricht. Jetzt wurde die Sitzordnung geändert, weil einige andere nachgezogen haben. Die mit Maske vorne, die ohne sitzen hinten. Da hat er kurz überlegt, ob er sie absetzt, weil er jetzt vorne am Pult sitzt!:S

    Da nun alle tragen müssen, ist es eh wurscht.

    Sport draußen, was aber wetterbedingt immer schwieriger wird. Nun hat er eine Woche Theorie und in der nächsten können sie in die Halle. Im Wechsel mit einer anderen Klasse.

  • Elternsprechtag per Telefon. Ich fand es super, kann so bleiben...:P

    Musste nicht einmal meinen Arbeitsplatz verlassen.


    Die Klassenlehrerin hat sich mit den Kindern heute eine Stunde auf der Lernplattform "verabredet" um zu schauen, ob das alles klappt.

    Kind -mit sehr ernsthafter Stimme- heute Morgen: "Ich bin heute im Home Office und um 13.00 Uhr habe ich eine Videokonferenz(!). Bitte stör mich in der Zeit nicht"

    Zum Glück war ich gerade auf dem Weg nach draußen. Ich glaube, ich hab den ganzen Weg zur Arbeit gegrinst.:P

  • Mein Sohn hat derzeit Praktikum. Während der 10 Wochen haben sie 3 Schultage. Der erste fand statt, der 2. war am Montag via ZOOM und beinhaltete nur, wie das Vorgehen ist, wenn die Praktikumseinrichtungen schließen, wenn die Lehrerin nicht zu benoteten Sichtstunde die Einrichtung betreten darf und was passiert, wenn ein Schüler das Praktikum selber wegen Corona unterbrechen muss.


    Falls bei meinem Sohn die offene Ergo geöffnet bleibt wird sein Praktikumsanleiter die Sichtstunde abnehmen, muss er auf die geschlossene Station wechseln hat er automatisch bestanden, weil er dort selber noch keine Therapiestunde abhalten darf. Ich bin mir nicht sicher, ob das alles so optimal läuft. Von Januar bis März dann das zweite Praktikum. Und ab März wollt er eigentlich das Angebot der Schule annehmen die zweite Hälfte des 1 Schuljahres nochmal zu machen, weil sie einfach zu wenig Stoff durchgebracht haben. Bleibt die Situation aber so, bringt das ja auch nix, weil dann wieder alle nur Online Unterricht haben

  • Die große Tochter meiner Freundin kann ggf. einige der vorgeschriebenen Betriebspraktika nicht durchführen, da die Betriebe keine Kapazitäten haben wegen Corona. Von der Schule heißt es lapidar, kein Praktikum, keine Note und kein Abschluss- Hauptschule in Hessen.


    In unserer Grundschule gibt es nun nur noch feste Lern- und Betreuungsgruppen, aber keine generelle Maskenpflicht.

  • Praktikum ist leider echt schwierig grad. Das große beim Kind ist im Mai leider ausgefallen und jetzt hatten die meisten nicht das was sie wollten. Und das im dann einzigen Betriebspraktikum.


    Aber einfach den Abschluss zu verwehren, das kann doch nicht rechtens sein! Hier gab es zur größten Not Praktikum im Schulsekretariat.

  • Nö, die sehen ihre Pflicht lediglich darin, dass sie Listen ausgeben und wie man Bewerbungen schreibt.

    Das war bei meiner Tochter dieses Jahr auch so, nur das Sie dieses Praktikum benötigt, um überhaupt die Schule besuchen zu können. Sie wollte unbedingt beim Arzt ein Praktikum absolvieren. Hatte schon einen Platz, der aufgrund von Corona abgesagt wurde.. Hat ewig gesucht und alles probiert, und fand einfach keinen Platz. Am Ende hab ich einfach einen Aufruf bei Facebook gestartet und wie es dann so ist (typisch saarländisch halt), einer kennt einen, der einen kennt, hat sie dann einen Platz bekommen. Ganz unbürokratisch.. Die Schule hat sich auch mit Listen aus der Affäre gezogen. Nur das die Schule ca. 20 km vom Wohnort entfernt ist und die freien Praktikumsstellen noch weiter in die andere Richtung und das meine Tochter da mit den Öffis gar nicht hingekommen wäre....Am Anfang des Schuljahres hatten die Schüler ohne Praktikumsplatz 3 Wochen Zeit einen zu finden, sonst mussten sie die Schule verlassen...fand ich ziemlich blöd, aber es war nix zu machen..lg