Wie läuft die Beschulung eurer Kinder zurzeit?

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    Zum Glück haben wir überwiegend vernünftige Eltern ohne übertriebene Ansprüche und Kontrollzwang, ob Lehrer nicht vielleicht doch faul sind...

    Also hier ist wirklich alles dabei.

    Von sehr engagiert bis lieblos, vom „kleinen König“ bis ich habe das Ganze im Blick, von fähig in den zur Verfügung stehenden digitalen Möglichkeiten bis eher analog, von mit Augenmaß und total überfordernd, von so gut es denn möglich ist individuell bis Kritik mit der Gießkanne für nicht präzise gestellte Aufgaben...

    Drei verschiedene Lernplattformen, mal gibt es eine Rückmeldung, mal nicht usw. usw.


    Einen Kontrollzwang, ob da Lehrer faul sind konnte ich zumindest bei mir noch nicht feststellen. Aber es fällt natürlich jetzt eher auf, welche Lehrkraft da wie „gestrickt“ ist, wenn Eltern sich im Rahmen Distanzlernen ganz anders einbringen sollen und müssen.


    Da mag die soziale Kompetenz und Kritikfähigkeit aller Beteiligten schon mal an Grenzen kommen. ^^

    Aber gut, ist ja auch die Sekundarstufe 1, da kann man immer sagen, das müssen die Schüler ja eh lernen, eigenverantwortlich, selbst organisiert und engagiert zu lernen...


    Ich persönlich so ganz subjektiv, finde da die ein oder andere Anekdote schon peinlich...



    lg von overtherainbow

  • Bei uns ist in der gleichen Klassenstufe bei unterschiedlichen Lehrern so ein großer Unterschied, dass viele von uns Eltern mittlerweile denken, dass es so nicht geht. Im normalen Schulbetrieb stimmen die sich ja auch ab, auch da gibt es dann Unterschiede in der Umsetzung, aber nicht so krass wie jetzt. Über den Gesamtelternbeirat haben wir das jetzt auch zurückgemeldet, bin gespannt ob sich was ändert.

  • Bei uns ist in der gleichen Klassenstufe bei unterschiedlichen Lehrern so ein großer Unterschied, dass viele von uns Eltern mittlerweile denken, dass es so nicht geht. Im normalen Schulbetrieb stimmen die sich ja auch ab, auch da gibt es dann Unterschiede in der Umsetzung, aber nicht so krass wie jetzt. Über den Gesamtelternbeirat haben wir das jetzt auch zurückgemeldet, bin gespannt ob sich was ändert.

    Die Situation hatten wir hier auch, da geht es mir gar nicht um irgendwelche Schuldzuweisungen, sondern eben, wie Du schreibst, um bessere Absprachen. Wenn jeder Lehrer seine guten Ideen einbringt, können eigentlich alle nur davon profitieren.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • @friday..hier wird die Notfallbetreuung von vereinzelten Eltern genutzt. Shorty war entsetzt, als ich ihm davon erzählte aber ich bin auch immer um halb drei Zuhause. Findet er auf Dauer auch nicht witzig aber es lässt sich nicht ändern. Würde ich länger arbeiten, dann wäre er in der Notbetreuung.

    In den Sommerferien bin ich drei Wochen Zuhause, die anderen drei Wochen..keine Ahnung. Eine Woche hatte ich Ferienspaß gebucht aber ich weiß gar nicht, ob es stattfindet. Der Vater hüllt sich mal wieder in Schweigen, wie üblich.

    Fürchte, er wird dann auch alleine bleiben müssen, ich kann es nicht ändern.

  • Ich hoffe jedenfalls, dass es so bald wie möglich mit dem ganz normalen Unterricht weitergeht. Mit dem Lernen zu Hause oder im Wechsel will und werde ich mich nie anfreunden.


    Die Notbetreuung in der Schule nutzen wir seit dem Tag als es für AE’s möglich wurde.

    Ich bin damit voll und ganz zufrieden und inzwischen haben wir die halbe Klasse in der „Notbetreuung“ drin. Die wird es auch in den Sommerferien geben.

  • Also hier kam jetzt gerade die finale Info für das Schuljahr 19/20.

    Noch genau 5 mal Unterricht. Maximal von 8:00 bis 12:25. Davon zwei Klausurtage, also entweder 4 Stunden Zeit für die Klausur oder eben nur halbe Tage, das lies sich dem Plan nicht entnehmen. :/

    Aber Gott sei Dank sind da ja auch noch bewegliche Ferientage drin und dann ja auch bald Sommerferien. <X


    Logistische Herausforderung hin, Ministerium her...

    Jede Pommesbude wäre pleite und müsste Insolvenz anmelden, wenn so geplant, reagiert und vorgegangen würde. <X


    overtherainbow

  • Gestern war ein Artikel bei uns in der Zeitung (leider nur in der Papierversion bisher, drum kann ich ihn nicht verlinken), in denen Lehrer aus Mails zitiert haben, die sie in letzter Zeit von diversen Eltern bekommen haben. Holla die Waldfee, da schlackern mir echt die Ohren. Da ist das, was hier manchmal geschrieben ist, absolut handzahm dagegen. Ich bin echt entsetzt und kann verstehen, wenn die Lehrer vor diesem Hintergrund manchmal etwas dünnhäutig auch auf harmlosere Nachfragen reagieren.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • ... Lehrer aus Mails zitiert haben, die sie in letzter Zeit von diversen Eltern bekommen haben.

    Das wundert mich nicht. Es liegen bei vielen die Nerven blank, und je nachdem, welche Umgangsformen man gelernt hat, geht man eben unterschiedlich mit seinen Mitmenschen um. Insofern glaube ich nicht, dass es zwangsläufig nur Eltern sind, welche respektlos kommunizieren (einige davon offensichtlich), und auf der anderen Seite gibt es sicher auch wertschätzende E-Mails von Eltern, welche in dem Artikel vermutlich nicht vorkommen. Ich ärgere mich ja auch, wenn ich angeraunzt oder persönlich angegriffen werden, ob das nun im realen oder virtuellen Leben ist. Aber andererseits hat man selbst Einfluss darauf, wie man darauf reagiert - per Gegenangriff oder mit der aus meiner Sicht gebotenen Gelassenheit. Grundsätzlich finde ich aber auch Anspruchsdenken, von wem auch immer, nicht gut. Konstruktive Kritik sollte aber erlaubt sein, ohne dass sich der Adressat gleich persönlich angegriffen fühlt.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Aber andererseits hat man selbst Einfluss darauf, wie man darauf reagiert - per Gegenangriff oder mit der aus meiner Sicht gebotenen Gelassenheit.

    Naja, Lehrer sind auch nur Menschen und keine Maschinen. Bei manchen Angriffen, die da kamen, gelassen zu bleiben - da müsste man schon ein Engelsgemüt haben. Ich könnt's nicht, aber ich bin ja auch nicht so perfekt, wie andere hier manchmal scheinen.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • Gute und schlechte Beispiele von allen Beteiligten gibt es wohl überall.

    Eltern haben in der Regel ein, zwei Kinder im Blick. Lehrer müssen Gruppen gerecht werden. Also die absolute Individualität gab es bei uns im Präsenzunterricht auch nie, deshalb fordere ich sie jetzt auch nicht ein. Eigentlich verhalten sich die Lehrer bei uns so, wie wir es vorher schon gewohnt waren. Die, die rumschluppten durch den Unterricht tun das auch weiterhin. Die, die streng sind, zeigen sich jetzt auch erbarmungslos bei z.B. Abgabeterminen. Die Zugewandten, die rufen hier auch mal so durch -ohne bestimmten Grund. Also, im Westen nix Neues für uns.


    Aber ich sehe auch (geschuldet meinem eigenem Job), dass man es nicht jedem Recht machen kann. Was die einen super finden, belastet andere oder finden es doof.

    In Deutsch bearbeiten die Kinder seit mehreren Wochen eine Lesemappe zu Harry Potter Teil 1. Kind findet das galaktisch, dass macht richtig Spaß. Da wird auch gerne jede Zusatzaufgabe mit Herzblut erledigt.

    Andere Eltern haben bemängelt, ob das die richtige Lektüre ist für eine Bistumsschule *hüstelschmeißweg*, anderen kennen den Film ja schon usw. Ich hab die Whatsappgruppe stumm geschaltet. Sorry, dass ist mir einfach zu lächerlich. Und so geht es bei fast allen Themen. Der eine so, der andere so...Schon schwierig eine Schnittmenge zu finden.

    In der Kita ist es oft ähnlich: Wir versenden z.B: einmal die Woche Kitapost, den einen ist es Zuviel zum Ausdrucken, anderen zu wenig. Die hätten gerne mehr Beschäftigungstipps, Kochrezepte, Lieder und hastdunichtgesehen. Die einen schicken jeden Kram zurück, von anderen hört man nix.Da bleiben wir lieber ganz bei uns und fahren unsere Linie. Querverweise zu Bildungsplänen sind auch gewünscht oder Anfragen nach Beobachtungsbögen...wahh... Da machen wir mal einfach nicht mit.


    overtherainbow : Meine hat noch genau dreimal Schule. Unsere Schule hat aber den kompletten Plan geschickt plus Belegung der Lehrer. Da kann man relativ transparent sehen, dass da nicht viel mehr geht. Allerdings ist unsere Schule mit Infos nicht gerade sparsam

  • JayCee : was ich übrigens dann auch nicht o.k. finde.

    Ich denke grundsätzlich schon, dass da Seitens der Schulen viel Arbeit drin steckt. Es sind jetzt auch keine total neuen Erkenntnisse die sich da im Distanzlernen zeigen.


    Nur eben deutlicher als sonst.

    Und , zumindest in meiner Wahrnehmung und Erfahrung, klafft da leider oft eine nicht verständliche Lücke, zwischen dem was Lehrer erwarten und dem was da angeboten wird. Von homogen kann man da eh nicht sprechen.


    Oberstufenkordinator(-in), die Aula voll mit Eltern und Schülern, kann aber dann weder frei referieren, noch in Powerpoint in den Präsentationsmodus schalten.

    Aufgaben in Politik und Philosophie, voll mit Rechtschreibfehlern.

    Jeder Lehrer hat eigene Abgabefristen, die je nach Fach die vorgegeben Zeiten bei weitem übersteigen, sprich über das Maß was er im Unterricht geleistet hätte hinaus.


    Ein Blick in Ilias zeigt, das die Plattform nicht nur nicht in allen Möglichkeiten genutzt wird, sondern für jede Lehrkraft mit eigener Struktur.

    ....wenn sich der Lehrermensch nicht eh entschlossen hat mit Learningview zu arbeiten, weil er den Sofatutor nicht versteht, oder beides oder alle drei Plattformen.

    Die bekommen es hier noch nicht mal hin, innerhalb von Ilias Ihre Dateien homogen und nachvollziehbar (und damit meine ich auch für dritte, also Eltern die ihr Kind unterstützen oder wenigstens begleiten wollen) zu strukturieren.

    Der eine arbeitet mit der Angabe von Kalenderwochen, der nächste mit Datum von bis, die nächste nummeriert die Wochen durch nach Schließung.

    Fächer sollten im KW Wechsel gerade gs. ungerade sein. Klappt leider auch nicht, weder mit den gestellten Aufgaben, noch mit den Abgabeterminen...


    Da dem Kind Schule als Kompetenz zu vermitteln, fällt zumindest mir jeden Tag schwerer.

    Und sollte es nach den Sommerferien so weiter gehen, werde ich wohl auch mal eine Mail schreiben müssen.


    Ob die es dann in die Zeitung schafft? Ich denke nicht.


    LG von overtherainbow


    p.s.: Und bei aller Anerkennung, für Lehrer, Erzieher, Altenpfleger usw.

    Die Lehrkraft hat im Regelfall, Abi, ein abgeschlossenes Studium und ´nen 50 Stunden Job mit teilweise Homeoffice am von der Steuer absetzbaren Schreibtisch.

    Ich mag da eher unsere Kinder in den Vordergrund stellen.

    Das System Schule hätte und hat gerade die Möglichkeit sich positiv darzustellen und ne Menge alten Muff abzuwerfen. Schade, wenn das dann nicht genutzt wird. Aber wir schauen mal wie es sich nach den Sommerferien entwickelt. Zeit genug wäre da ja...

  • Ich finde es auch völlig legitim sich mit Lehrern in Verbindung zu setzen, wenn es klemmt. Warum wartest du bis nach den Sommerferien? Da werden dann vielleicht Sachen beschlossen, die dann nicht mehr veränderbar sind. Stillschweigen wird da ja auch gern mit Zustimmung gewertet.

    Und natürlich sollten Kinder im Vordergrund stehen. Tochters Deutschlehrerin ist da ganz praktisch veranlagt: "Alles, was mir jetzt durchgeht muss ich mit den Kindern im neuen Jahr nachholen, zusätzlich zum normalen Unterricht." Trotzdem habe ich auf dem Schirm, dass sie neben Präsenzunterricht, online-Schule und alles andere, selbst auch noch zwei Kinder zu versorgen hat und ich mache da nicht so einen Wiggel, weil ich mein Kind nicht genug gesehen fühle. In Deutsch fällt meine ganz oft hintenüber, einfach weil es läuft..

    Ich finde, Tochters Schule macht das schon sehr gut im Rahmen des Möglichen. Und mir ist durchaus bewusst, dass das weniger die Regel ist.. Eine Lernplattform, immer die gleichen Wege.

    Und klar, gibt es immer Luft nach oben. Mir fehlt halt auch von einigen Eltern das Augenmaß, was tut jetzt Not und was nicht. Da werden auch einfachste Ansagen ignoriert . Wenn da steht: Lade die Aufgabe NR.8, beschrifte die Datei, dann werden trotzdem alle Sachen ungekennzeichnet hochgeladen und die Dateiablagen vollgemüllt. Ich würde mich da nicht durchwühlen wollen.

    Alle Lernlinks, Vorgaben, Erklärungen haben nicht gefruchtet. Jetzt gab es eine scharfe Ansage des Direktors und was passiert...klar, Eltern fühlen sich angemoppert. Riesenaufregung..

    Das hat nichts mit der Wertigkeit zu tun, was sollte im Vordergrund stehen, sondern wie können wir gemeinsam es schaffen überflüssigen Baustellen zu vermeiden und effizienter zusammenarbeiten. Das darf aber auch keine Einbahnstraße sein, meiner Meinung nach.

  • Oberstufenkordinator(-in), die Aula voll mit Eltern und Schülern, kann aber dann weder frei referieren, noch in Powerpoint in den Präsentationsmodus schalten.

    Aufgaben in Politik und Philosophie, voll mit Rechtschreibfehlern.

    Solche Negativbeispiele mag es geben, ja. Ich erwarte allerdings von einem Lehrer nicht, dass er technisch versiert ist, wohl aber eine gewisse Affinität zu Didaktik und Pädagogik. Schließlich hat er das mal studiert. An den meisten Schulen wird es wohl einen Koordinator für technische Belange geben, auch wenn das natürlich eine Zusatzaufgabe ist, aber vielleicht kann man von diesem Know-How profitieren und der Koordinator macht eine Kurzeinführung für Multiplikatoren, die dann für andere Lehrer unterstützend tätig sein können. Verteilt man das auf mehrere Schultern, dann ist das auch machbar. Auch da fällt mir der erst kürzlich verwendete Spruch ein: Wer will, findet Wege. Erlebe ich in meiner beruflichen Tätigkeit jeden Tag, im Positiven wie im Negativen.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Da dem Kind Schule als Kompetenz zu vermitteln, fällt zumindest mir jeden Tag schwerer.

    Und sollte es nach den Sommerferien so weiter gehen, werde ich wohl auch mal eine Mail schreiben müssen.

    Ich kann verstehen, dass Du Deinen Unmut hier äußerst, nur bekommen es so die Lehrer Deiner Schule nicht mit. Ich habe schon ganz früh meine Rückmeldungen an den Klassenlehrer gegeben, der hatte mich bzw. die Kinder ja auch angeschrieben, und da habe ich eben (konstruktiv-kritisch) geäußert. Meine eigene Erfahrung zeigt mir, dass ich gut daran tue, meine Kritik frühzeitig zu äußern, sonst wächst die Frustration an und dann entlädt es sich irgendwann so, dass es für die Adressaten gar nicht mehr nett klingt und ich wohl eher auf Ablehnung stoßen würde. Bei uns lief auch viel über die Elternsprecherin, das hat vieles erleichtert. Ich denke mir, dass ein Lehrer es nicht gerade toll findet, wenn er pro Woche 30 Mails von besorgten bis frustrierten Eltern liest und man dann eher auf Ablehnung stößt.


    Aus den negativen Erfahrungen mit wenigen Lehrern gleich Schule insgesamt abzuwerten, halte ich für nicht gerechtfertigt. Man sollte sich da auch an die Lehrer erinnern, welche mit Engagement und Herzblut ihrem Beruf nachgehen und welche tatsächlich die Kinder im Fokus haben.

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Zum Glück haben wir überwiegend vernünftige Eltern ohne übertriebene Ansprüche und Kontrollzwang, ob Lehrer nicht vielleicht doch faul sind...

    Das ist doch schön. Ich kenne persönlich allerdings auch keine Eltern, welche der Meinung sind, dass Lehrer tendenziell eher faul seien. Ob Ansprüche übertrieben sind oder nicht liegt vermutlich im Auge des Betrachters. Ob man den Eindruck hat, dass Eltern unter Kontrollzwang leiden und meinen, regelmäßig Lehrer entsprechend überprüfen zu müssen, vermutlich ebenso. Kenne ich auch nicht. Aber weiter oben habe ich ja auch gelesen, dass es am besten sein soll, wenn Eltern die Lehrer ungestört arbeiten lassen, sich vielleicht überhaupt nicht von sich aus melden. Vermutlich sind dann auch Elternsprecher total überflüssig und stören nur?

    A smile a day sweeps the sorrows away

    Einmal editiert, zuletzt von musicafides ()

  • Ich finde es auch völlig legitim sich mit Lehrern in Verbindung zu setzen, wenn es klemmt. Warum wartest du bis nach den Sommerferien? Da werden dann vielleicht Sachen beschlossen, die dann nicht mehr veränderbar sind. Stillschweigen wird da ja auch gern mit Zustimmung gewertet.

    ....

    Ich hatte mit den betroffenen Lehrern bereits Kontakt, einige kenne ich von Elternsprechtagen oder gesonderten Terminen mit mehr Zeit.

    Mit der Schulleitung habe ich am Mittwoch telefoniert...


    Man ist schlicht überfordert, tut sein Bestes.

    Das kann ich auch verstehen und habe auch Verständnis.

    Das würde bei mir merklich nachlassen, wenn es nicht besser wird.


    lg von overtherainbow

  • Jetzt hab ich den Artikel auch Online gefunden:


    https://www.merkur.de/lokales/…68429.html#idAnchComments


    overtherainbow mit der Schule/den Lehrern kommunizieren ist ja gut und wichtig. Aber der Ton macht die Musik. Ich habe z.B. auch schon einmal eine WhatsApp an die Lehrerin geschrieben, dass meine Tochter das Pensum des Wochenplans nicht schafft. Ganz wertneutral als Feedback. Sie hat kurze Zeit später angerufen - was ich weder gefordert noch erwartet habe - und sowohl mit mir als auch meiner Tochter gesprochen.


    Zeitgleich habe ich aber auch mitbekommen, dass andere Eltern sie quasi rund um die Uhr mit Nachrichten bombardieren und unverzügliche Antwort erwarten. Das geht halt dann nicht, und dass sie da dann auch mal genervt reagiert, kann ich verstehen.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • JayCee : und die Erfahrung musste ich leider auch schon machen, dass Lehrkräfte so eingeschüchtert von den Erwartungshaltung einiger Eltern, schon mit „hochgekrempelten Ärmeln“ und Unterstützung in Gespräche kommen.


    ...und dann erleichtert feststellen, das es im Umgang mit mir nicht nötig gewesen wäre.


    Ich sag doch, ich kann da auch Lehrer, von denen einige ja auch das System Schule kritisieren, durchaus verstehen.

    Die Lehrerin vom Beutekind, macht das z.B. richtig super.

    Die Grundschullehrerin meiner Tochter war bombe.


    Das jetzt in der Sekundarstufe 1, 9. eben nicht.

    Und bisher war die Kritikfähigkeit oder auch ein konstruktiver Austausch nicht gewünscht.

    Und sogar das kann ich verstehen, haben ja genug zu tun.


    friday: aber du hast schon recht, vielleicht schreibe ich die Schulleitung noch mal vorsichtig gesondert an.


    lg von overtherainbow

  • overtherainbow : Mach das mal. Ich meine mich auch erinnern zu können, dass dein Gold in einigen Fächern (Erdkunde und Mathe, oder?)ein wenig Probleme hatte in der Schule. Da auch nochmal anzusetzen wäre ja auch nicht verkehrt.

    Mein Kind plagt sich hier wirklich mit Mathe (ich auch8)) und ich habe die Mathelehrerin sehr freundlich angeschrieben und um Hilfe gebeten.

    Was ich bis dato nicht wusste war, dass die Oberstufenschüler online Nachhilfe geben, selbstverständlich nach Anmeldung.

    Allerdings gab es das bei uns auch so in der Schule.

    Ich denke, es gibt viel mehr kreative Lösungen, als wir vermuten

  • Hilfreich finde ich wenn man ab und an auch mal Wertschätzung an die Gegenseite funkt, ala danke das sie ihr Bestes geben. Sowohl in Richtung Eltern als auch in Richtung Lehrer/Schule.


    Das nimmt Sprengstoff heraus ebenso die Frage wo man unterstützen kann.


    Und natürlich die Denke, dass jeder letztendlich das Selbe will. Das Beste für die Kinder und Normalität.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.