Wie läuft die Beschulung eurer Kinder zurzeit?

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  • Dagegen hatten Eltern geklagt, und als Auswirkung davon ist der Schulbesuch (zumindest für die Grundschulen) freiwillig. Welche Auswirkungen wird das wohl auf die Schüler haben, deren Eltern sich dafür entscheiden, ihre Kinder nicht in die Schule zu schicken? Und welche Auswirkungen wird es wohl haben, wenn durch die Regelung in Sachsen örtliche Infektionsherde zu beobachten sein werden?

    Örtliche Infektionsherde werden so oder so zu beobachten sein. Wenn jemand das Virus einschleppt, hat er selbst mit verkleinerten Klassen genug Möglichkeiten, andere anzustecken.

    Kinder, die zu Hause bleiben, werden natürlich benachteiligt, denn Deutschland ist - LEIDER- überhaupt nicht auf Fernunterricht eingestellt wegen der längst veralteten Schulpflicht.

  • Was in einer Schule oder auch in einem Land Sinn ergibt, muss ja nicht allgemeingültig oder DER Weg sein.

    Bei uns sind die Klassen mit 29 Schülern besetzt, in der Grundschule nebenan sind es nur 18 Schüler. Da muss man halt abwägen, ob man teilen möchte oder es so belässt. Hängt ja auch davon ab, wie viele Räumlichkeiten, Lehrer und co. sind zugegen.

    Allerdings wenn es durchgehend einen Präsensunterricht gibt, dann finde ich es nachvollziehbar, wenn die online-Beschulung wegfallen würde.

    Alle Eltern/Kinder kann man eh nicht zufriedenstellen, da muss die Mehrheit im Blickfeld sein.



    Kind hatte heute den ersten Tag Schule, die Klassen wurden gedrittelt. Und natürlich haben sich die Schüler untereinander gefunden in den Pausen, auf dem Schulweg usw. Ich kann es meiner Biene nicht verdenken, da kann man Vorbild sein, wie man mag. Und als sie hier gerade stand mit rotem Köpfchen und "zugab", den Arm ihrer Freundin( die in einem anderen Drittel ist) getätschelt zu haben, da tat sie mir einfach nur leid.

  • ... ich kann mir nicht vorstellen, dass die Lehrer in Sachsen sich zum Thema Homeschooling weiter Gedanken machen werden. Schließlich kann der Unterricht ja "fast" wie üblich weitergehen.

    Zum Glück hast du keinerlei Vorurteile. 8)

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Ich kann es meiner Biene nicht verdenken, da kann man Vorbild sein, wie man mag. Und als sie hier gerade stand mit rotem Köpfchen und "zugab", den Arm ihrer Freundin( die in einem anderen Drittel ist) getätschelt zu haben, da tat sie mir einfach nur leid.

    Ja, da finde ich, sollten die Kinder kein schlechtes Gewissen zu haben, gerade wenn es um positive Zuwendungen geht. Kinder machen sich wegen dieser Dinge oft mehr Gedanken als wir Erwachsene, andererseits handeln sie auch oft spontan (ich mag dazu nicht unüberlegt sagen, das klingt mir zu negativ). Es sollte schon so viel Normalität wie möglich im Umgang mit den (Schul-) Freundinnen sein,

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Es sollte schon so viel Normalität wie möglich im Umgang mit den (Schul-) Freundinnen sein,

    Ich weiß nicht, wie bei anderen "normal" ist, aber bei uns ist hier alles noch Lichtjahre von Normalität entfernt. Und wird es auch auf unbestimmte Zeit sein. Klar haben Kinder ein schlechtes Gewissen, wenn sie anderen Kindern nahe kommen (wie positiv zugewendet das auch immer sein mag), wenn im Hinterkopf die Drohung rumschwirrt, dass es drakonische Strafen hagelt, wenn ein Lehrer das sieht (das wurde den Kindern genauso im Videobriefing der Klassenleitung klargemacht, ich war in Hörweite, habe es also mit eigenen Ohren gehört. Und nein, ich habe nicht bewusst gelauscht, sondern abgespült, doch leider ist unsere Wohnung so klein, dass ich garnicht weghören konnte). Die Kinder müssen in der Schule von 8 bis 13 Uhr durchgehend am Platz zu sitzen, eventuell gibt es mal Hofgang unter strenger Kontrolle der Lehrkraft. Mal schauen, ob sie es wie diese Schule in Frankreich machen und Kästchen auf den Boden malen, die die Kinder nicht verlassen dürfen ( https://www.stuttgarter-nachri…1b-8c42-5833c8ada03c.html )




    Meine Tochter hatte sich eigentlich sehr gefreut, dass sie wieder in die Schule darf, aber seit dieser Konferenz am Freitag ist sie sehr verzagt, ja, fast schon verzweifelt und weint jeden Tag mindestens einmal. Die Situation macht sie buchstäblich kaputt, und als Mutter steht man machtlos daneben. Ganz ehrlich gesagt, ich habe mich schon bei dem Gedanken ertappt, dass ich gar kein Kind bekommen hätte, wenn ich gewusst hätte, was für eine Welt sie erwartet. In den 10 Jahren, die meine Tochter jetzt auf der Welt ist, hat sich die Welt so rapide zum Schlechteren verändert, dass ich fast ein schlechtes Gewissen habe, ihr das alles zugemutet zu haben. Und immer wenn ich denke, es kann gar nicht schlimmer kommen, kommt noch 'ne Schippe Wahnsinn obendrauf. Die Krönung ist jetzt Corona. Grundsätzlich bemühe ich mich sehr, immer auch das Positive zu sehen, aber es fällt mir zunehmend schwer.


    Sorry, das wurde jetzt ein bisschen OT.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • Ach jeh fühl dich gedrückt

    Glaube an Wunder, Liebe und Glück. Schau nach vorn und nicht zurück. Tu was du willst, und steh dazu, denn dein Leben lebst nur Du.
    (altes Sprichwort)


    Es ist viel dunkler, wenn ein Stern erlischt als es sein würde, wenn er nie erstrahlt hätte (In Trauer und in Erinnerung an meinen Kater Otto)

  • Ich weiß nicht, wie bei anderen "normal" ist, aber bei uns ist hier alles noch Lichtjahre von Normalität entfernt.

    Ne, normal ist das bei uns auch noch lange nicht. Normalerweise fallen sich hier die Mädels schon morgens in die Arme, stecken die Köpfe zusammen, dass man kaum erkennen kann, wem welches Haar gehört.8oDa wird geschwatzt und die Brotdose geteilt, im Bus sitzt man aufeinander....

    Normal ist es , dass Kind die Zeit auf dem Weg nach Hause verbummelt vor lauter Laberei und meist hat sie einen ihrer Freundinnen noch im Schlepptau, weil man hat sich ja noch nicht ausgeschwatzt.

    Bis dahin werden sicher noch Monate vergehen. Und ich kämpfe echt damit, dass Kind nicht total verunsichert ist und ihr es nicht zu schwer ums Herz wird. Da ist es völlig kontraproduktiv auch noch mit Strafen zu winken (was ich selbst eh nicht tue). Ist auch ein schwieriges Alter, da sie kopfmäßig viele Dinge erfassen kann und aufschnappt, aber das Gefühl nicht mitgehen mag. Gerade jetzt wären ihre Freundinnen wichtig, auch ein wenig körperliche Zuwendung.

    Vielleicht als kleiner Muntermacher JayCee : Bei meiner Tochter war die Verunsicherung auch groß, auch weil immer wieder gesagt wurde, dass Schule nicht wie sonst ist. Aber als sie vor Ort war, hat sie ganz real gemerkt, dass sie ist mit ihren Gefühlen nicht allein ist. Und wenn die Mädels auch dazu neigen, sich ein wenig in Rage zu reden, war das doch Balsam für ihre Seele. Schicksalsgenossinnen, das funzt real viel besser als über skype und co. :)

  • Also klar ist, wer für die Elternschaft der Buh-Mann ist wenn es zu Quarantänemaßnahmen kommt wegen Coronakontakt.

    Alle aber wirklich alle Eltern der Schule und auch die Lehrer wissen, dass ich berufsbedingt nun wo ich wieder arbeite alle 4 Tage zum Abstrich muss. Man wartet also nut darauf ein positives Ergebnis von meiner Seite igrendwann zu erfahren und schon bin ich die Schuldige.....kotzt kich minimal an weil jeder andere Elternteil genauso das übertragen könnte ohne es zu wissen aber ich komm um die Abstriche nicht drum rum.

    Manch einer hätte am liebsten dass mein Kind vorbeugend vom Unterricht an der Schule ausgeschlossen wird weil ich ja die tickende Corona Zeitbombe bin. Völlig unmöglich dass die Angestellte der Physiotherapiepraxis infiziert sein könnte oder die Erzieherin und schon mal gar nicht die Elternteile die sich an nichts halten zwecks Abstand und so....weil große Familienfeiern mit geknutscht und gedrücke logischerweise ungefährlich sind.

  • JayCee, fühl Dich von mir auch mal gedrückt. Du und Dein Tochterkind seid doch bestimmt nicht die Einzigen, denen es so geht. Könnt Ihr nicht mit einigen Eltern zusammen darum bitten, dass man das Ganze von Seiten der Schule etwas sensibler ans Kind bringt? Dass das möglich ist, sieht man ja bei Friday.


    Auch hier gewinnt die Schule ja keinen Preis für Einfühlungsvermögen. Das, was ich hier schonmal eingestellt hatte, wurde jetzt auch für meinen Sohn relevant. Auch er findet es etwas - speziell, dort zu lesen, dass, sollte jemand z.B. auf dem Schulweg bei zu wenig Abstand erwischt werden, sofortige Suspendierung droht. Aber er kann damit schon etwas anders umgehen, als eine sensible 12-jährige.


    Auf die Umsetzung der ganzen Regeln bin ich gespannt. Zum Beispiel auf Seife und Papiertücher im Klassenraum. Bis zu den Ferien werden es nicht viele Tage sein, an denen er in die Schule muss.

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Also klar ist, wer für die Elternschaft der Buh-Mann ist wenn es zu Quarantänemaßnahmen kommt wegen Coronakontakt.

    Hab ich was verpasst?

    Bedeutet das, dass du mit einer infizierten Person Kontakt hattest? Woher weißt du das?

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • kurzes Update

    Mein König freut sich auch schon wieder auf die Schule keine Frage.

    In der Form wie es angedacht ist wird es für mich eher eine zusätzliche Belastung.

    Mein "Betreuungsstab" verfügt leider nicht über Führerscheine.
    Die eine (17) macht ihn gerade und die ü90 jährige will nicht jeden neumodischen Schnickschnack mit machen ;)
    Da wird dann die Logistik ein Problem da die Kinder der ersten und zweiten noch nicht mit dem Fahrrad kommen dürfen.

    Vom Stoff her gibt es keine Probleme, das was er machen muss wird auch vollständig und inhaltlich korrekt abgearbeitet......über die äußere Form, Erscheinungsbild und Sorgfalt wird hingegen im Königreich des öfteren debattiert. Seitens seiner Majestät wird aufgrund dieser Deabtten und den daraus resultierenden Maßnahmen (Radiergummi) die Umwandlung der parlamentarischen Monarchie in eine absolute angestrebt.

    Es kommt mir sehr entgegen das er Arbeitsanweisungen von mir bereits vor Corona gewohnt war um den Stoff auf zu holen der ihm fehlte. Da ging es quasi nahtlos weiter. Für ihn ist Corona "große Ferien mit Mundschutz" und weniger sozialen Kontakte mit Freunden. Mehr hat sich für ihn in seinem Leben unterm Strich nicht geändert.

    Eine Bekannte (selbst Grundschullehrerin) deren Tochter in des Königs Klasse geht organisiert einmal die Woche mit 4 Kindern aus der Klasse eine Art Aufgaben- und Leistungskontrolle d.H. es werden die Aufgaben durch gesprochen, hoch gehalten und Diktat/Mathe geschrieben.

    Das finde ich super auch wenn die 3 anderen Kandidatinnen nicht der Maßstab sind und ich mich danach immer etwas schlecht fühle :thumbup::saint:

    Unglaublich wie toll alleine ein schnödes Arbeitsblatt Mathe gestaltet werden kann wenn man sich etwas anstrengt!:cursing:

    Mit den 3 Müttern stimme ich auch das Arbeitspensum ab welches über die schulischen Vorgaben hinaus geht.
    Morgen gibts Bundesjungendspiele für die 4.

    Alles in allem kann uns Corona mal :*



    Schon ein sehr spannendes Jahr für den König und seinen Hofstaat.

    2 Mal editiert, zuletzt von Agrippa ()

  • Hab ich was verpasst?

    Bedeutet das, dass du mit einer infizierten Person Kontakt hattest? Woher weißt du das?

    Naja da muss man nicht viel verpasst haben. Ich bin wieder arbeiten, werde alle 4 Tage regelmäßig abgestrichen und ob ich Kontakt zu Erkrankten habe? Ja , habe ich und das jeden Tag.

    Woher ich das weiß?! Ich arbeite in einem Krankenhaus auf einer Covid-Station, alle unsere Patienten sind positiv auf Corona getestet und so krank , dass es einem stationären Aufenthalt nötig macht aber noch keine Intensivtherapie nötig ist.

  • timanfaya83

    Das gibts doch nicht.

    Du hältst den Kopf hin, arbeitest mit an der Front und dafür wirst du kritisch beäugt bis angefeindet?

    Haben sich diese Egoisten schon mal gefragt, weshalb du alle 4 Tage einen Abstrich gemacht bekommst OBWOHL DU NICHT in der Bundesliga spielst, OBWOHL DU KEINE Millionen für deine Arbeit einstreichst sondern nur Applaus vom Balkon?

    Ich weiß nicht, um welchen Faktor höher die Wahrscheinlichkeit ist, dass du dir den Virus fängst verglichen mit den Fußball Millionären. Die kriegen auch Applaus und werden im Gegensatz zu dir wie Helden gefeiert.

    Das macht mich wütend.

    Ach die Liebe hat's so eilig, nur die Feindschaft wird nie langweilig ... (Rio Reiser)

  • Mich macht es nicht wütend..eher traurig meiner Tochter wegen wenn eben nicht 2 Meter Abstand gehalten wird sondern am besten gleich 10 Meter....

    Einfangen kann man sich das überall und aktuell eher in der nennen wir es freien Wildbahn als ich beim arbeiten. Dafür gibt es genug Vorkehrungen die penibel eingehalten werden.

  • Elternsprechtag via Telefon. Und so viele schöne Rückmeldungen. Okay, Mathe ist weiterhin ein ….:evil:Wir fridays sind dafür einfach nicht gemacht.:saint:

    Und ihr Kunstprojekt kommt auf die Homepage (natürlich mit anderen Bildern), da bin ich schon stolz. Allerdings ist das auch sicher ihrem Zeichenunterricht geschuldet. Der fehlt hier gerade auch.

    Aber alle Eltern abzutelefonieren ist auch ganz schön sportlich.

  • Von Elternsprechtagen oder gar alle Eltern bzw. Schüler abzutelefonieren können wir hier nur träumen. Ich bin schon zufrieden. Gut informiert fühle ich mich trotzdem durch die jeweiligen Klassenlehrer. Ich bin aber gespannt, welche Art Unterricht es sein wird, wenn es an einem Tag pro Woche losgeht (morgen für Tochter, ab Juni für Sohn). Wird dann mehr Stoff hineingepackt, weil man ja weniger Stunden zur Verfügung hat, oder erwartet man mehr eigenverantwortliches Lernen von den Schülern? Morgen nachmittag werde ich mir wohl ein erstes Bild machen können. Ich bin gespannt ...

    A smile a day sweeps the sorrows away

  • Neuester Stand hier.

    Nach den Pfingstferien werden die Klassen in A und B Gruppe geteilt. Das heißt eine Woche Schule, eine Woche zu Hause mit täglichen Aufgaben.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Tochters erster Schultag war kaum mit Unterricht gefüllt. Da ging es vorrangig darum, wie geht es allen geht und Regeln zu verinnerlichen. Es gab viele "Gesprächsrunden" und Fragen wurden geklärt, gerade die über den online-Unterricht.

    Und es gab jede Menge Material, welches man nicht per Mail versenden kann. Also Input an Lernstoff gab es da nicht viel, fand ich aber auch völlig okay.


    Eine ganze Woche am Stück ist doch nicht schlecht, da müssen die Schüler nur wöchentlich switchen. Elin