Umgang und Unterhalt

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!
  • Ich hab ja gleich ein paar Baustellen zum Abarbeiten, wie manche wissen.


    Nächste Woche geht's wieder zur Anwältin, um Umgang und Unterhalt zu regeln.


    Aktuell verbringt KV drei volle Nachmittage à fünf Stunden mit dem Kleinen und will nun mehr (volle Tage, Wochenende mit Übernachten etc). Da wir das unter uns nicht klären können und es immer Streit gibt, muss das jetzt über den Anwalt geklärt werden. Ich weiß das das längst überfällig ist, aber ich hatte die Hoffnung das alleine untereinander ausmachen zu können. Meine Psyche macht das jetzt nicht mehr mit und ich will ehrlich gesagt auch keine Kraft mehr investieren. Diese andauernden Diskussionen und das chronische unter Druck gesetzt werden gehen mir echt an die Nieren.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? (KV arbeitslos, Umgang mit 1,5 Jährigem Kind)


    Der nächste große Punkt sind die Unterhaltszahlungen, die Ex nicht leistet. Er ist ja arbeitslos und hat selbst anscheinend nicht genug zum Leben... Aber in solchen Fällen geht doch der Staat in Vorleistung, oder?


    Ich habe gerade einen solchen kinderlosen Mittag und merke wie geschlaucht ich von allem bin. Dieses ganze Theater zieht sich nun schon über vier Monate... Zeit für Nägel mit Köpfen - für alle Beteiligten.

  • Du solltest noch diesen! Monat bei der Unterhaltsvorschusskasse (meist beim Jugendamt angesiedelt) einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss stellen. (Mehr dazu im Leitfaden und über die Suchfunktion).


    Und was willst du über den Anwalt klären? Soll der dem Ex sagen: gibt keinen erweiterten Umgang!? Was aendert das? Kuscht Ex vor einem Anwalt?

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Mittlerweile ist keine normale Unterhaltung mehr mit Ex möglich. Leider.

    Er dreht mir die Worte im Mund herum, kommt mir mit seinen Rechten wegen Umgang, unterschreibt die Einverständniserklärung für die Ummeldung des Kindes nicht, bombardiert mich jeden Tag mit Nachrichten, möchte mit dem Kind telefonieren??, will einerseits unsere Familie retten!?!?, verweigert mir aber den Zutritt in die noch gemeinsame Mietwohnung obwohl ich nur den Rest von meinen Sachen holen will... Und so weiter... alles sehr verstörend und belastend


    Daher benötige ich (denke ich) den Beistand eines Anwaltes. Ich will ja auch auf der sicheren Seite sein. Ich will nichts falsch machen. Ich hab ziemliche Angst, dass er mir wegen seines verletzten Stolzes das Leben weiterhin zur Hölle macht. Und noch größere Angst habe ich davor, dass er versuchen könnte den Kleinen von mir weg zu holen.


    Danke für deine Antwort!

  • Kurze Zwischenfrage: Ist es normal das sich Jugendamtmitarbeiter um die Zuständigkeit streiten?

    Kind ist aus genannten Gründen noch beim KV gemeldet, im Ortsteil X.

    Ich, KM, bin im Ortsteil Y gemeldet.

    Gleiche Gemeinde!


    Ich komm mir ziemlich blöd dabei vor...

    Als müsste man sich unserer erbarmen und es ist noch nicht klar, wer von denen den schwarzen Peter gezogen hat...

  • Ich schreibe nochmal hier, weil ich nicht schon wieder ein neues Thema öffnen will.


    Es geht nochmal um die Sache mit dem Ummelden des Kindes. Der KV hat jetzt endlich die Einverständniserklärung unterzeichnet, allerdings hat er angekreuzt, dass unser Sohn den Hauptwohnsitz/Lebensmittelpunkt bei mir hat ... Aber eine Nebenwohnung bei ihm. Die Angestellte vom Rathaus erklärte mir, dass diese Nebenwohnung wie ein Zweitwohnsitz gehandhabt würde.


    Ich bin ratlos... Schon wieder/immer noch

    Hätte ich dadurch Nachteile wegen Unterhalt, steuerlich oder würden andere Konsequenzen entstehen. Irgendwie habe ich ein schlechtes Bauchgefühl bei der Sache!

  • Evtl könnte es ein "Schlupfloch" bezüglich des Unterhaltes sein aber lieber:

    Wenn möglich einen Steuerberater und einen Anwalt konsultieren.