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  • Der Unterschied zwischen Schäden/Folgen durch Krankheit und Impfschäden ist (für mich) der, dass die Folgen einer z.B. Masernerkrankung klar auf die Masern zurückgeführt werden können, während man bei sog. Impfschäden nie hundertprozentig sagen kann, dass es allein an der Impfung lag.

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    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Update: Ich hab den Kleinen jetzt erstmal nicht impfen lassen. Habe mir aber eine dreiviertel Stunde die ausführliche Stellungnahme der Kinderärztin angehört.


    Der Kleine ist jetzt ein Jahr und das Zeitfenster ist noch ausreichend groß genug, um mir nochmal alles durch den Kopf gehen zu lassen.


    Die Kinderärztin war sichtlich verwundert und erbost darüber, weshalb ich jetzt eine Impfskepsis entwickelt habe...

    Zumal wir bisher alles geimpft haben, sogar diese zusätzliche Meningokokken Impfung, welche wir selbst bezahlt haben...

    Sie hat klar gemacht, dass wenn wir den Kleinen nicht impfen lassen, ich einen anderen Kinderarzt suchen muss. Sie behandelt nur nach Stiko-durchgespritzte Kinder/Jugendliche. Mein Sohn wäre demnach ein zu hohes Risiko für alle anderen kleinen Patienten.


    Danke für eure zahlreichen Meinungen und Berichte!


    ... Ich wusste übrigens nicht, dass Mumps/Masern/Röteln zweimal gespritzt wird, nur weil bei der ersten Impfung etwa bei 4% der Patienten keine Wirkung eintritt. Impfversagen nennt sich das wohl. Und weil nicht erkennbar ist, ob die erste Impfung wirkt, werden alle Kinder ein Zweites Mal geimpft...

  • ... Ich wusste übrigens nicht, dass Mumps/Masern/Röteln zweimal gespritzt wird, nur weil bei der ersten Impfung etwa bei 4% der Patienten keine Wirkung eintritt. Impfversagen nennt sich das wohl. Und weil nicht erkennbar ist, ob die erste Impfung wirkt, werden alle Kinder ein Zweites Mal geimpft...


    Ein Schelm, der Böses dabei denkt... Woran ist denn eigentlich erkennbar, ob die zweite Impfung dann wirkt?


    Auf einen Kinderarzt, der mich derart unter Druck setzt, würde ich dann meinerseits gerne verzichten.

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Ehrlich gesagt... Ich habe bisher tatsächlich ausschließlich (Schande über mein Haupt) auf den Rat der Kinderärztin vertraut und im Allgemeinen ist Impfen ja eine gute Sache. Großartig Gedanken dabei hab ich mir nicht gemacht.


    Und nun...

    Ich glaube ja schon, dass Impfen grundsätzlich hilft. Aber meine Recherche und solche Aussagen wie dieses "impfen wir eben zweimal", nach dem Motto "doppelt hält besser" macht mich dann doch wieder stutzig. Keine Ahnung, wer das garantiert, ob die zweite Impfung dann wirkt??? Studien?


    Das die Kinderärzte Impfbefürworter sind, ist mir klar... Allerdings muss ich bemängeln, dass man bei der Impf-Aufklärung (welche man ja unterschreiben muss) keine detaillierten Infos bekommt. Erst auf Nachfrage und dann wird man komisch beäugt. So jedenfalls meine Erfahrung.

  • Ich finde es ist das gute Recht eines Kinderarztes sich klar zu positionieren.


    Impfen ist eben nicht nur eine privat Angelegenheit.

    Stichwort Herdenschutz.


    Eine Aufklärung sollte Standart sein.


    Hier sind alle geimpft.


    Liebe Grüße


    Ute

  • Die Kinderärztin war sichtlich verwundert und erbost darüber, weshalb ich jetzt eine Impfskepsis entwickelt habe...

    Erbost? Das steht ihr nicht zu, denn es ist ihr Job dich vernünftig zu beraten und es ist dein Job vernünftig zu entscheiden.

    Sie hat klar gemacht, dass wenn wir den Kleinen nicht impfen lassen, ich einen anderen Kinderarzt suchen muss. Sie behandelt nur nach Stiko-durchgespritzte Kinder/Jugendliche. Mein Sohn wäre demnach ein zu hohes Risiko für alle anderen kleinen Patienten.

    Sie würde dir im Falle eines Impfschadens (der natürlich lange, lange, lange Zeit offiziell keiner sein wird, weil nicht sein kann, was nicht sein darf) höchstwahrscheinlich ebenfalls klar machen, dass du dir einen anderen Kinderarzt suchen solltest.... Ist leider eine gängige und sehr traurige Praxis :(


    Unser Kinderarzt ist ebenfalls absoluter Impfbefürworter, was ich aber auch in Ordnung finde. Impfbefürworterin war ich selbst auch, weswegen ich beide Seiten verstehen kann. Ich habe nach meinem voll durchgeimpften Sohn dann aber für meine jüngeren Kinder anders entschieden und folge nicht mehr den Empfehlungen der STIKO. Fand unser Kinderarzt natürlich nicht so toll und er wollte mich überzeugen, aber ich habe mich brav bedankt und ihm gesagt, dass er es nicht verstehen müsse, es mir reicht, wenn er es einfach nur akzeptiert und ich mich fortlaufend informieren werde. Er sieht uns quasi nicht mehr, weil die Vorsorgeuntersuchungen abgehakt und meine Kinder so gesund und robust sind, dass wir ihn schon lange nicht mehr benötigt haben. Ich habe aber auch schon mitbekommen, dass impfkritische Mütter von Kinderärzten als asozial betitelt wurden. Da fehlen mir dann wirklich die Worte, denn es sind einfach besorgte Mütter, die das Beste für ihr Kind wollen, sich Gedanken machen und diese auch laut aussprechen dürfen sollten, ohne gleich aggressiv und gemein angegangen zu werden.


    Ich möchte dir auf keinen Fall zu- oder abraten dein Kind impfen zu lassen, aber bleib auf dem Weg und informiere dich weiter. Das finde ich einfach unwahrscheinlich wichtig. Ich finde es nicht richtig Eltern pauschal hinzuknallen "Unbedingt impfen" oder "Unbedingt nicht impfen", denn ihr müsst im worst case mit den Folgen leben und der Herdenschutz greift dann leider auch nicht mehr, weil aus weißen Schafen ganz schnell schwarze werden können.

  • Ein Schelm, der Böses dabei denkt... Woran ist denn eigentlich erkennbar, ob die zweite Impfung dann wirkt?

    Man kann bereits nach der ersten Impfung den Antikörpertiter bestimmen lassen. Muss man selbst bezahlen. Sind Antikörper vorhanden erübrigt sich die zweite Impfung.

    Sind keine Antikörper vorhanden, ist man der sogenannte Impfversager. Dann gibt es auf Kosten der Kasse die zweite Impfung. Diese zu kontrollieren macht keinen Sinn, weil eine weitere Impfung ist nicht vorgesehen.


    Theoretisch und auch praktisch kann man vor jeder Impfung den Antikörpertiter bestimmen und dann entscheiden ob die Impfung nötig wäre.

  • Diese zu kontrollieren macht keinen Sinn, weil eine weitere Impfung ist nicht vorgesehen.


    Theoretisch und auch praktisch kann man vor jeder Impfung den Antikörpertiter bestimmen und dann entscheiden ob die Impfung nötig wäre.


    Das sollte eigentlich doch dazugehören - ohne, dass es selbst bezahlt werden muss, um sich ggf. unnötige Impfungen zu ersparen. So eine Titerbestimmung ist ja nicht teurer als eine Impfung. Bekommt halt nur wer anders das Geld. So weiß ja auch niemand, ob er nach der zweiten Impfung wirklich geschützt ist.

    LG
    CoCo



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    ~ Khalil Gibran ~





  • Sonnenschein, glaubst Du wirklich, dass alles, was potentiell schädlich für Menschen ist/sein könnte, eingestellt wird, obwohl sich damit viel Geld verdienen lässt? Müsste nicht der Verkauf von Zigaretten längst verboten sein? Alkohol? Nur mal so als anregenden Gedanken...

    CoCo, ich meinte damit, dass die Nebenwirkungen, die ein Impfstoff mit sich bringen kann, doch eher selten vorkommt, wenn geimpft wird. Klar, Zigaretten und Alkohol wird man nicht komplett abschaffen können, weil die Menschen es wollen und sich eben damit Geld verdienen lässt. Aber bei den gängigen Impfungen müssen wir ja nix zahlen, wird ja von der Kasse übernommen. ;-) Ich verstehe dennoch, was du meinst.

    "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Aber bei den gängigen Impfungen müssen wir ja nix zahlen, wird ja von der Kasse übernommen.


    Du weißt aber schon, dass die Pharmafirmen den Impfstoff nicht verschenken? ;-)


    ich meinte damit, dass die Nebenwirkungen, die ein Impfstoff mit sich bringen kann, doch eher selten vorkommt, wenn geimpft wird. K


    Ich glaube, dass es mehr Impfschäden gibt, als Du annimmst. Zum einen gemeldete - von denen nur ein Bruchteil anerkannt wird. Und die Dunkelziffer ist mit Sicherheit hoch.

    LG
    CoCo



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    ~ Khalil Gibran ~





  • Und wie die Statistik der ANERKANNTEN Impfschäden zustande kommt, kann ich erahnen. Wollte nämlich meine Beobachtungen nach der MMR-Impfung bei meinem Großen mitteilen, wollte die KiÄ nicht anhören und vor allem nicht in die Akte nehmen....


    Meiner Meinung nach lohnt es sich schon, die Kinder impfen zu lassen. Warum wohl gab es die Masern-Welle in Berlin oder wo auch immer das war? Weil die Leute ihre Kinder nicht impfen lassen. Ich werde und kann dies nicht verstehen. Und zu den Nebenwirkungen des Impfstoffs: Das kommt ja wohl eher selten vor, wäre ja sonst sehr bedenklich, da man das Impfen dann komplett einstellen müsste. :frag

    Das meinte ich mit dem Zustandekommen der offiziellen Statistik, da wird ganz sicher viel vertuscht. Weil nicht sein darf, was nicht sein soll !!! Ich bin mir sehr sicher, dass es viel mehr Impfschäden und Nebenwirkungen gibt, als wir ahnen. Nur werden diese eben nicht offiziell erfasst (wie gesagt, bei uns hat die Ärztin total abgewiegelt und es auch nicht in die Akte genommen) geschweige denn schriftlich in der Akte vermerkt.

  • Ich habe mir damals keine Nebenwirkungen angehört, die Info Zettel ungelesen weggetan. Bei einer MaserWelle war meine Tochter zu jung zum Impfen und auf einmal waren die Krabbelgruppen, der zu jungen ungeimpften, in Berlin leer. Ich habe damals entschieden, dass wir normal weiter raus gehen.


    Man kann sich verrückt machen und ich habe beschlossen da einen Cut zu machen und nach deutschlandweitem Standard impfen zu lassen. Ohne nachdenken zu lesen oder sonst was. In jedem Scenario hätte was passieren können. Impf-folgen und Krankheiten wegen fehlender Impfung.


    Ende der Geschichte. Es gab keine Nebenwirkungen bei der Impfung (ausser ein fitteres Kind an den Impf-tagen) und kein hin und her überlegen was richtig ist. Und auch keine Ängste was sein könnte.

  • Sich darauf zu verlassen, dass das eigene Kind auch ohne Impfung nicht erkrankt, weil die anderen Kinder ja geimpft sind und von daher ein gewisser "Herdenschutz" besteht, finde ich ziemlich "eigen" (mir fällt kein besseres Wort ein, ohne zu deutlich zu werden).

  • Es werden ja auch immer nur die schlimmsten Szenarien öffentlich gemacht. Allerdings glaube ich auch, dass es extrem schwierig ist Impfschäden anerkennen zu lassen.

    Ich wäge da schon Sinn und Nutzen ab und wenn ich hier so lese, wie einige Kinderärzte mit Fragen umgehen, dann empfinde ich das schon als Hohn. Impfaufklärung ist in meinen Augen ein bisschen mehr als das Unterschreiben eines Stück Papiers.

    Und klar, muss man sich nicht die schlimmsten Szenarien ausmalen, aber mich tickt schon der Gedanke, was wäre, wenn wir alle uns gegen Impfungen entscheiden würden. Ich weiß nicht, ob unser Betrieb wirklich am Laufen gehalten werden könnte. Wie andere öffentliche Einrichtungen auch. Wir haben schon arg zu Kämpfen mit Wellen von Erkrankungen, gegen die man sich nicht schützen kann. Scharlach überollt uns z.B auch gerne mal. Wenn das auch noch alles zusätzlich käme und wären dann die Zahl von Erkrankungen mit Folgeschäden nicht schwindelerregend hoch? Brauchts dafür eine Kristallkugel?

    Ich war früher oft im Urlaub in Asien. Als ich da die Zahl an z.B. Polioerkrankten sah, da war ich aber flugs froh, dass es hier mit einem oder zwei Piks Schutz gibt, auch wenn die Pharmaindustrie damit Reibach macht. Ohne jetzt moralisieren zu wollen, aber durch diese Erfahrung stellte sich mir die Frage nicht großartig Impfen ja oder nein.

    Liebe Grüße


    Friday

    2 Mal editiert, zuletzt von friday ()

  • Sich darauf zu verlassen, dass das eigene Kind auch ohne Impfung nicht erkrankt, weil die anderen Kinder ja geimpft sind und von daher ein gewisser "Herdenschutz" besteht, finde ich ziemlich "eigen" (mir fällt kein besseres Wort ein, ohne zu deutlich zu werden).

    Meintest du mich? Meine Tochter ist geimpft. Ich habe mich nur bei der Panik mache, als sie noch zu jung war für die Masern Impfung nicht zu Hause einsperren lassen. So wie es in der Zeit viele gemacht haben. Die Ärzte in Berlin haben in dieser Zeit übrigens früher geimpft. Nur ein zwei Monate. Alle waren hysterisch. Und bei dieser Hysterie habe ich nicht mitgemacht und auch von keinen Ansteckungen gehört. Ich finde es einfach übertrieben da so ein Fass auszumachen. Passieren kann immer und überall was. Und das gilt für die Impfer und die nicht impfer.

  • Wer mag, kann ja mal nach Dr. Suzanne Humphries googeln. Und nein - sie sitzt nicht mit ihrem Aluhut kurz vor dem Ende der Welt die eine Scheibe ist - sie ist eine Ärztin, die früher ganz selbstverständlich geimpft hat, bis sie nach einigen Vorfällen angefangen hat, sich intensiv mit dem Thema zu befassen.

    LG
    CoCo



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  • Impfgegener und impfbefurwoerter werden sicher viele schreckliche Geschichten erzählen können. Und jede davon wird wahr sein und jede wäre mit der anderen Entscheidung vermutlich nicht passiert . Es ist ein Glückspiel und keiner von euch hat eine funktionierende Glaskugel zu Hause und weiss was Euch und euren Kindern passieren wird. Deshalb ist es auch zwecklos zu überlegen, was besser ist. keiner weiss es zu 100 in dem eigenen Fall. Dann kann man sich die Panik auch sparen und muss auch nicht den anderen überzeugen.

  • Anita, Du bist halt jemand, der eine Entscheidung trifft; dann den Beipackzettel wegschmeißt und nicht länger darüber nachdenkt. Ich finde, jemand, der noch in der Entscheidungsfindung ist, wie hier jetzt SilverLining, sollte möglichst viel Informationen bekommen; das hat nichts mit Panikmache zu tun.

    Und zwar nicht nur die Informationen von denen, denen die Impfung auf jeden Fall nützt, weil sie Geld in die Kassen spült, sondern auch von Leuten, die auch Medizin studiert und sich intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt haben.

    Ob man das liest, bleibt ja jedem selbst überlassen.

    LG
    CoCo



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  • Nein, Anitadr, ich meinte nicht dich, tut mir leid, dass es bei dir so angekommen ist!