Beeinträchtigte Kinder und Erziehung, Du musst doch nur....

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  • Angeregt durch den Thread Elternschule , mag ich mich doch hier mal austoben😁

    Da mir bei dem Thema nach fast 18 Jahren Umgang mit Fachleuten oder denen die sich dafür halten, die gebotene Contenance ein wenig abhanden kommen mag, bitte ich um Nachsicht.


    Es ist ein leichtes als nicht Betroffene/ r sich hinzustellen und zu äussern., man müsse da einfach als Elternteil immer und sofort pädagogisch wertvoll agieren.

    Eine Aussage" mein Kind ist aber doch beeinträchtigt" mal vom Tisch zu wischen.Fachlich sicher Kompetent aber sonst wenig hilfreich.


    Ich fang mal ganz persönlich an und höre damit nicht auf


    Ich wurde mit einem 6 Wochen alten Baby entlassen, was gerade dem Sensemann noch von der Schippe gesprungen ist mit den Prognosen, der wird im Grunde nix können und er kann wieder erkranken entlassen.


    Das war's, und ich bin leider sogar kein Einzelfall.


    Ich kürze das ab ,die schlaflosen Nächte das horchen auf jeden Atemzug usw.usw


    Mein Sohn hatte Höllenschmerzen gelitten, er war ein Haufen Elend , mit ganz üblen Aussichten.


    Ich hatte schon ein " normales" Kind, aber mit dem Burschen Nr 2 das war eine ganz andere Welt.



    Zu viel Stress ,zu wenig Schlaf kann Anfälle auslösen usw.

    Wer ist da nicht versucht so einem Kind nichts abzuverlangen, es ihm einfach so schön wie es geht zu machen.


    Nun hatte / habe ich eine gewisse Sicherheit dadurch, das ich in der Pflege gearbeitet habe

    .Randnotiz es ist ein Riesen Unterschied ob ein Mensch Dein Job ist, oder Dein Leben.


    Aber die Berufserfahrrung hat und hilft mir sicher in vielen Dingen.


    Vielleicht war es auch hilfreich alleinerziehend zu sein.so musste er mich teilen.


    Hilfreich war sicher auch, das ich einfach so bin, wie ich bin, nach fast18 Jahrenmit nehindertem Burschen und Ü 50'ig erlaube ich mir solche Äusserrungen.


    Es war/ ist so ein hartes Stück Arbeit.


    Geholfen hat niemand.Friss oder stirb das Motto.

    Medizinisch war/ ist mein Bursche super versorgt.


    Kita und Schule waren /sind Aufbewahrrungsanstalten.Die auf so lustige Ideen kämmen einem inkontinenten Kind die Windel abzumachen.Er wäre ja gross, weil der kann das ja in Wirklichkeit nur die Mutti sieht das nicht<X Es ist so was von ,buchstäblich in die Hause gegangen.


    Dann diese selbsternannten Fachleute, sie nerven uns alle, die meinen sich ungefragt in unsere Erziehung einzumischen.

    Ihr glaubt nicht wie oft ich mir schon anhören durfte, wie das verbietest Du ihm, der arme Junge, der hat doch sonst nix.


    Das sind dann die, die sich allerdings im nächsten Atemzug über die mangelnde Erziehung aufregen.Fröhlich beim Eltern sind immer Schuld, die müssten nur.. mitmachen.





    Was macht ihr mit Euren Kindern wenn die krank sind, komm sekundärer Krankheitsgewinn läuft doch bei allen ab.


    Nun hast Du ein Kind ,das oft krank ist.

    Da wartet diese Falle, es zu übertüddeln.




    Ich habe versucht Hilfe zu bekommen, das Kind ist behindert,nee also da haben wir keine Plan ausser ,geben sie ihn doch ins Heim.


    Ach irgendwann meinte ein ganz schlauer Mensch ich solle doch mal in die Reha ohne Kind.Ich so super nehmen sie mein Kind so lange.Ea gibt nämlich kaum gute Plätze für unsere Kinder Jugendlichen.Die,landen dann gerne im Altersheim.


    Ich kann den anderen Eltern, die mir/ uns geholfen haben heute immer noch helfen gar nicht genug Danken.


    Ich bin die ,die heute zum Glück davon etwas zurückgeben kann .Es sind fast immer die gleichen Sorgen Ängste und es ist immer ein er/ sie hat es doch eh schon nicht,leicht dabei.

    Allein die Zustimmung ja stimmt und nicht gleich ja und ,hilft.


    Die Frage ist ja immer, was mache ich damit, womit helfe ich dem Kind.In dem ich es in Watte packe oder je nach Kind das rausholen was geht.

    Das weiß man aber nicht gleich und die Versuchung mit der Watte ist schon gross.







    Natürlich gibt es auch Eltern von behinderten Kindern, da schlägt man die Hände über den Kopf zusammen.


    Wir sind ja auch keine homogene Maße und alle gleich nur weil wir behinderte Kinder haben.


    In einem Forum für Eltern von behinderten Kindern würde dieser Film seitenlang diskutiert .Der Unterschied zu hier es entstand kein Eltern müssendoch nur , oder hausgemachte Beeinträchtigungen.

    Es ging um die Therapiemethoden.


    Vielleicht nur eine Hypothese , deswegen weil die Eltern dort einen anderen Backgrounds haben.


    Es geht nicht um Entschuldigen, es geht um mal ein wenig Verständnis haben, aus der Wohlfühloase heraus .




    Es fehlen niederschwellige Anlaufstellen mit kompetenten Mitarbeitern.

    Für alle Eltern, aber gerade für die die zB geflüchtet sind, deren Kinder zB Neurodermitis haben usw .



    Es ist nur meine Sicht vielleicht ein wenig durcheinander, aber ich geb zu bestimmte Dinge kann ich schlecht aushalten, da setzt so ein Automatismus ein, nicht immer gut aber ich muss schon genug Contenace wahren, manchmal muss es raus.


    Ich hoffe keiner fühlt sich angegriffen, das liegt nicht in meiner Absicht:blume






    Liebe Grüße


    Ute

  • Ich mag Dich mal drücken, liebe Ute. Es ist oft auch eine Frage der Perspektive. So wie Du es von Eltern eingeschränkter Kinder beschreibst, dass nicht alle gleich ticken, weil sie das gleiche Schicksal teilen, ist es auch mit verwaisten Eltern. Trotzdem bin ich mir sicher, würde man diesen Film im entsprechenden Forum diskutieren, würde sich bei 99 % der anwesenden Eltern das Herz im Leib umdrehen und der Film, bzw, die darin gezeigten Methoden in der Luft zerrissen werden.

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Ich mag Dich mal drücken, liebe Ute. Es ist oft auch eine Frage der Perspektive. So wie Du es von Eltern eingeschränkter Kinder beschreibst, dass nicht alle gleich ticken, weil sie das gleiche Schicksal teilen, ist es auch mit verwaisten Eltern. Trotzdem bin ich mir sicher, würde man diesen Film im entsprechenden Forum diskutieren, würde sich bei 99 % der anwesenden Eltern das Herz im Leib umdrehen und der Film, bzw, die darin gezeigten Methoden in der Luft zerrissen werden



    Mir ging es hier nicht um die Therapiemethoden im Film, sondern um den Umgang mit den Eltern.


    Mit was für einer Selbstverständlichkeit sie zum Teil abgeurteilt werden.


    Wie einfach man es sich doch gerne macht, alles liegt am Verhalten der Eltern und man brauche nur Luft und Liebe (überzogen ausgedrückt), dann geht schon alles.


    Ein Schreikind würde natürlich jede/ r nächtelang völlig entspannt durch die Gegend tragen, Dann holt sich die Mama Hilfe und bekommt zu hören ,das liegt an ihnen sie müssen ruhiger werden . Vorbild und so.Tja natürlich wenn ein Mensch kaum Schlafen kann das Kind schreit sobald es hingelegt wird, da ist das ein toller umzusetzenden Rat:lach

    Ich oute mich ich würde zu Kreuze kriechen und alles versuchen das das Kind mal ruhig ist.



    Ich muss das ,was Eltern dann machen nicht gut finden ,aber ich kann es verstehen.


    ,Menschen die mir Verständnis entgegenbringen, wo ich eine Wertschätzung meiner Person und nicht gleich eine Herabsetzung spüre, die erreichen mich, die nehme ich Ernst. Die dürfen dann auch gerne Tacheles mit mir reden.


    Ich glaube da geht es vielen ähnlich.





    Liebe Grüße


    Ute