Kind verweigert Umgang

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  • Ich hoffe dass gesehen wird, dass der Vater sich bemüht, die ich Umgänge wahrnimmt und er seine Tochter liebt....


    Ich hoffe, dass die Eltern das Gespräch suchen und die arme Maus nimmer so in der Zwickmühle steckt.


    Der Vater bleibt Vater, ein ganzes Leben lang. Ob man will oder nicht. Mit allen Macken, Ecken und Kanten. Er bleibt es, auch wenn es Nerven kostet und graue Haare bringt.

  • Ich glaube gar nicht, dass celin bewusst versucht, dem KV den Umgang zu erschweren.


    Liebe celin, du schreibst, dass der KV weiß, dass dir gewisse Dinge wichtig sind, deshalb erwartest du, dass er sich daran hält. Das Problem hierbei ist jedoch, dass diese Erwartung vielleicht bei guten Freunden und dem Partner angebracht ist, jedoch nicht beim Ex.

    Geh mal in dich und überlege, ob du dich an gewisse Dinge halten würdest, bloß aus dem Grund weil du weißt, dass sie deinem Ex wichtig sind.


    Ich gehe da mal von mir aus: meinem Ex wäre es wichtig, dass ich den UVG nicht mehr beantrage, damit er nicht mehr jährlich zur Beistandschaft muss um seine Einkünfte vorzulegen. Das wäre ihm echt wichtig, weil es ihn nervt und einengt usw... mir jedoch total egal. Ich verzichte deshalb nicht freiwillig auf das Geld. :brille

  • Seitdem ich so gut wie keine Erwartungen an die KM habe - manchmal schon Wünsche, die Kinder betreffend - hat sich vieles entspannt. Kann ich nur weiterempfehlen. Und je älter die Kinder werden, desto weniger ist zu regeln zwischen den Eltern. So beschränke ich mich darauf, die Umgänge zu ermöglichen. Und das ist gut so.

  • Ich gehe da mal von mir aus: meinem Ex wäre es wichtig, dass ich den UVG nicht mehr beantrage, damit er nicht mehr jährlich zur Beistandschaft muss um seine Einkünfte vorzulegen. Das wäre ihm echt wichtig, weil es ihn nervt und einengt usw... mir jedoch total egal. Ich verzichte deshalb nicht freiwillig auf das Geld. :brille

    So ist das ! Wenn es kein Einvernehmen gibt, dann muss man sich eben auf das Grundlegende beschränken. Und da gibt es dann auch keine Zugeständnisse beim Unterhalt. Andererseits sollte man dann selbst auch keine Erwartungen auf irgendwelches freiwilliges Entgegenkommen hegen.



    Das Verhältnis zum ehemaligen Ehepartner ist eben kein "normales" Verhältnis. Es ist im wesentlichen ein Zweckverhältnis, das zudem noch oft von vielen unterschwellig ausgetragenen Konflikten belastet wird. Normalität sieht anders aus !


    Die Spielregeln einer nachehelichen Beziehung sind völlig andere ! Und viele erbittert ausgetragene Streitigkeiten haben genau darin ihren Ursprung, dass man versucht den oder die Ex zu "erziehen" ! Was sich in den meisten Fällen als völlig aussichtslos erweist.


    Zitat von Musicafides


    Seitdem ich so gut wie keine Erwartungen an die KM habe - manchmal schon Wünsche, die Kinder betreffend - hat sich vieles entspannt.


    Was den Umgang betrifft: da sollte die Bedürfnisse des Kindes die allererste Priorität haben und hinter den eigenen Befindlichkeiten zurückstehen. Man sollte versuchen den Kindern so weit es eben geht, die Kindheit zu erhalten. Und dazu gehört es, unnötigen Streit zu vermeiden. Es sind wenige Jahre, bis die Kinder erwachsen sind ... und die Zeit kommt nicht zurück .... Nacheheliche Erziehungsversuche haben da nichts verloren !

  • Wenn aber ein Elternteil im Zweifelsfall die Bedürfnisse der Kinder gar nicht im Blick hat, dann zerstört er mittelfristig die Beziehung zum eigenen Kind und merkt es vielleicht noch nicht einmal. Das finde ich dann höchst bedenklich, kann dann aber auch wenig tun, außer die Kinder immer wieder aufzufangen.

  • naja von parken kann ja keine Rede sein...ich habe nur gelesen, dass Kind nicht immer zur Cousine will...nicht, dass sie dort abgegeben wird oder den ganzen Tag dort ist...


    Eine 2-jährige ist ziemlich unspannend für Kinder in dem Alter, das kann schon ganz schön nerven...


    Ich denke die Umstände sind da vielleicht vielschichtiger...nach den Beschreibungen kann ich mir gut vorstellen, dass der Papa sich dort vermutlich eine Form der Unterstützung sichern will...wenn Tochterkind immer so ablehnend ist, dann wird das ne ziemliche Mauer sein, die er alleine meint nicht einreissen zu können...und so denkt er vielleicht, dass es einfacher wird, wenn sie Kontakte zur restlichen Familie aufbaut...da können wir nur spekulieren...


    Meine Bonuskinder meckern auch ständig über meine Familie, zu groß, zu laut...Wollen aber trotzdem jedesmal hin...und kaum sind wir da wieder weg, wird gemeckert...ich hab oft keine Ahnung, was das soll und wo das herkommt, werde deswegen die Besuche bei meiner Familie aber nicht einstellen...sie wissen nicht was sie wollen..wasch mich, aber mach mich nicht nass...und solange das so ist, entscheide ich weiter, wann und wie oft wir da hin fahren...

  • Hm, ihr habt sehr viele Aspekte genannt, ich achte auch nicht auf jedes Mini Detail. Nur Mal so nebenbei: Ich bin am Sonntag extra eine Stunde gefahren um Kind abzuholen, da der Vater durch den Sturm mit dem Kind an einem BHF festsaß.


    Und ja ich möchte eben eine Rückmeldung, dass er um 15 Uhr am Bhf sein kann. Soll ich Freitags meine komplette Planung bzw die eines anderen umschmeißen, weil ihm am Freitag auffällt, dass er einen Termin hat und es nicht rechtzeitig schafft? Was ist eure Idee dazu? Beispiel: Ich in der HS schreibe eine Prüfung, Mutter (die das Kind bringen soll) hat um 16 Uhr einen Arzttermin, mein Partner arbeitet und kann auch nicht. Er ruft um 13 Uhr an und sagt er kann erst um 16 Uhr kommen. Und jetzt? Da andere Personen nicht um 15 Uhr am Bhf sein können und das Kind dann eben mit zum Arzt muss, weil der Vater es nicht rechtzeitig holen kann, bleibt dem Mann nichts anderes übrig, als mit dem Bus das Kind auf dem Dorf abzuholen. Dann ist er sauer, weil er so lange fahren muss. Und schiebt die Schuld auf alle anderen, weil er jetzt einen Mehraufwand hat. Anstatt am Vortag anzurufen, bescheid zu geben und dann hätte man ein wenig mehr Zeit für eine Lösung. Dieses Szenario ist sehr unwahrscheinlich, aber denkbar.


    Und nicht zu vergessen, es gibt das Problem, dass Kind weint und klammert beim Hinbringen an den Bhf und ihn das überhaupt nicht interessiert. Eher wirkte er beim letzten Mal doch recht abweisend dem Kind ggü. Da es ihn schon was angehen sollte, wie es seinem Kind geht, möchte ich dass darüber offen gesprochen wird. Das ist mit ihm nicht möglich, also kommt für mich nur das Jugendamt in Frage.

  • Meine Erwartungen:

    Ein Gespräch ohne Drohungen und Unterstellungen seinerseits, falls doch, ist dies beim JA bekannt. Ohne eine dritte Partei schafft er es nicht ruhig zu bleiben. Da fällt dann von ihm am Telefon sowas wie:" Ach Leck mich doch..." Und er legt auf. Außerdem hat diese dritte Partei Erfahrung und kann uns Tips geben, falls er oder ich mit Ideen völlig auf dem Holzweg sind.

  • Ich finde es schön das du Kind von dem Bahnhof abgeholt hast! Du hast das für das Kind gemacht und der Papa kann ja nichts dafür das der Sturm die Bahn lahmlegt. Jeder von uns hätte das getan ;)


    Ist dein Verhalten ihm gegenüber auch immer ohne Unterstellungen? In alten Posts von dir sind jede Menge Unterstellungen dem KV gegenüber. Viel zu oft wird reininterpretiert warum er etwas macht oder was er eigentlich machen soll.


    Du bescheibst oben ein Szenario welches denkbar wäre, so etwas ist kein Argument.

    Das du eine Meldung haben willst falls abgesprochene Termine nicht eingehalten werden können oder sich verschieben und dir dies auch zeitnah mitgeteilt wird, da bin ich voll auf deiner Seite.


    Eine Frage hätte ich auch: Du hast doch die Entfernung geschaffen und du weist das KV kein Auto/Führerschein hat und es sich wahrscheindlich auch nicht leisten kann. Du hast öfter erwähnt das er nicht viel Geld hat. Wie regelt ihr den Umgang? Achtet ihr/du darauf das es so angenehm wie möglich für das Kind ist? Ist ein zweiwöchiger Wechsel bei einer großen Entfernung sinnvoll? Bekommt es vielleicht das Lieblingskuscheltier mit? :hae:

    Mich interessiert das, weil unser KV auch weiter weg gezogen ist und ich ihm die Hälfte der Strecke entgegenkomme. Nicht für den Vater sondern für unser Kind mache ich das.

    Falls das klappt mit Jugendamt würde mich sehr interessieren was die dazu sagen.

  • Sorry aber wenn du Prüfungen schreibst, brauchst du sowieso immer einen Plan B. Ich habe während der Elternzeit studiert und immer bin in keine Prüfung ohne Plan B.

    Ebenfalls sorry, aber ich finde es auch nicht normal, dass sie selbstverständlich davon auszugehen hat, dass der Vater den Umgang nicht wahrnimmt.

    Väter sind doch genauso ET und der KV muss doch auch nicht täglich damit rechnen, dass sein Handy klingelt weil celin es nicht gebacken bekommen hat, das Kind aus der Schule/Kita abzuholen und er nun einspringen muss.


    Also Unzuverlässigkeit darf auch beim UET nicht sein, bzw muss nicht als sein "gutes Recht" betrachtet werden. Wenn ich in meiner Betreuungszeit nicht kann, mobilisiere ich mein Umfeld um Sorge zu tragen, dass das Kind rechtzeitig aus der Schule oder zum Termin kommt. Da finde ich schon, dass der UET sein Umfeld mobilisieren kann, wenn er seine Abholzeit nicht einhalten kann. Gleiches Recht für alle. Ansonsten muss er eben Unannehmlichkeiten in Kauf nehmen.


    Hiesiger KV ist leider auch ziemlich unzuverlässig und bei uns ist auch schon einige Male der Umgang ausgefallen, weil ich bereits meinen Zug gebucht hab und er beschlossen hat, dass er doch länger arbeiten will und mir das zwei Stunden vor vereinbarter Abholzeit mitteilt. Da hab ich die Kinder auch schon Mal mitgenommen und er hatte dann Pech. :frag

  • Mit Umfeld mobilisieren wird schwierig wenn man so weit weg wohnt.

    Das Recht sauer zu sein, bzw die Reaktion sollte immer abhängig gemacht werden von dem warum.

    Warum kommt er später? Wenn die Antwort wäre das durch den Sturm die Züge plötzlich nicht mehr fahren, hätte ich Verständnis. So erwarte ich es auch von meinem Gegenüber.


    Karalina deine Reaktion verstehe ich absolut und ich hätte genau so gehandelt. Wenn man Überstunden scheffeln (davon gehe ich aus) über sein Kind sehen stellt und er weis das du schon die Zugtickets reserviert hast, dann ist das eine absolut logische Konsequenz.


    :tuschel"logische Konsequenzen" darüber habe ich mal einen Erziehungsratgeber gelesen. Soviel zu nachehelicher Erziehung :lach:nixwieweg

  • Rechnest Du denn damit, dass der KV sein Verhalten ändert, wenn es einen Gesprächstermin beim JA gibt? Anders gefragt: wie würdest Du reagieren, wenn Dich jemand zu solch einem Termin einlädt?

  • ich habe damals die Entfernun geschaffen da war ich noch schwanger. Damals hatte ich auch weder Auto noch Führerschein. Ich bin in ein Umfeld gezogen, in dem mir geholfen wird und in dem ich unterstützt wurde bzw immernoch werde. Er wollte Damals einen Vaterschaftstest, drohte mit Jugendamt und Gericht usw... Er war es, der wochenlang untertauchte und keinen Piep mehr von sich gab. Aber das finde ich ist nebensächlich. Er kam nun alle 2 Wochen, ich fahre das Kind an den Bhf und er fährt wieder zurück mit Kind. Sonntag das Selbe. Ich kann es zeitlich nicht leisten ihm entgegen zu fahren, jedenfalls nicht regelmäßig. Dennoch haben wir Kind auch schon hingefahren und abgeholt, da er auf dem Weg zu den Schwiegereltern wohnt. Trotz der Entfernung möchte er bislang nicht früher (also ein paar Stunden früher) das Kind holen.


    Das heutige Telefonat endete damit, dass er mich beleidigte (und natürlich dann behauptete, dass es nicht stimmt). Wir haben absolut keine vernünftige Kommunikation derzeit und ein Elterngespräch ist mehr als nötig. Er sieht es gar nicht, was schief läuft. Er könnte erst nächste Woche einen Termin mit JA ausmachen, da er bald ein Vorstellungsgespräch hat und nicht weiß, wann er dann arbeiten wird... Gerade in der Situation könnte er dem möglichen Arbeitgeber sagen "ich habe dann und dann noch einen Termin, kann aber einen Tag später anfangen zu arbeiten..."


    Ich vermute, dass es bald vors Gericht gehen wird...

    (Danke dass ich meine Schwangerschaft genießen darf...)

  • Nächste Woche einen Termin beim JA ist doch prima und absolut zeitnah! In der Ruhe liegt die Kraft ;)

    Du sagst er sieht die aktuellen Probleme nicht, warum sagt er dann aber ja zu einem Termin beim JA? Vielleicht um des Frieden Willens?!


    Hör auf immer für ihn mitzudenken. So entstehen Vorwürfe ihm gegenüber ala "Er könnte doch und er müsste". Du kennst seinen Alltag nicht.

    Von unserem KV kam auch mal so eine Aussage und ich bin im Dreieck gesprungen :motz:Du erwartest doch auch von KV das er die Tatsache akzeptiert, das du es zeitlich nicht schaffst ihm regelmässig entgegen zu fahren!


    Was machst du wenn das Gericht entscheidet das du ihm das Kind bringen musst, da du die Entfernung geschaffen hast?


    Tut mir leid das ich soviel Kritik übe, aber ich denke du machst dir das Leben selbst schwer. Konzentrier dich auf dein Leben, geniess die Schwangerschaft und lebe nach deinem Motto welches unter deinen Beiträgen steht. Sieh auch mal das Positive, du bist BET. das heist du siehst euer Kind täglich, bekommst alle kleinen Entwicklungsschritte mit usw. UET zu sein ist bestimmt schwierig, darum solltest du KV und Kind da unterstützen ohne dich in KV Leben ein zu mischen, denn das Recht hast du nicht.


    Edit: Vielleicht ist es eine gute Idee wenn du KV bittest eine Kleinigkeit für Kind zum Bahnhof mit zu nehmen. Das war unsere Lösung als Kind auch eine Zeit hatte in der er nicht gerne zum KV gegangen ist. Erziehungstechnisch vielleicht fragwürdig, aber der Zweck heiligt die Mittel. Für KV war es sehr frustrierend ständig vom Kind abgelehnt zu werden und ich hatte ein schlechtes Gefühl weil ich ein weinendes Kind übergeben habe. So wurde es für alle angenehmer und positiver.

    Einmal editiert, zuletzt von SilentGwen ()