Getrennt Erziehende

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  • Da ich ja selber zwei Pubertierende hab, ich kann mir nicht vorstellen wie das Wechselmodell mit solchen funktionieren soll.


    Als ob ein Pubi Lust hat, ständig hin und her zu wechseln.


    Wenn das dann auf biegen und brechen durchgezogen werden soll/wird, hat das für mich nichts mehr mit Kindsinteresse zu tun.


    Da müssen die Kinder herhalten, damit die Eltern ja nicht dem/r Ex was abtreten müssen.


    Oder kennt hier wer Paare wo das mit 15plus klappt?

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Wechsel Modell ist hier in der Grossstadt weit verbreitet. Aber da ist das Rollenmodell auch nicht so strikt.

    Soweit verbreitet das man es als Standard definieren kann?

    Wie ist es bei dir?

    Könntest du aufs Wechselmodell umsatteln?

  • So das auch bei schwierigen Fällen, es gerichtlich zu WM gekommen ist. Im Umfeld gibt es keine Trennung ohne WM oder Nest. Aber die Kinder sind noch kleiner.


    Für mich stellt sich die Frage wegen U-BOOT KV nicht. Aber eine Form von Nestmodell hätte ich mir gut vorstellen können. - in meiner Wohnung während ich arbeiten bin. Ect. Wechsel Modell jetzt mit fast 5 finde ich nicht abwägig. bis 3 hätte ich es mir nicht vorstellen können, aber nachdem nie ein zweiter da war, weiss man nicht ob es nicht früher geklappt hätte. Allerdings habe ich da eher die verantwortungsvollen Vater in meiner Umgebung im Kopf als das U Boot.

  • Wir diskutieren das auch gerade heiß... der 13 Jährige lehnt einen wöchentlichen Wechsel ab und möchte Abends (O-Ton) "nach Hause" kommen, der 11 Jährige kann sich zumindest vorstellen, die Papa-Wochenenden von Freitag bis Montag auf bis Dienstag zu verlängern. Beide möchten nicht eine Woche in meinem und eine Woche im Haushalt des Vaters leben. Auch arbeitsorganisatorisch müssten wir beide neue Modelle etablieren, was aber grundsätzlich nicht unmöglich wäre. Ich vertrete dabei eher den Standpunkt, nerver change a running System... der Vater hätte für´s Gefühl (oder warum auch immer, ich habe es noch nicht ganz verstanden) gerne den wöchentlichen Wechsel. Wir haben übrigens, was die Zeit angeht, sowieso schon ein Modell sehr nah am Wechselmodell mit: Jedes zweite Wochenende bis Montagabend und jeden Mittwoch nach der Schule bis abends und in den Wochen ohne Papa-Wochenende noch Monatgs bis abends. Ich bin gespannt, ob wir eine zufriedenstellende Lösung für alle finden...

    LG Campusmami



    Sonne muss von Innen scheinen :sonne


    Das Leben findet draußen statt :rainbow: .

  • Also mit UBoot bist du da schon mal raus.

    .... Aber eine Form von Nestmodell hätte ich mir gut vorstellen können. - in meiner Wohnung während ich arbeiten bin. Ect. ....

    Das klingt spannend :)

    Also er darf aufs Kind wenn du keine Zeit hast :/ Großartige Idee aber o das so der Sinn hinter dem Nestmodell ist?

  • Also mit UBoot bist du da schon mal raus.

    Das klingt spannend :)

    Also er darf aufs Kind wenn du keine Zeit hast :/ Großartige Idee aber o das so der Sinn hinter dem Nestmodell ist?

    Nee sowie ich es jetzt auch immer mache, sobald mein Kind einen Termin ohne mich hat (Geburtstagsfeieren, zu Freunden gehen) gehe ich arbeiten. Ist schon eine Art running Gag bei uns, wenn ich mein Kind zu den Feiern bringe.

  • Hallo,


    glaube auch, dass das gehen kann, wenn die Rahmenbedingungen passen. Und für gerechte Aufteilung der Erziehungsaufgaben bin ich auch. Aber Standard? Ne, ist ne romantische Vorstellung und man hat als Eltern bestimmt weniger "schlechtes Gewissen", aber gerade das Nestmodell halte ich für ziemlich abgefahren.


    Dafür wäre ich nicht bereit. Möchte meine eigene Wohnung haben und mein eigenes Bett und sicherlich nach der Trennung nichts von alledem mit meinem Ex teilen. Gruselige Vorstellung.


    Hat das jemand hier - das Nestmodell?

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • ... gerade das Nestmodell halte ich für ziemlich abgefahren.


    Dafür wäre ich nicht bereit. Möchte meine eigene Wohnung haben und mein eigenes Bett und sicherlich nach der Trennung nichts von alledem mit meinem Ex teilen. Gruselige Vorstellung.

    Wäre auch für mich persönlich eine Horrorvorstellung. Ex, welche dann natürlich auch in alles hineinregieren möchte, überall mitredet - das würde permanenten Streit geben zu Lasten der Kinder. Nein danke.

  • Ich erlebe leider durchweg, dass Kinder mit dem Wechselmodell nicht gut klar kommen. Sie werden in der Organisation ihres Alltags inkl. des ständigen Umziehens von den Eltern wenig unterstützt. Da fehlt dann z.B. Schulmaterial, weil es beim anderen ET vergessen wurde.

    Die Kinder strahlen viel Unruhe und Unsicherheit aus. Teenager sind clever und spielen die Eltern gegeneinander aus. Die Anzahl der Fehltage in der Schule ist recht hoch.


    Kinder brauch Wurzeln. Struktur. Stabilität.


    Wer hier würde denn gern wöchentlich oder 14-tägig umziehen wollen?


    Meine Jungs hatten immer die Wahl. Sie hätten auch zum Papa ziehen dürfen. Dann wäre von meiner Seite gut KU geflossen. So musste ich halt nur die Betreuung finanzieren. ;)

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Für mich persönlich kann ich mich mit dem Wechselmodell nicht anfreunden. An dem Punkt bin ich eigentlich ganz froh, daß

    die Hausfrauenehe immer noch der Status Quo ist. Mit einem Rollentausch mit der Ex wäre ich nicht glücklich gewesen.

    Ich bin gerne Vater, aber ich möchte nicht nur Vater sein. Oder die Kinder 1x die Woche antreiben, wieder mit Sack und Pack umzuziehen.

    Unsere Kinder sind mit unserem gelebten Rollenmodell zufrieden und die guten Noten in der Schule und ein gutes Sozialverhalten

    belegen das auch. Aber das ist natürlich kein Maßstab für andere. Es hängt im Wesentlichen davon ab, wie gut sich die Eltern einbringen.

    Ich habe meine eigenen Bedürfnisse hintenangestellt, um die der Kinder zu befriedigen. Genauso wie die Mutter das tut, wo sie das kann, das will und wo es Sinn macht. Das tut heute beileibe nicht mehr jeder. Dann nimmt man sich eben einen neuen Partner und macht mit dem eine neue Familie, wenn die alte nix geworden ist. Es ist m. E. schon so, daß sich nicht alle Väter um die Betreuung ihrer Kinder reissen. Ganz besonders, wenn es schon halb fertige Erwachsene, sprich: Pupertiere sind.

  • Es ist m. E. schon so, daß sich nicht alle Väter um die Betreuung ihrer Kinder reissen. Ganz besonders, wenn es schon halb fertige Erwachsene, sprich: Pupertiere sind.

    definiere mal den Zeitraum der Pubertät genauer ;)

    Die wenigsten Papas haben Bock BET zu werden egal wie alt die Kinder sind.

    Wechselmodell klingt natürlich verlockend! Unterhalt sparen und die Mama hat ihre Kinder so lieb das sie sowieso weiter die ganze Arbeit macht:love

    Einmal editiert, zuletzt von Agrippa ()

  • Na wenn ich bei uns im Umfeld schaue, gibt es schon einige Kombis, bei denen Papa nur alle 14 Tage schlimmer wäre für das Kind als das umziehen (was ich fürs Kind auch nicht als Idealsituation sehe) . Und bei anderen wäre alle 14 Tage vermutlich für die Kinder ok. Meine Tochter sucht sich halt auch immer Freundinnen mit sehr engagierten Vätern oder gar keinen Vätern aus. Vll daher unser Umfeld.

  • Na wenn ich bei uns im Umfeld schaue, gibt es schon einige Kombis, bei denen Papa nur alle 14 Tage schlimmer wäre für das Kind als das umziehen (was ich fürs Kind auch nicht als Idealsituation sehe) . Und bei anderen wäre alle 14 Tage vermutlich für die Kinder ok. Meine Tochter sucht sich halt auch immer Freundinnen mit sehr engagierten Vätern oder gar keinen Vätern aus. Vll daher unser Umfeld.

    Ich denk da haben so viele Wechselmodell?


    Hmmm meiner erlebt nur intakte Familien halt außer bei uns und da ist es für ihn auch ok da er ja sagen kann "Mama ist tot" und da haben erstaunlicherweise fast alle Kinder sofort Verständnis.

  • Ich denk da haben so viele Wechselmodell?


    Hmmm meiner erlebt nur intakte Familien halt außer bei uns und da ist es für ihn auch ok da er ja sagen kann "Mama ist tot" und da haben erstaunlich viele Kinder sofort Verständnis.

    Die getrennt sind. Und auch dabei gibt es engagierte Väter:rainbow:. Ich sehe halt keine 14 Tage Lösungen in unserem Umfeld. Und trotz meiner negativen Aura, gibt es auch einige die noch zusammen sind. ;)

  • Die getrennt sind. Und auch dabei gibt es engagierte Väter:rainbow:. Ich sehe halt keine 14 Tage Lösungen in unserem Umfeld. Und trotz meiner negativen Aura, gibt es auch einige die noch zusammen sind. ;)

    14 Tage Papa ist halt bei der Handvoll AEs die ich Live und in Farbe kenne Standard und selbst da klappts eher schlecht als recht, im Prinzip das selber was man hier auch liest also hält sich nich an abmachungen, zahlt nicht, das Kind ist wie ein Eichhörnchen auf crystal Meth wenn es wieder kommt usw. Ein paar wenige haben UBoote oder Geisterschiffe (=UBoote die nicht mal manns genug sind Unterhalt zu zahlen) und noch weniger Papas die nicht nur der 14 Tages Spaßclown sind sondern sich ernsthaft in die Brut Aufzucht einbringen.

    Was anderes gibt hier im Grunde nicht.

    Einmal editiert, zuletzt von Agrippa ()

  • Ich weiß nicht, also wenn die Situation doch so ist, dass man eh in der Nähe wohnt, gibt's da ja ganz viele Möglichkeiten. Man muss ja nicht straff alle 14 Tage zum Dad, da geht dazwischen auch was. Die Kids sind doch auch so auf der Straße ab einem gewissen Alter. Mal bei Dad vorbei, wie bei Tante Emma. So wäre meine Idealvorstellung von Mama-Papa-Kind-Umgang.


    Ja hier kenne ich auch nur das 14-Tage-Modell. Wobei die Freunde meines Sohnes da so langsam keine Lust mehr drauf haben. Schreiben halt. Das reicht denen auch. Bei denen ist seit sie 14/15 sind, Freunde treffen und Party angesagt. Das ziehen die vor an den WE.


    Bei uns ist U-Boot.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Das Wechselmodell steckt noch in den Kinderschuhen. Wer weiß wie in 10 Jahren über das "normale" Familienmodell gedacht wird ? Die Zeit wird es bringen....

    Ich glaub das braucht noch mindestens 1 Generation bis sich da etwas in den Köpfen ändert....wenn überhaupt.

    Alleine schon was ich mir von offiziellen Stellen wie Kiga, Ärzten oder Lehrerinnen so anhöre und von Gerichten und Jugendamt anhören durfte .......unsere Gesellschaft ist beim Thema "Gleichberechtigung" noch Meilen weit von dem weg wie sie behauptet zu sein.

    Schönes Beispiel ist eben das Wechselmodell.

    Ich freue mich für jedes Kind wo das so gut klappt wie bei Claudi123 aber die Norm also die Mehrheit ist das bei weitem nicht.

    Das soll halt eingeführt werden weil ein paar leute wie die Ministerin das ganz toll finden und es von der Idee auch ist aber das hat mit der Realität schlicht wenig bis nichts zutun. Die aller meisten Kinder sind halt bei der Mutter immer noch am besten aufgehoben.

    Derzeit habe ich viele Gespräche mit der Schule und Schulpsycholgen und Kiga da irgendwer den Stein ins Rollen gebracht hat das mein König im Sommer in Klasse 2. eingeschult werden soll....da sitzen dann taffe moderne gebildete Powerfrauen die mich allen ernstes Fragen ob mich als "Mann es nicht überfordert mit dem Kind den Alltag zu meistern und das ich ganz sicher Hilfe brauche".

    Die meinen das nicht mal böse, die glauben von ganzem Herzen das ein Mann das schlicht nicht auf die Reihe bekommt.Ich bin für sie das was sie selbst zuhause auf dem Sofa sitzen haben: ein ü40 Jähriges Kleinkind.

    Ich bin da auch nicht böse da es halt auch wirklich oft so ist.

    Sieht man ja auch hier an den vielen Beiträgen über die Herren Ex.

    Einmal editiert, zuletzt von Agrippa ()