Diabetes - nix wie weg

Die Registrierung ist wieder eröffnet! Wir begrüßen euch recht herzlich bei uns im Forum!
  • Meine Mutter ist auch seit vielen Jahren Diabetikerin Stufe2.

    Sie kocht viel nach den Logi-Rezepten und Plänen. Ist dem Low Carb ähnlich. Ich halte mich auch daran, wenn wir hier essen. Koche nur eben manchmal für die anderen eine weitere Beilage dazu.

    Ich mache mir schon einen Kopp darum, dass sie beim Essen teilnehmen kann ohne das Gefühl zu haben, sie darf die Hälfte nicht essen. Allerdings ist das auch kein Alltag bei uns.

    Positiver Nebeneffekt: Man probiert viele Dinge aus zu denen ich wohl nicht gegriffen hätte, wenn das nicht so bei uns wäre. Wir lecken uns z.B. alle Finger nach Linsen-Blumenkohlpürre.

    Worauf meine Mutter auch verzichtet sind Süßstoffe. Irgendwie hat sie dann das Gefühl, dass sie danach richtig mit Heißhunger auf Süßes reagiert.


    Tolle Leistung stern0372 :daumen

  • mal was aktuelles von mir...mein Diabetes ist erst mal vom Tisch...ich bin frei! Allerdings habe ich meine Ernährung umgestellt und behalte das bei...zum Sport gehe ich jetzt auch regelmäßig, der Mann übernimmt einen Abend, an dem ich ins Fitti gehen kann und ich bin auch wieder beim Startgewicht von vor der Schwangerschaft....Jetzt müssen noch 5-10 Kilo so runter und dann läuft es wieder im Wohlfühlbereich...

  • ich melde mich mal wieder... nach 2 Urlauben, wo es mir nicht sonderlich gut gelungen ist, auf meine Ernährung zu achten, habe ich wieder etwas zugenommen. Ärgere mich, aber das bewirkt immerhin, dass ich mich wieder mehr bemühe. Ich merke auch, dass in den letzten Wochen andere Themen viel Raum eingenommen haben, und dann achte ich einfach zu wenig auf mich und meine Gesundheit. Also ist das Verhalten nach bald einem Jahr immer noch nicht gefestigt. Da kann man mal sehen, wie lange es dauert, bis man sich wirklich umstellt.


    Ich hatte auch zu wenig Zeit, um abends etwas für den nächsten Tag vorzubereiten, weil ich soviel Papier- und Computerkram am Hals hatte. Komischerweise ist es viel schneller möglich, kh-reiches Essen vorzubereiten, also zum Beispiel morgens einfach ein Brot fürs Mittagessen zu schmieren als sowas wie Linsensalat am Vorabend zu machen.


    Nächste Woche ist Kontrolltermin beim Diabetologen... ich bin gespannt.

    Meine Nüchternwerte sind etwas gestiegen, was echt blöd ist... ich muss jetzt also wieder das Ruder rumreißen... wünscht mir Glück...

  • Da drücke ich Dir die Daumen. Ich kann es gut nachvollziehen. Wegen meiner Arthrose, meiner Schilddrüse und überhaupt der gesamten Gesundheit, ernähre ich mich basenüberschüssig; vegan ja eh. Das heißt auch, Brot selbst backen und auch vieles andere selbst machen.


    Durch den Tod meines Vaters und den kurz darauf folgenden unvorhergesehenen Krankenhausaufenthalt meiner Mutter haben sich da auch zu oft so manche "nicht konforme" Dinge reingemogelt, weil ich oft weder Zeit noch Kraft für etwas anderes hatte.

    Am Gewicht merke ich es zum Glück nicht, aber an meinen Schmerzen.

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Da melde ich mich doch auch mal wieder.

    Ich bin ja beruflich den ganzen Tag unterwegs,also was tagsüber essen ?Immer was mit zur Arbeit nehmen ist auf die Dauer auch anstrengend.

    Was ich festgestellt habe,ungesunde Mahlzeiten (fette Kalorienbomben ohne Nährwert) bekommt man fast geschenkt.

    Gesundes Essen kostet !

    Leberkäsebrötchen,Frikadellenbrötchen,Wurstbrötchen u.s.w sind für 1,50,- zu haben.

    Vollkornbrot mit Gouda oder Laugenbretzel mit Frischkäse kosten 3,00,-


    Mein derzeitiger Favorit ist Haferkleie mit Joghurt oder Haferdrink :kicher

    Das senkt den Blutzucker,das ist ein Träumchen.


    Ansonsten bleibe ich momentan auf meinem Gewicht (minus 10 Kilo) stehen.

    BMI ist doch so ne Versicherung ? :party

  • Paps

    Das liest sich doch gut. OK, die 1,3 kg mehr wirst du auch noch los.

    :daumen

    Meine Mutter geht jetzt doch tatsächlich zur Reha! Mitte August haben wir alles mögliche beantragt, Hilfe für den Arbeitsplatz, Eingliederung und medizinische Reha. Die Genehmigung zur Reha und wo diese stattfindet kam letzte Woche von der Rentenversicherung.

    Auf jeden Fall ist es eine Reha Klinik, die auf Diabetes und Orthopädie spezialisiert ist. Meine Mutter ist seit Oktober letzten Jahres Zuhause, zum einen wegen ihrer Augenerkrankung und dann wegen ihres Sturzes im Sommer diesen Jahres.

    Auf der einen Seite freuen wir uns als Familie, dass meine Mutter wieder aufgebaut wird (neue Lebensfreude, mehr Vitalität- hat alles gelitten unter dem schlechten Sehen und dann der wochenlangen fehlenden Bewegungsfreiheit), aber auf der anderen Seite befürchten wir einen weiteren Bruch innerhalb der Familie. Das war ganz schlimm nach der letzten Reha, das hat das Verhältnis zwischen uns total gestört, wenn nicht sogar teilweise zerstört. Das spürt man bis heute noch nach und das ist gute 6 Jahre her.

  • Kleene-Kleene , ich habe damals gemerkt, dass ich sehr müde war und mich insgesamt nicht gut gefühlt. Es wurde aber erst auf die Schilddrüse getippt, die es aber nicht war.


    Mir geht es so lala, ich hab ein paar heftige Monate hinter mir, mit vielen Sorgen und Stress, außerdem eben das blöde Corona mit Homeschooling etc. . Soviel Stress führt bei mir dazu, dass ich nicht auf mich selbst achte. Das Gewicht ist zu hoch und die Ernährung so lala. Die Werte sind noch okay, nur die Nüchternwerte wieder erhöht.


    Ich habe jetzt angefangen, mich wieder mehr zu bewegen und versuche, die Ernährung wieder mehr in Richtung Löw Carb zu bringen. Die Umstellung geht langsam, weil halt immer wieder Tiefschläge kommen, die mir die Kraft rauben, gut für mich selbst zu sorgen. Ich hab genug damit zu tun, den Junior zu versorgen und irgendwie jeden Tag zu bewältigen.


    Es ist ein Auf und Ab...

  • Ich verstehe dich total. Es ist schwierig in solchen Momenten diszipliniert zu bleiben und nach vorn zu schauen. Ich muss mein Gewicht aus gesundheitlichen Gründen nun auch reduzieren, will es aber unabhängig davon auch so reduzieren. Belese mich daher gerade nach Lebensmitteln die in meinem Fall positiv sind.


    Ich laufe auch fast täglich eine 5km Runde zum entspannen. Am Besten gelingt mir das im Wald. Freitag waren es gleich mal 12 km ...fand ich klasse.

    Natürlich ist es schön, wenn man nicht allein laufen muss. Das motiviert noch mehr.


    Setze dir kleine Ziele, gerade das mit der Bewegung ist doch toll.


    Du schaffst das!

  • Das ist ja auch ein Päckchen, was du da gerade schleppst.


    Was mir sehr geholfen hat, in Bewegung zu kommen, ist spazieren gehen. Gerne dabei auch mit Schrittzähler. Und wie kleene- kleene das sagt, das hilft den Kopf freizubekommen und zu entspannen.

    Liebe Grüße
    Die Elefantendame


    Umwege erweitern die Ortskenntnis