Kennenlernen Kinder mit meiner Freundin

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  • Ich habe zwei Kinder (5 und knapp 4) im wochenweise Wechselmodell. Mit meiner Freundin aus den Philippinen bin ich seit fast 3 Jahren zusammen. Ende Juli ist sie in Deutschland zum Zweck unserer Eheschließung eingereist. Bisher hatte ich die beiden Lebenswelten Kinder/Freundin getrennt; in meiner Kinderwoche wohnt sie in einer WG. Gesehen haben meine Kinder sie schon einige Male.

    Bei 3 größeren Festen, bei denen auch die Kindsmutter dabei war, war sie auch anwesend zum Fotografieren, aber nicht erkennbar als meine, sondern als eine Freundin. Dort hatten meine Kinder schon erste Kontakte mit ihr, wenn sie sich ihre Bilder und Videos auf der Kamera haben zeigen lassen.

    Heute wollen wir einen ersten gemeinsamen Ausflug unternehmen.

    Mit den Kindern habe ich besprochen, dass wir heute in den Funpark fahren. Später beim Frühstück möchte ich sie fragen, ob es ok ist, dass wir noch jemanden mitnehmen.

    Gibt es Ideen, wie ich diese "Jemand" nun benenne, und insgesamt, welche Fehler sollte ich auf jeden Fall vermeiden, bzw. was hat sich bei anderen als günstig erwiesen, für die weitere Zeit des Kennenlernen und des miteinander vertraut Werdens?

  • Warum machst Du so ein Geheimnis daraus? Erkläre den Kindern vorher, wer sie für Dich ist. Ansonsten fürchte ich, wird es ein Krampf. Was meint denn Deine Freundin / Frau dazu?

  • Ich habe einige Bücher dazu gelesen und immer wieder war wichtig, dass die Zeit des Kennenlernen ganz wichtig ist und auf keinen Fall Hauruck von jetzt auf nachher wohnt sie hier. Deshalb dachte ich, es so, ganz locker anzugehen.

    Vielleicht schließt sich das nicht aus.

    Ich dachte nur, dass wenn ich den Kindern sage, das ist meine Freundin, wir heiraten in Kürze, aber sie wohnt dort in der WG und für uns hier ändert sich erstmal nichts.

    Verwirrt das nicht?

  • Du hast die Frau geheiratet ohne deine Kinder zu involvieren? Das wäre für mich persönlich schon der falsche Weg. Ich könnte mir vorstellen, dass sich deine Kinder jetzt so richtig ausgeschlossen fühlen.

    Das macht es für den "Start" echt schwierig.

    Ein klärendes Gespräch, wie es dazu kommen konnte halte ich für wichtig.

    Irgendwie hast du deine Kids nicht richtig an Bord geholt. Wenn sie enttäuscht oder überfordert reagieren, könnte man ihnen nicht verdenken.


    Also, Farbe bekennen wäre mein Weg.

  • Meine Frau kommt aus den Philippinen, also sind nur Max. 3 Monate Zeit von Einreise bis Eheschließung.

    Wir kennen uns zwar lange, aber nur als Fernbeziehung. Ich habe sie öfter besucht und Zeit mit ihr dort verbracht, aber diese ersten 2 Monate wollte ich erstmal uns beiden eine Zeit geben, zur Vergewisserung, dass unsere Beziehung auch im realen Leben funktioniert - und hätte sich gezeigt, dass es nicht geht, dann hätten wir uns letztendlich trennen können, ohne den Kindern einen weiteren Verlust zuzufügen.

  • Ich kann deine Absichten schon nachvollziehen, dass du deinen Kindern dem nicht aussetzen wolltest. Aber es wäre spätstens beim Thema Heirat ratsam gewesen deine Kinder einzubeziehen. Jetzt stehen sie vor vollendeten Tatsachen und du auch.


    Nützt jetzt aber nichts mehr, da schon passiert. Deswegen würde ich jetzt anfangen mit offenen Karten zu spielen und nicht noch mehr "Geschichten erfinden". Sie ist deine Frau und das ist Tatsache. Deine Kinder müssen sich arrangieren und deine Frau hat damit auch einen schwierigen Start.

    Also, ein klärendes Gespräch, ein Kennenlernen in einer Umgebung, in der sich deine Kinder wohlfühlen. Jetzt braucht es sehr viel Einfühlungsvermögen und bedarf es auch Farbe zu bekennen, dass das alles nicht so "astrein"war.

  • Meine "Geheimnistuerei" kommt auch daher, dass es eine Kindsmutter gibt. Als meine Freundin eingereist ist, habe ich sie darüber informiert, und (zu)gesagt, dass ich sie und unsere Kinder in getrennten Lebenswelten halten werde.

    (Ich weiß, dass die KM mir nichts reinzureden hat, aber ich möchte wenig Konflikte haben. Und dann ist Transparenz wichtig.)

    Morgen früh bringe ich die Kinder in den Kiga, anschließend ist unsere Eheschließung, und Nachmittag holt die Mutter die Kinder vom Kiga ab. Spätestens da würde die KM erfahren, dass ich meine Zusage, meine Freundin und meine Kinder getrennt zu halten, gebrochen habe. Also müsste ich heute nicht nur unser erstes gemeinsames Erlebnis haben, sondern auch dieses der KM "beichten".

    Am Freitag ist ein gemeinsames Gespräch beim ASD, und eigentlich hatte ich vor, dort ihr meine Eheschließung bekannt zu machen. Aber jetzt beim drüber sprechen, denke ich, dass es unfair, die Kinder Berichterstatter sein zu lassen.


    Ich denke jetzt gerade, dass wir heute das Kennenlernen abblasen sollten und ich zuerst am Freitag beim ASD meine Situation klarstelle, und danach erst die Kinder einbeziehe. Nicht aus Geheimniskrämerei, sondern um die Kinder aus dem Elternkonflikt herauszuhalten.

  • Wir haben jetzt entschieden, dass ich erst die KM informiere über die Veränderung in meinem Leben und dass sie weiß, dass ich ab jetzt meine Kinder und meine Frau zusammen bringen werde. Ich werde gleich unser erstes gemeinsames Treffen dort, unter Moderation des ASD besprechen.

    Das werde ich am Freitag im ASD tun, und so hoffe ich, dass es zu wenig Ausfällen kommt.

    Und am Wochenende sind meine beiden Kinder wieder bei mir, und dann werden wir unser erstes gemeinsames Erlebnis 2 Tage nach der Eheschließung, aber in vernünftigeren Rahmenbedingungen haben. Dass die Kinder sich bei der Mutter nicht "verplappern" können, sondern, dass alles klar und bekannt ist.

  • Tut mir leid, aber deine Beweggründe verstehe ich nicht. Du sagst deiner Ex zu, Kinder und neue LG in getrennten Lebenswelten zu halten, obwohl deine neue mit dem Vorhaben eingereis ist, dich zu heiraten? Damit du Konflikte vermeiden kannst? Sorry, aber das allein ist doch ein Widerspruch in sich. Ganz ehrlich, wäre ich deine Ex, wäre ich dreimal so sauer als wenn du gleich mit offenen Karten gespielt hättest. Einmal, weil ich mich total verarscht und belogen gefühlt hätte, weil du mir ein Versprechen gegeben hast, das du gar nicht halten kannst und willst. Ein zweites mal, weil du mich vor vollendete Tatsachen stellst. Nicht wegen mir, sondern wegen der Kinder, die null vorbereitet in diese auch für sie lebensverändernde Situation geworfen werden. Und drittens, weil du ihnen die Chance nimmst, bei diesem großen Ereignis dabei zu sein.


    Sich einen Tag vor der Eheschließung Gedanken darüber zu machen, wie das nun laufen soll, ist in meinen Augen viel, viel, viel zu spät. im Vorfeld bist du zwar Konflikten aus dem Weg gegangen, aber ich fürchte, das fällt dir jetzt ordentlich auf die Füße. Stattdessen hast du jetzt erst richtig für Zündstoff gesorgt.


    Ich hoffe, du hast trotzdem einen schönen Tag morgen und wünsche Dir alles Gute.

    Man sitzt insgesamt viel zu wenig am Meer...

  • Verzeih mir meine klaren Worte:


    Ich (ich persönlich) finde, Du hättest es kaum schlechter machen können.


    Zu Deiner künftigen Frau stehen,

    zu Deinen eigenen Gefühlen stehen,

    zu Deiner Ex-Frau ein klares Verhältnis haben,

    Deinen Kindern vorleben, wie man ehrlich durchs Leben geht

    und vor allem ein eigenes und selbstbestimmtes! Leben haben:


    Das geht alles andere als so, wie du es gemacht hast.


    Aber nun ist das alles so passiert und ich kann mir kaum vorstellen, wie man das auflösen will, ohne alle Beteiligten vor den Kopf zhu stoßen.


    Das einzige wäre, die Eheschließung zu verschieben, erst Deinen Kindern und dann Deiner Ex-Frau reinen Wein einzuschenken und dann mit allen im reinen die Eheschließung zu vollziehen.


    Alles andere ist Murks und wird Murks verursachen.

    Zufriedenheit ist der Stein der Weisen, der alles in Gold verwandelt, das er berührt.

    Benjamin Franklin



  • Hallo,


    was hast Du Dir eigentlich gedacht? Von was bist Du ausgegangen, wie Deine Kinder reagieren werden, wenn Du sie aufklärst, dass Du diese Bekannte/Freundin geheiratet hast (vor etlichen Jahren dann...?)? Da baut man doch irgendwie eine Lebenslüge auf.


    Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen. Was wäre dabei gewesen, wenn Du ihnen schon lange gesagt hättest, Du hast ganz weit weg eine Freundin und irgendwann lernen die Kinder sie kennen. Und dann wird halt geheiratet, wenn sie da ist. Aber sie sind vorbereitet und nehmen daran teil.


    Also wie man das so machen kann - so falsch - ist mir wirklich ein Rätsel.

    Grüsse Tani :wink



    Du bist nicht das was Du sagst, sondern das was Du tust!

  • Ich versuche mal eure Beiträge nur aus der Sichtweise zu lesen, reduziert auf die nach vorn gerichtete Sachaussage, die ich darin finde. Denn in erster Linie ging es mir heute früh darum, hilfreiche Meldungen zu erhalten, auf den heutigen Tag und auf die nähere Zukunft bezogen, was zu tun und was unbedingt zu lassen ist.

    Das einzige wäre, die Eheschließung zu verschieben

    Die Eheschließung verschieben geht aufgrund unseres Ausländerrechts nicht.


    Deswegen würde ich jetzt anfangen mit offenen Karten zu spielen und nicht noch mehr "Geschichten erfinden". Sie ist deine Frau und das ist Tatsache. Deine Kinder müssen sich arrangieren und deine Frau hat damit auch einen schwierigen Start.

    Also, ein klärendes Gespräch, ein Kennenlernen in einer Umgebung, in der sich deine Kinder wohlfühlen. Jetzt braucht es sehr viel Einfühlungsvermögen und bedarf es auch Farbe zu bekennen, dass das alles nicht so "astrein"war.


    Warum machst Du so ein Geheimnis daraus? Erkläre den Kindern vorher, wer sie für Dich ist.

    Also morgen findet die Trauung statt, Freitag Vormittag gebe ich die Eheschließung dem Jugendamt gegenüber bekannt und gleichzeitig haben die KM und ich die Möglichkeit, diese Veränderung aus Sicht von uns Eltern zu reflektieren.

    Ab Freitag nach dem Kindergarten sind meine Kinder bis Dienstag früh bei mir. Ein schönes langes Wochenende.

    Konkret heißt das, Freitag abholen und eine Stunde später ins Schwimmbad, wo beide ihren Schwimmkurs haben. Also am Freitag ist für ein klärendes Gespräch kein Raum.

    Aber Samstag früh, das wäre ein guter Zeitpunkt.

    Nach oder während dem Frühstück könnte ich den Kindern sagen, dass ich mich bisher nicht getraut hatte, ihnen davon zu erzählen, dass ich verliebt in ... war. Dass sie sie sie schon ab und zu gesehen haben, auf den Festen hier und auch in den letzten 2 Jahren ab und zu, wenn ich mit ihr geskypt hatte. Ich könnte ihnen sagen, dass wir beide uns schon öfter im Urlaub getroffen haben und dass ich ihr schon viel von meinen Kindern erzählt habe. Dass wir uns immer mehr in einander verliebt haben, und dass wir jetzt, da sie hier nach Deutschland gekommen ist, viel zusammen und mit meinen Kindern machen möchten.


    Dann könnten wir

    sie auf Skype anrufen und uns ein bißchen unterhalten,

    uns verabreden, zusammen zum Dampflokmuseum zu fahren

    auf einen Babybasar gehen

    an der Kletter- und Spielaktion einer Familienbildungsstätte teilnehmen


    und danach meine Frau in die WG fahren und dann zu dritt nach Hause und mehr oder weniger viel miteinander reden und zuhören...

  • Das heisst, dass du ihnen dann immer noch nicht sagen willst, dass du mit dieser Frau verheiratet bist und sie einfach wieder ausquartierst... in ihre WG (die arme Frau. Weiss sie denn auf was sie sich da wirklich einlässt)


    Und die armen Kinder. Du ignorierst dabei, dass deine Ex mit hoher Wahrscheinlichkeit da kein Blatt vor den Mund nehmen wird und ihnen die Wahrheit sagen wird, sobald sie wieder bei ihr sind. Du hast die Entscheidung, ob sie oder du den Kindern erzählt, dass du verheiratet bist.


    Du sprichst sehr abgeklärt von Elternebene, davon als Eltern die neue Situation zu reflektieren... ist deine Ex auch so emotionslos? Wenn nicht, hast du dir da ein völllig unnötiges Problem geschaffen.

  • Denn in erster Linie ging es mir heute früh darum, hilfreiche Meldungen zu erhalten, auf den heutigen Tag und auf die nähere Zukunft bezogen, was zu tun und was unbedingt zu lassen ist.

    Ich denke, es haben alle deine Fragestellung verstanden. Das Problem ist einfach, dass auch im Hinblick auf die Zeit und die Dinge, die schon vorher unterlassen worden sind, es ziemlich schwierig ist, dir hilfreiche Tipps zu geben.

    Es geht nur noch um Schadensbegrenzung und selbst da fällt mir persönlich kaum was Gescheites ein, wie man das vermitteln soll ohne jemanden zu verletzen. Rückblickend wird diese ganze Sache immer einen komischen Beigeschmack haben, egal wie du dich jetzt verhälst.

    Da gab es viel Verunsicherung von deiner Seite aus, das würde ich offenlegen. Ehrlichkeit und den Einbezug der Kids ab jetzt wäre das Einzige. Ich hoffe für euch, dass die Kinder eine Annäherung zulassen können (die viel zu spät stattfindet, der Druck auf deine Frau, puh...auch hart). Sonst hast du echt ein Problem.Die KM würde ich da rauslassen (außer eine Info), es geht sie schlicht nichts an.


    Alles Gute für heute...

  • Bedenke deine Kinder sind sehr jung ... glaube nicht das man da gemütlich zusammen sitzt und Papa erzählt und man unterhält sich darüber, als wäre es das normalste das Papa heiratet und niemand ist dabei. Und die Frau lebt in einer WG usw


    Diese Ehe ist für alle außen herum so ein lügengeflecht, das deine zukünftige da überhaupt mitmacht?!

  • Kinder sind im Normalfall nicht wie Teenager oder Erwachsene kompliziert. Sie sind noch nicht "verdorben". Deine Kids sind vier und fünf Jahre. Da gibt es noch keine langen Gespräche über ein Thema, mit dem sich die Kids nicht schon vorher selbst lange beschäftigt haben. Auf deinen Hinweis, du hättest dich verliebt und geheiratet, wird also im Regelfall ein Staunen und dann nichts kommen. Gespräch beendet. Kinder nehmen das zur Kenntnis und können ansonsten gar nichts damit anfangen, solange die Person nicht da ist zum Beobachten.


    Vier- und Fünfjährige haben aber, wenn sie üblich sozialisiert sind, eine Vorstellung von Ehe, verheiratet sein: Nämlich das die Verheirateten "zusammen sind". Und zwar nicht im übertragenen Sinne, sondern ganz praktisch. Vollbio und Vollbiofrau gehören jetzt zusammen, sind gemeinsam da. Das wäre nicht ungewöhnlich. Das wäre normal. Das wäre üblich.


    Alles andere wäre und ist ungewöhnlich, erklärungsbedürftig, für Außenstehende befremdend oder seltsam.

    Bei der ganzen Geschichte, scheint es, hast du aus einer - ich sage einmal: übertriebenen - Vorsicht heraus, niemanden zu verletzen und weh zu tun so um die Ecke gedacht und gehirnt, dass du mit dem Denkergebnis weit weg bist von allem, was eigentlich üblich ist. Wer deine Geschichte hört, kann sie nur ganz schwer nachvollziehen.

    Eigentlich kann man dir nur raten, möglichst schnell wieder 2umzustricken" und alles in einen üblichen Rahmen zu setzen. Das wäre:

    a) den Kindern baldmöglichst, also beim nächsten Kontakt die Hochzeit mitzuteilen

    b) als Paar präsent zu sein. (Zusammen zum Schwimmkurs zu gehen und gemeinsam die Leistungen der Kids zu beklatschen wäre eine tolle Möglichkeit. Und anschließend lädt deine Frau euch alle ins Café ein, zum Bio-McDonald oder was es da bei euch gibt, was kinderlike ist und wo sie nicht zwingend am Tisch sitzen müssen. Normalität halt.

    c) die Info an die Nachbarschaft, also das soziale Umfeld durchgeben. Deine frau auf die Abholliste beim Kiga setzen und so Sachen.

    d) Sachlich die Mutter informieren

    e) Keinesfalls und never ever deine Frau in die WG abschieben (das kann doch nur ihrerseits Vorbehalte gegen die Kinder bewirken, die sie wegatmen muss und umgekehrt deine Frau für die Kinder "fremd" machen)


    All so Sachen halt, die eigentlich völlig normal sind. Ich kann nur empfehlen, völlig neu noch einmal alles zu durchdenken und Normalität, übliches Verhalten, Standard als Mantra zu nehmen bei allen Dingen, die anstehen. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie schwer das ist. Aber wenn man auf dieses Gleis zurückkommt, wird alles viel viel einfacher und selbstverständlicher.

    Ich wünsch euch Beiden, euch Vieren ganz ganz gutes Gelingen bei allem, was jetzt ansteht!

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Hallo an alle und an erster Stelle meinen besten Dank für sämtliche Beiträge, die seit gestern hier kamen. Einige haben mir zwar mehrere schlaflose Nachtstunden eingebracht, aber nur das Ergebnis zählt, heute früh war das Thema in mir durch.

    Kinder geweckt, beim Frühstück gesagt, dass wir heute etwas früher als sonst dran sind, weil ich anschließend nach dem "zum Kiga bringen", einen Termin zum Heiraten habe.

    Tochter wollte spontan mit dabei sein, und Sohn sagte als erstes, interessiert mich nicht, und dann wollte er doch mehr wissen.

    Ich hab ihm das mit unserem Ausländerrecht erklärt, dass Nicht-EU Bürger kurze Zeit hier sein dürfen, dann aber wieder in ihre Heimat müssen.

    Es hat es ganz gut verstanden, weil seine Oma nach 3 Monaten vor wenigen Wochen wieder zurück in ihr Heimatland abgereist ist.

    Und insgesamt konnte ich ihm dann seine eigene, doppelte Staatsbürgerschaft erklären, warum er zwei Pässe besitzt, seine Mutter und sein Vater aber nur einen. Also das gab kein Problem.

    Beim Abliefern im Kiga habe ich den Erzieherinnen berichtet, dass ich heute heirate, und dass ich den Kindern das heute früh eröffnet habe. Dass sie also etwaige unverständliche Äußerungen besser einordnen könnten.

    Ja, der Kiga war nicht begeistert, es sollte doch Ruhe einkehren und nicht jetzt schon wieder eine Veränderung, aber sie schauen jetzt eben verstärkt darauf, dass die Kinder tatsächlich ok sind.

    Nach Trauung und Mittagessen haben wir meinen Sohn dort abholen und zum Aikido bringen wollen, aber Tochter wollte unbedingt mit mir zusammen sein. Also KM angerufen, dass ich beide im Kiga abhole und Abends, nach Aikido ihr beide nach Hause bringe.

    Während der Aikido Stunde habe ich heute das erste mal durchgeschnauft, Voleybaps Beitrag gelesen, und mir gedacht, naja, heute zumindest habe ich es ganz gut gemacht.

    Aber ganz klar, bis gestern früh, bis zu meinem ersten Posting hier, das war grottenschlecht, und ich könnte mich in den Hintern treten, (wenn ich es könnte und wenn es etwas nutzen würde,) dass ich im Vorfeld zwar viel gelesen, aber so wenig verstanden hatte.

    Nach dem Aikido haben wir beide Kinder bei der KM abgeliefert, morgen nach dem Kiga fängt mein/unser Kinder-Wochenende an und ich bin froh, dass jetzt alles raus ist.

    Danke vor allem und ausdrücklich Voleybap und friday für eure konstruktiven Beiträge.