Mappe vergessen Note 6

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  • Meine Tochter ist 8 Jahre alt und geht in die 3. Klasse einer Grundschule. Sie haben am Donnerstag einen Test in Religion geschrieben. Folglich brauchte sie ihre Mappe um mit ihrem großen Bruder zu lernen. Nun hat sie die Mappe nicht in den Ranzen gesteckt und hatte sie am Donnerstag nicht dabei. Es wurde angekündigt, dass die Kinder am Donnerstag, am Tag des Testes die Mappen abgeben sollen. Jetzt bekam sie die Note 6, weil sie die Mappe nicht dabei hatte und sie erst einen Tag später abgeliefert hat. Meine Tochter hat in der Schule wohl sehr geweint. Die Lehrerin sagt nur, sie wäre da selber dran Schuld und lies sie so sitzen. Mitschülerinnen haben meine Tochter dann getröstet. Meine Tochter ist eine gute Schülerin und erledigt ihre Hausaufgaben sehr zuverlässig. Ich finde diese Aktion völlig überspitz. Mein Sohn geht 4. Klasse, besucht die gleiche Grundschule und da gibt es solche Maßnahmen nicht. Jedes Kind kann die Mappe nachreichen und bekommt nur ein Kreuz bei vergessene Arbeitsmaterialien. Natürlich habe ich mit der Lehrerin gesprochen. Sie weicht keinen Millimeter von ihrem Standpunkt ab. Mit der Lehrerin meines Sohnes habe ich auch gesprochen. Sie findet das Verhalten der Lehrerin nicht ok und sie will es auf der nächsten Sitzung ansprechen. Die Direktorin nimmt sich für uns erst Freitag Zeit. Sehe ich das alles überspitzt. Bei keinem meiner Kinder wurde derart hart durchgegriffen. Mir ist bewusst, dass Religion kein Hauptfach ist. Meine Tochter sieht jedoch die Note 6 und es nagt an ihr.

  • Religion kein Hauptfach? Dann hat sich da aber gewaltig was geändert.


    Ich kenne das übrigens nur so, dass für vergessene Hefte, Bücher, Hausaufgaben usw. die Note 6 vergeben wird. Ein Kreuzchen hat vermutlich nicht viel Lerneffekt. Wenn deine Tochter eine gute Schülerin ist, dann wird die (mündliche) Note nicht weiter ins Gewicht fallen. Sie aber wird in Zukunft genauer darauf achten, dass sie alles dabei hat. Sieh es doch positiv.

  • Na dann würde aber weit über die Hälfte der Klasse sitzenbleiben, wenn fehlende Hausaufgaben, Hefte, Bücher immer gleich die Note 6 bedeuten. Nein, so wird es bei uns nicht einmal auf dem Gymnasium praktiziert. So eine Vorgehensweise sagt eben auch wirklich wenig über den Leistungsstand der Kinder aus.
    Bei uns sind Hauptfächer Mathe, Deutsch und Sachunterricht. Nicht einmal Englisch zählt dazu.

  • Holla, ich find die Reaktion der Lehrerin recht krass. Wir reden von der 3. Klasse Grundschule. Eine mündliche Rüge und ein Eintrag für dich ins Hausaufgabenheft hätte vollkommen gereicht. Vor allem wenn dein Kind sonst zielstrebig und zuverlässig ist, also nicht auffällig.


    Sie hat es sich ja sehr zu Herzen genommen, sprich heftig geweint, auch das sollte ein Lehrer werten können. :-(


    Ich hätte auch das Gespräch gesucht.


    Der Tochter hätte ich den Rücken gestärkt und ab sofort mit ihr dafür gesorgt gut vorbereitet zum Unterricht zu gehen. Sprich Ranzen und zu Hause nochmal kurz gelernt.

    Es ist besser,
    ein eckiges Etwas zu sein,
    als ein rundes Nichts.

  • Na dann würde aber weit über die Hälfte der Klasse sitzenbleiben, wenn fehlende Hausaufgaben, Hefte, Bücher immer gleich die Note 6 bedeuten. Nein, so wird es bei uns nicht einmal auf dem Gymnasium praktiziert. So eine Vorgehensweise sagt eben auch wirklich wenig über den Leistungsstand der Kinder aus.
    Bei uns sind Hauptfächer Mathe, Deutsch und Sachunterricht. Nicht einmal Englisch zählt dazu.


    Ich habe mich geirrt, Religion ist ein Vorrückungsfach, kein Hauptfach.


    Aber die Note ist doch nur eine mündliche, die für sich alleine so gut wie gar nicht ins Gewicht fällt. Da müssten die mündlichen Sechser schon in Rudeln daherkommen.

  • Von wegen Nächstenliebe und so... Die Bibel sagt: Wenn du einen Fehler machst, dann gibt´s einen auf die Mütze! ;)


    Wenn sogar Reli-Lehrer Sechser verteilen, dann bin ich irritiert. Für mich ist dieses Fach nur dazu da um ohne viel Mühe eine gute Note zu sichern.
    Ich hoffe hier sind keine Reli-Lehrer unterwegs...


    Andererseits, da die Abgabe angekündigt war... Ich hätte da kein Fass aufgemacht. Und kein Gespräch gesucht. Das ist eine mündliche Note, oder?

    „Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“


    J. W. von Goethe



    Si tacuisses, philosophus mansisses

  • Finde ich auch nicht angemessen, trotz Ankündigung. Eine Verwarnung oder Nachricht im Mitteilungsheft und eine 2. Chance ist eher üblich.
    Ich sehe das ja täglich, sitze als Schulbegleiterin in einer 3. Klasse, und da wird höchstens mit der 6 gedroht, wenn die Mappe beim 2. Mal noch nicht da ist - in Hauptfächern. In Reli habe ich sowas noch gar nicht erlebt.
    ...Und dann kommt ja noch dazu, dass man als Lehrer auch einen Ermessensspielraum hat und abwägen kann, bei welchem Schüler ein einmaliges Vergessen ein Ausrutscher ist und wer eher zu den notorischen Vergessern gehört und viel eher mal eine deutliche Ansage braucht.

  • Naja so ganz falsch sehe ich das dann wohl nicht. Die Note 6 verändert nicht ihr Zeugnis. Sie bekommt die Note 2 in Religion. Aber auch da sagte die Lehrerin zu meiner Tochter, dass sie sich mündlich verbessern sollte. Meine Tochter steht mündlich auf 2. In meinen Augen eine super Note, die man auch einfach mal unkommentiert stehen lassen kann. Naja....
    Mir ging es hier bei der Mappe auch nicht darum, dass sich ihre Note nicht verschlechtert, sondern viel mehr, um den Druck, der hier ausgeübt wird. Vergessen ist menschlich und kommt bei ihr so gut wie nicht vor. Mir tat sie leid, sitzt da und weint und der Lehrerin gehts am Popo vorbei.
    Ich werde das Gespräch mit der Rektorin suchen, einfach um mehr Mitgefühl und eine Gleichbehandlung der Kinder bitten.

  • Das Gespräch mit der Lehrerin war in meinen Augen schon eine relativ heftige Reaktion.
    Meinst du, es ist eine gute Idee mit diesem Thema zur Rektorin zu laufen?


    Die Lehrerin ist offenbar eher streng. Besonders in Relation zum Fach, das sie unterrichtet... Und ein bisschen Mitgefühl Ihrerseits wäre auch schön gewesen. Ja. Deine Tochter hat aber eine Aufgabe nicht erfüllt und hat jetzt halt die (eher kleine) Konsequenz zu spüren bekommen.
    Ist das nicht ein bisschen das Ding mit der Kanone und dem Spatz?

    „Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“


    J. W. von Goethe



    Si tacuisses, philosophus mansisses

  • Ihr habt ja jetzt geklärt, was die "Note 6" bedeutet. Nämlich wohl ein sehr kleines Puzzlestück der Gesamtnote. Die eine Lehrerin nennt es "6", die andere macht ein Kreuzchen in ihr Beurteilungsheft. In der Sache ist das aber gleich.


    Wenn ein Kind in der Schule im Unterricht zum Weinen gebracht wird, dann ist das jedoch erst einmal ein pädagogisches Versagen. Allerdings haben wir an den Schulen ein System, das auf Bewertung und Notendruck aufgebaut ist. Und das oft kaum trennt zwischen der Leistung einer Person und der Person selbst. Zumindest die Schüler haben meist den Eindruck, über die Note definiert zu werden.
    Aus diesem System kommt deine Tochter allerdings nicht raus, wenn du sie nicht auf die ein oder andere spezielle Privatschule schickst. Insofern wird ihr diese Art des Notendrucks noch oft im Schulleben passieren. Hier war es eine vergessene Mappe. Das Erlebnis war eindrücklich und nicht unbedingt motivierend. Aber vielleicht bewirkt diese "schwarze Pädagogik" trotzdem irgendwie, dass Tochterkind darum weiß, dass zu bestimmten Terminen angeforderte Dinge erledigt sein müssen. Dann hätte sie etwas unter Schmerzen gelernt, was ihr in Zukunft helfen kann. Ist kein Trost, aber das vielleicht einzig Positive an der Sache.
    In 18 Monaten, auf der weiterführenden Schule, ist es dann übrigens eine Selbstverständlichkeit. Zum Termin nicht mitgebrachtes Arbeitsmaterial, Mappen, Vorträge, Hausaufgaben - es wirkt sich in 90 Prozent der Fälle sofort auf die Tagesnote aus. Ohne Wenn und Aber. Wer da als Grundschüler die liebe, bemutternde Lehrerin gehabt hat, ist verraten und verkauft, kriegt den Kulturschock (dann halt 18 Monate später).


    So sehr du in der Schule auf den Tisch klopfen solltest wegen des aufgebauten Drucks, der zu Tränen führte: Erwecke beim Tochterkind keinesfalls den Eindruck, Mama richtet das Ding und es sei nicht schlimm, wenn man sein Zeugs vergisst. Das hilft ihr für die Zukunft nüscht. Irgendwann muss sie, muss jeder in unserem Schulsystem da durch, irgendwann kriegt jeder mal seine "6" verpasst. Und ihr werden gerade in der Schule noch viele Ungerechtigkeiten begegnen. Wobei hier die Lehrerin in der Sache ja unbestreitbar Recht hat. Die Ausführungsart dann ist diskutabel ... Tochterkind muss lernen, damit umzugehen. Man kann und sollte seine Kids nicht vor allem schützen. Es geht nicht.
    Hier hilft nur die Einstellung: Wenn dir einer Zitronen gibt, mach Limonade draus.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Das hat wohl wer den Beruf verfehlt. Das ist doch keine Pädagogin. Das ist eine alte Hexe! Ein Grund sofort aus der Kirche auszutreten und ja, da würd ich zur Direktorin gehen! Ich glaub mein Schwein pfeifft!!! Mein Sohn wär heute morgen fast in der Schlafanzughose zur Schule gegangen - es sind doch Kinder und selbst als Erwachsene vergesse ich manchmal was. Neulich hab ich meinen Laptop daheim liegen lassen beispielsweise!

  • Wo genau liegt denn hier die Schuld der Kirche??? :D
    Es gibt eine Menge guter Gründe um aus der Kirche auszutreten. Aber DAS ist doch keiner.
    Vielleicht bin ich da einfach zu entspannt, aber ich finde dass die Kids auch nicht in Watte gepackt werden müssen. Die Lehrerin ist nicht toll, da stimme ich zu. Aber manchmal hilft auch Durchatmen.

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    Si tacuisses, philosophus mansisses

  • Mir geht es ehrlich tierisch auf den Sender, dass Religion immerzu als unwichtiges Fach abgetan wird und diese Lehrerin solle sich mal nicht so haben wegen einer vergessenen Mappe.
    Diese Lehrerin rennt nicht nur der Mappe von einem Kind hinterher, sondern garantiert auch noch in anderen Klassen. Sowas nervt einfach nur und außerdem hat dein Kind jetzt die Chance, die Mappe noch besonders schön zu machen. Die anderen haben das nicht mehr.
    Bei mir zieht jede nicht erbrachte Leistung eine 6 nach sich, sofern eigenes Verschulden vorliegt. Später kann man im Beruf auch nicht Leistungen nicht erbringen, weil man sein Zeug vergessen hat. Jeder hier wär angefressen, käme der Klemptner angefahren, könne aber nichts richten, weil er Schraubenschlüssel X, Y und Z vergessen hat.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Nuja, klar kann jeder "mal was" vergessen. aber manchmal hat das dann halt Konsequenzen.
    Wenn man mmer nur sagt: Ach ist nicht schlimm, dann reiche halt die Mappe nach...nuja, dann wird das dazu führen, daß die Lehrerin den Mappen ewig hinterherrennen darf.


    Daß es vielleicht überzogen sein mag, sofort eine 6 zu geben, das mag man ja so empfinden, aber letztendlich hat es doch wohl keine Auswirkung auf die Gesamtnote. erst wenn sie mehrfach Dinge vergisst. Und das ist doch eigentlich eine Lektion, die eine Schule doch auch vermitteln soll.


    Schwamminge Aussagen wie: Schlechte Noten erst bei mehrmaligen Vergessen oder nur für Schüler die...zum Einen wäre das eine Ungleichbehandlung von Schülern und zum Anderen, wer soll denn darüber Buch führen?


    Ich wprde Töchterlein trösten und Verständnis zeigen und vielleicht kann sie die Mappe ja nachreichen und dann wird sie ja vielleicht bewertet.


    Das würde ich der Lehrerin anbietwn.


    Sich gleich beim Chef zu beschweren würde ich mir für andere Gelegenheit aufhebwn.

  • Ich denke, es geht weniger um die sechs, die das Mädchen anscheinend auch so schon hart trifft. Sondern um den Umgang damit danach.
    Der Lehrerin wäre kein Zacken aus der Krone gefallen zu sagen: Okay, doof gelaufen, das nächste Mal denkst du eben daran. Aber kein Grund zum weinen." Das läßt die Kröte leichter schlucken.


    Ich finde schon, dass ein Lehrkörper im Überblick haben sollte, wer selten seinen Kram zusammen hat und wer es einmalig versemmelt.


    Zum Rektor gehen würde ich mir kneifen.

  • Es wird immer wieder in ihrer Schullaufbahn Lehrer geben, die nicht sinnvoll pädagogisch reagieren, zu hart strafen etc. Wie in jedem Beruf gibt es Gute und weniger Gute. Und! die Note reißt sie nicht runter. Ich würde daher nicht nur trösten, sondern dahin wirken, dass sie das nicht zu sehr mit nimmt. Vielleicht fällt dir selbst was aus deiner Schullaufbahn ein. Mein Philosophielehrer in der 13. Klasse drückte es z.B. nur ein wenig höflicher aus, als er mir bescheinigte, ich hätte ein besch* Schreibstil. Und das vor der ganzen Klasse, btw. Tja, da war er aber der einzige in seit Mittelstufe, sonst habe ich in Laberfächern immer schriftlich brilliert. Also, der Idiot saß nicht an meinen Tisch :).
    Natürlich kann man als 18jährige mit gesunden Ego damit besser umgehen. Aber deine Tochter ist auch "gut", sie hat mal was vergessen, kein Beinbruch. Wir alle machen mal nachvollziehbare Fehler. Und nicht immer bekommen wir dafür Nachsicht zu spüren.

  • 1.: Als Lehrer ist man in der Regel kein Pädagoge.
    2.: Als sog. Religionslehrer muss man in der Regel noch nicht mal Lehrer sein.
    3.: Unser Schulsystem ist kein Kindergarten und bereitet unsere Kinder auf unsere Gesellschaft vor.


    Hi,


    keines der 3 Punkte finde ich gut aber ein krankes System mit Argumenten beim Dienstherren verändern zu wollen ist wie zu versuchen den Teufel mit dem Belzebub auszutreiben.


    "Völker hört die Signale..." :D
    Veränderung gibt es nur von innen; aus euch selbst:


    Deine Tochter kann das kleine 1 X 1 und lernt schlechte Noten zu berechnen.
    Du kannst das große 1 X 1 und kannst dich in den Gremien und der Politik einbringen und andere mobilisieren. :brille


    Rektoren einer Schule sind Spielbälle und können -in der Regel- ... nichts, außer ihren Posten wahren.


    Volker

    Der Nutzen ist ein Teil der Schönheit. Albrecht Dürer (1471 - 1528)


  • Moin...,


    Ich weiß zwar nicht, woher du deine Erkentnisse nimmst, aber das kann ich so nicht stehen lassen...


    Zu 1. ...was ist ein Lehrer dann, wenn er kein Pädagoge ist? Allerdings handelt nicht jede/r KollegIn immer pädagogisch, aber hier die LehrerInnen alle über einen Kamm zu scheren, ist nicht in Ordnung. Gerade das Fach Religion sollte geeignet sein, im guten Sinne pädagogisch zu handeln.....


    Zu 2. Das stimmt nur bedingt..., Religionslehrer, die keine „ echten LehrerInnen“ sind, sind in der Regel Diakone, die an einer kirchlichen Hochschule studiert haben und sehr wohl eine pädagogische Ausbildung mitbringen ( oft sogar eine bessere, als manche andere Lehrkraft). Gleiches gilt auch für PfarrerInnen, die dürfen ( müssen) auch Religionsunterricht geben. Als LehrerIn einer staatlichen /privaten Schule, erhält man von der Kirche eine entsprechende Lehrbefugnis, entweder „Vocatio“ oder „ Missio“. Ich habe so eine Lehrbefugnis seit 18 Jahren.....


    Zu 3. .....das sollte so eigentlich der Fall sein.....



    Was die SchulleiterInnen angeht, ......der Job ist nicht wirklich toll, Bezahlung im Verhältnis schlecht ( insbesondere an Grundschulen), Verantwortung sehr groß..., also mit am Job kleben..., ich weiß nicht..... , ich habe großen :respekt vor den KollegInnen, die sich das geben..... Nur weil jeder mal in der Schule war, macht einen da nicht zum Bildungsexperten :angry


    LG Mike

  • Tach...,


    man kann auf Lehramt studieren oder auf Pädagogik. Als Lehrer ist man kein ausgebildeter Pädagoge. (zu 1)


    An der Grundschule meiner Tochter sollte ein geistlicher Prediger muslimischen Glaubens, mangels Lehrer, den Religionsunterricht für Muslime übernehmen.
    Das Erschrecken der Anwesenden aufgeklärten muslimischen Mütter war größer als meins. (zu 2)


    In der Summe ein klares "Ja" zur Note. (zu 3)


    Niemand ist gezwungen eine Arbeit zu machen die ihm nicht liegt. Wenn ich mich als Lehrer wohl fühle, warum soll ich Rektor werden wenn es mir nicht bekommt?
    (zum Rest)


    Volker ;)

    Der Nutzen ist ein Teil der Schönheit. Albrecht Dürer (1471 - 1528)

  • Ich kann hier nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten und ich hab 2 sehr unterschiedliche Jungs und sehr... sehr unterschiedliche Lehrer auf verschiedenen Schulen kennengelernt und darunter ist ein Lehrer der meine Jungs mit 3 und 4 Jahren kennengelernt hat über meinem Ex... da befreundet... ich kenn da echt ein wenig und der Grad... zwischen Lehrer oder Kind „Wahrheit“ ist sehr schmal... oder wer da falsch „liegt“ oder nur etwas „blöd“ unterwegs ist ... ist... sehr... sehr schwer ein zu ordnen und extrem schwer einzuschätzen.


    Ich sammle dann immer erstmal Infos... zuerst beim Kind und auch denn dann erst bei einer besonders schlechten Note (5/6)... vorher werde ich eh nie aktiv... auch sowieso erst beim 2/3 x im selben Fach ... für den selben Bereich... sprich Mündlich/Klausur/Mappe... erst dann informiere ich mich über „unser“ lernen genauer... da mach ich nie unnötig Stress... weder Kind noch mir... Infos hole ich über Kind und den Lehrer... sowie bei Schulkameraden und Eltern und da erfährt man echt viel!!!

    Der Biolehrer hat jetzt das 2. x meinen Kleinen eine 5 in seiner Heftführung verpasst und ich weiß nicht so recht warum... er ist der auch noch dazu besagter Kumpel von Ex... morgen bekomm ich von der Mama seines Schulfreundes die Mappe (da ne 2+) und dann schau ich mal... mein Junge weiß nix davon und die 3 in Bio ist auch dennoch sicher... will nur sagen Fakten sammel... und alles überblicken.


    Du stresst dich und Tochter auf ner Ebene die nicht nötig ist... beruhige sie und zeig ihr Lösungen und vor allem wie „unwichtig“ das Ganze ist... und die Lehrerin da auch durchaus auch mal falsch liegen „könnte“...warum auch immer und Drama macht auch eine „Prinzessin“ nicht schon beim ersten Mal... und den Kopf in den Sand steckt sie doch auch nicht gleich?! Morgen geht die Sonne eh wieder auf und es ist ein neuer Tag voller neuer Möglichkeiten.


    Ihr seit auf der Grundschule... das ist zu früh für solch Kummer.


    Es gibt auch Lehrer die mal alle Kinder und Eltern ganz doof finden oder die eben „schräg“
    Unterwegs sind... davon geht die Welt nicht unter.


    Man muss einfach überblicken... wann sich Konfrontationen... mit wem auch immer... wirklich lohnen oder die man die Welt so nimmt wie sie ist.



    Edit... Rechtschreibfehler, da auf Inhalt orientier und ne blöde Korrektur aktiv und ich grad auch nur so kann 8-)

    10 Mal editiert, zuletzt von MiLa12 ()