Inobhutnahme der Kinder angedroht

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  • Familienhilfe ist abgelehnt - einzig ein anderer Hort als akzeptabel eingestuft....


    keine sonstigen Hilfen - trotz Nachfrage meinerseits angeboten worden .....





    *Was hab ich denen nur getan????

    "all your lives a cosmic joke" lemmy
    2 Kids *2007 *2010

  • Also, eine schriftliche Androhung des JA gibt es zur Inobhutnahme nicht, sondern nur zur Ablehnung der Familienhilfe?


    Du meinst das JA, könne dennoch jetzt rein aufgrund des Zustands der Wohnung, wie sie auch auf den Bildern ist, die Kinder in Obhut nehmen?


    Das geht nicht.


    Wenn das, die einzigen Mängel sind, würde ich jetzt mal auf den schriftlichen Bericht des JA warten, und dann mit RA gemeinsam erneut eine Familienhilfe beantragen.


    In deiner Situation scheint mir mehr Unterstützung für dich selbst gerade dringend nötig.

  • Ganz ehrlich, wenn die Bilder der permanten Zustand der Wohnung wiederspiegelt dann bin ich direkt neidisch.


    Ich würde mir da nicht zu viele Sorgen machen oder will das JA bei Dir am Boden operieren? Kann ich nicht verstehen wie das JA sich zu einer Aussage hinreißen lässt.

  • Wenn ich mir betrachte, welche Fehlleistungen sich das Jugendamt Freiburg/Breisgau erlaubt hat ....



    Jugendämter scheinen mir doch mit sehr unterschiedlichen Maßstäben zu arbeiten.

  • Nicht nur in Freiburg, es gibt unzählige Beispiele.


    Auch innerhalb ein- und desselben Jugendamts habe ich schon mit Mitarbeitern ganz unterschiedlicher Fähigkeiten zu tun gehabt. Geholfen hat mir immer, einerseits kooperativ, andererseits aber auch bestimmt zu sein. Ich würde mich an Deiner Stelle an den Vorgesetzten der betreffenden Fachkraft wenden mit der Bitte um ein klärendes Gespräch. Dabei kannst Du Deine Kooperationsfähigkeit glaubhaft machen und Deine Anliegen anbringen, z. B. dass und warum Du Hilfen zur Erziehung zum Wohle Deines Kindes in Anspruch nehmen möchtest. Es ist das Letzte, was geschehen sollte, dass Kinder aus der Obhut ihrer Eltern genommen werden. Ist mir auch schon passiert, und da musste ich mich ganz schön auf die Hinterbeine stellen (ging damals auch über den Vorgesetzten). Dabei aber immer schön freundlich bleiben.


    Ich würde mich auch danach erkundigen, ob Dir eine Haushaltshilfe gestellt werden kann. Nicht, weil es Dir (nach eigener Aussage) schwer fällt, sondern weil Du als Alleinerziehende mit Vollzeit-Job Entlastung benötigst, um Dich ausreichend um die Kinder kümmern zu können.

    Einmal editiert, zuletzt von musicafides ()

  • Was wollte das Jugendamt denn ursprünglich von Dir?
    Haben die netten Nachbarn beim Jugendamt gemeldet, du hättest eine Messiewohnung? (Woher wollen/könnten die das wissen?) Oder haben die etwas anderes angezeigt?


    Und mit welcher Begründung hat das Jugendamt einen Besuch angekündigt? (Du brauchst die übrigens nicht reinzulassen. Ohne Begründung oder "Gesprächsbedarf" kann man den Termin auch ins Jugendamt legen oder sogar ablehnen. )
    So freundliche mündliche Hinweise wie "Dann nehmen wir die Kinder in Obhut" sollte man sofort schriftlich einfordern: Darf ich Sie um das Gesprächsprotokoll bitten und vor allem um die widerspruchsfähige Begründung Ihrer Drohung?!


    Das Jugendamt hat in erster Linie einen Unterstützungsauftrag, nicht einen Bedrohungsauftrag. Entsprechend hat es Vorschläge für einen Verbesserung von Situationen zu machen (wenn es denn Mängel erkennt) und nicht wie eine Vollzugsbehörde bestrafende Maßnahmen anzukündigen (ohne vorherige Hilfsangebote).


    Gut ist der Rat, hier das Gespräch mit dem Vorgesetzten zu suchen. Gleichzeitig kannst du darum bitten, vor diesem Gespräch Einblick in das Besuchsprotokoll bzw. über die mutmaßlich vorhandene Akte nehmen zu können (das hat die Behörde auf Antrag zu tun).


    Ansonsten sollte man sich beim Jugendamt und ähnlich "sozialarbeitenden" die klassische Nachfrage angewöhnen: "Und was schlagen Sie vor?" und gglfls: "Und wie könnte man das machen?" sowie: "Wo/wie können/würden Sie unterstützen?"


    Da sieht dann oft die Welt der JA-Mitarbeiter auf einmal anders aus.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • fAlso eine Haushaltshilfe gibt es nicht vom Jugendamt und so länger ich über die Sache nachdenke..ich würde da wirklich zum Vorgesetzten gehen. Zum Verständnis noch mal: Brauchst du eine Familienhilfe? Denn diese annehmen, nur weil man Angst vor dem Jugendamt hat, ist wahrlich der falsche Weg. Wenn du dir absolut nichts vorzuwerfen hast...ab zum Vorgesetzten und dem die Lage erklären

  • - Deine Wohnung sieht tippitoppi aus! Da gibt es nichts dran auszusetzen.


    - (Anonymen) Anzeigen muss erstmal nachgegangen werden, dann wird das telefonisch oder per Besuch geklärt und fertig.


    Die Androhung von Inobhutnahme aufgrund unzumutbarer Wohnsituation ist so aus der Luft gegriffen, dass es schon echt lächerlich wirkt - aber dass dir so eine Aussage Angst macht, ist auch absolut verständlich, zumal in deiner eh angespannten Lage.
    Ich würde das Gespräch mit dem Vorgesetzten suchen und fragen, wo genau denn die Schbearbeiterin/der Sachbearbeiter (die oder der mit der Drohung) ein Problem sieht, da die Anzeige ja nun offensichtlich nicht gerechtfertigt war. Und warum es Mitarbeitern gestattet ist, ohne Begründung solche Aussagen zu machen.
    Womöglich fühlen sich die Damen und Herren Senioren davon gestört, dass da Kinder im Haus leben, die man auch mal hört...?


    Ich hatte auch mal eine Mitteilung vom JA wegen einer anonymen Anzeige, mein Kind bekäme zuhause nichts oder nicht genug zu essen (!!).
    In dem Schreiben stand nur, die SB habe gewechselt und wolle mich daher bei einem Besuch zuhause kennenlernen. Ich habe sofort gerochen, dass da was nicht stimmt, denn schließlich kannte ich auch die frühere SB nicht, hatte mit dem hiesigen JA noch nie zu tun gehabt.
    Also habe ich angerufen und nachgefragt, was dahintersteckt, und sie druckste herum und erzählte dann von der anonymen Anzeige. Wir haben das am Telefon geklärt. Und nach einigem Nachdenken war mir dann auch klar, wer mich angeschwärzt hatte - eine Nachbarin.


    Versuche ruhig zu bleiben, so schnell können die dir nichts tun!
    Soviel ich weiß muss eine akute Kindeswohlgefährdung vorliegen für eine Inobhutnahme, und die gibt es bei euch ja nicht.

  • Das Jugendamt rief an und meinte, sie haben eine Meldung über eine Messiewohnung erhalten und Kindswohlgefährdung....


    Sie wollten sich die Wohnung anschauen und ich dachte ja - ich hätte nichts zu verbergen, kurz danach kamen sie vorbei

    "all your lives a cosmic joke" lemmy
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  • Sie wollten sich die Wohnung anschauen und ich dachte ja - ich hätte nichts zu verbergen, kurz danach kamen sie vorbei


    Und? Hast du die rein gelassen? Mensch, lass dich mal umarmen :troest Habe mir die ganzen Beiträge gelesen. Hört sich arg nach Nötigung an. Anzeige?

  • Ja - ich hab sie reingelassen....


    weiß ja, daß meine Wohnung nicht die aufgeräumteste ist, aber für eine Messiewohnung und Kindswohlgefährdung
    hab ich sie nicht gehalten.....


    Nächstes Mal ruf ich zuerst die Anwältin an

    "all your lives a cosmic joke" lemmy
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  • Sie fanden den Zustand der Wohnung untragbar, nur die Kinderzimmer haben sie versöhnlich gestimmt.


    Und ich war so froh - daß ich den Haushalt langsam im Griff hab.....


    wenn die Kinderzimmer nicht gewesen wären, wollten sie die Kids sofort in Obhut nehmen.

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    Einmal editiert, zuletzt von thaga ()

  • Ich weiß nicht, ob das Jugendamt einfach so reindarf, wenn Kindswohlgefährdung vorliegt. Dazu braucht man doch einen richterlichen Beschluss, oder? Korrigiert mich bitte. Google mal nach Messie Wohnung. Deine als Messie-Wohnung zu bezeichnen ist eine Frechheit. Punkt. Ruf deine Anwältin an und schilderst den ganzen Vorfall.