Verliere ich den Zugang zu meinem Sohn?

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  • Um beim Konditional zu bleiben: er könnte sich in einer Pflegefamilie aber auch von seiner Mutter amputiert vorkommen und sich dort in seine eigene Gedankenwelt zurückziehen. Es "könnte" aber auch vieles andere sein, was man so in einer Glaskugel lesen könnte, falls man diese gerade zur Hand hat.


    Aber in der Pflegefamilie ist er vermutlich in all seinen Nöten angenommen worden und hat die Zeit für alles bekommen, die er benötigt.
    Und: Die Pflegefamilie steht den leiblichen Eltern objektiv gegenüber und so muss das Kind nicht ständig einen Krieg miterleben. Es darf wirklich und ehrlich beide Seiten lieben.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Mod.-Mitteilung: Text wegen persönlicher Beleidigungen und Herabsetzungen entfernt. Der User Laguso wird letztmalig aufgefordert, sich hier im Form sozialverträglich zu verhalten. Volleybap

  • Mod,.Mitteilung: Text entfernt, s.o. Volleybap.


    das ist so ein Schlag weit unter der Gürtellinie ! Kinder wachsen oft in ganz anderen Verhältnissen auf. Wer will
    schon von sich sagen er mache alles richtig !
    Keiner der hier Anwesenden ist vor Ort ! Weiß jemand ob Pflegefamilien wirklich IMMER gut sind ?
    Ich denke für den kleinen Kerl ( der sich jetzt schon längst seinen Teil denkt ) ist es einfach schon jetzt so.
    Bezugspersonen kommen und gehen. Nichts ist für immer und dennoch kämpft der kleine Kerl für seine eigenen Interessen
    und ja DAS zeugt davon was ihr beide für einen tollen Sohn habt.
    Ja Musicfides für SEINE Interessen und nicht die,die du für richtig erachtest.


    Was genau seine Interessen sind und das er bei dir bleiben möchte und nicht nur muss-- liegt an dir !
    Es geht nicht darum ihn zu verwöhnen aber ihn als starke kleine Persönlichkeit für voll zu nehmen.
    Wäre er bei den ganzen hin und her schon kaputt gegangen dann würde der Junge genau so funktionieren wie er soll.
    Hör endlich auf ständig irgendwelche Therapien in Anspruch zu nehmen und nehme dein Kind und mache einfach mal was
    ihm spaß macht ! Rede mit ihm ! kommuniziere und wenn er noch nicht reden will na dann eben später .Der Junge wird sich öffnen wenn du ihn nicht nur beobachtest und analysierst ( nee der ist kein PC Programm ) sondern mit ihm machst. Der hat soviel erlebt ,da muss soviel in den kleinen Kerl vor sich gehen....irgendwann platzt das raus.Es mag ZEIT dauern und AUFWAND MIT DEM JUNGEN ( nein das ist nicht das gleiche wie über den Jungen ) aber dann habt ihr eine reale Chance.
    Es ist auch nicht schlimm einen Kind zu erklären...Du Mama und Papa lieben dich sehr aber wir sind beide sehr anders ( wie 2 verschiedene Socken ) der versteht das !


    Versuche doch einfach mal dein Kind zu akzeptieren wie er ist und dann auf die Auffälligkeiten hin zu arbeiten nicht umgekehrt !
    Auffälligkeit muss geglättet werden - Therapien ,Threads und dann evtl.Akzeptanz und Toleranz.


    Denn genau das lese ich aus deinen Threads heraus.

    Uralt Song
    ob es nun so oder so oder anders kommt , so wie es kommt so ist es Recht…..trala lalala
    - egal ! einfach weitertanzen !

    3 Mal editiert, zuletzt von Volleybap ()

  • Wenn ich ihn frage, wie denn das Wochenende bei der Mama war (einfach, um Anteil zu nehmen), bekomme ich nur noch stereotype Antworten oder gar keine mehr. Auch unser Familienhelfer hat schon seit mehreren Monaten die Erfahrung gemacht, dass kaum Antworten kommen ... kann der Sohn wirklich nur dann glücklich sein, wenn er wieder von seiner Mama vereinnahmt wird? Ich fühle mich gerade etwas ratlos.

    Erwartest du da nicht etwas viel von deinem fünjährigen Sohn? Ein Kind in diesem Alter kann doch noch gar nicht emotional so differenziert sein wie du es erwartest selbst wenn es nicht in einem Loyalitätskonflikt steckt. Dazu kommt noch die mangelnde sprachliche Ausdrucksfähigkeit in dem Alter.
    Selbst fünfjährige in nichtproblematischen Familienverhältnissen fangen in für sie schwierigen Situationen manchmal an zu weinen weil sie einfach nicht in der Lage sind ihre Gefühle in Worte zu fassen.
    Vermittelst du einen wertneutralen Eindruck wenn du ihn nach der Zeit mit seiner Mutter fragst? Kinder reagieren sehr sensibel auf Stimmlage und fühlen negative Schwinungen. Dein Sohn spürt vielleicht unterbewußt dass du seinen Besuchen bei der Mutter nicht positiv gesinnt bist und möchte dich nicht verletzen oder dich nicht verärgern wenn er positiv von seinen Gefühlen spricht.


    Sätze wie Mama weiß es besser denn ie hat mich geboren würde ich nicht auf die Goldwage legen. Kinder sagen sowas. Meine Kinder haben mir in dem Alter gesagt dass ich keine Reifen wechseln könne weil ich ein Mädchen sei oder sie haben gesagt dass Oma alles Besser wisse weil sie ja die älteste im Haus sei.


    Kinder in dem Alter teilen ihre Bindung zu den Eltern oft nonverbal mit. Sie malen Bilder, schenken dir selbstgebasteltes oder kommen zum kuscheln. Wenn du darauf eingehst kannst du die Bindung zu deinem Sohn gar nicht verlieren.


    Wenn du was für die Bindung zu deinem Sohn tun willst dann geht das in kleinen Dosen. Nimm ihn spontan in den Arm und sag ihm wie Lieb du ihn hast. Mach ein Bild von euch beiden und rahme es. Hänge es in das Zimmer deines Sohnes. Erkenne wenn dein Sohn dich braucht. Wenn er mit seinem Spielzeug ein Problem hat oder eine Mauer nicht hochklettern kann. Dann bist du da hilfst ihm, ermunterst ihn und bist sein Held.


    Auch wenn dein Sohn dir nicht 1 zu 1 eine Rückmeldung gibt hab Geduld. Wie sagte mein Klavierlehrer früher immer, Müßig nährt sich das Eichhörnchen.

  • Müßig nährt sich das Eichhörnchen.


    Nein, das tut es nicht müßig, sondern sehr mühsam (so der tatsächliche Wortlaut des Sprichworts). D.h. Futter sammeln den ganzen Sommer, verbuddeln, die Hälfte davon vergessen, ewig rumsuchen, Hunger haben im Winter und damit warten und hinarbeiten auf bessere Zeiten...


    Und so sehr ich manchmal über diese ganze Analysiererei von Musicafides den Kopf schütteln möchte - anders als mühsam und in kleinen Schritten wird bei einem Kind, das so viel Mist erlebt hat, nichts zu erreichen sein.



    Wäre er bei den ganzen hin und her schon kaputt gegangen dann würde der Junge genau so funktionieren wie er soll.
    Hör endlich auf ständig irgendwelche Therapien in Anspruch zu nehmen und nehme dein Kind und mache einfach mal was
    ihm spaß macht ! Rede mit ihm ! kommuniziere und wenn er noch nicht reden will na dann eben später .Der Junge wird sich öffnen wenn du ihn nicht nur beobachtest und analysierst ( nee der ist kein PC Programm ) sondern mit ihm machst. Der hat soviel erlebt ,da muss soviel in den kleinen Kerl vor sich gehen....irgendwann platzt das raus.Es mag ZEIT dauern und AUFWAND MIT DEM JUNGEN ( nein das ist nicht das gleiche wie über den Jungen ) aber dann habt ihr eine reale Chance.


    Es wäre tatsächlich toll, wenn es so einfach wäre. Aber das glaube ich ganz und gar nicht und ich glaube auch nicht, dass irgendwelche Therapieabbrüche in diesem Fall auch nur annähernd zielführend sein können. Nicht nur in Bezug auf den Kleinen, sondern auch in Bezug auf den Papa, der dann ebenfalls die Anbindung an (hoffentlich kompetente) "Spiegel"-Partner verliert.

  • Mod.-Mitteilung: Text entfernt. s.o. Volleybap.



    Mod,-Mitteilung: Text wegen persönlicher Beleidigung und Herabsetzung entfernt. SJule, wenn du mit etwas im Forum nicht einverstanden bist, nutze bitte die Meldefunktion. Es ist nicht Forenstil, "zurückzubeleidigen", noch ist das Moderatorenteam begeistert, wenn du ihm Inkompetenz und mangelndes Handeln vorwirfst, statt die vorgegeben (Melde-)Wege einzuhalten. Volleybap

  • Ich sage nach wie vor...als erstes sollte der Kontakt zur Mutter unterbunden werden...durch sie kommt der Junge doch ständig in Konflikte...der Junge kann doch gar nicht richtig bei seinem Vater und seiner Schwester ankommen. Hier sollte sich M. endlich durchsetzen

  • Es wäre tatsächlich toll, wenn es so einfach wäre. Aber das glaube ich ganz und gar nicht und ich glaube auch nicht, dass irgendwelche Therapieabbrüche in diesem Fall auch nur annähernd zielführend sein können. Nicht nur in Bezug auf den Kleinen, sondern auch in Bezug auf den Papa, der dann ebenfalls die Anbindung an (hoffentlich kompetente) "Spiegel"-Partner verliert.



    Ich führe hier jetzt keine Strichlisten ABER


    der Junge war in mindestens 4 "zuhause " . Es wurden mindestens 3 Gutachten angefertigt.
    Musicfides ist berufstätig und es ist noch ein anderes Kind dort. Der Umgang mit der KM ist mindestens einmal die Woche zu organisieren.
    Es gab etliche Gerichtstermine ( emotionale Anspannung ) und damit verbunden Anwaltstermine , Familienhelferin und nehmen wir noch den normalen Alltag hinzu wie Arztbesuche,Haushalt ,Termine der Alltags. Dann rechnen wir noch hinzu -- auch Musicfides wird sicher nicht immer gesund sein und sich mal schlapp fühlen., Mädchen geht zur Spielgruppe und und und ....Der Junge ist 5 Jahre !! Das Mädchen etwas älter also bitte
    von der reinen Logik her --- wann ist da eigentlich die Zeit sich mit den Kindern direkt auseinander zu setzen ???
    Und OHNE sich direkt die Zeit zu nehmen sich mit den Jungen direkt auseinander zu setzen...
    WIE sollte da eine Art von Verbindung entstehen ???? Er ist doch der Knecht im moment und weniger der Vater weil wann bitte ist dafür denn die Zeit ? Ich denke ( aber das ist auch wirklich meine Meinung ) Therapieangebote sind gut und wichtig aber es gibt iMMER auch a) ein zuviel und b ) können nicht immer alle gut und nützlich sein.

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    Einmal editiert, zuletzt von Antje77 ()

  • Ein Bindung wächst doch nicht nur, wenn man sich konkret und geplant mit den Kindern beschäftigt. Eine wirkliche Bindung wächst im Alltag, bei sich entwickelnden gemeinsamen Dingen wie Tisch decken und essen, Vorlesen, und natürlich verbinden auch gemeinsame Traditionen wie sich wiederholende Abläufe zu Geburtstagen und Weihnachten.
    Die Extras sind das Sahnehäubchen.


    Dem ganzen Therapiewahnsinn kann ich auch nichts abgewinnen. Aber solange musicafides seinen Umgang mit dem Sohn nicht ändern will und da keine Einsicht kommt, wird es weder Zugang noch Bindung geben.


    Es liegt nunmal ganz allein an ihm. Gäbe es die Bindung, wäre auch der Kontakt zur KM nicht halb so problematisch und könnte locker ausgesessen werden.

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  • Eine wirkliche Bindung wächst im Alltag, bei sich entwickelnden gemeinsamen Dingen wie Tisch decken und essen, Vorlesen, und natürlich verbinden auch gemeinsame Traditionen wie sich wiederholende Abläufe zu Geburtstagen und Weihnachten.


    Das sehe ich durchaus ganz genauso. Ich glaube aber nicht, dass das bei emotional so massiv verletzten, verstörten und extrem verunsicherten kleinen Persönlichkeiten noch reicht.


    Ob diese ganzen Therapien, wie sie aktuell organisiert sind, was nützen oder nicht, sei dahingestellt und ein anderes Thema. Aber ich-weiß-nicht-wie-viele-Wohn- und damit Bezugspersonenwechsel und dazu Eltern, die selber Probleme haben, dürften eine Situation für die beiden Kleinen geschaffen haben, die nur durch geregelten und egal, wie liebevollen Alltag, kaum auffangbar ist.

  • Nun, aber im Vergleich zu dem schwer bindungsgestörten Jungen, den ich an meiner Schule habe, zeigt musicas Sohn ja deutlich, dass er eine Bindung hat - nämlich zur Mutter - und somit wird er auch andere Bindungen eingehen können. Ob das funktioniert, liegt also nur an der Person, die einen Zugang zu ihm sucht.
    Der Erwachsene muss sich auf das Kind einstellen, nicht andersherum.

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  • ...zeigt musicas Sohn ja deutlich, dass er eine Bindung hat - nämlich zur Mutter - und somit wird er auch andere Bindungen eingehen können.


    Zweifellos hat das Kind eine Bindung zur Mutter. Welcher Art die allerdings ist, wäre Spekulation. Ich glaube nicht, dass psychisch kranke Menschen in der Lage sind, Kindern tatsächlich so sichere Bindungen zu ermöglichen, wie diese brauchen, um sich emotional gesund zu entwickeln.

  • Ich glaube nicht, dass psychisch kranke Menschen in der Lage sind, Kindern tatsächlich so sichere Bindungen zu ermöglichen, wie diese brauchen, um sich emotional gesund zu entwickeln.



    deshalb konnte sie ja auch das Sorgerecht nicht behalten ( wobei ich diese Entscheidung des Gerichtes damals doch sehr merkwürdig finde )
    aber ich verstehe nicht wieso ein Kind nicht eine gesunde Bindung zu einen psychisch kranken Menschen entwickeln könnte ????
    (mal davon abgesehen das fast alle Menschen die eine oder andere massive "Marotte" mit sich schleppen )

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  • Zweifellos hat das Kind eine Bindung zur Mutter. Welcher Art die allerdings ist, wäre Spekulation. Ich glaube nicht, dass psychisch kranke Menschen in der Lage sind, Kindern tatsächlich so sichere Bindungen zu ermöglichen, wie diese brauchen, um sich emotional gesund zu entwickeln.


    Damit unterstützt du meine These bzgl. musica. Solange er nicht selbstreflektiert an sich arbeitet, wird es auch keine Bindung zum Sohn geben.

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  • Ich bezweifle, dass dieser kleine Junge überhaupt in der Lage ist, zu irgendjemandem eine sichere Bindung aufzubauen. Weder zur Mutter, noch zum Vater. Und zu irgendwelchen Pflegeeltern auch nicht. Dazu hat er wohl zu viel erlebt. Und ich rede explizit von einer sicheren Bindung, nicht von irgendwelchen anderen Bindungsformen.
    Es dürfte ein enormer Aufwand über Jahre hinweg sein, dem Kleinen zu ermöglichen, damit umzugehen. Die Frage ist, ob dieser Aufwand von beiden Eltern geleistet werden will und kann.

  • Zitat

    Die Frage ist, ob dieser Aufwand von beiden Eltern geleistet werden will und kann.


    es scheitert daran, dass die Mutter es nicht KANN. Es besteht auch keine Bindung zur Mutter, sondern eine Abhängigkeitsbeziehung, das ist keine Bindung. Es ist ( so traurig das auch ist ) nicht davon auszugehn, dass diese Bindungsstörung im Laufe der Jahre behoben werden kann, weil sie sich in den ersten 3 Lebensjahren manifestiert hat und zurück reisen in die Zeit kann man nicht. Man kann aber akzeptieren dass er eine Bindungsstörung hat und damit leben lernen, auch damit, dass seine Reaktionen nicht immer nachvollziehbar sind und auch nicht immer einen erklärbaren Grund haben müssen.
    Ich bezweifle allerdings dass es in nächster Zeit einen Ansatz geben wird, dass Ruhe reinkommt, denn die Mutter wird auch weiterhin krank sein und sich so verhalten und den Sohn auch weiterhin als Teil von sich ohne das sie nicht existieren kann behandeln und er wird die Rolle weiter annehmen, weil er da nicht alleine rauskommen wird ( auch nicht mit Therapeuten und viel Verständnis vom Papa etc. ) und die Tochter wird von der Mutter weiter als Teil des Vaters betrachtet werden und dementsprechend behandelt werden - und somit gehen 2 Kinder weiter kaputt, weil zuviel Rücksicht auf die Mutter genommen wird. Ja, in dem Fall halte ich einen Kontaktabbruch zur Mutter für wichtig, wenn die Kinder auf Dauer unbelastet aufwachsen sollen und zumindest annähernd ein " normales" Leben leben lernen sollen.
    Für die Mutter tuts mir selbstverständlich leid, und es wird für sie auch weiterhin nicht verständlich sein, aber sie schadet ihren Kindern und macht sie kaputt, ohne dass ihr das bewußt ist, sie handelt nach bestem Gewissen und sieht ihre Handeln als das einzig richtige an. Ich hoffe, dass ihr, ebenso wie den Kindern geholfen werden kann, aber da muß jetzt was passieren, sonst sind die Kinder in 2-3 Jahren im Heim und in 10 Jahren völlig gescheitert! Notbremse - Kontaktabbruch zur Mutter - auch wenn sie warscheinlich jedem leid tut und niemand so etwas eigentlich möchte.

  • Positives zu sehen und zu berichten sind in meinem Fall zwei verschiedene Dinge, wie ich gerne zugebe. Ich nehme durchaus in Kauf, dass sich hier ein bisweilen einseitiges Bild ergeben mag. Danke für die Anregung.

  • Hallo Musicafides,


    das Anliegen deines Threads verstehe ich so: Hat es überhaupt Sinn, dass mein Kind bei mir lebt. Habe ich einen Zugang, werde ich einen Zugang bekommen können. Wie kann ich damit umgehen, wenn mein Sohn sagt: "Die Mama weiß es besser.."


    Ja, mein Eindruck ist- auch, wenn ich an die Vorgeschichte denke, dass der Zugang der Mutter zu eurem Kind aktuell stärker ist.
    Mit dem Satz sagt er ja recht deutlich, dass er auf die Ansichten seiner Mutter mehr vertraut und die für ihn maßgeblich sind.


    Wenn ein 5 Jähriger so einen Satz sagen würde, würde ich,je nach Situaion anfangen, mit ihm inhaltich zu diskutieren. Ich würde ihm meine eigene Meinung begründen.
    Ich würde ihm damit zeigen, dass ich ihn ernst nehme.


    Je nachdem, würde ich ihm auch sagen: Ja, deine Mama sieht das so. Ich sehe das so, weil...
    Wenn es möglich ist, würde ich ihm in dieser Situation die Wahl lassen, welcher Ansicht er folgen will. (Wenn es z.B. Diskussionen darüber gibt, ob er Gummistiefel anzieht oder Winterschuhe, eine Mütze aufsetzt oder nicht.)


    Mit einem Satz:Wenn du dich auf den Inhalt der Meinungsverschiedenheit mit ihm konzentrierst und dich darüber mit ihm austauschst, wird es dir leichter fallen, aus dem Konkurrenzkampf mit der Mutter zu kommen

  • Positives zu sehen und zu berichten sind in meinem Fall zwei verschiedene Dinge


    Musica, nicht nur in Deinem Fall...
    Ich frage gerne meine Mitarbeiter, die sich mal wieder nur über ihre Kollegen beschweren, ob es denn eigentlich auch positive Dinge zu berichten gebe...meistens stimmen sie mir zu und relativieren ihre Beschwerden.
    Es ist doch oft so, dass man sich gerne über die negativen Dinge auslässt, die positiven Dinge fallen unter den Tisch.


    Nun Butter beim Fisch: Musica: Dein 5-jähriger Sohn erlebt doch bei Dir nicht die Hölle auf Erden! Er lebt bei Euch seit 1,5 Jahren, ihr habt doch auch (ich gehe davon aus, dass es sogar meistens so ist) schöne Zeiten.
    Eine Zeit lang (ca. das Alter von Deinem Sohn) haben wir abends immer darüber gesprochen, was an dem Tag schön war...so konnte mein Sohn gut einschlafen.
    Du könntest auch für Dich mal Revue passieren lassen...dein kleines Kerlchen lebt nun auch bei Dir. Ja, viel Stress mit KM und JA und Gericht etc...aber, es gibt doch auch ein ABER!
    Du siehst ihn aufwachsen, ihr habt sicher auch schöne Zeiten...heute den 2. Advent zu dritt genossen...übermorgen die glänzenden Kinderaugen, der Nikolaus war da.
    Fahrrad fahren...bei Dir gelernt?


    Überlege doch mal, es gibt sicher viele, vieler solcher Dinge, die ihr gemeinsam genossen habt. Und diese vielen positiven Dinge hast Du im Kopf, wenn Du Deinem Sohn gegenüber stehst...und das musst Du ihm nur noch vermitteln.


    Schön wäre es natürlich, wenn Du es auch noch schaffen würdest hier einen Thread zu eröffnen, in dem Du nur positive Dinge erzählst...Du würdest viele interessierte Mitleser haben. Wichtiger ist aber, dass Du dieses Positiv-Tagebuch lesen kannst, wenn Du mal einen nicht so tollen Tag hattest.
    Ach ja, Du wirst noch öfter Äußerungen hören a la: Der, die, das weiß es besser... in der ersten Klasse sind das oft die Lehrer. Das sollte Dich nicht jedes Mal aus der Bahn werfen, ne Portion Selbstbewusstsein kann auch helfen!


    LG Lotta

    edit: Rechtschreibfehler gefunden und korrigiert


    Nur wer einen Schatten hat, steht auf der Sonnenseite des Lebens!