Das Kind MUSS in einen Verein

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  • Meine wird jetzt bald 5 und hat jetzt 3 feste Termine in der Woche...??!!


    Ob ich das so wollte? - Nein.


    Das eine ist Musik, das machen wir seitdem sie eineinhalb ist und ist super!
    Das zweite ist Ballett, das macht sie jetzt seit über einem Jahr und wollte es unbedingt und ist total begeistert.
    Seit 3 Wochen machen wir Probeschwimmen im Schwimmverein, obwohl sie im Sommer von selbst schwimmen gelernt hat, sie WILL einen Schwimmkurs. Da der Verin wesentlich günstiger ist als die Schwimmkurse, wird sie jetzt angemeldet. Es macht ihr rriesen Spaß.



    Drei termine in der Woche finde ich sehr viel, zumal wir so auch sehr viel unternehmen und unsere sozialen Kontakte pflegen.
    Da zumindest Ballett und schwimmen von ihr kamen und sie bei beiden richtig Wohlgefallen hat und übt und dabei bleibt, fördere ich das.


    Günstigerweise gehen z.T. diesselben Kinder ins Ballett und in den Schwimmverein und wir Eltern wechseln uns ab mit hinbringen...

    Träume nicht dein Leben - lebe deinen Traum! :)

  • Meine ist ja auch in der zweiten Klasse und geht Mittwoch zum Tanzen und Donnerstag in der Schule zum Chor. Sie wäre gerne zu den Pfadfindern gegangen aber da ist der Termin Donnerstag wo auch Chor ist, das ist zu stressig und viel.


    Ich finde es ist kein muss in einem Verein zu sein, kommt aufs Kind an ob es auch Lust dazu hat.
    Um auf Biegen und Brechen nen Kurs für ihn zu finden - halte ich nichts von.


    Schau auf was er Lust hat und wenn es ihm so reicht dann vielleicht in der 3. klasse

  • Meine beiden habe ich beim Jugendrotkreuz und in der freiwilligen Feuerwehr untergebracht. Der Kurze war eine Zeit lang bei den Pfadfindern, auch das gefiel ihm damals gut. Von Vereinen an sich bin ich nicht sooo begeistert, vielleicht aber auch deswegen, weil ich selbst nicht so der "Vereinsmensch" bin.

  • In dem Verein wo mein Sohn ist bieten die für alle Altersgruppen Sport, Spaß und Spiel an. Da herrscht kein Zwang. Es wird spielerisch an verschiedenen Sportarten herangeführt. Mein Sohn, der sich in vielen Dingen schwer tut, blüht da auf. Kommt auch auf dem Trainer an ;)

  • Meine Tochter lernt Gitarre spielen und ist in einem Sportverein. Zwei Kurse pro Woche sind okay. Drei kann sie vielleicht mal machen, wenn sie es unbedingt will und etwas älter ist. Da hier in der Stadt für die Kinder nicht soviel Platz zum Spielen ist, sind ihr Tagesabläufe zum Teil extrem durchgetaktet. Manche haben 5-7 Kurse pro Woche und werden nur hin und hergefahren. Für mich ist das nichts. Meine Tochter und ich sind auch gern "einfach mal so da" ;-) Die Pfandfinder finde ich allerdings auch eine sehr gute Idee

  • Mein Pupi-Sohn ist bei der Jugendfeuerwehr seit ca 4 Monaten und im Musikverein spielt er Trompete
    Vorher hatte er Pfadfinder,Fußball,schwimmen,reiten und Judo
    Nesthäkchen geht jeden Samstag zum Reiten


    Und zu Weihnachten wünscht er sich ein E-Schlagzeug.Möchte in die Fußstapfen meines Partners treten (spielt 3 verschiedene Instrumente in 2 Vereinen)



    Find es schon wichtig,Kinder für einen Verein zu begeistern.Aber zwang sollte da absolut außen vor bleiben

  • Also meine drei sind da grundverschieden:
    Nr.1 überhaupt kein Sporttyp, Fußball schon gar nicht, Karate mal ausprobiert, hat dann mal Badminton gespielt, immer gern und sehr gut geschwommen, aber auf keinen Fall im Verein. Später mit fünfzehn, dann noch mal nachgefragt, ob nicht doch Gitarrenunterricht möglich wäre, das habe ich natürlich gemacht, und hat sich auch gern mit so Rollenspielleuten getroffen. Dann kam die politische Phase, die heute noch anhält...Immer eher etwas schüchtern, der größere Freundeskreis kam später.


    Nr2: Da weiß ich gar nicht in welchem Verein der nicht Mitglied ist!! Und wann er das alles macht?! Jugendrotkreuz, Feuerwehr, zwei Bands, Kanupolo U 21, Inlineskatemanschaft, und dann noch irgendwelche JugendAntifaGruppen..Und Freunde treffen! Den kennen ALLE!


    Nr.3: Schwimmen und Flöten, immer zusammen mit ihren Freundinnen, so dass man sich auch beim Fahren (Fahrrad) abwechseln kann. Das stabil seid drei Jahren. Immer die selben drei bis vier Freundinnen hier. Oder sie da. Das reicht.
    Manche brauchen da länger um das zu finden, wo sie sich wohlfühlen. Abwarten! Wie alt ist er denn?

  • Manche brauchen da länger um das zu finden, wo sie sich wohlfühlen. Abwarten! Wie alt ist er denn?


    Junior ist jetzt 8. Ich werde jetzt mal versuchen, ob ich den Dienstag irgendwie freischaufeln kann, damit er bei den Pfadfindern wenigstens schnuppern kann. Wenn es ihm nicht gefällt, kann er immer noch daheim bleiben. Sport wird schwierig werden, aber darum gehts mir ja auch gar nicht vorrangig.


    Es ist schon interessant zu lesen, was eure Kinder so alles machen :)

  • Mein Sohn ist viel unterwegs, hat Kumpels noch aus dem Kiga, Hort und jetzt aus der Schule. Viele der Jungs treiben Sport im Verein.
    Ich hätte ihn gerne beim Sport gesehen.


    Wir haben zweimal bei verschiedenen Vereinen geschnuppert, beides fand er doof. Er hat dann ganz klar gesagt, dass ich das nächste Mal alleine schnuppern darf, er ist raus! :bldgt:


    Shorty ist noch 7 und bisher war sein Argument gegen einen Verein, das er dort niemanden kennen würde.
    Ich bin jetzt entspannter! Er ist den halben Tag draußen unterwegs, was will ich mehr!!


    Nach den Ferien fangen eh die AGs an, da hat er einmal Badminton und einmal fit wie ein Turnschuh. Mal schauen, wie es ihm gefällt!

  • Mein Grosskind hatte sehr viel ausprobiert...Gitarre, Kampfsport,Leichtathletik und Fussball....alles war nicht so seins...bis er beim Klettern geblieben ist (das machen wir als Familie sowieso in der Freizeit) er ist eben kein Manschaftstyp...sonst kommen mit 15 noch andere Termine und Anforderungen auf dem Gymi. (Wie zwei mal die Woche Nachhilfe)
    Kleinkind spielt zwei Instrumente und singt im Chor... wenn es nach ihm ginge würde es noch gern mit Geige und Paartanz anfangen...und Gesangunterricht.
    Da müssen wir Abstriche machen... einerseits finde ich schön, wenn ein Kind viel machen will (aus eigenem Antrieb) aber Zeit zum Spielen und auch kreativer Langeweile muss sein. Und leider kann ich es nicht mehr finanzieren. Ich persönlich finde wichtig wenn ein Kind etwas mit Herzblut macht...in der Pubertät sind solche Kinder etwas gewöhnt und hängen nicht nur mit Kumpels herum. :sonne

    Nicht auf das Leben kommt es an, sondern auf den Schwung, mit dem wir es anpacken. H. Walpole

  • Ich wollte jedem Kind ermöglichen, ein Instrument und eine Sportart zu erlernen.
    Irgendwann kam bei jedem Kind aus Zeitgründen der Entschluss, das ein Hobby gestrichen werden sollte. Mehrere Termine sind bei ein bis zweimal Nachmittagsunterricht nicht realistisch.


    Hier sind sie alle beim Sport geblieben. Ab der Pubertät kamen zum Teil noch Interessen dazu, die ich nicht mal angestoßen habe.


    Bei den Pfadfindern waren meine auch zum schnuppern, konnten sich aber nicht begeistern.


    Ich habe immer geschaut, was zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen ist, eben aus logistischen Gründen, evtl auch mit den Öffentlichen, oder dass ein Freund oder Freundin dabei ist, so dass man sich mit dem Bringen bzw. Abholen abwechseln kann.


    Mittlerweile erledigen das meine zum Glück selbstständig.


    Ein Muss ist es für mich in meinen Augen nicht, in einem Verein zu sein, ich sehe es als Bereicherung, aber nicht als Notwendigkeit.



    LG Jona

  • Mein Grosskind hatte sehr viel ausprobiert...Gitarre, Kampfsport,Leichtathletik und Fussball....alles war nicht so seins...bis er beim Klettern geblieben ist (das machen wir als Familie sowieso in der Freizeit) er ist eben kein Manschaftstyp...sonst kommen mit 15 noch andere Termine und Anforderungen auf dem Gymi. (Wie zwei mal die Woche Nachhilfe)
    Kleinkind spielt zwei Instrumente und singt im Chor... wenn es nach ihm ginge würde es noch gern mit Geige und Paartanz anfangen...und Gesangunterricht.
    Da müssen wir Abstriche machen... einerseits finde ich schön, wenn ein Kind viel machen will (aus eigenem Antrieb) aber Zeit zum Spielen und auch kreativer Langeweile muss sein. Und leider kann ich es nicht mehr finanzieren. Ich persönlich finde wichtig wenn ein Kind etwas mit Herzblut macht...in der Pubertät sind solche Kinder etwas gewöhnt und hängen nicht nur mit Kumpels herum. :sonne


    Paartanz ist was ganz tolles :platz Hier bei uns macht man in der 8. oder 9. Klasse meistens mit der Schule einen Tanzkurs, vielleicht gibts danach ja irgendeine Möglichkeit, das weiterzumachen?
    Ich hab das große Glück, dass Junior noch der einzige Enkel/Neffe meiner Eltern und Schwester ist, und einen unglaublich großzügigen Patenonkel hat, d.h. um die Finanzierung muss ich mich da nicht kümmern (wobei ich das auch nicht übermäßig ausnutzen möchte). Ansonsten wären hier so einige Dinge, die wir außer der Reihe machen können, absolut nicht drin.

  • Meine Jungs waren und sind beide in keinem Verein.
    Sport war nie ihre Sache. Dafür haben beide ein Instrument gelernt, der Kleine ist noch dabei.


    Mir war immer wichtig, dass beide nicht von einem Strohfeuer zum nächsten wechseln, sondern ihr Hobby auch in Unlustzeiten durchhalten. Und selbige gibt es nunmal, da lernt man Durchhalten.


    Bei einem Instrument muss man immer bedenken, dass auch noch Zeit zum Üben benötigt wird, mehr als zwei Nachmittagstermine, wovon einer die Instrumentalausbildung ist, sollte man dann nicht anlaufen, sonst bleibt der Erfolg aus.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Ich hab hier 3 unterschiedliche Kandidaten!


    Nummer 1 hat mit 16 alles geschmissen. Pubertäre null Bock Phase. :crazy
    Nummer 2 ist noch aktiv im Show Tanz und würde noch mehr machen, wenn es zeitlich passen würde.
    Nummer 3 bekommen ich zu nichts bewegt, bzw er hat vieles nach kurzer Zeit abgebrochen(Gitarre, Jugendfeuerwehr, etc). Gut finde ich das auch nicht, aber zwingen kann man ihn nun mal zu nichts. :frag

  • Also ich finde eine musikalische und sportliche Förderung ist wichtig! Natürlich sollte es den Kids Spaß machen, aber ich finde auch, dass ein gewisses Durchhaltevermögen gefragt ist. Ich bin kein Fan davon, etwas anzufangen und nach drei Wochen wieder zu etwas anderem zu wechseln. Insofern würde ich immer ein/zwei Schnupperstunden empfehlen, bevor man sich final entscheidet.

  • Mal etwas anders herum gefragt....


    Wie geht man als Elternteil diesbezüglich als Vorbild voran?


    Wenn die Eltern selbst hier nicht als Beispiel voran gehen kann man doch von den Kids nicht verlangen dass diese zwingend ihre Freizeit im Verein verbringen müssen, oder?
    Grundsätzlich hat "der Verein" garkeine Bedeutung, Sport kann man auch zusammen mit Freunden ohne Verein machen, Motivation und Durchhaltevermögen können Kinder auch von den Eltern lernen.


    Wenn ich mich im Bekantenkreis umschaue dann erlebe ich oft Eltern die selbst garkeinen Sport machen und auch sonst nicht engagiert sind, die Kinder einmal die Woche zum Verein fahren ist einfach, mit den Kindern zusammen Sport zu machen, den "Erfolg" zu leben dürfte durchaus etwas aufwändiger sein...


    Kinder sollten einen Verein auch nicht so erleben dass dieser lediglich eine Freizeitbeschäftigung ist sondern sie sollten den Sport als Leistungsanreiz verstehen...


    Gruß Thomas

  • gtom.
    Als Leistungsanreiz find ich aber übertrieben..


    -Sport sollte schon Freizeitbeschäftigung sein,
    -Spass an Bewegung
    -Soziale Förderung
    - Förderung der Motorik
    - Ausdauer & Konzentration


    Sportverein kann man anmelden oder aber auch Kurse die abbezahlt werden müssen.
    Also meiner ist seit 1.5 im Turnverein der endet nun
    Seit 3 Jahr ist er bei den Little Dragon
    Und ab 4 im Schwimmverein, man könnte auch einen Kurs wählen, aber Verein ist günstiger.


    Ich kenne ehrlich gesagt keine nicht engagierten Eltern, eher übertriebene die 4 Kurse in der Woche machen 8|


    Das find ich zu viel...
    Wir haben 1 Kurs, da geht er gern hin& ab nächstes Jahr 2.
    Ich finde schwimmen können, wichtig, bevor er in die Schule geht.


    Viele Eltern sind selber auch sportlich, bzw hatten in Ihrer Kindheit ähnliches .
    Mein Ex war beim Fussball& Schwimmverein, ich widerrum konnte, dürfte als Kind nicht, sondern habe Klavier gespielt.
    Nun bin mit 35, ausser ich bin krank, gehe selber gerne laufen, Fitness, Yoga.
    Sport ist von Beginn an zur heutigen Zeit lebensnotwendig in der heutigen Konsumgesellschaft.


    Man sollte als Eltern nicht übertreiben, aber schon Vorbildfunktion sein,& vorallem erklären wie wichtig Sport ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Emiha17 ()

  • @Emiha


    Ich denke, Toms Beitrag ist als Beispiel zu verstehen. Eltern können schwerlich verlangen, dass Kind seine Freizeit bei Sport oder Musik verbringt, wenn sie es selbst nicht tun. Dabei ist sicherlich nicht wichtig, dass Eltern und Kinder dieselben Hobbys haben, sondern dass Kindern vermittelt wird, dass es ein Leben neben Job/Schule und Haushalt gibt.


    Und mit Leistungsanreiz ist sicherlich gemeint, dass man für sich selbst besser wird und sich weiterentwickelt.

    I am a bear of very little brain, and long words bother me. (Winnie-the-Pooh)


    Ein Leben ohne Bücher ist nicht lebenswert. (Erasmus von Rotterdam)

  • Vielleicht habe ich es überlesen, aber warum MUSS Kind in einen Verein?


    Mein Sohn (5,5) war 1 Jahr in der musikalischen Frühförderung. Er hatte allerdings nicht wirklich Spaß daran, sodass ich ihn abgemeldet habe.


    Seit fast einem Jahr spielt er jetzt Fußball im Gemeindesportverein. Das Training ist 2x in der Woche und er liebt es. Er geht gerne hin, ist motiviert und scheut sich auch nicht, bei Regen zu trainieren. Dadurch sieht man auch jetzt schon deutliche Fortschritte.


    Da ich die Mannschaft als eine von 4 Trainern trainiere, sehe ich deutlich den Unterschied zwischen den Kindern, die den Sport selbst gewählt haben und gerne machen und denen, die von ihren Eltern "gezwungen" werden.
    Wir haben Kinder, die sich 0 für Fußball interessieren und am liebsten zuhause auf der Couch sitzen möchten. Kinder, die sich in ihrem Alltag so gut wie nie bewegen und deren Eltern dies auch nicht vorleben. Für diese Eltern ist der Gemeindesportverein eine günstige Alternative zum Babysitter.
    Und dann gibt es die Kinder, die lieber Handball oder ein Instrument spielen würden, deren Väter aber verkappte Fußballer sind, die hoffen, dass sie ihren Traum von der Profikarriere nun über den Sohn ausleben können.


    Für uns Trainer ist das eine schwierige Mischung. Zum einen tun uns die Kinder leid, die kommen müssen, obwohl sie nicht wollen, zum anderen behindern diese Kinder aber auch die, die sich entwickeln wollen...


    Ich finde, man sollte Kinder da selbst wählen lassen. Aktivitäten machen nur dann Spaß und fördern die unterschiedlichen Entwicklungsbereiche, wenn man sich darauf einlässt und mit Freude dabei ist.


    Wie gesagt, ich sehe 2x die Woche Kinder, die das Training woderwillig mitmachen und keine Lust haben. Diesen Kindern bringt die Mitgliedschaft im Verein nichts.

    Erziehung besteht aus 2 Dingen: Vorbild sein und Liebe. (Montessori)


    Es gibt kein problematisches Kind, es gibt nur problematische Eltern. (A.S. Neill)


    Erziehe dich selbst, bevor du Kinder zu erziehen trachtest. (J. Korczak)