spielzeiten am nintendo

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  • hallo,
    hab mal ne frage an euch,
    wie lange lasst ihr eure Kids zb nintendo spielen am tag?
    meine Vorstellung wäre 1std an Schultagen und 2std am we???
    Junior (12j) findet das natürlich zu wenig....gg
    er hat keine wii,playstation,pc o Handy wo er auch noch zeit verbringen würde.
    danke im vorraus.

  • Meine ist 10 Jahre alt.


    Ich habe da noch nie Vorgaben gemacht und das Gerät dann weg gepackt. Allerdings habe ich mit meiner Tochter die Erfahrung gemacht, dass sie gar nicht soviel Zeit mit Nintendo etc. verbringt. Ist halt immer da....


    Freundinnen vor ihr, wo hingegen solche Zeiten angesetzt sind, da gibt es oft ärger.


    Es kommt aber natürlich auch immer aufs Kind an und da kennst du deinen Sohn wohl am besten. Wenn er solche Zeiten braucht, finde ich deinen Vorschlag gar nicht so schlecht. Aber in der Woche eine Stunde? Wann soll er die denn nutzen?
    Mit Schule, Hausaufgaben, Freunde treffen.... ?

  • Ich habe auch nie Vorgaben gemacht. Allerdings sage ich manchmal sie sollen mal Schluss machen und jetzt rausgehen, damit bin ich immer ganz gut gefahren.
    Allerdings wird das Gerät hier manchmal auch wochenlang gar nicht angerührt.
    Es gibt Kinder die so einen Rahmen brauchen.
    Zu wenig Zeit scheint mir das nicht.

  • Bei meinen beiden Jungs (10 und 11 Jahre) waren es immer unterschiedliche Phasen und ich hab sie schon "kontrolliert". Sie haben sich anfangs nach einer halben Stunde abgewechselt... da es erst nur einen Nintendo gab... sie kamen auch so auf 2 Stunden im der Woche und am Wochenende auf 3 Stunden... über den Tag verteilt... in extremen Phasen... die vorbei waren wenn das Spiel durch war. Ein neues Spiel gab es dann immer erst nach einer grosszügigen Pause.


    Als dann der 2. Nintendo Einzug hielt... musste ich schon sehr aufpassen.


    Jetzt kämpfen sie um die PS, den PC und das Handy. Es gibt aber immer mal zur Belohnung eine extra Zeit. Es sind auch hier mal Phasen... da wollen sie mehr und dann sind zum Glück andere Dinge interessant und da sie zu 2. sind beschäftigen sie sich auch noch gern mit eineinander.

    Einmal editiert, zuletzt von Marian14 ()

  • Bei uns gab es da auch nie konkrete Vorgaben, denn das Teil war nie so wirklich interessant.


    Meine Tochter war immer lieber draußen und hat getobt, wenn es die Möglichkeit dazu gab.


    Der Nintendo war dann eher eine Alternative, wenn es ewig schlecht Wetter war.... wenn keiner da war.... oder wenn sie krank war....
    Aber solange andere Dinge, v.a. Freunde, Bewegung etc. wichtiger sind, finde ich Zeiten auch nicht so wichtig.


    Und auch sonst waren es eher Phasen, immer dann für kurze Zeit, wenn es zum Geburtstag oder so ein neues Spiel gegeben hat.... aber dafür hat man dann doch auch Verständnis.

  • danke für eure antworten,


    er hat den nintendo erst vor 4wochen bekommen,dh momentan ist es alles noch sehr interessant...


    fast alle aus seiner klasse/kumpels haben ein Smartphone bzw PS,pc,usw....
    und was ich da so mitbekomme wieviel zeit da verbracht wird......


    wird es jetzt mal abwarten,nicht mit der Stoppuhr daneben stehen,aber ein auge drauf haben...

  • Mein Sohn ( 8 ) hat bisher nur einen kleinen Nintendo-Nachbau und darf ab und an an mein Tablet. Genaue Zeiten schreib ich ihm da nicht vor, meistens ist das Ding eh für höchstens eine halbe Stunde interessant. Ich würde da mal abwarten, bis sich die erste Begeisterung gelegt hat und dann gucken, ob er immer noch den ganzen Tag vor dem Ding hängt.

  • Hallo,


    Also ich würde dem Kind nicht pauschal eine feste Spielzeit geben. Schon gar nicht, wenn das Kind die Konsole noch nicht so lang hat. Man sollte auch die Situation einschätzen, ob das Kind einfach nur neugierig ist oder ein Spiel gefunden hat, dass es unbedingt Spielen möchte oder ob ich ernsthaft Probleme erkenne, dass mein Kind einer Suchtgefahr gegenüber steht. Da ich selbst als Kind gerne mal Nintendo gespielt habe, weiß ich, wie das Kind darüber denken könnte. "Du, jetzt reicht's auch mal mit spielen. Geh mal raus." Erstens: Meine Mutter hatte keine Ahnung von dem Spiel, begriff nicht, was mich daran so faszinierte. Mir ging es nicht mal um das Spielen an sich, sondern darum ein Abenteuer durchzuziehen, ein Ziel zu erreichen. War das Spiel fertig, war auch das ständige sitzen vor der Konsole kein Thema mehr. Es gibt natürlich Ausnahmen, wo es wirklich eine ernsthafte Sucht werden könnte aber auch da sage ich: "Geh doch mal raus spielen" ist auch nicht das Wahre.


    Man verlangt von dem Kind sich selbst zu beschäftigen, dann hat es was gefunden, dann passt es einem auch nicht, dann soll es rausgehen, sich was neues überlegen. Was mir hier fehlt? Wo sind die Anreize fürs Kind? Wäre es nicht sinnvoller das Kind von der Konsole abzubringen und mit ihm aktiv etwas anderes zu tun, kreativ zu sein, dem Kind neue Anreize zu geben? Aus eigener Erfahrung würde ich mein Kind nicht einfach rausschicken und gut ist, sondern mir Alternativen überlegen, die dem Kind genauso Spaß machen und es mit dem Kind (zumindest in der ersten Zeit) gemeinsam machen und ihm in ihm die Freude für viele Möglichkeiten zu wecken. Sei es basteln, bauen, erforschen, spannende Themen entdecken... Kinder brauchen Anreize!

  • Wie alt sind deine Kinder, wenn ich mal fragen darf?
    Als mein Sohn zwölf war, hatte Basteln mit Mama auf der Beliebtheitsskala ungefähr -10! Ja und auch meine achtjährige Tochter schicke ich einfach mal raus. Da sind nämlich andere Kinder mit denen wird dann gespielt und manchmal landet die ganze Meute wieder bei uns, weil es regnet, oder bei den Nachbarn, und man wartet dass sie iirgendwann aufschlagen.


    Ich sehe Nintendo jetzt nicht als ernsthafte Beschäftigung an. Kann sie gern ab und zu machen. Aber spielen mit den Kindern ist eigentlich die Hauptbeschäftigung.
    Solange da noch der richtige Ausgleich da ist, ist gut.


    Und es ist nicht spielen mit Mama was ich als meine Aufgabe sehe, sondern meinen Kindern Zeit und Raum für ihre Freunde und Spiele zu geben, was nun nicht ausschließt auch gemeinsame Dinge zu unternehmen!

  • Basteln war eines von mehreren Beispielen. Daher auch das etc...!!! Kinder hab ich noch keine, habe viel auf meine kleine Schwester aufpassen müssen und Sorry: Um eine vernünftige Einstellung zur Erziehung zu haben reicht es auch gut beobachten zu können und daraus zu lernen. Wer behauptet man bräuchte eigene Kinder um mitreden zu können, dem fehlt in meinen Augen die Empathie. Natürlich macht man sich auch mit einem Kinderwunsch gedanken, wie das später laufen soll. Und wenn ich mir die Kinder ansehe, wie sie sich heute entwickeln, was nicht gerade positiv ist und meist noch die Eltern dazu sehe, ist mir einiges klar.
    Es geht um Anreize schaffen. Das Personen ohne Kreativität das lächerlich machen, wundert mich nicht. Das sind dann meist auch die "besten Vorbilder" für ihre Kinder. Durchschnittsjob und sich der Mehrheit anpassen, dem Kind früh einreden, dass es nicht viel erreichen kann im Leben und der "sichere Job" alles ist, was man braucht. Und wenn ein Kind mit 12 Jahren nicht mehr im Stande ist, mit irgendwelchen Aktivitäten begeistert zu werden, sorry, dann hat man schon von Anfang an einiges falsch gemacht.


    Da merkt man dass manch "Wundereltern" sich nicht ernsthaft mit den Interessen ihrer Kinder auseinandersetzen.

  • Och Mensch,


    nicht gleich so beleidigt.


    Meine Kinder waren früher sehr viel draussen. Haben Baumhäuser, Dämme und Wichtelstädte gebaut und das ganz ohne mich. Meine Mädels basteln gerne und gestalten eigene Terminkalender und Crapbooks (obwohl ich selber basteln hasse und eher selten mit ihnen gemeinsam gebastelt habe). Sie löten, sägen und schrauben auch gerne und werden wohl ihr Studium im Technikbereich absolvieren (da geraten sie dann wohl nach mir)


    Mein Sohn ist auch viel draussen Junghelfer beim THW, hatte mit Basteln und Schrauben noch nie was am Hut. Dafür interessiert er sich fürs programmieren und strebt einen Beruf im sozialen Bereich, genauer die Arbeit mit Behinderten an.


    Gemeinsam ist uns allen, dass wir gerne Gesellschaftspiele machen, lesen und Krimis gucken ;-)


    Und ja, alle hatten einen Nintendo, besitzen inzwischen Laptops und ich habe sie auch schnöde ins Zimmer zum spielen oder raus geschickt. Ich bin als Mutter nicht als Heli-mutti unterwegs, die ihrem Kind ständig neue Anreize geben muss.


    Im Gegenteil. Kinder, die nie gelernt haben mit Langeweile umzugehen haben später durchaus Probleme, wenn eben nicht immer neue Reize da sind. Das wirkt sich u.a. auf Arbeit und Partnerschaft aus (die/der "alte" bietet nicht mehr genug Anreiz/Abenteuer... also weg damit und was neues her ;-) )


    Es kommt auf eine Ausgewogenheit an. Darauf, dass man sich mit den Kindern beschäftigt, sie auch mal in ihrer Langweile belässt, dafür sorgt ,dass sie Freundschaften schließen und pflegen und das sie nicht nur an der Nabelschnur der Eltern hängen. Das macht später das "ausdemnestschubsen" wesentlich leichter ;-)


    Natürlich kann man auch ohne Kinder mitreden. Doch mit Kindern wird man feststellen, dass vieles anders wird, als man sich das im Vorfeld überlegt/vorgestellt hat.
    Und spätestens wenn das Kind dann sagt "Mama, bei dir ist´s langweilig, ich will zu x,y,z, weiss man ,dass die Kinder sich auf dem Weg ins Leben sind.


    Und zum Thema "Kinder zum Mittelmass" erziehen. Keines meiner Kinder muss später einen hochdotierten Managerjob machen. Das einzige was ich von ihnen erwarte ist, dass sie ihr Bestes geben, sich einen Berufszweig auswählen in dem sie sich wohlfühlen und ein selsbtbestimmtes Leben führen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Und ob sie dann 6000€ Netto in ihrem Geldbeutel haben oder "nur" 1200 € ist nicht wichtig. Geld erleichtert das Leben, macht aber alleine nicht glücklich.


    Ich hab meinen Ingenieurjob auch nicht ausgeführt, weil ich darin totunglücklich war. Jetzt hab ich einen Job mit 1/3 des möglichen Verdienstes, aber ich fühle mich dabei pudelwohl.


    Wie reden nochmal drüber, wenn deine Kinder 3,6,9,12 oder 16 Jahre alt sind ;-)

  • Kinder hab ich noch keine


    Was genau hat Dich dann nochmal hierher verschlagen? Einen Vorstellungsbeitrag von Dir habe ich jetzt nicht gefunden...

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • Aber spielen mit den Kindern ist eigentlich die Hauptbeschäftigung.


    Bin da grundsätzlich voll bei Dir.


    Bei uns ist aber mittlerweile das Problem, daß sich die Kinder zwar treffen, aber dann zusammen PS oder so spielen. :ohnmacht:
    Und da zumindest eine der anderen Mütter da nichts gegen sagt, daß ihr Kind nur noch vor der Kiste hockt, darf mein Kind nicht mehr zu denen nach Hause, dürfen sich nur noch draußen treffen.


    Ich spreche mich auch nicht davon frei, gern mal den Fernseher oder den Nintendo als Babysitter zu nutzen, wenn ich Ruhe haben möchte. Aber es muß einfach seine Grenzen haben.
    Und die Kinder müssen auch wieder lernen, daß es andere Sachen gibt die Spaß machen können, auch wenn es nicht so einfach erscheint, wie sich berieseln zu lassen.

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen lernt,

    muß die Gegend verlassen, wo sie gelten.

    (Johann Wolfgang von Goethe)

  • Ich hatte hier immer "Bildschirmzeiten" pro Kind, zumindest solange sie noch unter 12 waren. Bildschirme sind für mich auch TV, Laptop, WII, Nintendo und iPad.


    Begründet schlichtweg einfach damit, dass ich es für gesundheitlich bedenklich halte, wenn Kinder zu lange vorm Bildschirm sitzen.


    Ausnahmen gibt es natürlich, z.b. WII Session bei Dauerregen - dafür ist das Spielen nicht täglich interessant.


    Meine Kinder empfanden diese Richtlinien eher als Hilfe, auch wenn es manchmal Diskussionen gab. Suchttendenzen durchaus vorhanden... ;-)



    LG Jona

  • Meine Kinder haben freien Zugang, zu Smartphone (die grossen haben selbst eins, die Kleine darf auf meinem spielen), Tablets, Nintendos (sie haben jeder eins), PS, PSP, TV, PC (der mittlere hat einen eigenen, die anderen können an meinen Laptop). Und guess what? Es juckt sie nicht. Ich habe noch nie Zeiten festlegen müssen oder sonstigen Quatsch. Wenns zuviel wird, sage ich halt sie sollen Pause machen. Die Nintendos und Tablets suchen sie meistens, weil sie sie irgendwo ablegen und sich dann nicht erinnern (oder sie suchen wochenlang gar nicht erst und machen eben was anderes). Die PS wurde glaube ich vor 1Jahr das letzte mal an den TV angeschlossen. Fürs Minecraft Konto haben wir das Passwort vergessen, weil der Sohn da so selten rangeht.
    Bei mir beschweren sich auch oft andere Mütter dass die Kinder ja soviel am PC/Tablet hängen und das sind meistens Haushalte wo es strikte Regeln für alles gibt. Klar hängt der eine oder andere mal den halben Tag am Tablet oder glotzt ein paar Stunden TV, dann ists aber auch wieder gut und die Sachen werden wochenlang nicht angerührt. Das ist wie mit dem Essen, das Sättigungsgefühl stellt sich irgendwann ein, solange die Kinder auch sinnvolle Beschäftigungen gewohnt sind. Man darf diese Geräte nur nicht verteufeln, das ist Unsinn. Wir gehen zb täglich raus, und wenn es nur einkaufen oder Kaffeetrinken ist. Ein Kind muss mich mindestens begleiten. Oft spielen sie auch stundenlang Lego, Theater, Schleichzoo oder was weiss ich.
    Nur zur Info: das waren fast alles Geschenke, ich habe diese Masse an Geräten natürlich nicht selbstgekauft.

  • Meine Kinder haben immer unterschiedlich gespielt - gab es ein neues Spiel, wurde schon mal sehr ausdauernd gespielt, dafür dann wieder monatelang nicht. Die Zeiten einzuteilen hab ich nicht für nötig befunden, aus Interesse hab ich ebenfalls ein Gerät und teilweise die gleichen Spiele gespielt. Das war für die Kinder dann auch hilfreich, weil sie mit Fragen zu mir kommen konnten, weil ich dank meines langen Arbeitsweges teilweise schon viel weiter war als sie. :lach

    Im Forum gängige Abkürzungen:
    ABR: Aufenthaltsbestimmungsrecht (kann sich auf das alleinige ABR beziehen) / ASR: Alleiniges Sorgerecht / GSR: Gemeinsames Sorgerecht / SR: Sorgerecht
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    TE bzw. TS: Threadersteller bzw. Themenstarter / JA: Jugendamt
    KV: Kindsvater / KM: Kindsmutter / ET: Elternteil / GE: Großeltern