Körperliche Verletzung durch schreiendes Kind?!??!

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  • wenn mein kind so brüllen würde bei einem arzt, dann wäre die behandlung abgebrochen an dem tag und sanktionen würden auf dem fuße folgen. es wird wohl an lascher erziehung liegen oder weil mutti nicht auf das kind eingegangen ist ruhe zu halten. oder an beidem



    Mein Gott!!! Das Kind ist anscheinend total verzogen und hat ein Mordsspektakel abgehalten. Dass da jemandem mal die Hand ausrutscht - kann passieren!!! Dass eine Frau über 50 um ihren Arbeitsplatz bangen muss, weil die Mutter es nicht geregelt bekommt, ihrem Kind zu erklären, dass Augentropfen wichtig sind, finde ich nicht in Ordnung. Das Kind hat die Sache schon lange vergessen, die Erwachsenen regen sich auf!!! Es wurde sich entschuldigt, die Frau hat eine Abmahnung bekommen, was kann man mehr erwarten


    So. Jetzt könnt ihr euch über meine Meinung aufregen. Lese den Post schon länger und bin am überlegen, ob viele Leute nicht anderes zu tun haben, als sich über eine Ohrfeige aufzuregen. Für mich ist das kein Erziehungsmittel, aber es kann halt mal passieren.


    Wenn ich das lese, bin ich echt sprachlos. Mein Sohn ist dann wohl auch so ein verzogener Bengel, dessen Rabenmutter ihren Erziehungsaufgaben absolut nicht nachkommt. Inzwischen haben wir für jeden Bereich einen Arzt gefunden, dem er vertraut und wo er nach mehreren Terminen zur Eingewöhnung auch gerne (manchmal sogar allein) hingeht, aber fragt nicht, wie das anfangs war. Er hat beim Zahnarzt die gesamte Behandlung durchgeweint, weil er solche Angst vor den Instrumenten hatte. Bei einer Behandlung im Uniklinikum hat er so geschrien, dass er sich übergeben hat und vor lauter Schreien und Angst beinah ohnmächtig geworden wäre. Was bin ich froh, dass da keiner der Ärzte, Arzthelferinnen oder Krankenschwestern die Nerven verloren und ihm einfach eine geklatscht hat, sondern überwiegend verständnisvoll reagiert hat.


    Wenn das nunmal passieren kann, darf ein Zahnarzt einen erwachsenen Angstpatienten dann auch schlagen, weil der sich ja völlig unmöglich aufführt und ja weiß, was auf ihn zukommt? Oder ist das dann wieder etwas völlig anderes.


    @Emiha17 ich hoffe, dass beim neuen Augenarzt alles glatt läuft!

  • Meine Kinder haben bei Arztbesuchen auch grundsätzlich gebrüllt wie am Spieß.... die eine hat sich beim CTG schon immer weggedreht oder gezielt dagegen getreten......hätte ich ihr damals nur gleich eine gescheuert..... diese verzogenen Blagen..... :rolleyes2:;-)


    Aber jetzt im Ernst jetzt. Meine Kinder waren auch IMMER am Plärren und keine Untersuchung war ohne Theater möglich, aber weder ich, noch die Arzthelferinnen (was ein Glück) wären auf die Idee gekommen ihnen zusätzlich noch eine zu kleben. Was hätte das bringen sollen? Meine hätten sich da nur noch mehr aufgeführt und das absolut zu Recht.


    Mein Sohn hat immer alles mit äußerster Duldsamkeit über sich ergehen lassen, die Mädels sehen das anders, Erziehung hin, Erziehung her, das hat damit nicht immer was zu tun. Meine Kinder (also die jüngsten) haben einen enorm starken Willen, sie zeigen schon immer ganz deutlich was sie wollen und was sie nicht wollen. Manche Ärzte wollen sie halt nicht und brachten das schon sehr früh sehr deutlich zum Ausdruck. Diesen Willen müsste ich brechen, um sie gefügig zu machen, aber will ich das? Nö, definitiv nicht! Klar versuche ich es erzieherisch in gute Bahnen zu lenken, da wir hier zusammenleben und es auch für mich nicht einfach ist, wir unendlich viele Diskussionen haben, aber ich bin dennoch so froh, dass sie sind, wie sie sind.


    Ich bin schon ganz froh, dass sie Ärzte nur zu den U`s gebraucht haben und sonst nicht, mir taten die Praxisleute schon immer etwas leid :rotwerd Dafür klappte Zahnarzt super, aber das liegt am Doc, der hat es einfach drauf :thumbsup: Jetzt sind sie in einem Alter, in dem sie sich auch mal zusammenreißen können. :schwitz


    Mit Anzeige hätte ich persönlich wahrscheinlich nicht reagiert, aber Tatsache ist, dass sowas einfach nicht passieren darf. Die Dame hätte zum Schutz des Kindes aus der Situation gehen müssen. Alt und erfahren genug hätte sie schon sein sollen. Andererseits weiß man nicht ob die Chefin ihr dann Stress gemacht hätte, wenn die Untersuchung nicht hätte stattfinden können und sie deswegen ne Blockade hatte, um richtig reagieren zu können, aber wie auch immer.... sie hatte und hat kein Recht dazu ein Kind zu schlagen.

  • Also mein Kind ist verwöhnt und darf sich divenhaft benehmen. sie hat schon öfters erfahrenes Personal an deren Grenzen gebracht. Allerdings endete dies mit aufgeben und nicht in Schlägen. ich entschuldige mich immer schon im voraus und erkläre den Schwestern ect. das mir das Drama lieber ist als dass sie sich von allen berühren lässt. Fakt ist keiner will dass sein Kind von den falschen berührt wird. und deshalb darf mein Kind immer Nein sagen und wird wenn es nicht absolut notwendig ist medizinisch, auch nicht gezwungen. Auch ich selbst masse mir nicht an mein Kind immer zu berühren. -so gibt es bei uns seit 1 Jahr kein Zäpfchen mehr weil sie es hasst. -sie hat aber auch nie wirklich was.


    Klar wäre ein leiser Arztbesuch nett,aber mein Kind wächst damit auf dass sie sich nicht alles gefallen lassen muss und wird dazu angehalten Nein zu sagen.

  • An der Stelle möchte ich mich auf die Entfernung herzlich bei dem Kinder- Kardiologen bedanken, der meinen Sohn behandelt hat. Und der Helferin, die ein EEG bei ihm geschrieben hat.Und seinem Kinderarzt.


    Der Bursche war teilweise 0,0 kooperativ, wollte weder sitzen noch liegen, hat nur gebrüllt und gezickt. Und um sich geschlagen.
    Und ALLE 3 Punkte haben übereinstimmend gesagt, dass dss nunmal Kinder sind. Die SIND so.
    Die dürfen sich idiotisch benehmen, müssen noch nicht regelkonform sein.
    Dürfen Angst haben, Schmerzen haben, weg wollen.


    Das sind immer Sondersituationen für Kinder. Als mein Junior mit Inhalieren anfangen musste, hat das jedes Mal 2 Std!! gedauert, das ganze Viertel war wach und trotzdem war es möglich. Mit Geduld, Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl hat er gelernt, auch unangenehme Dinge mitzumachen.


    Mein KiA sagt immer: wenn es nicht geht abbrechen, rausgehen, Luft holen, sammeln, nochmal versuchen. Und nochmal. Bis es klappz
    Jeder der es anders macht ist schlicht gesagt überfordert

  • Ich habe jetzt keine Antworten gelesen, ich sage nur was ich gemacht hätte.
    Meinem Kind eine Ohrfeige zu verpassen geht gar nicht, ich hätte die Frau auf der Stelle zur Sau gemacht.
    Dann wäre ich rausgegangen und hätte den Augenarzt einfach gewechselt.
    Ich wäre weder zu der Chefin, noch zur Polizei gegangen. Denn es hätte für mich und mein Kind nur Stress und Zeitverlust bedeutet, und den Arzt hätte ich sowieso gewechselt.

  • Also ganz ernsthaft: meine Kids hätte ganz bestimmt auch niemand angerührt, ohne, dass ich zur Furie geworden wäre.
    Hielt auch nix von Schlag-Strafen, was nicht heißt, dass mir manchmal nicht doch die Hand ausgerutscht wäre (meine Mädels sind inzwischen erwachsen und erinnern sich an keine "Watschn" - kann also nicht soooo schlimm sein (natürlich hatt' ich in der jeweiligen Situation ein mords-schlechtes Gewissen).
    Was mich hier eher stört sind diejenigen, die so auf andere herab schauen, die "zugeben", dass "es" wohl passiert ist.
    Wir sind alle Menschen, also nicht ohne Fehler - und ich seh' das nicht unbedingt als Kapitalverbrechen an, sondern als menschlich.

  • In meinen Augen war das von der Schwester wie nun alle schrieben absolut nicht in Ordnung. Aber trotz das keiner weiter zeugentechnisch anwesend war, hat sie es sofort zugegeben und sich mehrfach entschuldigt. Klar ändert es die Tatsache nicht. Sie hätte es aber auch leugnen können und wäre fein raus. Aus diesem Grunde hätte ich die Anzeige nicht getätigt.
    In Sachen Arztbesuchen bin ich der Ansicht, dass ein Brüllkonzert der Kinder in Arztpraxen schon auch erziehungstechnisch beeinflußbar ist. Ich habe schon ein paar mehr Mäuse, der Jüngste wird von allen nach Strich und Faden verwöhnt und das kann man bei jedem Arztbesuch merken (will ich nicht, mach ich nicht...). Bei den anderen 5 reichte mein Blickkontakt und es wurde stillgehalten.

  • ich seh' das nicht unbedingt als Kapitalverbrechen an, sondern als menschlich.


    naja-
    das sehen die meisten so, die gegen das/ein Gesetz verstossen :brille
    völlig egal, ob sie betrunken Auto fahren, fahrlässige Tötung begehen, oder Steuerbetrug :tuedelue
    kommt immer drauf an, von wo man schaut :frag


    Ängste von Kindern sind (wie sie selber auch) genauso unterschiedlich, wie Ängste von Erwachsenen...
    Ich würd mir keine Ohrfeige geben lassen, wenn ich mal wieder im Zahnarztstuhl so sehr zittere, dass der arme Doc nix machen kann ;-)
    ich leider auch nicht :-( hat ja ne Geschichte, dass es so ist, wie es ist ;(


    und genauso gibt es Kinder, mit so traumatischen (Vor-)Erlebnissen, die man als Eltern noch nicht mal unbedingt mitbekommen muss, dass das eine Kind am Rad dreht, und alle anderen easy going durch jedwede Untersuchung gehen- ob das mit Erziehung beeinflussbar ist, wage ich zu bezweifeln- gerade bei so kleinen Kindern!


    Einen Arztbesuch dann abbrechen ist auch so ne Sache... Kind lernt- schreien und toben hilft :brille
    wird den nächsten Besuch dann nicht unbedingt besser machen :tuedelue


    Grundsätzlich ist es so, je entspannter und zielorientiert und "überlegen" sich Eltern verhalten, desto mehr färbt das beim Doc auf die Kids ab-
    wenn Eltern selber schon Ängste haben, dann macht es das nicht unbedingt leichter für die Kinder und alle drumherum-
    dennoch oft nachvollziehbar, und verständlich-

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

  • irgendwie habe ich so das Gefühl, dass diejenigen, die das Verhalten der Orthopistin in Ordnung fanden, noch nie beim Augenarzt ins Auge getropft wurden.
    Selbst als Erwachsenem ist das ein äußerst unangenehmes Gefühl ((boah, klingt und liest sich das :kopf - aber ich weiß es gerade nicht besser) - WIR wissen aber , warum getropft werden muß.....ein kleines Kind weiß nicht, was ihm/ihr da ins Auge "reingetan" wird.....also ist die Reaktion des Kindes ganz normal, wenn es das erste oder zweite mal getropft wurde. Dass ein Kind da riesen Angst bekommt, ist doch klar.....falls nicht, fände ich das schon wieder etwas komisch, wenn es alles über sich "ergehen" läßt OHNE einen Mucks.

    Einmal editiert, zuletzt von Kopf-Salat ()