Körperliche Verletzung durch schreiendes Kind?!??!

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  • Guten Morgen,


    Ich schildere kurz die Tat die passierte.


    Mein Sohn ist 3.5 Jahre& hat seit seinem 2. Lebensjahr eine Brille.
    Wir fahren extra zu einer sehr guten Augenärztin weiter ausserhalb, da diese speziell Augenheilkunde für Kinder macht.
    Seither haben sich die Augen verbessert etcpp& ich bin sehr zufrieden.


    Arzttermine mit den kleinen sind ja bekanntlich eh anstrengend, egal ob Kinderarzt / HNO etcpp.
    Beim Augenarzt dauert es halt länger& man muss evt Tropfen oder auch mit Wartezeit rechnen.


    Folgenes geschah:
    Mein Sohn machte alle Testungen auf meinem Schoss super mit& war nicht ängstlich.
    Die Dame die die Testungen führte, musste ihm trotzdem auch Augentropfen geben, um zu schauen ob die Augenpupillen zu erweitern.
    Mein Sohn schrie wie am Spiess, er kannte dies schon, aber das ist ein Jahr her( weiss nicht ob Kinder sowas vergessen?)
    Ich hielt ihn fest & sie konnte die Tropfen geben& beruhigte sich.
    Dann sagte sie wir müssen noch 3 Minuten warten, dann bekommt der die nächstem beiden.


    Natürlich schrie er mehr mehr brüllte, drehte den Kopf hin und her, ich hielt ihn fest, damit sie schnell Tropfen konnte, war sonst auch kein Problem...


    DOCH in dem Moment tickte die Dame wegen des Brüllens aus& gab in meinem Beisein eine Ohrfeige!
    Er schrie mehr& ich sass da, völlig perplex& fertig. Zeitgleich kam die Augenärztin, was denn da los ist, doch die hat den Tatbestand nicht bekommen.
    Die Frau zitterte& ich war so baff, das mir gerad bei dem Gedanken spei wird.
    Ich wusste nicht was ich machen sollte.
    Die Dame meinte warum du stellst du dich so an.
    Du bekommst nun ein Eis& kannst gleich wieder kommen.
    Ich trug ihn raus& um ihn zu beruhigen.
    Er wollte nun gar nicht mehr dahin, weinte und schlug um sich. Meine Mutter hat es leider nicht bekommen, denn sie wartete draussen& alle Patienten u KInder bekamen alles mit.


    Mein Sohn trug ich dann erstmal raus& er war beleidigt und War traurig, dann schilderte ich was passierte& bat meine Mutter gleich mit reinzukommen, als Zeugin.
    Nach 30 Minuten konnten wir wieder hoch& mein Sohn vergass die Sache, er lies sich die Augen überprüfen und fertig.
    Ich sprach die Frau an, dass ich wegen vorhin noch sehr schockiert bin& mochte wissen ob es ihre Methode sei, Kinder zu hauen?


    Man merkte ihr an wie äusserst unangehm es war, gerade vor meiner Mutter& druckste rum& meinte, er tue ihr wahnsinnig leid. Er habe so laut geschrien da ist ihr die Hand ausgerutscht, zudem wollten die anderen Kinder gar nicht mehr rein, weil sie meinen Sohn so schreiem hörten.
    Sie entschuldigte sich, dennoch hab ich im Anschluss mit der Augenärztin gesprochen und die Tat geschildert.
    Sie würde nun eine Abmahnung bekommen.


    Auf dem Weg nach hause, ging mir das ganze nicht aus dem Kopf, und sprach mit Freundinnen darüber, dass ich zur Polizei geh.


    Nach langem hin und her bin ich abends um 17h zur Polizei, zeitgleich rief die Dame auf meinem
    handy an& entschuldigte sich auf anrufbeantworter.


    Ich weiss nicht wie ich hätte reagieren sollen? Ausrasten? Direkt mit dem Chef sprechen?
    Eine Anzeige dauert eh ewig.
    War das übertrieben?
    Der Polizist meinte nein, das ist körperliche Gewalt, nur was will ich bezwecken.
    GeldStrafe oder in Handschellen?


    Ehrlich gesagt, weder noch. Ich fand es schrecklich das mein eigenes Kind eine gelangt bekommt, wo er gerade in der Kita lernt dass man nicht hauen soll,& was er auch lernte in der Zeit.


    Hattet ihr sowas schonmal?
    Ist das übertrieben?
    Oder ist das ok was die Frau getan hat ?weil er laut schrie und verweigerte?
    Die Ärztin sagte, sie hätte abbrechen sollen.
    Manche können in dem Moment gut reagieren, ich stand halt unter Schock.


    Jetzt mach einem Tag war mir klar, das es mit der Polizei richtig war, aber mein armer kleiner, wie konnte sie sowas tun ;-(


    Bitte Hilfe.
    :heul

    Einmal editiert, zuletzt von Emiha17 ()

  • Aber Hallo.... das geht ja garnicht!!!


    Es ist grundsätzlich ein Unding, Kinder zu schlagen und noch dazu eine fremde Person!!!


    Mag ja sein, dass sie an dem Tag schlechte Nerven hatte,
    dass das Gebrüll ihr auf den Keks gegangen ist.....
    aber das ist ihr Job!
    Gerade in einer Praxis, die auf Kinder spezialisiert ist!!!


    Und wenn, dann muss es andere Maßnahmen geben!!!


    Ich weiß jetzt nicht seit wann es das Gesetz gegen Gewalt an Kindern gibt (2000?), aber es gibt es und es macht Sinn.
    Von daher hast Du auf jeden Fall richtig gehandelt.


    Ich hab zwar keine Ahnung, wie so ein Verfahren jetzt weitergeht....
    Ich würde da, wenn es verschiedene Möglichkeiten gibt, aber schon unterscheiden, dass es ja nicht beabsichtigt war, sondern wirklich eine Reflex-Reaktion.... sie hat sich entschuldigt und ich denke auch, dass ihr das wirklich sehr unangenehm ist.....
    D.h. man muss jetzt nicht mit "Kanonen auf Spatzen" schießen!


    Aber der erste Schritt war auf jeden Fall richtig!


    Positiv finde ich aber, dass Dein Sohn anscheinend den Vorfall schon wieder vergessen hat, so wie Du das schreibst.
    Also bausch das nicht auf und geh da zur Normalität über.


    Und halte uns auf dem Laufenden, wie es weitergeht.....

  • Puh - ganz ehrlich - ich könnte nicht garantieren, dass ich der "Dame" in dem Moment nicht auch eine gelangt hätte, auch wenn das natürlich falsch wäre. Dass sie sich entschuldigt und die Abmahnung sind ja wohl das mindeste. Ich würde trotzdem bei der Anzeige bleiben - es ist dann aktenkundig. Dein Kind ist ja nicht das einzige, was beim Tropfen brüllt wie am Spieß. Wenn sie damit nicht umgehen kann, ist sie am falschen Arbeitsplatz. Und wenn es vielleicht eine weitere Anzeige gibt, wird sie da hoffentlich ersetzt. Eigentlich sollte das jetzt schon passieren. Eine Arzthelferin bei einem Kinderaugenarzt, die ohrfeigt, wenn ein Kind brüllt... :kopf

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





    Einmal editiert, zuletzt von CoCo ()

  • Ja genau.
    Sie rief an u entschuldigte sich, dass sie seit 35 Jahren dort arbeitet& es noch nie passiert sei.


    Seit ich mama bin ich schon jedoch iwie feinfühliger& hab schon gemerkt, an der tonart dass sie kein lust hast, übertrieben schnippisch.


    Stress hin und her, ich ärger mich nach knapp 24 Std das ich nicht sofort reagiert habe, ich nehme an, dass ich so erschrocken und in Schock stand, denn normalerweise bin ich impulsiv& fordernd. Dies geschieh dann auch erst nach 30 min.


    Ja meine Freundin sagte auch, nun ist es erstmal aktenkundig.
    Das dauert ewig, ich hätte auch zum Schiedsmann und dann wäre es ein anderer Weg. Eine Anzeige wird von Staatsa. überprüft und dann wird geschaut, wie es weitergeht.


    Ich bin gespannt in 6 Monaten müssen wir hin, ob sie dann ist, ich soll dahin gehen wenn Sie Urlaub hat.
    Aber im November weiss man das nicht.


    Ah ist das Mist.
    Ich fahr diese Situation wie ein Film ab, könnt ihr vorstellen wie schrecklich das für mich ist, als Mutter ist?
    ;-( :kopf

    Einmal editiert, zuletzt von Emiha17 ()

  • Tolle Mitarbeiterin.... ich hoffe die Abmahnung rüttelt sie wach. Sowas geht gar nicht!
    Junior wurde auch getropft und hat die Praxis zusammen gebrüllt. Ende vom Lied, saßen wir im Wartezimmer und er wurde dort getropft. Nach dem 3ten Anlauf.


    Aber eine Anzeige bei der Polizei? Sorry, aber das ist für mich mit Kanonen auf Spatzen schießen und in meinen Augen vollkommen überzogen. Wieder so eine Heli - Mutti.. die sofort nach der Polizei plärrt.
    Vielleicht bin ich auch anders erzogen worden, dass man erstmal alles unter sich klärt, bevor man da die Polizei o. Ä. ruft bei solchen Dingen.

  • Ah ist das Mist.
    Ich fahr diese Situation wie ein Film ab, könnt ihr vorstellen wie schrecklich das für mich ist, als Mutter ist?


    Ja, das kann ich mir vorstellen. Das Gefühl, sich vorzuwerfen, dass man nicht sofort anders reagiert hat, weil man total geschockt war, kennt wahrscheinlich jeder. Aber Du hast dann ja gehandelt. Ich würde aber wohl eher nicht mehr mit meinem Kind in diese Praxis gehen, wenn es irgendeine andere Möglichkeit gibt.


    Siri Dass Du offenbar so erzogen wurdest, dass eine vehemente Reaktion darauf, dass jemand Dein Kind schlägt, für Dich "mit Kanonen auf Spatzen schießen" ist, tut mir leid.

    LG
    CoCo



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    ~ Khalil Gibran ~





  • CoCo, wo habe ich bitte geschrieben, dass es OK ist wenn Junior geschlagen wird? Ich meinte die Anzeige bei der Polizei! Da hört das Verständnis bei mir auf.


    Ich wäre sofort aufgestanden, zur Ärztin, ihr die Situation erklärt und dann gegangen. Neuerdings Termin, ohne diese tolle Mitarbeiterin...


    *ich hoffe der ironische Ton auf "tolle Mitarbeiterin" ist ok*

  • Ich wäre sofort aufgestanden, zur Ärztin, ihr die Situation erklärt und dann gegangen. Neuerdings Termin, ohne diese tolle Mitarbeiterin...


    Und mehr nicht? Dafür habe ich kein Verständnis. Da sind wir wohl unterschiedlicher Meinung. Sie arbeitet jeden Tag mit Kindern und jeden Tag wird mindestens eines dabei sein, das sich gegen die Tropfen wehrt und brüllt. Damit sie nicht beim nächsten Schlechte-Laune-Tag wieder zulangt, darf es meiner Meinung nach ruhig etwas mehr sein und dann eben auch eine Anzeige...

    LG
    CoCo



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  • Aber eine Anzeige bei der Polizei? Sorry, aber das ist für mich mit Kanonen auf Spatzen schießen und in meinen Augen vollkommen überzogen. Wieder so eine Heli - Mutti.. die sofort nach der Polizei plärrt.

    Sonst geht es dir gut, oder? Es geht um Körperverletzung!
    Erwachsene sollten sich in dieser Situation beherrschen. Erst recht, wenn man seit Jahrzehnten mit Kinder zu tun hat.

    Einmal editiert, zuletzt von goldmädchen82 ()

  • ich wäre auch nicht zu Polizei gegangen, hatte aber entweder dafür gesorgt, dass die Dame nicht mehr in der Praxis ist, oder wenn das nicht passiert wäre, wäre nicht mehr hingefangen und hätte meinen Grund gerne auch anderen Müttern mitgeteilt.


    ich hätte die Polizei da nicht wirklich zuständig gesehen.

  • @emiha: Für deinen nächsten Termin darfst du ruhig verlangen, dass diese Frau nicht in die Nähe deines Kindes kommt. Dann muss die Praxis sicherstellen, dass Ersatz da ist. Und ich schreibe hier bewusst MUSS, denn hier handelt es sich um Körperverletzung, eine Straftat also.


    Im Übrigen vertrete ich die Meinung, dass eine Entschuldigung keine magische Formel ist, mit dem automatisch alle Fehler auf Nimmerwiedersehen verschwunden sind, als wären sie nie passiert. Eine Entschuldigung ist ein Angebot, dass ich annehmen KANN, aber nicht MUSS.
    ICH als Mutter bin meinem Kind gegenüber verpflichtet, bin verpflichtet, meinem Kind gegenüber authentisch zu sein. Muss meinem Kind gegenüber mein Gesicht wahren können. Was genau dazu gehört, ist eine Einzelfallentscheidung, die NUR im Ermessen der beteiligten Eltern liegt.


    Beispiele:
    Mein Junior hatte sich vor einiger Zeit den Arm gebrochen und die Schwester war beim Anlegen vom Gips (nach 5 Stunden Wartezeit in der Klinik ohne Behandlung und Schmerzmittel) nicht nur recht grob mit dem Versuch, den verschobenen Bruch ohne Betäubung wieder einzurenken, sondern auch noch frech. (O-Ton: "Der heult doch jetzt nur so, weil er ganz viel Aufmerksamkeit von mir bekommt"). Der guten Dame habe ich in Anwesenheit meines Kindes auch wenig höflich den Vorschlag unterbreitet, dass ich ihr gerne den Arm brechen kann, um zu sehen, ob es nicht vielleicht doch die Schmerzen und Müdigkeit sein könnten, die das Kind ungnädig machen. Hab dann klar gemacht, dass es in ihrem Interesse ist, wenn sie SOFORT eine Kollegin holt, die das Kind versorgt, weil ich nicht für mein gutes Benehmen garantieren kann, wenn jemand mein Kind anblafft. Und meinem Kind erklärt, dass NIEMAND das Recht hat, ihm weh zu tun, wenn es auch anders geht, dass auch große Leute Mist bauen können und dass er sich darauf verlassen kann, dass ich das verhindern werde, wenn ich es kann.


    Vor einigen Wochen hat ein Bahnfahrer ganz großen Mist gebaut und meinen 6-jährigen Sohn, der mit seinem Opa auf dem Weg in die Kita war, an der Haltestelle stehen lassen, weil die Bahn zu voll war und er nicht warten konnte/wollte, bis sich das Gedränge an den Türen gelichtet hatte. Die beiden hatten sich an der Hand und wurden durch die schließende Tür voneinander getrennt. Der Kleene war das erste Mal im Leben alleine auf sich gestellt, ohne sich darauf vorbereiten zu können. Zum Glück!!! hatte ich genau diese Situation bis zum Erbrechen mit ihm durchgekaspert, so dass er nicht der Bahn hinterher auf die Straße gelaufen ist, sondern "nur" weinend nach Hause, wo Oma gewartet hat. Es ist also "nichts Ernstes" passiert.
    Das Unternehmen meinte, eine "Entschuldigung" am Telefon wäre ausreichend, denn der Bahnfahrer gibt zwar zu, das Kind stehen gelassen zu haben, aber behauptet, der Kleine wäre rein und raus gesprungen, immer wieder, er hätte nicht gewusst, ob er mit will und wäre darum losgefahren.
    Eine Entschuldigung einer fremden Person übers Telefon kann ich aber meinem Kind nicht als Lösung dieses Vorfalls präsentieren. Habe ich auch so kommuniziert. Als Kompromiss durfte er einen Tag lang auf dem Betriebshof mitlaufen, selbst (auf dem Betriebshof natürlich) eine Bahn lenken, durfte sehen, was der Fahrer überhaupt sehen kann und konnte dann mit dem Teamleiter zusammen überlegen, was man in so einem Fall machen kann, um doch mitzukommen. Der Bahnfahrer war auch dabei und hat sich dann nochmal persönlich entschuldigt.
    DAS konnte ich wiederum meinem Kind plausibel als Konsequenz dieses Vorfalls "verkaufen" und ihm zeigen, dass auch große Menschen Fehler machen, die sie dann nach ihren Möglichkeiten wiedergutmachen.


    In dem Fall der TE kann ich die Schockstarre verstehen, wer rechnet denn bitte damit, dass das eigene Kind geohrfeigt wird? Noch dazu von jemandem, der es professionell besser wissen sollte?
    Eine Anzeige ist da das minimale Minimum und ich würde klar die Entlassung dieser Person fordern. Wem die Hand locker sitzt, der hat bei Kindern nichts verloren.
    Basta


    Mein Papa meinte übrigens gerade, dass die Dame von Glück sagen kann, dass nicht er im Behandlungszimmer war.
    Sonst hätte es vermutlich eine spontane Amputation gegeben

  • Siri
    Was ist eine Heli mutter?


    Hhm,
    Fakt ist der dass mein Sohn in meinem Beisein geohrfeigt wurde.


    Das sind Dinge die mir nach wie vor Kopf schwirren, wo man die Momentsituation in dem Moment nicht richtig wahrnimmty
    Wie ein Autounfall
    Oder jmd der draussen überfallen wird.


    Ob sie nun gekündigt wird ist fraglich,
    Und ja ob ich in 5 Monaten nochmal dahin geh oder nochmal anrufe ob die Dame an dem Tag arbeitet.


    Keine Ahnung gestern hätte genauso an der Praxis anders reagieren können.
    Hab ich aber nicht, ich hätte evt sofort draussen den Arzt gerufen, oder gebrüllt was ihr einfällt mein Kind zu ohrfeigen.
    Aber ich stand unter Schock


    &
    Wenn man dann sagt: "ich hätte so gehandelt, hätte so oder so oder oder
    Hätte hätte Fahrradkette...


    Ein Tag später HÄTTe ich anders reagiert, oder vllt denkt sich die dame nun auch, warum hab ich das getan.?


    Ich kann es einfach nicht verzeihen! Sie hätte mein Kind gelassen und es abgebrochen.


    Daher fühl ich mich nicht schlecht, mit der Polizeit, eher die Reue das ich durch den Schock nicht anders reagieren konnte, da sie vor meinem Auge sowas getan hat..


    Wollt von euch nur wissen ob es übertrieben war, oder ich das als ok empfinden kann?
    Also mir ist halt nicht nach.
    Ich hab sowas noch nie erlebt.


    @ coco
    Ja genau, ich glaub wenn man einmal sowas macht dann passiert sowas wieder. Daher wollt ich andere eltern& Kinder schützen.
    Die nämlich draussen u angst bekamen als mein Sohn brüllte.
    Verständlich.
    Sie kann froh sein, dass ich sie nicht vor den 5 anderen Müttern und Kindern angeschnauzt habe& meine Mutter dabei war!


    Boah ich ärger mich.. Gerade

    2 Mal editiert, zuletzt von Emiha17 ()

  • Heli-Mutter ist die Abkürzung für Helikopter-Mutter/Eltern,


    d.h. Eltern, die überfürsorglich sind, die sich ständig in der Nähe ihrer Kinder aufhalten, um diese zu überwachen und zu behüten.
    Der Erziehungstil ist geprägt von Überbehütung und exzessiver Einmischung in die Angelegenheiten des Kindes.... kann zum Teil zwanghafte und paranoide Auswirkungen haben.....

  • ... und wird ziemlich inflationär verwendet, sobald sich jemand um sein Kind sorgt, es nicht mit 4 Jahren alleine von Köln nach Düsseldorf mit dem Fahrrad (ohne Helm, versteht sich, weil wir hatten schließlich auch keine und trotzdem überlebt) radeln lässt, usw. :rolleyes3:

    LG
    CoCo



    Halt mich fern von der Weisheit, die nicht weint, von der Philosophie, die nicht lacht, und von der Größe, die sich nicht vor Kindern verneigt.


    ~ Khalil Gibran ~





  • ah du je .. neues was ich mal wieder heut lese.


    hahhahaaha, :lach:lach:lach:lach:lach:lach:lach:lach:lach


    ich lach mich gerad schlapp, ne so bin ich dann nicht.
    kenne aber welche die ihre KInder mit 4-5 Jahren noch nie bei Grosseltern etcpp übernachten und so sind.


    ich glAUB KAUM DAS ES mit paranoide Überforsorge zu tun hat, wenn mein Kind während einer medizin. Voruntersuchung/Behandlung geohrfeigt wird.
    zumal er gerade mal 3 Jahre alt ist :tuedelue

  • Keine Frage: So etwas darf nicht sein. Punkt.


    Was deine Reaktion angeht: Ich finde es sehr gut, dass du sowohl die Dame als auch ihre Chefin darauf angesprochen hast. Ich denke, die Abmahnung ist absolut richtig. Mich würde diese Praxis auch nie wieder sehen bzw. bei Ermangelung einer Alternative würde die betreffende Dame meinen Sohn nicht mehr behandeln dürfen.


    Was die Anzeige angeht, sehe ich das etwas anders. Ich will hier kein Fehlverhalten beschönigen, aber die Frau scheint kein Kinderhasser und Schläger zu sein und solange du das Gefühl hast, dass sie einsieht falsch gehandelt zu haben, würde ich die Sache rechtlich auf sich beruhen lassen. Was würde es bringen? Wenn sie "nur" einmal die Nerven verloren hat, dürfte eine drohende Kündigung und die Bloßstellung in der Praxis eine größere Strafe und Warnung darstellen als ein Verfahren, welchens wahrscheinlich maximal mit einer minimalen Geldstrafe endet.

  • Ich verstehe unter Helikopter-Eltern auch was anderes.... und kenne da auch Exemplare mit Kindern im Alter meiner Tochter (16)!!!


    Die können abends nicht beide weggehen, denn der arme Junge müßte dann ja alleine zu Hause bleiben und sich vielleicht sogar noch selbst was zum Abendessen machen und das kann man ihm nicht zumuten.
    Ebenso wird er zum einkaufen, zu jedem Arzttermin begleitet, täglich in die Schule gefahren (denn es könnte ja was passieren) und und und....


    Meine Tochter würde sich zu Tode schämen....


    Klar gibt es Termine, wo man als Eltern mit muss/sollte, aber z.B. sowas wie die Kontrolle beim Kieferorthopäden schafft man in dem Alter alleine.....
    (wenn man in einer Großstadt wie München die Möglichkeit hat, dort alleine hin zu kommen).

  • Vor einigen Wochen hat ein Bahnfahrer ganz großen Mist gebaut und meinen 6-jährigen Sohn, der mit seinem Opa auf dem Weg in die Kita war, an der Haltestelle stehen lassen, weil die Bahn zu voll war und er nicht warten konnte/wollte, bis sich das Gedränge an den Türen gelichtet hatte. Die beiden hatten sich an der Hand und wurden durch die schließende Tür voneinander getrennt. Der Kleene war das erste Mal im Leben alleine auf sich gestellt, ohne sich darauf vorbereiten zu können. Zum Glück!!! hatte ich genau diese Situation bis zum Erbrechen mit ihm durchgekaspert, so dass er nicht der Bahn hinterher auf die Straße gelaufen ist, sondern "nur" weinend nach Hause, wo Oma gewartet hat. Es ist also "nichts Ernstes" passiert.
    Das Unternehmen meinte, eine "Entschuldigung" am Telefon wäre ausreichend,

    Ich hatte auch mal folgende Situation - mit Zwillingskinderwagen ( der hatte ein langes Vorderrad nach vorne und hinten 2 ) ich , sohnemann, damals 5 , zwillinge (ca.1 Jah)r saßen im Kinderwagen, wir standen an der Bushaltestelle - das man mit einem Zwillingskinderwagen immer etwas rumhantieren muß. um in den Bus zu kommen, ist ja wohl klar, MUSS ein Busfahrer auch wissen....Bus hält , Tür geht auf, sohnemann steigt ein, ich kippe den Zwillingskinderwagen, damit ich mit dem Vorderrad in den Bus reinkommen und will ihn gerade reinschieben, macht der Busfahrer die Tür zu und fängt an loszufahren........


    ich schreie, Sohnemann hüft und schreit im Bus, Zwillinge heulen........Bus hält, Busfahrer macht die Tür auf, sohnemann rennt raus.....
    DER Busfahrer ist nicht ausgestiegen und hat nachgeschaut, ob alles in Ordnung ist mit uns.......keine Entschuldigung oder so....der hat die Tür zu gemacht und ist weiter gefahren, von den Fahrgästen, die drin saßen mal ganz zu schweigen, da hat keiner gestikulierend stop gerufen......


    nun, wir standen dann an der Bushaltestelle haben alle 4 geheult und waren alle unter Schock.......ich bin dann mit einem anderen Bus heimgefahren, habe dann bei der Busgesellschaft angerufen - der Busfahrer hat sich bis dato nicht entschuldigt.
    Bei der Pollizei habe ich, glaube ich , auch angerufen......aktenkundig. ....


    Nicht vorzustellen , er wäre einfach losgebraust.........dann wäre der Kinderwagen umgekippt, die Zwillinge unter die Räder gekommen .......... :flenn :kopf :kopf
    selbst jetzt noch, jahre danach, gefriert mir das Blut.......

  • luci69


    Ja, es war leider zeitgleich, ich vermute, wenn sie angerufen hätte bevor ich bei der Polizei war, wäre ich nicht. Da sie aber genau dann anrief, um sich zu entschuldigen, als ich dort war& natürlich das Handy auf lautlos hatte, wars doof getimty


    Wie gesagt, die Polizei sagte eh, entweder es wird public oder aber ein Schiedsmann& das zieht sich eh auf 3-6 Wochen.


    Es halt meine Reaktion stunden später & da man mir sagte, nicht zu lange warten, dann ist es zu spät,
    Daher direkt hin, als Wochen vergehen zu lassen.


    Wie gesagt, es war ein "Unfall"
    Siehste jetzt entschuldige ich sie auch noch...


    Glaub nicht dass sie gekündigt, ne grosse Firma will Ihren Namen auch behalten.


    Klar auf jeden fall möchte ich nicht mehr hin. Schade um die Augenärztin..


    Abwarten...

  • Hi!


    Ich fand den Bericht von Justus sehr gut.


    Zum Thema: Es geht absolut gar nicht, was da passiert ist. Je nach Tagesform wäre ich auch in Schockstarre verfallen oder wäre gleich aufgesprungen und hätte empört reagiert. Ich hätte es auch angezeigt. Es ist Körperverletzung. In die Praxis würde ich auch nicht mehr gehen. Und ich finde es gut, dass die Frau sich entschuldigt hat. Das ist ein guter Ansatz. Deswegen würde ich aber die Anzeige nicht zurückziehen. Alles andere ist meiner Ansicht sowieso in der Hand des Chefs oder der Chefin der Augenarztpraxis.


    Tut mir leid für den Kleinen.


    LG