Zuviel Umgang schadet dem Kind

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  • Die Mutter will den Vater außen vor haben, weil sie noch ein anderes Kind vom neuen Mann hat und da ist der Ex störend.

    Das ist Deine Bewertung der momentanen Situation, nicht eine Tatsache.

    Die Eltern haben Schwierigkeiten und das Jugendamt sieht tatenlos zu und meint, das müssen Sie als Eltern ausmachen. Warum gehe ich zum Jugendamt? Richtig, um Hilfe zu erhalten, dieses aber nur gelangweilt sich die Meinungsverschiedenheiten der Eltern anschaut.

    Das Jugendamt ist nicht dafür da, Meinungsverschiedenheiten der Eltern zu klären, sondern die Interessen des Kindes zu vertreten. Meinungsverschiedenheiten zwischen den Eltern kann man mit Hilfe anderer Träger ausräumen, die Mediationen anbieten. Oft arbeiten diese Träger auch in den Räumen des Jugendamtes, aber es ist eben nicht direkt das Jugendamt. Das sollte Dir bewusst sein.

    Auch die Bitte, zu beantworten, ob eine Erziehungshilfe installiert ist, wurde nicht nachgegeben.

    Warum sollten sie auch? Es ist nicht ihre Aufgabe.

    Letztendlich die Aussage, das Kind lebt nunmal bei der Mutter und soll es auch begreifen und ein Umgang in dem Umfang, wobei das Kind nicht weiß, wo sein Zuhause ist, ist schädlich fürs Kind.

    Ja, da stimme ich sogar zu, die Aussage ist richtig. Mensch, mach Dir klar, dass Euer Kind nicht weiß, wo sein Zuhause ist...dass es in einem Interessenskonflikt steht zwischen Mutter und Vater. Du möchtest nun, dass in Deinem Sinne entschieden wird, bzw. nach dem, was das Kind in Deinem Beisein äußert. Ja meinst Du denn, dass das Kind sich in Deinem Beisein negativ über Dich äußern wird? Wenn es bei Dir ist, wird es zu Dir stehen, wenn es bei der Mutter ist, wird es seiner Mutter beistehen. Wie denn auch sonst, es ist ein Kind!

  • Die Mutter will den Vater außen vor haben, weil sie noch ein anderes Kind vom neuen Mann hat und da ist der Ex störend.


    Meine Einschätzung ist zwar ebenso, dass die Mutter meiner Kinder mich am liebsten außen vor hätte und dass ich eher störend für sie bin - aber ist das wirklich relevant, wenn es Dir tatsächlich um das Kind gehen sollte? Was die KM denkt und was sie von Dir hält, sollte Dir herzlich egal sein können. Ist es das wirklich wert, sich so sehr mit den Befindlichkeiten der KM zu beschäftigen?


    Wenn Dir am Verhalten des Kindes etwas auffällt, was Du selbst kritisch einschätzt, dann suche Dir geeigneten Rat: beim Jugendamt, beim Kinderschutzbund usw. Ob das Ausmaß, in dem die Tochter an Dir hängt bzw. klammert, noch normal ist oder bedenklich, kann und will ich hier nicht bewerten, aber vielleicht solltest Du das beobachten.


    Je mehr Du Dich gedanklich mit der KM oder deren Verhalten beschäftigst, desto mehr beeinflusst sie auch Dein Leben. Möchtest Du das wirklich?

  • Da ist dem nichts mehr hinzuzufügen. Ausser der Erfahrung dass, erstens eigene Kinder eigene bleiben und man so viel Umgang wie möglich haben sollte...wirkt sich auf später aus...weil das Kind den Vater eben nicht nur aus der Erzählung und "manchmal" Umgang kennt. Zweitens das Umgang mit dem Kind / den Kindern besser ist als Geschenke am Geburtstag und viell. auch an Weihnachten. Ihr solltet eure EIGENEN Kinder trotz allem kennen lernen. Dann vertrauen sie einem auch mehr und sind im allgemeinen mehr mit der Situation vertraut. Denkt nicht zu viel an die / den Ex..Macht euch nicht kaputt!!!!!!!!!...was macht sie, was könnte sie machen fragt sich jeder immer wieder. Und wenn schon das Kind / die Kinder mal bei euch sind, zeigt auch Grenzen, Kinder zeigen auch dafür Verständnis!!!! Klar, keine Schläge aber Reden über Fehlverhalten. Hilft viel. Anspornen zu dem was das Kind Leisten kann und Unterstützung zu den Fähigkeiten!!!!Das Kind / die Kinder achten euch als Autoritätsperson mehr wenn ihr Grenzen setzt als nur Jammern!!! Nicht nur den Ex verantwortlich machen vor den Kindern. Reden oder lassen...nur nicht die Kinder mit reinziehen!! Das nur zu meinen Erfahrungen (von 3 bis 15 Jahren , also mehr als 10 Jahren Erfahrung). Lebt das Kind, nicht das Kind leben lassen(Zuwendung, Geschenke etc??). Zeigt Verantwortung!! Auch ich hatte einen schweren Stand mit meiner Ex und Jugendamt...ohne Essen etc...Kinder sind wichtiger!!! Viele leben über hunderte Kilometer entfernt, das ist nicht einfach für meine Aussage..(55km). Falls meine Idee (aus eigener Erfahrung) Unterstützung finden sollte. Gleiches Recht für alle! Verarschte Mütter und Väter vereinigt euch. Kurz VMVV. Dazu wird viel über Unterhalt etc. geschrieben. Was wäre wenn man Müttern oder Vätern die UNVERSCHULDET rein geraten sind eine Plattform bietet?? Nicht zum reden, das vorher, Finanziell um zu ÜBERLEBEN (ich weiß wovon ich schreibe). Jeder der kann ab z.B. 5 € Spende / Monat. Ein Unterstützungsverein für Eltern welche getrennt leben / gestresst allein sind oder ähnliches. Hilfe zur Selbsthilfe??? Zur Notüberbrückung wo keiner hilft. Für nix anderes, und das sind sehr viele ohne Stimme bei uns!!!! Helfen wo viele schon aufgegeben haben zu leben. Zurückführen zu einem anständigem selbst kontrolliertem Leben MIT den Kindern!! Wir haben Erfahrung(oder nicht) aber den Kindern gehört die Zukunft!!!!
    Das ist weder Eigenwerbung noch sonstiges. Ich möchte Aufklären, auch aus eigener Erfahrung

  • So nun ist die "Anhörung" gelaufen. Das Kind hätte ungefragt (?) dem Verfahrensbeistand erzählt, dass sie nicht zum neuen Partner Papa sagen dürfe. Na klar, vor allem ungefragt. Es war deutlich herausgekommen, dass die Kindesmutter das Kind auf die Finger und auf den Popo schlage, aber das wird nicht weiter beachtet. Das Kind weint und leidet, weil es nicht beim Vater übernachten darf.


    Das Gericht hat aufgebrummt, dass beide Elternteile sich mit Hilfe einer Erziehungsberatung (im Wohnort des Kindes+Mutter) an einer einvernehmlichen Umgangsregelung beteiligen. Bis Mitte Februar wurde aller 2 Wochen Tageskontakte von 10 Stunden VOM GERICHT vereinbart. Das Tollste daran, dass Kind verbringt die meiste Zeit auf der Autobahn (Eine Fahrtstrecke 130 km) X2.


    Dann hat der Vater bei der Erziehungsberatung angerufen und es stellt sich heraus, dass erstmal ein Vorgespräch mit jeweils einem Elternteil alleine stattfinden solle. Der Vater sollte dort zuerst hin. Fragt sich, was soll der Vater denn erzählen, die Mutter grenzt den Umgang doch ein?! Mitte Dezember Anhörung gewesen. Anfang Februar 1. Gespräch bei Erziehungsberatung? Verfahrensverzögerung? Bis Mitte Februar sollen alle Gespräche plus Umgangsregelung geschaffen werden?


    Der Termin wurde wg. Krankheit und Entfernung des Vater verschoben. Die Bitte des Vater, Vorgespräch und gemeinsames Gespräch an einem Tag zu machen aufgrund der Entfernung würde angeblich nicht gehen. Dann wurde gebeten, dass der Berater den Vater anruft, damit der Vater das auch nochmal erklärt, wurde auch nicht stattgegeben. Aussage der Sekretärin: Das wird er nicht machen, das hat seine Gründe. Und Vorgespräch und gemeinsames Gespräch würden nicht an einem Tag stattfinden, Die Frage, ob die Kindesmutter bereits mal ein Gespräch hatte, wurde verneint. Das heißt, dann müsse die Kindesmutter erst noch dahin.


    Dadurch, dass der Termin vom Vater, wobei alle Beteiligten wissen, dass er auch berufstätig ist und nicht einfach mal so mehrere verschiedene Tage frei nehmen kann, wurde dieser Termin auf 12.03 verlegt. Auch hier seltsam, warum so spät???? Mitte Februar ist der letzte Umgangstag, Die Kindesmutter würde sofort keine Umgänge mehr zulassen, weil das Gericht ja nur geschrieben hat, bis Mitte Februar.


    Das Kind verbringt von 9 bis 19 beim Vater, bedeutet, vor 12 ist es nicht beim Vater zu Hause und um 5 muss es schon wieder los. Und warum sollte die Erziehungsberatung 2 Stunden vom Wohnort des Vaters stattfinden, erklärt sich mir nicht.