Umgangsrecht - Regelung - KV Ausland

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  • Schreib doch bitte noch ein paar Rahmendaten, dann kann man die Situation vielleicht etwas besser beurteilen. Wie alt ist das Kind, um das es geht? Um welches Ausland und welche Entfernung reden wir?


    Generell ist Umgang ins Ausland sicher ein schwieriges Thema, weil meist nicht so häufig Umgang realisiert werden kann, wie es vielleicht gut wäre.

  • Schreib doch bitte noch ein paar Rahmendaten, dann kann man die Situation vielleicht etwas besser beurteilen. Wie alt ist das Kind, um das es geht? Um welches Ausland und welche Entfernung reden wir?


    Generell ist Umgang ins Ausland sicher ein schwieriges Thema, weil meist nicht so häufig Umgang realisiert werden kann, wie es vielleicht gut wäre.



    Er kommt aus Frankreich. Und das Kind ist 3 Monate.

  • Es gibt Tausenderlei Möglichkeiten. Ist er ein Typ, mit dem Absprachen möglich sind? Dann besprecht, wie es für euch sich gut anfühlen würde.
    Alternativ kannst du Vorgaben machen und Ideen ihm unterbreiten. Oder umgekehrt: Du fragst ihn, wie er es sich vorstellt und was bei ihm geht.


    Ganz wichtig: Streitet nicht um Kleinigkeiten. In der Phase gehen heute Dinge altersmäßig noch gar nicht, die in wenigen Monaten problemlos gehen würden. macht euch klar. Alles, was ihr jetzt besprecht und vereinbart, hat altersbedingt eine sehr kurze Halbwertzeit. Ihr müsst für ein paar Jahre beständig im Gespräch sein und beweglich bleiben.
    Probiert ggfls. Dinge aus.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

  • Es gibt Tausenderlei Möglichkeiten. Ist er ein Typ, mit dem Absprachen möglich sind? Dann besprecht, wie es für euch sich gut anfühlen würde.
    Alternativ kannst du Vorgaben machen und Ideen ihm unterbreiten. Oder umgekehrt: Du fragst ihn, wie er es sich vorstellt und was bei ihm geht.


    Ganz wichtig: Streitet nicht um Kleinigkeiten. In der Phase gehen heute Dinge altersmäßig noch gar nicht, die in wenigen Monaten problemlos gehen würden. macht euch klar. Alles, was ihr jetzt besprecht und vereinbart, hat altersbedingt eine sehr kurze Halbwertzeit. Ihr müsst für ein paar Jahre beständig im Gespräch sein und beweglich bleiben.
    Probiert ggfls. Dinge aus.



    Er würde alle zwei / drei Monate für drei Tage kommen und in einem Hotel nächtigen.


    Ist das okay so?


    Manchmal denke ich, wird mir mein Kind das irgendwann vorhalten, das ich den Papa nicht bei mir hab übernachten lassen?
    Die ersten Male hatte ich ihn bei mir untergebracht, aber wir können einfach nicht mehr miteinander zumal eben er noch empfindet für mich und so können wir nie abschließen.


    Daher Umgangsrecht hat er , also wie am Besten lösen? Klar habe ich auch ein schlechtes Gewissen, ihn in ein Hotel "abzuschieben" aber ich kann mich auch nicht um alles kümmern, oder?



    Ich frage mich nur, ob diese Umgangszeiten nicht irgendwie irgendwann mal schaden. Wenn Papa immer nach zwei drei Tagen geht usw...

  • Ich frage mich nur, ob diese Umgangszeiten nicht irgendwie irgendwann mal schaden. Wenn Papa immer nach zwei drei Tagen geht usw...


    doll ist das nicht - aber was wäre die Alternative ?


    Da muss der KV nicht im Ausland sein - da reichen auch ein paar 100 km in Deutschland - klar, ist das blöd, wenn der andere Elternteil dann wieder fährt

  • Zu Umgang in Deinen Wohnräumen...niemand wird Dich verpflichten können, den Umgang dort zulassen zu müssen. Unter den Bedingungen, die Du geschildert hast, verstehe ich absolut, dass Du keinen Umgang in Deiner Wohnung (mehr) zulassen möchtest. Das ist auch ok, Du brauchst da keine Gewissensbisse haben.


    Natürlich wäre es gerade bei dem Alter des Kindes besser, wenn Vater und Kind häufiger dafür aber zeitlich kürzer miteinander Umgang haben, aber irgendwie muss man sich ja auch an der Realität orientieren. Ggf. über mehrere 100 km Entfernung kann man nicht mal eben vorbeikommen um mit dem Kind eine Runde spazierenzugehen, so sehr man das vielleicht auch möchte.


    Versuche mit dem Vater zusammen eine Regelung zu finden, hinter der Ihr beide steht. Das dient dem Kind viel mehr als häufigere Umgänge, wenn sich Vater und Mutter spinnefeind sind.

  • Zu Umgang in Deinen Wohnräumen...niemand wird Dich verpflichten können, den Umgang dort zulassen zu müssen. Unter den Bedingungen, die Du geschildert hast, verstehe ich absolut, dass Du keinen Umgang in Deiner Wohnung (mehr) zulassen möchtest. Das ist auch ok, Du brauchst da keine Gewissensbisse haben.


    Natürlich wäre es gerade bei dem Alter des Kindes besser, wenn Vater und Kind häufiger dafür aber zeitlich kürzer miteinander Umgang haben, aber irgendwie muss man sich ja auch an der Realität orientieren. Ggf. über mehrere 100 km Entfernung kann man nicht mal eben vorbeikommen um mit dem Kind eine Runde spazierenzugehen, so sehr man das vielleicht auch möchte.


    Versuche mit dem Vater zusammen eine Regelung zu finden, hinter der Ihr beide steht. Das dient dem Kind viel mehr als häufigere Umgänge, wenn sich Vater und Mutter spinnefeind sind.


    Ist nicht so ganz einfach die Situation, gerade wegen den Drogen (auch Depressionen) immer diese wie sagt man, "Launen", nie glücklich, immer deprimiert, das zieht eben runter.
    Aber jetzt habe ich mich gewehrt und gesagt, es geht so nicht mehr.
    Jetzt haben wir die Hotellösung, klar, zerreisst es mir insgeheim schon das Herz, aber was soll ich anderes machen, es geht nicht anders. Ich muss an unser Kind denken und kann nicht noch auch um ihn kümmern....
    Er will auch dass ich mich daran beteilige, was die Kosten betrifft, der Reise, des Hotels usw...
    Ich habe hier genug kosten und als ich ihm das sagte, war er nur stur und beleidigt...


    Ich muss jetzt einfach hart bleiben und das durchziehen. Wenn ich wieder nett bin, dann nutzt er das gleich wieder aus..
    Klar, würde ich ihn gerne hier in der Wohnung lassen, doch ich kann es einfach nicht mehr. Das Vertrauen ist weg und solange er für mich noch empfindet, wird er nie fair handeln können.

  • Also, an die Anfangszeit, als ich dad nicht bei uns übernachten habe lasse, weil es noch nicht ging, kann Tochterkind sich nicht erinnern...er war in der glücklichen Lage, dass ihm meine Eltern Unterkunft angeboten haben....vielleicht hast du Freunde/Familie, die das können oder eventuell ist Flechtwerk eine Option?


    Freu dich, dass er Anteil nehmen will - das ist nicht selbstverständlich! - und wie Babbedeckel schon schrieb, in dem Alter werden es kurzfristige Lösungen sein, die immer wieder angepasst werden müssen, je älter euer Kind wird. Ich kann auch Shie nur beipflichten: das wichtigste ist ein gutes Verhältnis zwischen KV und KM. Redet miteinander!


    Die Sorge, ob es Kind schadet, wenn KV nach kurzer Zeit wieder verschwindet, hatte ich auch. Bei uns ist die Entfernung noch etwas drastischer, aber nach 13 Jahren kann ich sagen: wir haben es gemeinsam gemeistert - die ersten vier Jahre waren extrem schwierig und wir hatten viele Varianten- : heute ist Tochterkind fest mit beiden Familien auf zwei Erdteilen verwurzelt und sie entwickelt sich prächtig.


    Alles Gute für euch!


    LG smiles

    Am Ende stellt sich die Frage: Was hast du aus deinem Leben gemacht? Was du dann wünscht getan zu haben, das tue jetzt. - Erascus von Rotterdam