Kind dreht durch, bitte um rat

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  • Nichts, und zwar wirklich überhaupt nichts könnte mich dazu veranlassen, auch nur eine einzige Sekunde darüber nachzudenken, meinen Sohn dauerhaft oder vorübergehend in ein Heim zu verfrachten.


    Nix für ungut, aber Dein Kind ist noch sehr jung. Ich habe auch am eigenen Leib erfahren müssen, wie das ist, wenn man zwar die ersten 16 Jahre ein pflegeleichtes Kind hat und dann die Probleme losgehen, dass man irgendwann völlig hilf- und ratlos davorsteht. Wäre das bei uns schon zu einem früheren Zeitpunkt gekippt und nicht erst kurz vor Volljährigkeit, hätte ich auch solche Gedanken gehegt. Betreutes Wohnen war auch bei uns Thema.


    Du weißt noch nicht, wie das sein kann, wie es sich anfühlt und ich wünsche Dir von Herzen, dass Du es niemals erfahren musst. Ich hab meinen Sohn in die Psychiatrie bringen müssen und Du willst nicht wissen, wie man sich dabei fühlt ;(


    Ich glaube, ich habe früher ähnlich gedacht wie Du, aber wenn eine Mutter (oder Vater) daran denkt das Kind in ein Heim zu geben, dann ist der Grund meistens nicht der, dass man das Kind loswerden will, sondern es ihm besser als daheim gehen soll.

  • Bei all den Heimbefürwortern, denkt da auch jemand an das Kind? Es wird sich abgeschoben vorkommen, ungeliebt und das wird Auswirkungen für das ganze Leben haben.


    es geht nicht um Drohung- sondern um idR. die "letzte" Option für alle Beteiligten-


    Ich persönlich kenne eine Frau, die jahrelang von ihrem Mann regelmässig "gezüchtigt" wurde... damit mussten ihre Söhne leider gross werden, weil sie einfach nicht in der Lage war, sich zu wehren-
    (sie hat genau das weiter gelebt, was sie von zu Hause aus kannte....)
    als ihr Mann dann "einrücken" musste, waren die Jungs 9 und 12.... der 12 jährige hat einfach da weitergemacht, wo der Vater aufgehört hat- und nichts, aber auch gar nichts (Psychologe, Erzieher, Erziehungsberatung, diverse Therapie"versuche"....) hat ihn davon abbringen können, die Mutter als Prellbock (und zwar nicht nur psychisch) zu benutzen-
    ich bin sicher, dass es Mutter, wie grossem Sohn geholfen hat, dass er sie nicht irgendwann totschlägt (krankenhausreif sollte reichen :kopf )-
    vermutlich auch einigen Frauen, mit denen dieser Junge in Zukunft zu tun hat-
    Vorher stand eine Pflegefamilie- auch da ging es weiter....



    übrigens- der Kleine geht mit meinem Sohn in eine Klasse, und ist völlig unauffällig, und eher das "überperfekte" Kind-


    es geht überhaupt nicht darum, dass das Heim befürwortet wird- sondern lediglich darum, dass es Konstellationen gibt, bei denen dies die vermutlich beste Lösung für alle Beteiligten ist
    (und im Interesse der Gesundheit der "Allgemeinheit")


    Nachtrag: ich entschuldige mich ausdrücklich bei der TS Blumenfee , dass ich mit dazu beigetragen habe, dass dieser Thread so weit vom Ursprungsthema abweicht :rotwerd
    Sorry!

    Lieber Gruss


    Luchsie


    Dein Denken kann aus der Hölle einen Himmel und aus dem Himmel eine Hölle machen.


    Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug. (Epikur)

    2 Mal editiert, zuletzt von Luchsie ()

  • Ich bin übrigens selbst ein Kind, dem einst mit dem Heim gedroht wurde.



    WO steht das die mutter das dem kind angedroht hat?


    sie ist verzweifelt und ruft um hilfe und um tipps. und moechte dazu antworten haben.........so seh ich DAS.



    liebe blumenfee,
    ich hoffe du findest den richtigen weg fuer dich und dein kind. holt euch weiter hilfe.
    erziehungsberatung und kinderpychologe das ist ein guter ansatz......


    erstmal eine portion kraft an dich........


    edith........name vergessen

    Kinder die geliebt werden, werden erwachsene die liebe schenken koennen.


    [font='Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif'] "In meinem Leben habe ich unzählige Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten."

    Einmal editiert, zuletzt von marzipan ()

  • WO steht das die mutter das dem kind angedroht hat?


    sie ist verzweifelt und ruft um hilfe und um tipps. und moechte dazu antworten haben.........so seh ich DAS.


    Sobald das Thema "Heim" zur Sprache kommt, wird das Kind es als Drohung oder als Strafe empfingen.


    Die TS hat ja schon viel unternommen um Hilfe zu bekommen. Dass sich alles lange hinzieht, ist ein großes Problem, aber das wird von uns auch niemand lösen können. Und ich sagte ja schon, wie ich die Sache sehe und was ich der TS raten würde. Auf die Einhaltung der Regeln bestehen, aber das Kind niemals darüber im Zweifel lassen, wie sehr mal es liebt.


    Und falls hier jemand denkt, ich hätte "Lämmlein" großgezogen.... ich weiß nicht mehr, wie oft ich heulen und zitternd auf der Badewanne saß, bis ich mich beruhigt hatte. Und auch nicht mehr, wie oft ich abends meinem Gott dankte, dass ich keines von ihnen erschlagen habe. :nudelholz


    Kinder fordern einem oft das letzte ab - aber sie sind es auch wert, dass man es ihnen gibt.

    Einmal editiert, zuletzt von si_lence ()

  • Und falls hier jemand denkt, ich hätte "Lämmlein" großgezogen.... ich weiß nicht mehr, wie oft ich heulen und zitternd auf der Badewanne saß, bis ich mich beruhigt hatte. Und auch nicht mehr, wie oft ich abends meinem Gott dankte, dass ich keines von ihnen erschlagen habe. :nudelholz


    Kinder fordern einem oft das letzte ab - aber sie sind es auch wert, dass man es ihnen gibt.



    Ich kriege inszwischen immer Plaque wenn ich lese wie selbstverständlich Menschen ihren eigenen Weg, ihre eigene Haltung als /dendie einizg Wahre verkaufen.
    Ich halte es für ein Zeichen großer Wertschätzung, wenn man erkennt, das man dem Kind im Moment nicht mehr gerecht werden kann und um Schlimeres zu vermeiden Hilfe holt, die vielleicht auch darin bestehen kann für eine gewisse Zeit getrennt zu sein.


    Von Luft und Liebe allein kann keiner Leben , geht mir gerade so durch den Kopf. Mit Liebe alleine kriegste auch kein Kind groß.
    Liebe kann auch heißen loszulassen.


    Liebe Grüße


    Ute

  • Nichts, und zwar wirklich überhaupt nichts könnte mich dazu veranlassen, auch nur eine einzige Sekunde darüber nachzudenken, meinen Sohn dauerhaft oder vorübergehend in ein Heim zu verfrachten.

    Ach schlägst in dann lieber grün und blau und setzt Ihn ständig unter psychischen Druck
    Lieber ein kaputtes Kind zu Hause als den "Makel" Kind war im oder musste ins Heim


    es gab Tage, da habe ich mein Kind morgens abholen (von Freundin), und abends bettfertig wieder bringen lassen.
    .. aber in ein Heim hätt ich ihn niieee gegeben, Das ist doch ne ganz andere Hausnummer.

    Wie hättest es gelöst wenn nicht diese gute Freundin gehabt hättest


    Bei all den Heimbefürwortern, denkt da auch jemand an das Kind? Es wird sich abgeschoben vorkommen, ungeliebt und das wird Auswirkungen für das ganze Leben haben.

    Abgeschoben, ungeliebt sind nur die ersten Reaktionen
    denen man entgegenwirken kann dadurch das man regelmäßig Anruft
    :hae: wo ist hier eigentlich der Unterschied zu einem Internat


    dann ist der Grund meistens nicht der, dass man das Kind loswerden will, sondern es ihm besser als daheim gehen soll.

    Meist Profitieren alle Beteiligte daran


    Und auch nicht mehr, wie oft ich abends meinem Gott dankte, dass ich keines von ihnen erschlagen habe.

    :tuedelue Sorry bitte nicht falsch verstehen


    Das impliziert das geschlagen wurde




    Es geht übrigens auch anderes herum das Kind von sich aus zu Jugendamt geht und ins Heim oder in eine Pflegefamilie möchte



    Aber nein Heim hat ja diesen schlechten Makel in den Köpfen der Menschen geistern immer noch das Bild wie Heime früher waren


    Das in einem Heim professionell Ausgebildet Personal ist, das darauf geschult ist und Erfahrung hat sieht keiner
    Eltern sind da Amateure die sich erst alles erlesen und erlernen müssen

    Probiers mal mit Gemütlichkeit mit Ruhe und Gemütlichkeit

    jagst du den Alltag und die Sorgen weg

  • Zitat von »keks3«
    es gab Tage, da habe ich mein Kind morgens abholen (von Freundin), und abends bettfertig wieder bringen lassen.
    .. aber in ein Heim hätt ich ihn niieee gegeben, Das ist doch ne ganz andere Hausnummer.


    Wie hättest es gelöst wenn nicht diese gute Freundin gehabt hättest


    Die hatte ich aber.
    Ich finde, jeder muss das für sich selbst entscheiden.
    Die schlimmen Momente mit meinem Kind waren für mich so schlimm, dass ich dachte, es geht nicht mehr weiter. Und ich hatte das Glück, in solchen Momenten oft (nicht immer) jemanden anrufen zu können. Das hätte auch die Nachbarin oder Familienmitglieder oder sonstwer sein können. Hauptsache war, die Situation irgendwie zu entschärfen, den Tag oder Abend zu schaffen und dann erstmal schlafen. Am nächsten Tag sah die Welt immer anders aus. Und es ging immer weiter.
    Für mich persönlich wäre 'Kind ins Heim' nie eine Option gewesen.
    Aber wie gesagt, jeder ist da anders, jedes Kind ist anders, jeder Konflikt ist anders. Und für so manchen (hier), mag das durchaus eine Option sein.


    Zitat Luvi:
    Das in einem Heim professionell Ausgebildet Personal ist, das darauf geschult ist und Erfahrung hat sieht keiner
    Eltern sind da Amateure die sich erst alles erlesen und erlernen müssen

    naja, im Heim streichelt der Erzieher dem Kind vielleicht nicht jeden Morgen zum Wecken übern Kopf. Mutterliebe, Elternliebe ist was anderes, im Heim bekommt ein Kind das nicht.
    Ich sehe mich auch nicht als 'Amateur'....

    _________________________________________________________________________
    keks3


    life is a tale told by an idiot, full of sound and fury, signifying nothing (shakespeare)
    'Does anybody remember laughter?' (R.P.)

    Einmal editiert, zuletzt von keks3 ()

  • Das in einem Heim professionell Ausgebildet Personal ist, das darauf geschult ist und Erfahrung hat sieht keiner
    Eltern sind da Amateure die sich erst alles erlesen und erlernen müssen


    Ob das Personal in Heimen immer so proffessionell ist sei mal dahin gestellt ...
    Eltern würde ich nicht als Amateure bezeichnen die erst Bücher lesen müssen. Schließlich hat man doch so was wie "Bauchgefühl" was das eigene Kind betrifft, und eine Beziehung zu Selbigem ...


    Das Problem in diesem Fall ist wohl dass die Mutter an ihren Grenzen ist und selbst Hilfe braucht, da ist einfach keine Kraft mehr hat.
    Einen Termin bei einem "guten" Therapeuten zu bekommen ist ein Glücksfall.


    Dein Sohn ist in einem schwierigen Alter, der Papa nicht so für ihn da wie er es bräuchte.
    Bei dir kann er im Moment, da es dir selbst nicht gut geht, nicht die Unterstützung bekommen die nötig wäre.


    Wie sieht denn seine Freizeit, Freundeskreis aus ? Hat er da einen Ausgleich bzw. könntest du da etwas ändern ?

  • :tuedelue [color=#660066][size=12][font='Comic Sans MS, sans-serif'] Sorry bitte nicht falsch verstehen


    Das impliziert das geschlagen wurde


    Humor ist nicht deine Sache, oder? Ein bisschen um die Ecke denken auch nicht. Aber Unterstellungen schon. Du tust ja gerade so, als gäbe es nur zwei Möglichkeiten, Schläge oder Heim. :kopf

  • Das Problem in diesem Fall ist wohl dass die Mutter an ihren Grenzen ist und selbst Hilfe braucht, da ist einfach keine Kraft mehr hat.
    Einen Termin bei einem "guten" Therapeuten zu bekommen ist ein Glücksfall.


    Dein Sohn ist in einem schwierigen Alter, der Papa nicht so für ihn da wie er es bräuchte.
    Bei dir kann er im Moment, da es dir selbst nicht gut geht, nicht die Unterstützung bekommen die nötig wäre.


    Wie sieht denn seine Freizeit, Freundeskreis aus ? Hat er da einen Ausgleich bzw. könntest du da etwas ändern ?


    Eben, in erster Linie bräuchte die Mutter Hilfe und Unterstützung.

  • Vielleicht kann sich ja etwas Verständnis entwickeln, wie es aus purer Verzweiflung zu dem Gedanken "Ich gebe mein Kind in ein Heim", wenn man sich einfach mal vorstellt, dass es Elternteile gibt, die ganz alleine und auf sich gestellt sind mit ihren Kindern. Kein zweiter Elternteil, der sich einklinkt, wenn die Belastung zu groß wird, keine Freundin, die einem das Kind abnimmt, weil man es selbst einfach nicht mehr schafft, keine Nachbarn, die sich dafür interessieren......


    Daran zu denken bedeutet auch nicht, dass man es tatsächlich tut, aber der Gedanke ist oft der Anstoß sich noch mehr Hilfe zu suchen oder entscheidende Umstellungen im Familienleben vorzunehmen.


    Es ist NICHT FAIR einer verzweifelten Mutter einen Kotzsmiley und Vorwürfe hinzuschmeißen und sich nichtmal die Bohne dafür zu interessieren, warum sie so empfindet, welche Last sie Tag für Tag zu schleppen hat!


    @ si_lence, Du warst nicht alleinerziehend
    @ keks3, Du hast Freunde und Nachbarn, die sich einbringen
    @ bay-of-russel, Dein Kind ist erst ca. 5 Jahre alt


    @ lina, ich verstehe Dich und würde mich freuen mehr von Dir zu lesen :troest

  • Ich wollt erst nicht antworten und werde mich jetzt auch zurück halten.


    Wie gesagt wurde, keiner kann ahnen, durchmachen, was die Mutter durchlebt, das warum, wieso, weshalb. Ich denke keine Mutter macht das Freiwillig. Ganz klar muss der Mutter geholfen werden, damit sie die Kraft hat, diese Phase zu bewältigen.
    Manche haben noch Familie, Freunde etc - manche nicht.
    Zum Thema Heim - wer nicht drin war , sollte nicht urteilen. Die Vorstellung, Vorurteile etc sind immer noch im Kopf. Klar gibt es auch verschiedene Heime, gute wie schlechte. Aber in der Regel soll und wird dem Kind geholfen und auch dort versucht man, beide Seiten wieder zusammen zu bringen, weil natürlich dort nicht die Elternliebe entgegen gebracht werden kann, wie angesprochen. Es kommt ja auch auf das warum an.


    Zudem ist es erstmal ein Gedanke, der aber zeigt, das gehandelt werden muss. Ich wünsche dir Kraft und hoffe du findest schnellstmöglich Hilfe.

  • Es ist relativ einfach zu sagen, dass man etwas "nie" machen würde, wenn man selbst noch nicht in der Situation war und keinen anderen Ausweg mehr weiß.


    Ich bin mir sicher, dass Ihr es aus voller Überzeugung so meint, wenn Ihr sagt, dass es für Euch nicht in Frage kommt, ein eigenes Kind in ein Heim zu geben. Vielleicht werdet Ihr auch selbst nie in eine Situation kommen, dass Ihr an Eurer physischen und auch psychischen Grenze seid. Vielleicht ist Euer Kind nicht eines, welches seine eigenen Eltern bis aufs Blut reizt, vielleicht habt Ihr auch nur die dementsprechende Geduld, alles zu ertragen.


    Aber dieses Glück haben nicht alle.


    Ich finde es zeugt von einer guten Selbstreflexion und von einem gesunden Selbsterhaltungstrieb, wenn man sagt, dass man darüber nachdenkt, ein eigenes Kind in ein Heim zu geben. Von daher respektiere ich vor allem auch die Offenheit, dies hier zuzugeben. :respekt


    Um zu der Ausgangsfrage zurück zu kommen...was kannst Du machen?...Es sind eigentlich immer dieselben Ratschläge, setze Grenzen und sei konsequent dabei. Auch ich finde es wichtig, dem Kind immer wieder zu vermitteln, dass man es bedingungslos liebt, was auch immer das Kind anstellt. Was hilft, wenn das Kind es zulässt und offen dafür ist, viel reden...offen miteinander sein, den anderen (auch das Kind) so akzeptieren, wie derjenige ist.
    Sollte all das nichts bringen, finde ich es legitim, auch mal zu denken, dass man das eigene Kind am liebsten abgeben möchte. Ob man es macht, sind ja immer noch 2 Paar Schuhe. Wenn Du alleine nicht mehr weiter kommst, sei hartnäckig bei Stellen, um Dir Hilfe zu holen.


    Und wenn all das nichts bringt...es ist fast immer eine Phase, die irgendwann auch wieder vorbei ist. Ich wünsche Dir viel Kraft, Du wirst sie brauchen, denke ich. :troest

  • Mein Sohn ist Allergiker. Ich muß seit Monaten jeden Tag Buch führen wann , wo , welche Symptome auftreten.
    Vielleicht könntest du eine Art Wutbuch führen ?
    Schreibe einfach mal auf, wann das Kind ausrastet, wie die Situation war, die Uhrzeit, die Menschen drumherum, wie hast du z.B. geschaut.
    Kleine Kinder und Demenzerkrankte (Entschuldigung für Vergleich) haben feine Antennen. Du bist eine Art Spiegelbild für sie.
    Wenn du traurig, schlecht gelaunt oder super drauf bist reagieren sie auf dich. Sie können es nicht von sich trennen und reagieren dann so wie du selber drauf bist.
    Wenn du regelmäßig alles aufschreibst, dann erkennst du mit der Zeit (hoffentlich) Auslöser und kannst daran ansetzen.........


    Das mit dem Heim sehe ich eher als Notruf an, als wirklich ernst gemeint.
    Und sie hat es ja nicht zum Kind gesagt.


    Alles Gute Euch !

  • Irgendwie tut mir Blumenfee grad ein bisschen leid, sie hat mit keinem Wort ein Heim erwähnt und ihr Post klang nun auch wirklich nicht so, als würde sie darüber nachdenken.


    Sie hat hier um Hilfe gefragt, was sie tun kann wegen den Ausrastern ihres Sohnes, weil die Situation anscheinend für die ganze Familie belastend ist und nun entwickelt sich eine endlose Diskussion für oder gegen ein Heim, ich glaube das würde mich an ihrer Stelle ziemlich runter ziehen. Die Diskussion finde ich zwar auch wichtig und sinnvoll, würde aber vielleicht in einem eigenen Thread mehr Sinn machen?


    Ich kann leider auch nicht viel hilfreiches zum Thema beitragen, weil meine Kinder noch sehr klein sind. Ich denke, wenn du selber gerade keinen Draht zu ihm finden kannst und er nicht offen für Gespräche ist, dann wäre eine Erziehungsberatung vielleicht wirklich keine schlechte erste Anlaufstelle. Dort bekommst du sicher einige hilfreiche Tipps und vielleicht auch weitere Möglichkeiten, wohin du dich wenden kannst.


    Bei meinem Stiefsohn (damals 12), hat es immer gut geholfen, aus der entsprechenden Situation erstmal rauszugehen, keine Diskussion aufkommen zu lassen und später war er dann offener nochmal darüber zu reden und auch einsichtiger. Und für ihn war es immer leichter, Dinge zusammen zu tun oder wenigstens zusammen anzufangen. Dann haben ihm auch Dinge, die er eigentlich gehasst hat Spaß gemacht und er hatte einen neuen Anreiz (z.B. sich gegenseitig aus einem Buch vorlesen, zusammen Dinge für die Schule auswendig lernen, gemeinsam eine neue Ordnung für sein Kinderzimmer überlegen...). Aber er war auch nur in "normalen" Ausmaßen pubertierend und eher sehr diskussionsfreudig und eure konkrete Situation lässt sich halt schwer aus der Ferne beurteilen.

  • Irgendwie tut mir Blumenfee grad ein bisschen leid, sie hat mit keinem Wort ein Heim erwähnt und ihr Post klang nun auch wirklich nicht so, als würde sie darüber nachdenken.

    Ich nehme mal Malinas Post stellvertretend für all jene, die den Anfang des Threads nicht genau gelesen haben. Blumenfee schreibt tatsächlich nichts von Heim, sondern zwei Posts weiter unten lina1979. Und da geht es um eine 10jährige Tochter und nicht mehr um Blumenfees Sohn.


    Wenn man lina1979s alte Beiträge liest, sieht man auch, dass sie selbst (wie sie hier ja auch schrieb) in Behandlung ist und schon seit Jahren mit (vermutlich) Depressionen zu tun hat. Daher denke ich, dass hier eine Familienhilfe oder ähnliches angebracht wäre, da das gesamte Familiengefüge betrachtet werden muss. Eine 10jährige spiegelt ganz sicher viel in der familiären Situation, die von Überforderung geprägt zu sein scheint.


    Ich kenne mich leider mit den Hilfemöglichkeiten nicht so aus, aber vielleicht hat jemand anderes dazu eine Idee - und die Diskussion Heim oder nicht finde ich persönlich hier jetzt nicht mehr angebracht.


    Just my 5 cents...