Frühförderung, weil mein Sohn zu viel Bezug zu mir hat?

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  • Hi da ich hier schon gut Beraten worden dachte ich, ich frag hier auch mit anderen Themen gut beraten bin.1


    Mein Sohn geht jetzt seit letzter Woche in dem Kindergarten die Eingewöhnung geht nach dem Berliner Model.
    Ich bin also in der Einrichtung mit dabei erst immer so ca. 10 Minuten in der Gruppe dann bin ich Kaffee trinken vorne im Eingangsbereich. so mit immer in der Nähe die ersten 2 Tage sahen gut aus und ich konnte am zweiten Tag nach Hause so wie sie sagten aber er hat wohl so sehr geweint das ich wiederkommen musste seitdem schaut er immer wieder nach mir, sprich ich kann nicht nach Hause.
    An sich nicht schlimm er ist wirklich ein Mama Kind obwohl wir in einer Großfamilie leben.


    Gestern war mein Ex/KV dabei und komischer weise sollten wir dann auch früher nach Hause, er kommt auch nicht sehr Erwachsen rüber er sieht aus und benimmt sich wie 14, sie fragten in 2 mal ob es der Vater ist von ihm :rolleyes2: er war auch Ungewaschen, unrasiert und hatte sich auch nicht die Zähne geputzt oder sich Frische Sachen angezogen :| (wegen der Entfernung hat er bei mir gepennt)
    Heute war ich allerdings wieder bis um 11:30 da (zu Anfang soll er von 9 Uhr bis um 11:30 da bleiben, später von 7:30 bis um 12:00).


    Weil er immer wieder nach mir Fragt und immer mal wieder weint wenn er in der Gruppe ist kam heute die Erzieherin an und meine das evtl. Frühförderung helfen würde.
    Ich habe Ihr erklärt das ich von seinen Defiziten weiß aber ich persönlich denke das es daran liegt das er nicht tagtäglich vorher mit Kindern zu tun hatte.
    Zu Erklärung: ich habe nicht viele Freunde die selber Kinder haben ab und zu kommt mal ne Freundin mit ihren Sohn vorbei oder wir treffen uns auf dem Spielplatz oder zum Pony-reiten und vorher hatten wir einmal die Woche Krabbelgruppe. Aber mehr eben nicht.


    Und das er etwas Entwicklungsverzögert ist mit dem sprechen wegen seiner Neurodermitis das spielt eben alles etwas zusammen.
    Ich denke das wenn er sich eingewöhnt hat er sich auch besser entwickeln wird zum Thema mit den Kinder.
    Bei der Neurodermitis kann ich nicht viel machen ich steh regelmäßig auf der Matte beim Hautarzt und Nächstes Jahr fahren wir auch in Kur.


    Ich glaube persönlich das das Auftreten von meinem Ex (trotz Vorwarnung) plus das der kleine so viel nach mir verlangt den Eindruck bei der Erzieherin hinterlassen hat der er Frühförderung braucht.
    Erzieher müssen zwar neutral bleiben sind aber auch nur Menschen.


    Direkt dagegen bin ich nicht ich denke nur das es sich vielleicht in Luft auflöst wenn er sich endlich im Kindergarten eingewöhnt hat.


    Hat jemand schon mit sowas Erfahrung gesammelt?

    „Keine Zeit“ – gibt es nicht
    Nur andere Prioritäten

  • Meinen die jetzt wirklich Frühförderung oder eine Integrationskraft ? Integrationskraft hat für die Erzieherinnen einfach den Vorteil, dass für eine ansehnliche Stundenzahl eine zusätzliche Person nur für Dein Kind da ist und sie dann eben weniger Belastung haben, wenn er sich so schwer tut.


    Frühförderung kenne ich nur als Lebenshilfe vom Sozialamt finanziert, da geht es aber nicht um eine Integrationsunterstützung, sondern um so Themen wie Förderung der Feinmotorik, ergotherapeutische Elemente und sowas - so im Rahmen von einer Stunde pro Woche, so ist es bei uns zumindest.


    Beides dauert meines Erachtens mit der Antragstellerei und Wartezeit eh zu lange - bis dahin ist er vielleicht dann doch eingewöhnt.


    Das Berliner Modell finde ich schwierig, denn es dauert ewig bis ein Kind eingewöhnt ist. Ich denke, dass die Erzieherinnen ihn entsprechend ablenken und positiv motivieren sollten, ohne dass ich die jetzt irgendwie verurteilen will. Es hilft halt nichts, wenn sie Dich ständig wieder herbeirufen bzw. Dich noch dazu bringen zu überlegen, was mit dem Kind nicht stimmt oder ob er eine zu starke Bindung zu Dir hat. Wenn Du zweifelst, merkt der Kleine das und umso schwieriger wird es.


    Ich drück Euch die Daumen, dass er sich bald eingewöhnt.

  • monika19 mein Sohn ist 2 Jahre und 7 Monate alt und geht in die U3 Gruppe


    stern0372 ja sie meinen Frühförderung keine Intrigrtionskraft an sich ist er ja nicht Behindert er hat in Anführungszeichen "nur" die Neurodermitis.
    und sie meint glaube ich das es daran liegt das er zu viel Bezug zu mir hat was durch das Berliner Model ja auch nicht einfacher macht die Trennung, an sich habe ich auch schon gemerkt das die oft die Eltern dabei rufen nicht nur mich ein Kind hat sich heute an dem Fuß was aufgeschnitten dafür wurde auch die Mutter gerufen.
    In der U3 Gruppe sind 4 Erzieher auf 12 Kinder mindestens 3 Sind immer in der Gruppe hab ich bemerkt finde ich eigentlich ausreichend da alle Kinder nicht mehr besonders klein sind.
    Dabei muss ich auch sagen das die U3 Gruppe da neu gebildet wurde und die Erzieher vorher nur größere Kinder hatten.

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  • Sie meinen bestimmt eine Integrationsfachkraft.
    Allerdings wenn es nur um die Eingewöhnung geht, sollen sie sich nicht so haben. Manche Kinder brauchen eben länger, nicht alle sind gleich. Meinen zum Beispiel konnte ich nach 2 Tagen volltags da lassen und kriege ihn nie nach Hause,(er spricht übrigens auch noch schlecht), die Tochter einer Nachbarin hat dagegen 6 (!) Monate gebraucht zur Eingewöhnung. Und die Erzieherinnen haben das mitgemacht. Im Endeffekt ist sie auch eingewöhnt und es läuft super.
    Abgesehen davon, das Berliner Modell sieht mindestens 4 Wochen zur Eingewöhnung vor, und wenn der erste Trennungsversuch schlecht gelaufen ist, dann soll man mit dem zweiten erst ein paar Tage warten. Wie lange geht er denn schon dahin?

  • NemesisLady Sie sprach wirklich von Frühförderung sie sagte jedenfalls Frühförderung.
    Seit letzte Woche Dienstag ist er im Kindergarten.


    Hab auch Angst das sie irgendwas an ihn bemerken was nicht normal ist obwohl ich ihn für soweit Normal halte, ich weiß selber das er nicht so viel unter Kindern war auch ganz ohne war er ja auch nicht, und besonders wenn sie noch so Jung sind sehen sie ja noch gar nicht so nach den Kinder. Ich mach mir halt auch sorgen.

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  • Lass mich rechnen - seit letzter Woche? Also sind es bisher 1 1/2 Wochen?


    Soweit mir bekannt kann das Berliner Modell auf ca. 4 Wochen ausgelegt werden. Bei deinem Kind scheint es einfach länger zu dauern. Da sollten die Erzieherinnen mehr Geduld aufbringen anstatt gleich Ursachen zu suchen...


    Ich weiß nicht in wie weit (wie oft etc.) dein Kind Kontakt zu seinem Papa hat, aber du schriebst dass er plötzlich aufgetaucht ist. Und er war bei der Eingewöhnung dabei. Ich könnte mir vorstellen dass das zusätzlich etwas verwirrend war für das Kind (?)


    Mach dir keinen Druck oder Gedanken darüber das dein Kind vorher nicht viel Kontakt zu anderen Kindern hatte. Es muss sich einfach daran gewöhnen und braucht seine Zeit.
    Edit: Natürlich werden Eltern angerufen wenn ihr Kind sich verletzt hat. Das ist völlig normal (zumindest bei "schlimmeren" Dingen)


    Ihr schafft das schon :blume

    2 Mal editiert, zuletzt von celin91 ()

  • Ja dann lass ich mal etwas Zeit verstreichen, oft lösen sich allein dadurch schon die Probleme in Luft aus. Jedes Kind ist ja auch anders.
    Abwarten und Tee Trinken :drink.

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    2 Mal editiert, zuletzt von eilatan ()

  • sandra71 das hab ich mich auch gefragt als der Arzt mir das sagte: Mein Kinderarzt sagte bei der letzen U-Untersuchung das er mit der Sprache etwas hinterher hinkt da er kaum eine Hand voll Wörter sprach also ab zum nächsten Arzt der dafür zuständig war. Nach dem Hörtest sagte der Arzt das alles so weit in Ordnung sei und fragt mich ob er Neurodermitis hätte (man sieht es ihm immer an den Händen an) ich bejahte das und er erzählte mir das der Kopf bei der Neurodermitis mitarbeiten würde und sich mehr darauf Konzentriert und deshalb die Sprache drunter leidet.

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  • Die Einschätzung der Erzieherinnen, dass Dein Kind evtl. eine Fruehfoerderung braucht, hat mit Sicherheit nichts damit zu tun,dass sich der Kleine bei der Eingewöhnung
    schwer tut. Vielmehr ist Ihnen möglicherweise ein kleiner Entwicklungsrueckstand aufgefallen, der mit etwas Extrafoerderung gut aufzuholen ist.

    Auch aus Steinen,die Dir in den Weg gelegt werden,kannst Du etwas Schönes bauen. ( Erich Kästner)


    Wege entstehen dadurch,dass man sie geht. ( Franz Kafka)

  • Also, das mit der Neuro und Sprache höre ich zum ersten Mal. Sehr merkwürdig!!
    Ich würde mich mit den Erziehern zusammen setzen und in Ruhe alles besprechen!
    Ich gehe davon aus, dass sie sich wünschen, dass dein Kurzer Frühförderung bekommen soll. Bei uns begleiten sie eine Einheit in der Einrichtung und die andere Zuhause.
    Höre dir die Vorschläge an und entscheide ganz in Ruhe.

  • sandra71 das hab ich mich auch gefragt als der Arzt mir das sagte: Mein Kinderarzt sagte bei der letzen U-Untersuchung das er mit der Sprache etwas hinterher hinkt da er kaum eine Hand voll Wörter sprach also ab zum nächsten Arzt der dafür zuständig war. Nach dem Hörtest sagte der Arzt das alles so weit in Ordnung sei und fragt mich ob er Neurodermitis hätte (man sieht es ihm immer an den Händen an) ich bejahte das und er erzählte mir das der Kopf bei der Neurodermitis mitarbeiten würde und sich mehr darauf Konzentriert und deshalb die Sprache drunter leidet.



    Recht viel von Schulmedizin scheint dein Arzt ja nicht zu halten.

  • Was an diesem "Berliner Modell" so toll sein soll verstehe ich nicht. Kinder - vor allem so kleine Kinder - lassen sich nicht in eine Schablone pressen. Der Kiga meiner Kinder hat die Kinder meiner Meinung nach ganz toll ankommen lassen. Da war keine Zeit festgemacht, die Kinder kamen mit einem Elternteil in die Gruppe und dieser hat sich nach Möglichkeit anfangs im Raum, anschließend in andere Räume des Kigas, zurückgezogen bis das Kind so weit war, dass der Elternteil das Kind morgens verabschiedet hat. Das hat unterschiedlich lange gedauert - von zwei Tagen bis zu einem halben Jahr war alles dabei.


    Dass ein so kleines Kind zu viel Bindung an den betreuenden Elternteil haben kann ist mir auch neu. Sie brauchen doch diese sichere Basis um von dort aus die Umwelt zu erkunden. Bei einem Schulkind sähe es anders aus, wenn dieses nicht ein paar Stunden ohne Mutter verbringen kann würde ich auch irritiert gucken.

    Im Forum gängige Abkürzungen:
    ABR: Aufenthaltsbestimmungsrecht (kann sich auf das alleinige ABR beziehen) / ASR: Alleiniges Sorgerecht / GSR: Gemeinsames Sorgerecht / SR: Sorgerecht
    BU: Begleiteter Umgang oder Betreuungsunterhalt / KU: Kindesunterhalt / UHV: Unterhaltsvorschuss / WM: Wechselmodell / BET: Betreuungselternteil / UET: Umgangselternteil
    TE bzw. TS: Threadersteller bzw. Themenstarter / JA: Jugendamt
    KV: Kindsvater / KM: Kindsmutter / ET: Elternteil / GE: Großeltern

  • wir machen gerade Eingewöhnung nach Berliner M. und haben 3 Wochen und das System macht schon Sinn wenn ich mir Eingewöhnungen von anderen anhöre. kv hat nix dort verloren. Eingewöhnung soll einer machen. 1,5 Wochen ist ja noch nix. da kann die Erzieherin ja noch nicht viel sagen. kann dir sonst nur raten, dich möglichst fern zu halten von der Kita. wir stören dort nur und die kleinen bekommen das schon hin. Wichtig ist halt dass er sich von seiner Betreuerin trösten läßt. Den Rest machen die untereinander aus. und immer selbst wollen dass es hin haut und dahinter stehen. bist du unsicher ist er es auch.

  • Vielleicht bin ich ja hertzlos....


    Mein großer kam mit 3,5 in den Kiga.
    Ich hab ihn angemeldet, einen Schnuppertag mit ihm dort verbracht.
    Als dann die Kiga Zeit begann hab ich ihn morgens eingebracht und bin gegangen - fertig.
    Klar hat er die ersten Tage geweint, mal mehr mal weniger, aber dieses hick hack " Berliner Model"
    das ist doch nicht wirklich förderlich, der Zeitpunkt der Trennung wird doch nur heraus geschoben....


    Mein kleiner war mit 1 Jahr in einer Spielgruppe und mit 2,5 im Kiga - gleiches Verfahren, Tür auf ,Kind rein,Mama geht....
    Heute habe ich hier 2 selbstbewusste junge Herren, die sich auch was zutrauen, geschadet hat es ihnen also nicht.


    Na ja, ich gestehe, ich bin eh noch nie ein Fan von diesem über mäßigem " gekuschel und verhätschel"
    Gedöns gewesen.
    Sicher, so wie in den 60 er ,nach dem Motto " friss oder stirb" , das ist auch nicht schön aber ich finde
    heute wird es wirklich über trieben mit diesem "Gehabe".


    Was die Neurodermitis anbelangt - such dir einen neuen Arzt......
    Meine Söhne haben beide Neurodermitis, aber weder waren sie Sprach- noch anderweitig Entwicklungsverzögert


    hamster

    Wenn ich in die Hölle komme, verlässt der Teufel seinen Thron und flüstert:


    "Willkommen zurück Meisterin!"

  • hamster71
    Früher in den 60ern hatte man wenigstens keine Probleme in dem Sinn das jedes Auffälligkeit sofort Behandelt werden sollte/musste
    Heutzutage heißt es nicht mehr Erziehen zu Schule schicken und Fertig, heute muss alles mit höheren Instanzen geregelt werden alles was nicht der Norm entspricht wird wegbehandelt und für jeden Furz gibt es ein Rezept.


    Heute schon wieder, heute kam die Erzieherin an und fragte ob mein Sohn schon mal bei einem Orthopäden gewesen ist er läuft so komisch :kopf , hab jetzt ein Termin gemacht allerdings erst im Dezember. Mir selber ist es auch aufgefallen aber dachte das in dem Bereich jedes Kind eben etwas anders läuft und jedes Kind auch unterschiedlich Tollpatschig ist.


    Mal Schauen mit was sie Montag ankommen :frag

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  • Berliner Modell macht schon Sinn, allerdings empfinde ich manche Einrichtung sehr starr.
    Es gibt Vorgaben und daran wird sich gehalten.
    Bei mir in der Einrichtung (wir sind ein Kooperations Kiga) arbeitet die Krippe auch nach dem Modell. Es hat viele Gespräche benötigt aber mittlerweile arbeiten die Kollegen nach Gefühl und den Bedürfnissen des einzelnen Kindes.
    Heißt, Kind signalisiert ganz deutlich wie weit es ist und entsprechend wird die Mutter (oder der Vater) dann zum Käffchen trinken nach draußen geschickt.
    Die letzte Eingewöhnung war nach drei Tagen beendet aber es gibt auch andere Kinder, die diese langsame Eingewöhnung benötigen und alles andere würde nach hinten losgehen.


    @eilatan...also, vielleicht sind es sehr aufmerksame Erzieher, die wirklich alles im Blick haben aber mich verwirrt, dass sie das Kind gar nicht ankommen lassen und sich Zeit zum Beobachten nehmen. Er ist doch erst sehr kurz in der Einrichtung...glaub, ich würde zeitnah das Gespräch suchen.

  • Bei uns wird das nach Gefühl gehandhabt - manche Familien brauchen lange, andere kürzer ..... aber es gibt schon eine zeit, da sollte man rum sein - weil das Kind sich sonst daran gewöhnt mit seinen Eltern in der Einrichtung zu sein, hm.


    Nach so kurzer Zeit würde ich noch kein Kind zur Förderung vorschlagen, in der Eingewöhnungszeit sind die Kinder noch anders als später .... und das eure Beziehung zu eng ist - ich glaube das liegt daran, das sie mit Älteren Kindern gearbeitet haben!


    Natürlich ist nicht jedes Kind froh, wenn es in den Kindergarten kommt, wenns zu Hause auch schön ist ! Achte auf dein Gefühl, die Erzieher ( und auch Lehrer ) haben oft einen Hang zum Patologisieren, alles was sie nicht einordnen können ist krank ... boah ....

    Das Leben passiert jetzt :rainbow:

  • Jule71 hab das gespräch gesucht und auch mal gefragt wie der Eindruck entstanden ist.


    Sie meinte weil er einfach immer auf Zehenspitzen läuft, hab auch gesagt das ein Termin gemacht worden ist im Dezember.


    Sieh hat mich auch nochmal ausgefragt nach der Neurodermitis von meinem Sohn weil es sich über das Wochenende verstärkt hat, hab ihr erklärt das er das alles verarbeitet und er dadurch sich auch anfängt stärker zu kratzen.
    Zum Glück habe ich mir eine Bescheinigung vom Hautarzt ausstellen lassen (war mir die 5 Euro echt wert) wer weiß was sie sonst noch alles Vorschlagen würde :hae:.


    Sie hat auch zu mir gesagt das sie nicht Kompetenzen hat das einzuschätzen sie darf nur den Verdacht äußern und hat mir vorgeschlagen das sie mal eine/einen Logopäden/in und eine/ein Ergotherapeut/in in die Gruppe zu meinem Sohn schickt die es besser einschätzen können (Im Kindergarten kann man während den Zeiten die Kinder zu den Therapien schicken die haben da ihre Therapie räume).
    Ich hab zugesagt.



    Einerseits weiß ich ja das er nicht so weit ist und auch das ich den Eindruck habe das er nicht so die Fortschritte macht wie andere in dem gewünschten Tempo. Vielleicht ist es ganz Sinnvoll aber anderseits denke ich auch lasst mein Kind doch Kind sein und aufwachsen wies ihm eben passt, nur Kenn ich auch den Gesellschaftlichen druck und hinterher werde ich Angeklagt das ich mein Kind gefährde lasse ich ihn nicht die ganzen Therapien machen, obwohl es am ende Wahrscheinlich andersherum der Fall sein wird.
    Ich habe als Kind selber diese ganzen Therapien gehabt und ich habe es gehasst besonders als ich größer wurde und lieber meine Zeit woanders verbringen wollte, ich hatte mehrere Jahre in meiner Schulzeit wo ich jeden Tag woanders war nur nicht da wo ich gern sein wollte. Ob das alles immer so Richtig ist?

    „Keine Zeit“ – gibt es nicht
    Nur andere Prioritäten

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