Erneutes Umgangsverfahren

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  • Ich denke, dass du auf jeden Fall mal gedanklich deinen Plan mit den begleiteten Umgängen am WE aufgeben solltest, und mit RA eine Alternative besprechen. Hier haben sich ja wohl GA als auch VB total anders positioniert, so dass es noch unwahrscheinlicher wird das durchzusetzen.
    Was offenbar wird ist doch auch, dass gar keine betreuten Umgänge abgedacht werden von den Fachleuten.
    Du wirst sie unter diesen Umständen wohl auch nicht bekommen. Ihr seid jetzt schon beim OLG?
    Denke jetzt also realistisch in Rahmen, die umsetzbar sind.
    Wenn es auf Exklusivzeit mit einem Kind hinaus soll dann würde ich vielleicht sowas vorschlagen, wie jedes zweite WE ab Frei ein Kind und das andere kommt Sa dazu. Ist ein Beispiel ! Das ganze als Probelauf mit Überprüfung in einem halbem Jahr. Du musst jetzt realistischer werden im Denken, und das was du willst wird sich nicht umsetzen lassen.
    Ihr seid hochstrittig, die KM krank, aber sie gilt nicht als Kindeswohlgefährdend!


  • Bisher weiß ich nur von der Zwangseinweisung 2015. Aber das war wohl, weil sie da den Sohn bei sich hatte. Warum?


    Weil somit unabhängig von Deinen Sorgen Ängsten und Nöten um das Wohl der Kinder die KM hier Krankeneinsicht dokumentiert.

    Ab und an zeigen, dass Du nicht so ganz glaubhaft bist und daneben liegst reicht mir schon.


    Ich denke nicht, dass der TE unglaubwürdig ist. Schon gar nicht bewusst.
    Es ist halt seine Sicht der Dinge, seine Perspektive und es sind halt seine Sorgen.
    Wie in allen anderen Trennungsgeschichten auch...


    Deutungshoheit, hat mir gut gefallen als Stichwort, nur das eben die wirklich viel wichtigere Entscheidungskompetenz nicht mehr beim TE liegt.
    Was die gefühlte Ambivalenz oder die in postings wirkenden kontrafaktischen Statements angeht, ist es ja dann doch nur ein Bruchteil oder eine Randnotiz.
    Klar geäußert hat sich der TE zu vielen Kernfragen in den letzten Jahren ja nun nicht.
    Das nennt der eine dann fokussiert, auf jemand anderes wirkt es halt defizitär.
    Dies ist m.E. nach nicht zuletzt auch dem Bildungsgrad und dem Ausdruck des TE geschuldet.
    Aber hey, was soll´s Stephen Hawking kann auch nicht Fussball spielen, nur das der sich dessen eben bewusst ist.


    Herr M. spricht und fordert die ganze Zeit, die KM solle endlich krankheitseinsichtig sein.
    Was mehr kann sie tun, um die Krankheit anzunehmen, als sich selbst in eine psychatrische Einrichtung zu begeben?


    Es wird das Argument folgen, dass es sich hier nicht um krankheitssicht handelt, sondern es lediglich ein indirekter Zwang ist um die Symbiose mit dem Sohn weiter führen zu können und die am Verfahren beteiligten Entscheider und Helfer derselbigen in die Irre zu führen.


    Ob und in welchem Umfang der TE die Erkrankung der KM verarbeitet hat und in sein und das Weltbild der Kinder neutral integrieren kann, können wir ja nur mutmaßen.


    Augenscheinlich hat das betroffene Umfeld (Chefarzt, VB, Richterin....) eben nur eine andere Wahrnehmung als musicafides.


    lg von overtherainbow :rainbow:

  • Ich denke nicht, dass der TE unglaubwürdig ist. Schon gar nicht bewusst.


    Viele seiner Beiträge sind doppelbödig, die Argumente zur Abwehr der KM, ihrer Rechte und Wünsche entsprechen einfach nicht dem was der TS möchte. Und das ist genau dann zu bemerken, wenn so ein Argument widerlegt ist. Über die Wünsche und das was gut für die Kinder wäre kommt daher nur verqueres Zeug rüber. Ich halte diese Haltung für glaubwürdig.



    So und nun bin ich wieder für eine Zeit raus.

  • Insofern stimme ich mit ihr überein, dass man sie nicht stigmatisieren sollte ... aber ich finde es etwas dürftig, gerade angesichts der massiven Vorwürfe gegen jeden, der nicht ganz ihrer Meinung ist, und zwar nicht nur in Krankheitsphasen, so zu tun, als bräuchte man überhaupt nicht zu betrachten, welche Einschränkungen im Umgang bei der KM sinnvoll sein könnten.


    Ist es möglich, dass das es einfach der Charakter der Mutter ist? Es gibt auch gesunde Menschen, die andere Meinungen nicht akzeptieren und ablehnen und ihren Expartner hassen und abwerten. Vor alles im Sorgerechtsstreit. Deshalb versucht die VB hier den Streit beizulegen, dadurch das der KM ein Kompromiss dargeboten wird. Vielleicht auch in der Hoffnung, das Verhältnis zwischen den Eltern zu verbessern und dadurch Ruhe in sie Situation zu bringen.
    Was wäre denn für dich ein gangbarer Weg? Könnte man nicht z.B. den Dienstag zum Exklusivzeittag erklären (z.B. gerade Woche Sohn ungerade Woche Tochter bei der Mama) und jeden Donnerstag sind dann beide Kinder bei ihr. Unter der Woche wäre es vielleicht gut, wenn sie die Kinder aus Kita/Schule abholt und nach z.B. vier bis fünf Stunden bringt. Dann kann der normale Wochenablauf der Kinder beibehalten werden, da nur die freie Zeit für den Umgang verwendet wird.


    Was mich noch interessieren würde: wie schätzst du deinen Sohn ein? Wäre es ein Problem für ihn, wenn die Mama dann kommt und nur die Schwester holt, ihn aber nicht mitnimmt?

    Einmal editiert, zuletzt von Karamellka ()

  • Mod.-Hinweis: Ich bitte nochmals darum, hier mit einer anderen Diskussionskultur zu arbeiten. Es ist sicherlich schwierig, wenn man seine persönlichen, gerade auch schlimmen Erfahrungen zu einem bestimmten Thema gemacht hat, dies von einem Thread hier im Forum zu lösen. Hier werden aber mittlerweile eigene persönliche Erfahrungen auf den Threadstarter projeziert. Das ist bei der Thematik hier sicherlich schwierig. Natürlich kann jeder von seiner eigenen Erfahrung berichten. Aber hinzugehen und die selbst gemachte Erfahrung auf einen Diskutanten zu beziehen und zu sagen "genauso ist der auch", ist wenig hilfreich und auch grenzüberschreitend.


    Ebenso problematisch ist es, in solchen Sachthemen wie hier Diskutanten "bewiesene Lüge" zu unterstellen. Ich bitte dringend darum, diesen Diskussionsstil zu unterlassen.

    Liebe Grüße



    Bap



    Wir können unser Leben nicht neu formatieren, ein anderes Betriebssystem aufspielen und alles wieder neu beginnen. Erst wenn man sich den Fehlern der Vergangenheit stellt, kann man positiv in die Zukunft blicken.

    Einmal editiert, zuletzt von Volleybap ()

  • Ist es möglich, dass das es einfach der Charakter der Mutter ist? Es gibt auch gesunde Menschen, die andere Meinungen nicht akzeptieren und ablehnen und ihren Expartner hassen und abwerten.


    Nein, so habe ich die KM eigentlich nicht erlebt. Die Gutachterin zumindest bewertet es so, dass dieses Schwarz-Weiß-Denken Ausprägung der Erkrankung ist. Das erscheint mir plausibel zu sein.


    Deshalb versucht die VB hier den Streit beizulegen, dadurch das der KM ein Kompromiss dargeboten wird.


    Ich kann hier keinen Kompromiss erkennen. Die Gutachterin plädiert dafür, dass besonders der Sohn häufiger Kontakt zu seiner Mutter braucht, also schließt sich die VB dem an und wird genau in diese Richtung argumentieren. Ich hatte jetzt gerade wieder ein Horror-Wochenende hinter mir, an dem gerade der Sohn außer Rand und Band war, die Schwester gebissen und bespuckt hat, alle möglichen Flüssigkeiten bei uns zuhause absichtlich verschüttet hat, aber das sieht niemand. Für mich gibt es da einen nicht nur zeitlichen Zusammenhang dazu, dass er seine Mutter Donnerstag und Samstag gesehen hat. Aber das sieht leider niemand, wie gerade der Sohn überfordert wird - und ein Exklusivumgang wird dieses Problem noch verstärken. Wenn seine Mutter ihm weismacht, dass sie freiwillig im Krankenhaus ist, weil sie noch irgendetwas klären müsste und den Kindern gegenüber vorgibt, sie sei eigentlich schon wieder gesund - wie soll er das verstehen? Soweit zum Thema offener Umgang mit der Krankheit.


    Für mich ist zur Zeit nur denkbar, dass die Kinder ihre Mama einmal pro Woche freitags sehen, und zwar gemeinsam - und vorerst auch nur begleitet. Elterngespräche sind wichtig, aber meiner Meinung nach muss auch mit der KM alleine gearbeitet werden, damit sie ihren Umgang mit den Kindern so gestaltet, dass besonders der Sohn nicht ständig überfordert wird.


    Ich denke schon, dass es für den Sohn ein Problem wäre, wenn die Schwester zur Mama darf, er aber nicht. Umgekehrt genauso, auch wenn es vielleicht nicht so heftig werden würde.


    Unter der Woche wäre es vielleicht gut, wenn sie die Kinder aus Kita/Schule abholt


    Tut mir leid, mir fehlt für einen solchen Vorschlag jegliches Verständnis. Sie wird das als Möglichkeit nutzen, die Kinder nur noch enger an sich zu binden und dem verhassten KV zu entziehen. Es kann nicht sein, dass die Kinder dazu missbraucht werden, die Leere der KM zu füllen - quasi als Therapeutikum für die Mutter.


    So kommt wirklich keine Ruhe für die Kinder zustande. Wenn ich das schon im Kleinen sehe, wird das erst recht im Großen nicht funktionieren. Die Auswirkungen davon spüre ich jeden Tag.

  • Nein, so habe ich die KM eigentlich nicht erlebt.


    Meinst du vor oder nach der Trennung?

    Wenn seine Mutter ihm weismacht, dass sie freiwillig im Krankenhaus ist, weil sie noch irgendetwas klären müsste und den Kindern gegenüber vorgibt, sie sei eigentlich schon wieder gesund - wie soll er das verstehen? Soweit zum Thema offener Umgang mit der Krankheit.


    Vielleicht ist es ihre Sichtweise und deshalb durchaus offen. Sie hat selbst den Krankenwagen gerufen ist also aus jeder Sicht ist also "freiwillig" dort. Die schlimmste Phase des Anfalls ist vorbei, sie ist noch zur Beobachtung und evtl. um sie neu auf das Medikament einzustellen da. Aus ihrer Sicht also ist wieder "gesund" und bleibt da um den Rest abzuklären. :tuedelue

    Einmal editiert, zuletzt von Karamellka ()

  • Meinst du vor oder nach der Trennung?


    Sowohl als auch. In der Zeit nach der Trennung hat sie diese Gefühle vor allem auf die Tochter abgeladen (Äußerungen wie "Dein Vater ist ein Dreck ..."), aber insgesamt ist sie schon in der Lage, obeflächlich gesehen fair und wertschätzend mit mir umzugehen. Meine Tochter hat sich in der Vergangenheit immer wieder bei mir darüber beklagt, die KM würde so schreckliche Dinge über mich sagen. Das ist für mich ein deutliches Zeichen, dass sie ihre wahre Einstellung mir gegenüber anders kanalisiert, als es gut ist. Ich halte es aber für möglich, dass ihre chronisch-rezidivierende Erkrankung mittlerweile zu einer tiefgreifenden Veränderung ihres Charakters geführt hat, so dass sie eben nur noch extreme Gefühle empfinden kann.

  • Mod.-Hinweis: Ich bitte nochmals darum, hier mit einer anderen Diskussionskultur zu arbeiten. Es ist sicherlich schwierig, wenn man seine persönlichen, gerade auch schlimmen Erfahrungen zu einem bestimmten Thema gemacht hat, dies von einem Thread hier im Forum zu lösen. Hier werden aber mittlerweile eigene persönliche Erfahrungen auf den Threadstarter projeziert. Das ist bei der Thematik hier sicherlich schwierig. Natürlich kann jeder von seiner eigenen Erfahrung berichten. Aber hinzugehen und die selbst gemachte Erfahrung auf einen Diskutanten zu beziehen und zu sagen "genauso ist der auch", ist wenig hilfreich und auch grenzüberschreitend.


    Ebenso problematisch ist es, in solchen Sachthemen wie hier Diskutanten "bewiesene Lüge" zu unterstellen. Ich bitte dringend darum, diesen Diskussionsstil zu unterlassen.

    Du magst ja teilweise recht haben, ABER hier in diesem Forum und speziell in diesem Threat und bei diesem TS finde ich es bemerkenswert wie sachlich die meisten Postings sind. Egal was diesem Menschen unterbreitet wird als Rat, den er hier zu suchen scheint, alles ist schlecht, alles ist falsch, alle sind gemein und doof. So nehme ich das wahr. Ich finde es so schwierig dieser Person einen Rat (als nicht betroffene Person) zu geben. So viele meinen es nur gut, ich weiss klingt doof aber es ist doch so. Ich weiss von ein paar Menschen hier aus der Forengemeinde, die hier nichts mehr schreiben, weil sie sich die Energie sparen wollen, weil bei Musi NICHTS ankommt, so scheint es. Nichts ausser (salopp gesagt) : alle sind doof, alle halten zur KM usw.
    Ich kenne weder musi noch seine Ex allerdings kann ich von mir sagen das immer wenn er etwas postet ich :ohnmacht: :crazy . Ic hweiss nicht wie man ihn beschreiben kann, beratungsresistent ? :rolleyes2: :hae: So viele Menschen, so viele durchaus gute Tipps aber :wand :wand :wand ich habe (vielleicht überlesen) keinen einzigen in der Umsetzung gesehen... keinen .... aber er scheint in sich auch sehr ambivalent zu sein: mal fordert er selbst das die KM die Kinder mehr betreut, dann wieder will er das tangieren, dann wollen bzw. bescheinigen die Fachkräfte sie darf ihre Kinder sehen nein das ist auch nicht recht. und so geht es immer weiter... mir geht es hier nicht um Beleidigungen des TS und ich glaube hier geht es keinem darum.. aber ich habe auch viel gesehen aber sowas wie diesen Menschen auch noch nicht... man lernt nie aus... ich finde und dazu stehe ich auch wenn Elins Beitrag mal überhört wurde, das hier die MODS durchaus gefragt sind, ob dieser Monolog so weitergehen soll oder dieser Threat geschlossen werden soll... wie auch immer


    ICH SEHE keine Beleidigungen bzw. falsche Diskussionskultur von anderen hier.. jeder versucht und darf das m.e. seine Meinung kundzutun zu helfen tipps zu geben etc... aber nein zum einen nimmt er nichts an von tausenden Tipps sondern erscheint mir auch mmmh wie soll ich es beschreiben.. ja hmm entweder er ist wirklich so, das er sehr lange braucht um Dinge zu verstehen, zu fühlen, sich in andere hineinzuversetzen, nachzuspielen in Gedanken etc oder er spielt das nur und findet es toll das so viele menschen sich :crazy denken?? Das soll wie gesagt kein Angriff darstellen ich versuch(t)e es zu verstehen, mittlerweile habe ich aufgegeben bzw. tendiere zu zweitem. Ich selbst habe keine solche Vergangenheit bzw. Thematik wie Musica also projiziere nichts von mir auf ihn, kann aber von mir sagen das ich hier auch nicht bei allem Applaus geerntet habe was ich in Situationen getan habe bzw. auch bei Fragen die ich gestellt habe. Da dachte ich mir auch manchmal :hae: aber das ist ein Forum und ich hatte trotzdem nicht das Gefühl das mich jemand beleidigen möchte oder so...Ich habe hier viel mitnehmen können in der Problematik mit dem KV, dafür danke ich euch allen, nur wenn jmd. mir ein Kommentar schreibt das mir nicht passt.. lese ich das reflektiere das ordne es ein und gut ist. Naja egal. Was ich noch an musi direkt richten möchte: NUR bzgl. der Exklusivzeiten( zum Rest fehlt mir für dich zeit usw) : hiesiger KV kümmert sich nicht gerade toll, das nur am Rande. Trotz das ich 3 Kinder habe, studiere und noch andere Belastungen und Herausforderungen am stemmen bin, versuche ich durchschnittlich alle zwei Wochen mit JEDEM Kind Exklusivzeit ausserhalb des Trotts zu geniessen und wenn es nur bummeln ist, oder gemeinsam etwas trinken... da gibt es ja viel was man machen kann.. ALLE MEINE DREI KIDDIES geniessen das auch mein Teeniemädchen. Das ist immer toll.. so nun wollte ich noch meine Empfehlungen für dich aufschreiben, (u.a. das ist das einzige was ich dazu schreibe: vielleicht ist das für dich auch mal möglich, Exklusivzeit zu geniessen nur mit einem kind jeweils) lasse das aber lieber... wahrscheinlich, die Erfahrung zeigt das entweder ich (oder andere) sich falsch ausdrücken und du es nicht verstehst oder es einfach nicht verstehen kannst...


    ich hoffe für EURE Kinder und euch als Eltern das ihr es irgendwann irgendwie schafft, "relativ" gut das Elterndasein zu schaffen und eure Kiddies eine schöne Kindheit verleben dürfen





    Josie

  • Mod.-Hinweis: Ich bitte nochmals darum, hier mit einer anderen Diskussionskultur zu arbeiten. Es ist sicherlich schwierig, wenn man seine persönlichen, gerade auch schlimmen Erfahrungen zu einem bestimmten Thema gemacht hat, dies von einem Thread hier im Forum zu lösen. Hier werden aber mittlerweile eigene persönliche Erfahrungen auf den Threadstarter projeziert. Das ist bei der Thematik hier sicherlich schwierig. Natürlich kann jeder von seiner eigenen Erfahrung berichten. Aber hinzugehen und die selbst gemachte Erfahrung auf einen Diskutanten zu beziehen und zu sagen "genauso ist der auch", ist wenig hilfreich und auch grenzüberschreitend.


    Ebenso problematisch ist es, in solchen Sachthemen wie hier Diskutanten "bewiesene Lüge" zu unterstellen. Ich bitte dringend darum, diesen Diskussionsstil zu unterlassen.



    da gebe ich dir absolut recht!
    und gerade bei der thematik, bei der eines der elternteile krank ist.


    ich bin, wie viele hier nicht der typ mensch der gerne ratschläge erteilt. aber ich mag gerne von mir und meinen erfahrungen, denkweisen, verhalten berichten. den damit kann man nicht nur sich selbst reflektieren, sondern auch dem gegenüber vielleicht den blick öffnen. manch einer braucht lange, manch einer schafft es schnell, manche vielleicht nie. vieles muss man erstmal durchmachen, um zu sehen, das es vielleicht ganz falsch war (aber zu diesem zeitpunkt absolut richtig erschien).


    meinen kinder ein glückliche kindheit zu bescheren, versuche ich mittlerweile nicht mehr so hartnäckig daran fest zumachen, das der regelmäßige kontakt zum kv besteht.
    im gegenteil, mittlerweile empfinde ich es fast eher schon als "einfacher", "entspannter".... das hätte ich mir vorher nie so gedacht.
    auch ich habe hier hier viele meinungen zu hören bekommen, wo ich dachte "oh gott, die haben ja alle gar keine ahnung wie es ist mit einem sucht- psychischkranken et umzugehen"
    aber es hat mir in all den letzten monaten mit geholfen für mich mehr klarheit zu bekommen.... ein leichtes, stetiges umdenken...
    aber ich kenne auch die abwehrhaltung. es nicht zulassen zu wollen, das andere evtl recht haben könnten.
    ist die wut und trauer und agression doch oft viel zu groß... auf der einen seite, den wunsch die kinder davor zu schützen, ihnen das zu geben zu wollen, was man für richtig hält und dabei den blick für sich selbst, den blick auf die kinder, und der situation nicht zu verlieren... auf der anderen seite ein stück weit angst und unsicherheit sich selbst ehrlich zu sein ... entscheidungen zu treffen...
    entscheidungen die sich oft anfühlen, wie entweder pest, oder cholera!


    ich halte mich eigentlich hier bei dem thema sehr zurück ... verfolge es aber .... ich bin ein stück weit noch nicht sehr gefestigt und suche auch noch den "richtigen, bzw der für uns funktionierenden" weg...
    aber ich erkennen viele parallelen, kann ich die authenzität des problems sehen...

    ^^ superkalifragelistischexpialigetsich ^^


    "ich bin gerade wie ich bin, weil ich mich jetzt genauso brauche"


    lg chia :wink

  • da gebe ich dir absolut recht!
    und gerade bei der thematik, bei der eines der elternteile krank ist.


    Ich habe das Gefühl, dass die Hauptproblematik gar nicht die Krankheit der Mutter ist, sondern ihr manipulatives Verhalten den Kindern gegenüber. Und das zeigen auch viele "gesunde" ET wenn es um Sorge-und Umgangsstreitigkeiten geht. Deshalb ist meine Meinung , die ich aus den Informationen die musica hier preis gibt gebildet habe, dass einige Probleme sich lösen lassen, wenn diese Streitigkeiten endlich beigelegt sind. Natürlich kann sie falsch sein, weil ich nur einen Ausschnitt sehe.
    Meine Einschätzung ist, dass die KM den Vater vor den Kindern verteufelt, weil sie merkt, dass sie und andere Beteiligten (die scheinbar auf "ihrer Seite" sind, da sie sich alle für mehr Umgang aussprechen) den Vater nicht überzeugt bekommen. Vielleicht hofft sie, dass sich dann die Kinder für mehr Umgang aussprechen und den Vater umstimmen, damit sie zu mehr Zeit mit den Kindern kommt.
    Ich finde es wichtig und richtig, darauf zu schauen, was für die Kinder das Richtige ist und ihnen gut tut.
    Gleichzeitig finde ich es aber auch wichtig, zu schauen, was die KM möchte und ob es da gangbare Wege gibt, ihr entgegen zu kommen. Eventuell sieht die KM den Vater nur deshalb als Feind, weil er alle ihre Wünsche, die den Umgang angehen, ablehnt. Es ist möglich, dass sie ihr Feindbild ändert, sobald sie das Gefühl bekommt, dass der Vater entgegenkommen signalisiert.


    Musica die KM möchte den Sohn am liebsten bei sich haben, die VB bietet mehr Umgang mit dem Sohn an. Aus meiner Sicht ist es ein Kompromiss.

    3 Mal editiert, zuletzt von Karamellka ()

  • Eventuell sieht die KM den Vater nur deshalb als Feind, weil er alle ihre Wünsche, die den Umgang angehen, ablehnt


    Das ist so nicht richtig. Der KV hat alle Umgänge, welche die KM seit ihrer erneuten Psychose wollte, möglich gemacht. Ich sehe nicht, wie da mehr Entgegenkommen möglich sein soll. Der KV hätte gute Gründe gehabt, jeglichen Umgang abzulehnen, solange sich die KM in der Klinik befindet.


    Übrigens ist dieses Feindbild nicht erst entstanden, als es um Umgänge mit dem Sohn geht. Das ist schon seit der Trennung manifest und wird nach meiner Einschätzung auch so bleiben, unabhängig davon, wie sich der KV verhält. Es hat sozusagen eine Eigendynamik entwickelt.


    Ich finde es wichtig und richtig, darauf zu schauen, was für die Kinder das Richtige ist und ihnen gut tut.


    Zur Zeit habe ich den Eindruck, dass - was die Kinder angeht - vor allem darauf geschaut wird, wie man ihre vordergründig geäußerten Wünsche erfüllen kann. Was tatsächlich dem Kindeswohl entspricht, ist m. E. bisher noch kaum betrachtet worden. Und dafür kämpfe ich.

  • die KM möchte den Sohn am liebsten bei sich haben, die VB bietet mehr Umgang mit dem Sohn an. Aus meiner Sicht ist es ein Kompromiss.


    Geht es hier um das, was die Mutter möchte, oder was für das bzw. die Kinder gut und richtig ist? Ich bin davon überzeugt, dass man hier keine Kompromisse finden kann, ohne die Auswirkungen des Verhaltens der Eltern auf ihre Kinder maßgeblich zu berücksichtigen. Vielleicht können die Elterngespräche dazu helfen, hier mehr Klarheit zu schaffen.

  • Aber wer definiert was zum Wohl der Kinder ist?


    Nicht umsonst gibt es einen außenstehenden VB, der sich darum kümmern soll. Jeder Elternteil ist involviert und daher nicht in der Lage objektiv zu beurteilen, was dem Kindeswohl entspricht.


    Wobei ich die ambivalenz bezüglich des Umgangs nicht wirklich nachvollziehen kann. Einerseits sollen die Kinder die Mutter regelmäßig und oft sehen, aber unter Begleitung, auf der anderen Seite ist es dann wieder nicht erwünscht, wenn der VB vorschlägt, dass der Umgang auch unter der Woche stattfinden sollte und jedes Kind Exklusivzeit hat.


    Und diese Ambivalenz ist glaub ich für jeden Außenstehenden schwer bis gar nicht zu verstehen und führt zu dem Bild, dass du nach außen hin einen Umgang forderst/förderst/willst, den du nach innen absolut ablehnst (ob das Bild stimmt oder nicht, ist erstmal egal, es ist das was bei deinem Gegenüber erstmal einfach entsteht). Wenn das hier im Forum so ist, dann kan ndas auch im IRL bei den Beteiligten so sein. Ob das auf Dauer immer positiv für dich interpretiert wird, wird sicher die nächste Verhandlung zeigen

  • Also wenn sich GA und VB so klar positioniert haben, frage ich mich wie realistisch siehst du dein beharren auf betreutem Umgang einmal pro Woche?
    Du kannst das zwar als das beste für die Kinder finden, aber wie wahrscheinlich ist ein Beschluss der in diese Richtung geht, unter diesen Voraussetzungen?
    Ich denke, da musst du jetzt ganz dringend gedanklich noch einen anderen Umgangsplan entwickeln, sonst wird dir womöglich einer aufgedrückt.
    Sich jetzt hinzustellen und zu sagen mache ich nicht, kann an dieser Stelle fatal sein, weil dann einfach andere für dich machen.
    Es gab ja nun schon ein GA.
    Ich glaube dir, dass das alles extrem anstrengend ist! Aber es kann tatsächlich sein, dass Ruhe einkehrt, wenn es einen Beschluss gibt. Auch Kiinder spüren dies Phasen des Unentschiedenen.

  • Nicht umsonst gibt es einen außenstehenden VB, der sich darum kümmern soll. Jeder Elternteil ist involviert und daher nicht in der Lage objektiv zu beurteilen, was dem Kindeswohl entspricht.


    Auch ein VB kann das nicht beurteilen, wenn er - nach eigener Aussage - sich nicht mit der Erkrankung und den damit verbundenen Einschränkungen der KM auskennt. Auch die Gutachterin, welche die Kinder nur punktuell gesehen hat (das ist auch schon eine Weile her), ihre Einschätzung unter anderen Randbedingungen und Annahmen gegeben hat (KM ist remittiert) und teilweise falsche Schlüsse in ihrem Gutachten zieht, kann nicht objektiv urteilen. Ich denke aber, dass die Erwartungen an solche Gutachten einfach nicht zu erfüllen sind - für mich sind Aussagen von Menschen, welche unsere Familie kontinuierlich begleitet haben, viel aussagekräftiger. Für alle anderen sind wir doch nur ein Fall unter vielen anderen, ohne dass irgendjemand von denen, die mitentscheiden, Verantwortung tragen müsste.

  • Ich denke, da musst du jetzt ganz dringend gedanklich noch einen anderen Umgangsplan entwickeln, sonst wird dir womöglich einer aufgedrückt.


    Die Gefahr, dass mir irgendetwas aufgedrückt wird, weil die Gutachterin sich bzgl. Umgängen nur vage positioniert, ist so oder so gegeben. Im übrigen bewege ich mich ja schon auf die Einschätzung der Gutachterin zu, wenn die Kinder in Zukunft ihre Mutter einmal wöchentlich (statt nur alle 14 Tage) sehen können sollen. Es darf im Übrigen nicht darum gehen, die streitenden Parteien zufriedenzustellen, sondern eine praktikable Lösung zu finden, welche aber nur dann zu finden ist, wenn die konkrete Entwicklung der Kinder in der familiären Situation berücksichtigt wird. Wichtiger als ein anderer Umgangsplan sind die richtigen Fragen an die Gutachterin, welche beim nächsten Gerichtstermin geladen ist.

  • Aber es kann tatsächlich sein, dass Ruhe einkehrt, wenn es einen Beschluss gibt.


    Dazu fehlt mir allerdings jeglicher Anhaltspunkt. Ruhe wird erst dann einkehren, wenn die KM das bekommt, was sie möchte.